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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 49

    Medikamente was ist wirklich dran ?

    Hallo liebe Community,

    Immer wieder lese ich das einige von euch Medikamente bekommen .

    Bei mir ist es ca über 15 Jahre her das ich welche bekommen habe . Ich kann mich nicht daran erinnern das es mir damals geholfen hätte . Das War so um die 2000er Marke .

    Ich hätte da einige Fragen bezüglich der Wirkungen . Da ich demnächst ,seit langem .....mich wieder einem Dr anvertraue mit meinen Problemen und ich mir die Frage stelle inwieweit die Medikamente mir helfen können ? Falls der Dr das überhaupt in Betracht zieht .

    Helfen sie einem z.b in meinem Fall das von 0 auf 100000 besser zu kontrollieren ?
    Die Konzentration zu verbessern ?
    Meine Gedanken besser zu ordnen ?


    Oder lese ich nur das schlechte heraus Zwecks Den Nebenwirkungen?
    Gewichtsverlust, Keinen Apetit, Magen Probleme oder sogar gar keine Wirkung !?

    Google gibt ja Horror Geschichten heraus ,deswegen hoffe ich das ihr mir da etwas besser zu verstehen gibt .

    Auch stellt sich mir die Frage was darf man im Fall der Fälle im Straßenverkehr nehmen und was nicht ? Oder nimmt der Arzt darauf Rücksicht und es gibt ausweich Möglichkeiten. Den ich mache gerade meinen Führerschein neu und hab da jetzt schon bedenken.....
    Geändert von Fox187 (12.01.2016 um 00:21 Uhr) Grund: Etwas einfügen

  2. #2
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.728

    AW: Medikamente was ist wirklich dran ?

    Na du bist ja lustig.

    Wenn wir nichts davon hätten würden wir wohl kaum Medikamente nehmen.

    Erstmal hinten angefangen: Ich würde nicht ohne Auto fahren, das wäre doch fahrlässig. Das heißt wer als ADHS-ler Medikamente benötigt, benötigt sie zum Auto fahren zuallererst. Denn wo braucht man Aufmerksamkeit und Konzentration am Ehesten, und wo kann Abschweifen die schlimmsten Folgen haben?

    Dir kann natürlich niemand vorhersagen, wie es bei dir sein wird. Aber du solltest es ausprobieren, denn deine ADHS-Symptome sind ja recht ausgeprägt.

    ADHS ist ja nicht nur Konzentrationsmangel, sondern auch Impulsivität und Unausgeglichenheit. Und da hilft das Medikament auch, das hat mich sehr beeindruckt als ich es zuerst erlebte.

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 49

    AW: Medikamente was ist wirklich dran ?

    Wow okay.... das erklärt vielleicht auch warum ich unter anderem meinen Abgeben musste '-' ...
    Ich bin leider etwas vorbelastet von den damaligen Ereignissen. Aus Erzählungen her weiß ich nur das es eher nicht geholfen hat , manche behaupten sogar es hätte eher alles "Fokussiert" .....
    Aber wie schon erwähnt das eine (knappe) Jahr in dem ich Behandelt wurde , hat nicht viel gebracht . Laut den Aussagen meiner Familienmitglieder.

  4. #4
    Gesperrt

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 221

    AW: Medikamente was ist wirklich dran ?

    Ich bekomme jetzt seit etwa einem 3/4 Jahr Medikinet Adult, morgens 20mg, Nachmittags/abends noch mal 10mg. Und ich merke den Unterschied ob mit oder ohne.
    Gerade bei letzten Probe arbeiten war ich baff, wie gut das alles laufen kann.

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 49

    AW: Medikamente was ist wirklich dran ?

    Ich hab mich doch wohl etwas viel " beeinflussen " lassen . Mir wurde öfters gesagt : Tja dann hast du vielleicht nicht mehr so ausgeprägte Symptome, dafür aber mehr Nebenwirkungen. Also die richtige " Horror Story " dann noch Tante Google mit der falschen frage Füttern und schon hat man eine " Antwort " .
    Danke euch schon mal im vorraus . Das macht mir Mut falls der Fall X eintritt .

  6. #6
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.212

    AW: Medikamente was ist wirklich dran ?

    Auf die richtige Dosis kommt es an. Obwohl kein Spiegelmedikament, lohnt sich langsames Aufdosieren.

  7. #7
    Neues vorgestelltes Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 6

    AW: Medikamente was ist wirklich dran ?

    Mir fällt an mir auf, dass ich unheimliche Probleme habe mich selbst einzuschätzen. Wobei ich mir da schon seit gefühlten 10 Jahren im Klaren bin - bei Selbsteinschätzungen habe ich generell in den mittelmäßigen Bereich getippt. Ich bin ständig auf externes Feedback angewiesen, was sich seit 2 oder 3 Jahren langsam ändert, sodass ich anfange, meine Stärken und Schwächen bei intensiver Auseinandersetzung halbwegs einschätzen zu können. Das ist aber auch so ziemlich der Zeitraum seit ich angefangen habe, mein ADS selbst zu bemerken. Vorher hab ich mich in meinem Träumereien einfach nur wohl gefühlt und sonst nichts weiter dabei empfunden. (Dass ich die Symptome inzwischen bemerkte ist auch mein persönlicher Grund für meine Abneigung gegen einen Führerschein - das mag ich anderen Verkehrsteilnehmern nicht zumuten und bleibe lieber bei den Öffis. Eventuelle Medikamention in der Zukunft hin oder her!)

    Mittlerweile (siehe Vorstellung) stelle ich bei mir immer häufiger die Symptome fest und wie sie mich im Alltag stören. Davon habe ich vor 10 oder auch vor 15 Jahren nichts gemerkt - also weder vor, noch während der Medikamente. Der gute Herr Doktor musste sich daher immer auf die Aussagen meiner Mutter verlassen. Dort hieß es dann, dass ich mit Medikamenten weniger ablenkbar/konzentrierter war.

    An Nebenwirkungen hatte ich damals einen Verlust der eigenen Fantasie (Tagträume) angeführt, das war für mein 12 bis 17 jähriges Ich echt schlimm.
    Von Magen-Darm-Problemen oder ähnlichem habe ich da nichts feststellen können. Süßkram stopfte ich schon immer in mich rein, daran änderte auch die Medikamentengabe nichts.

    Ups. Tab geschlossen und dann ist das Ding hier auf...ähem...

    Vor einigen Jahren hatte mir meine Mutter ein Buch zum Thema gewaltfreie Kommunikation gegeben. Kurioserweise scheine ich seitdem erst alle betroffenen Sichtweisen durchzugehen und diese nachzuvollziehen (oder mich zumindest darum zu bemühen) - was mir beim zwischenmenschlichen Umgang teilweise sogar sehr geholfen hat. Das kann aber auch Einbildung sein. (Da ich von mir selbst nicht allzuviel halte (=nicht zu genügen), fällt mir das vielleicht leichter als anderen.) Ich weiß gerade dein 0-100 nicht anders einzuschätzen als dass du besonders temperamentvoll bist? (Was meiner Erfahrung nach oft in Missverständnissen münden kann. Mein Gatte ist nicht nur temperamentvoll, sondern auch ein Sturkopf und vergisst dann oft letzte entscheidene Details zu nennen, welche die ganze Sachlage ändern und fühlt sich dann missverstanden...) Bitte korrigiere mich, sollte ich das falsch verstanden haben.

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 49

    AW: Medikamente was ist wirklich dran ?

    Im großen und ganzen Blick ich gerade nicht durch ^^

    Soviel dazu , ich bin der Haufen Scheiße ( Entschuldigt Bitte ) und die fliegen finden mich immer ....

    Nehmen wir ein Beispiel (so passiert) :
    Wir sind in der Arbeit

    - Arbeitskollegen stehen draußen beim Rauchen mit Handy und Kaffee in den Pfoten
    - Ich gehe auch raus mit Handy in den Pfoten
    - Vorarbeiter kommt und sagt : Handy weg ! ( mit diesem Boshaften Unterton )
    - Ich wütend , egal Woooza ( Strike 1)


    - Frage den Chef ob es okay wäre während meiner Arbeit Musik zu hören .
    - Chef sagt Ja
    - Vorarbeiter kommt mir entgegen Kopfhörer sind draußen
    - Mach die Musik aus ich will die hier drinnen nicht hören
    - So nebenbei empfiehlt er mir mal zum Augen und Ohrenarzt zu gehen ..mir würde es nicht schaden.. ( Ich trage keine Brille und höre sehr gut )
    (Strike 2 )

    - Stehe am Arbeitsplatz verrichte meine Arbeit
    - Vorarbeiter kommt ( nachdem ich seit über 1nem Jahr so arbeite ) und stellt fest die Waage sei schief . So könne man doch nicht arbeiten !! Ich soll das sofort in Ordnung bringen !!
    Wobei Waagen eine schöne Funktion besitzen die sich Clear oder so ähnlich schimpft , sie stellt sich automatisch wieder auf 0 .....
    Natürlich habe ich sie nicht " begradigt " da der Sinn sich mir durch das schöne Knöpfchen nicht erschließt ....
    (STRIKE 3 )

    - Ich komme an den Arbeitsplatz
    - Kollegen stehen Beisammen (ca 5 Personen) am Pc betracjten ein Foto meiner Arbeit und lachen herzlich , als ich näher komme entgegnet mir jemand , Ist das deine Arbeit ?( obwohl meine Name drunter steht )
    -Vor allen Leuten werde ich zurecht gewiesen , was mir überhaupt einfällt sowas geht doch nicht .

    Das sind so einige Ausschnitte die mal mehr mal weniger so ähnlich passieren .
    Wie ich darauf reagiert habe würde den Rahmen sprengen. ^^

    Jetzt stellt sich mir die Frage : Wo fängt Temperament an und wo hört es auf?
    Geändert von Fox187 (13.01.2016 um 01:33 Uhr)

  9. #9
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 545

    AW: Medikamente was ist wirklich dran ?

    Ich kann mich mit mph besser konzentrieren und habe eine bremse in meiner impulsivität. Auch bin ich nicht mehr so depressiv verstimmt, fühle mich wach in Kopf.
    Nebenwirkungen habe ich, aber da hat jeder andere. Bei jedem wirkt ein anderes Medikament und Dosierung anders.
    Probieren geht über studieren

  10. #10
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.933

    AW: Medikamente was ist wirklich dran ?

    Ich hau jetzt mal quer mit meinem Strattera.

    Also generell erst einmal, je jünger man ist, desto schwieriger ist es wohl mit der eigenen Wahrnehmung. Es ist also gar nicht so ungewöhnlich, dass du das damals gar nicht so einschätzen konntest. Sich aber dabei auf die Urteile von anderen Menschen zu verlassen kann leider auch nicht immer gut sein ...

    Nun zum Medi:

    Klar hilft es mir, sonst würde ich es nicht mehr nehmen!

    Von 0 auf 100.000 ist es bei Strattera eher nicht, denn das Medikament muss eingeschlichen werden, aber dennoch kann man ein bisschen was schon in den ersten Tagen spüren, allerdings kann es durchaus sein, dass das vergänglich ist. Das ist aber nicht so schlimm, denn das Langanhaltende ist eigentlich wesentlich besser.

    Die Konzentration ist bei Strattera eher nicht so doll, aber dafür hilft Strattera ganz deutlich bei der inneren Anspannung, beim Gedankenkarussell und ja, es wirkt auch bei der Wahrnehmung und dazu auch ausgleichend und "entspannend" ... Das wirkt sich dann auch etwas auf die Konzentration aus. Wegträumen kann ich mich immer noch, aber ich kann mich jetzt auch daraus (leichter) lösen.

    Nun, Konzentration kann man u.a. auch mit Übungen verbessern, die innere Anspannung, das Gedankenkarussell usw. bin ich trotz diverser Übungen nicht wirklich los geworden und konnte es maximal ein kleines bisschen eindämmen.

    Gewichtsverlust? Leider nicht, ich könnte es tatsächlich gebrauchen ...
    Keinen Apetit zu haben und Magen-Darm-Probleme kommen bei mir ziemlich eindeutig nicht vom Strattera.

    Die Wirkung würde ich - für mich - als einfach klasse beschreiben! - Trotz diverser Horrorgeschichten!

    Klar gibt es immer wieder Menschen, die Nebenwirkungen haben oder es gar nicht vertragen, aber da macht nur der Versuch klug. Bei Strattera hilft es übrigens, wenn man wirklich unter Übelkeit leidet, wenn man etwas isst vor der oder zu der Einnahme. Ich muss das nicht, mache es aber trotzdem oft, weil sicher einfach sicher ist und ausserdem stört ein bisschen geregelter Tagesablauf nun sicher nicht.

    Es fällt nicht unter das BtMG und ist daher nicht ganz so problematisch im Strassenverkehr. Ich bin beim Fahren jetzt nicht mehr so reizüberflutet und für mich ist das deutlich angenehmer. Zwischenzeitlich, als ich auf einer recht kleinen Dosis war, war es etwas schwierig, weil ich das Gefühl hatte, nicht so recht Fisch und nicht so recht Fleisch zu sein, aber jetzt fühle ich mich deutlich sicherer. Meine Reaktion ist wieder sehr gut, ich bin besser konzentriert, ich bin gelassener, ich bin entspannter, ich fahre ruhiger ...

    Der Vorteil ist, dass es 24 Stunden wirkt und man zumeist mit einer Tabletteneinnahme pro Tag hinkommt. In manchen Fällen sind es auch 2, aber das ist nicht ganz so oft. Man kann damit verreisen ohne den Aufwand, den man für MPH braucht und man hat keinen Rebound. Der Nachteil ist, dass man es halt ein- und ausschleichen sollte, das braucht etwas Geduld. Allerdings ist die Einstellung mit MPH ja auch nicht an einem Tag passiert und braucht seine Zeit, was oft vergessen wird.

    So haben also beide Wirkstoffe ihre Vor- und Nachteile. Allerdings kann man sie u. U. auch kombinieren, aber das kommt auch auf den Arzt drauf an.

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