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Diskutiere im Thema Hypoaktiv und Ritalin - Möchte ich diese neue Version von mir selbst im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 5

    Hypoaktiv und Ritalin - Möchte ich diese neue Version von mir selbst

    Hallo Chaoten,
    ich bin neu hier im Forum.
    Ich bin 27 Jahre alt und vor 3 Monaten wurde bei mir ADHS diagnostiziert. Meine Psychologin unterscheidet nicht gerne zwischen ADS mit oder ohne "H", tendenziell gehöre ich aber sicher in die hypoaktive Ecke.
    Ich wurde anfangs mit Ritalin unretadiert behandelt, nun erhalte ich Ritalin LA 30mg.
    Ich habe (fast) keine Nebenwirkungen und bin auch sehr zufrieden mit der konzentrationssteigernden Wirkung. Ich kann bei der Arbeit nun annäherd doppelt soviel leisten wie vorher.
    Alles schön und gut...
    Was mich umtreibt: Diese fokussierte Person, die nun viel weniger Pausen und Erholung braucht und nicht ständig von all den Reizen da draussen erschlagen wird: das bin ich irgendwie nicht.
    Ich sehe natürlich was für Möglichkeiten ich nun neu habe. Und das ist ja auch toll.
    Aber kennt ihr das Gefühl, dass euch mit der medikamentösen Unterstützung einen Teil von euch selbst abhanden kommt? Das man sich ein Stück weit von einem Teil der eigenen Identität verabschieden muss?
    Über Rückmeldungen würde ich mich sehr freuen!

  2. #2
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.692

    AW: Hypoaktiv und Ritalin - Möchte ich diese neue Version von mir selbst

    Guten Morgen überdenkerin,

    vielleicht gibt sich dieses
    "Neue" auch etwas mit der zeit. Unter medikation
    Ist es nun endlich möglich, dinge anders oder gezielter zu machen,
    Eigene potentiale eher zu entfalten.
    Dabei besteht auch die Möglichkeit, sich nochmal anders zu verausgaben.
    Es kann gut sein, das dieser Zustand sich bei dir auch bemerkbar machen wird und dir dein Körper und deine psyche dann auch erholung-pausen verlangt.

    Eine idee könnte auch sein, wenn sich dies (s.o.) nicht einstellen sollte, am Wochenende/im Urlaub kein ritalin zu nehmen. Dann kannst du auch den Unterschied noch einmal mehr wahrnehmen und wie sich dies für dich im alltag, im Leben anfühlt.

  3. #3
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.692

    AW: Hypoaktiv und Ritalin - Möchte ich diese neue Version von mir selbst

    Kleine hinzufügung eigener Erfahrung:
    Ich glich vor der diagnose und medikation einer emotional gesteuerten gondel in einer riesen Achterbahn.
    Habe mich immer wieder
    In desaströs chaotischen Zuständen befunden, impulsiv entscheidungen getroffen und saß deshalb oft in der tinte.
    und meine umwelt war ordentlich mitbetroffen...
    Mein verstand ließ sich
    Nur sporadisch blicken
    Und hatte nicht viel einfluss...

    DAS ist mit der medikation absolut reduziert und anders.
    Heute bewegt sich
    Verstand und Gefühl
    In einer ausgeglichenen Balance. Und wenn es
    Hart auf hart kommt,
    Kann ich meinen verstand meiner impulsivität umd meinen Gefühlen vor-schalten.
    Für mich ein segen ( für meine Mitmenschen vermutlich auch).
    Ich hatte vorher irgendwann mal ein antidepressovum bekommen, weit vor der diagnose.
    Das hat sich angefühlt
    Als würden meine emotionen und Gefühle
    Gekappt sein. Ich wandelte neutral durch die welt. Das war hilfreich, weil es mein über dimensioniertes fühlen unterbrechung hat.
    Aber DAS war definitiv nicht ich.
    Mit dem wissen um mein spezifisches adhs und der medikation ritalin ad.
    Fühle ich mich lebendig
    Emotional, aber eben endlich auch überlegt
    Und weniger ipulsiv.
    Alles noch da, nur eben
    Von mir steuer- und auch abbremsbar...

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 5

    AW: Hypoaktiv und Ritalin - Möchte ich diese neue Version von mir selbst

    Vielen Dank Samusa für deine rasche Antwort!
    Ich muss dazu sagen, ich wurde quasi von der Diagnose überrascht. Ich ging zu einer Psychologin, weil ich bei mir selbst eine Hochsensibilität vermutete und lernen wollte besser damit umzugehen. Nach einer sehr gründlichen Abklärung wurde dann aber ADHS (ohne Ausschluss von Hochsensibilität) festgestellt. Das Ritalin hilft mir schon bei der "Reizfilterung", aber der extremste Unterschied ist schon meine Arbeitsleistung.
    Die war aber vorher auch nicht schlecht. Auch hatte ich sonst keine grössere Probleme (ausser vielleicht sozialer Rückzug wegen ständiger Überforderung). Das Ritalin verbessert nun stark "Defizite" von denen ich vorher nicht wusste das ich sie habe. Hingegen kommt mein verträumtes Wesen mit dem Medikament quasi nicht mehr hervor, was ich eben vermisse.
    Am Wochenende habe ich nun schon einige Male das Medikament weggelassen und finde es nun ganz schrecklich. Ich bin langsam, unkonzentriert etc.
    Ich habe Schwierigkeiten damit, eine andere Seite der Welt kennenzulernen, von der ich nicht wusste das es sie überhaupt gibt. Und anscheinend Möglichkeiten zu haben, von denen ich auch nichts wusste.
    Legt sich das?
    Wie sind eure Erfahrungen?

  5. #5
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 69

    AW: Hypoaktiv und Ritalin - Möchte ich diese neue Version von mir selbst

    So richtig bin ich mir nicht sicher ob ich verstanden habe was dir Kopfzerbrechen bereitet.
    Bereust du es das Medikament ausprobiert zu haben weil du befürchtest nun mit deinem vorherigen Zustand nicht mehr zufrieden sein zu können? Allgemein ist es so das die Wirkung nach einigen Stunden wieder nachlässt. Methylphenidat wird (soweit man es aktuell messen kann) so stark abgebaut das es nach einigen Stunden nicht mehr wirkt.

    Der "Rebound" Effekt den viele erleben erklärt sich dadurch das man - im Kontrast zu dem Erleben unter dem Einfluss des Wirkstoffes - die Symptome verstärkt wahrnimmt.
    Genauso verhält es sich auch durch vermeintlich beeinflusste Wesenszüge. Was diese Veränderung tatsächlich auslöst ist also sehr wahrscheinlich das Ergebnis der eigenen Reflexion ausgelöst durch die andere Perspektive die man erhalten hat (und nicht mehr das Medikament selbst).

    Was ich damit sagen möchte ist das du sehr wahrscheinlich nicht mehr "zurück" kannst, auch wenn du das Medikament absetzt, solange du der Überzeugung bist das deine Wesenzüge kompromittiert wurden. Deine Persönlichkeit ist ja immer auch ein Ergebnis deiner Erfahrungen und verändert sich dadurch stetig. Vielleicht musst du deine Perspektive ändern um diese Erfahrungen so zu betrachten das sie deine Verträumtheit nicht beeinflussen.

    Für mich war das Erlebnis mit dem Medikament (Ritalin adult) zum Beispiel völlig anders. Ich habe mich immer durch die Symptome die unter ADHS zusammengefasst werden in meiner Persönlichkeit eingeschränkt gefühlt, die Wirkung des Medikaments empfand (und empfinde) ich als einen Befreiungsschlag, auch ohne eine Steigerung der Leistung (außer man betrachtet "weniger leiden" als Leistungssteigerung). Für mich gehören diese Symptome so sehr zu meinem Wesen wie es ein gebrochener Knochen tun würde.

    Das was dein Problem vermutlich so kompliziert erscheinen lässt könnte ein zu starres Bild sein von dem was du an dir als gute Eigenschaft empfindest oder als schlechte, bzw. kranke Eigenschaft. Persönlichkeitszüge sind aber oft in einer Grauzone, für viele muss man Kompromisse eingehen. Nur weil sie irgendwo als Symptom einer Krankheit aufgeührt sind oder sie andere nicht ertragen können heißt das nicht das du an der Stelle dieselbe Schublade öffnen musst.

  6. #6
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Hypoaktiv und Ritalin - Möchte ich diese neue Version von mir selbst

    Oh ich kann das sooo gut verstehen!

    Ich habe auch anfangs sehr viel und lange mit meinem Arzt drüber gesprochen, das dieses Anderssein sich so fremd anfühlt, das ich mich nicht mehr in mir selbst "zuhause" fühle. Ich habe auch eine kleine Pause machen müssen, um mir selbst klar zu werden (die war wichtig für mich). In der habe ich dann gemerkt, das die Veränderungen sehr ungewohnt sind, aber mir im Endeffekt doch besser tun als vorher.


    Das trifft vielleicht gar nicht auf dich zu, aber ich habe auch richtige Auseinandersetzungen mit meinem Arzt gehabt, der mir dann einfach so vor den Latz warf, das es nun mal auch Arbeit bedeutet und schwer ist, erwachsen zu werden, Verantwortung zu übernehmen..... Ich bin bald nicht mehr geworden, heute verstehe ich ihn und muss lächeln, er hatte Recht. Mit mehr Klarheit und mehr Können kommt auch mehr Verantwortung und mehr Arbeit. Ich glaube ein Teil war damals bei mir, neben der Ungewohntheit auch Angst. Angst vor Veränderung und vor Verantwortung für mein Leben.

    Damals habe ich es nicht sehen können, heute, rückblickend kann ich aber sagen, das mir nichts abhanden gekommen ist, sondern das ich mich weiterentwickelt habe. Das war sicherlich gerade am Anfang ganz ungewohnt rasant und sehr überrumpelnd, aber ich habe wirklich nichts verloren, nur dazu gewonnen /genommen.

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 5

    AW: Hypoaktiv und Ritalin - Möchte ich diese neue Version von mir selbst

    Vielen Dank für eure Rückmeldungen!

    Klar wusste ich im Prinzip schon immer, dass ich ein Problem habe. Ich bin wesentlich schneller überfordert und erschöpft als andere. Ich ertrage keine Reizüberflutung durch Lärm, Musik, Gerüche, zu viele Menschen etc. Aber ich hab' mich in meinem Leben eingerichtet und fühlte mich mehrheitlich wohl.

    Meine Motivation sich dieser "Hochsensibilität" zu stellen und mir psychologische Hilfe zu holen war und ist es, dass ich in näherer Zukunft gerne Kinder bekommen möchte. Und Kinder passen in mein Leben so wie es jetzt ist (viel Ruhe und Erholungsphasen sowie Vermeidung von Reizüberflutung) so nicht rein.
    Ich will mehr können, eigentlich will ich das können was die meisten anderen Menschen auch können: laut Musik hören, einen ganzen Tag mit Menschen zusammensein, spontan sein, keine Rückzugsmöglichkeiten brauchen etc.

    Eigentlich war ich vor der Diagnose an dem Punkt wo ich mich so akzeptiert habe wie ich bin.
    Nur machte ich mir Gedanken darüber was mit mir passiert, wenn die äusseren Umstände sich ändern (eben zum Beispiel durch Kinder) und ich dann nicht mehr "funktioniere". Und das genau dann zu einem Zeitpunkt wo ich mir das "Nichtfunktionieren" nicht leisten kann (zum Beispiel als Mutter).

    Bildlich gesprochen geht es mir nach der Diagnose und mit der medikamentösen Unterstützung so:
    Ich sitze in einem Boot auf dem Ozean. Ich habe gerade meine Insel verlassen um eine andere Insel zu erreichen, von der behauptet wird es solle dort mehr Möglichkeiten geben.
    Mein Boot ist mir aber nicht ganz geheuer. Es hat ein paar Nachteile, zu 100% ist sicher nicht Verlass darauf. Wenn ich von meinem Boot genug habe, kann ich auch mal im Meer schwimmen gehen. Nur ganz sicher ist das ja nicht. Und auf den Grund sehe ich erst recht nicht.
    Also setze ich mich wieder ins Boot und fahre weiter zu dieser Insel von der soviel gutes erzählt wird.
    Nun frage ich mich (rethorisch):
    1. Wann ist diese Überfahrt vorbei?
    2. Wenn es mir auf der neuen Insel nicht passt, kann ich dann wieder nach Hause? Oder wird ein verlassenes Zuhause nie mehr ein richtiges Zuhause sein?
    3. Wer genau hatte eigentlich diese Schnapsidee? ;-)

    Mir ist bewusst, dass ich mich sicherlich im Kreis drehe. Und das dies ein normaler Prozess der Akzeptanz ist. Meine Psychologin ist super, aber sie erklärt mir natürlich nicht, dass sie das alles auch schon erlebt hat und das vorbeigeht etc....

    Eigentlich geht es bei meinem Eintrag darum mal zu hören wie ihr anderen das so erlebt habt??
    Und ja auch was "creatrice" erwähnt hat:
    Ich habe nun Möglichkeiten, die ich nutzen kann. Was ist wenn ich sie nicht nutze? Was wenn ich an den neuen Möglichkeiten scheitere? Bisher waren in meinem Leben die Optionen immer eingeschränkt. Und das habe ich so akzeptiert. Was wenn ich mit Hilfe von Medikamenten den Weg Träume (die ich nun träumen darf) umzusetzen nicht finde?

    Liebe Grüsse

  8. #8
    Ist hier zuhause

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    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Hypoaktiv und Ritalin - Möchte ich diese neue Version von mir selbst

    Liebe Überdenkerin,
    sicherlich ist es nicht unbedingt ermutigend, dir nun auch noch Negativbeispiele zu bringen , aber es steckt auch da etwas hinter.

    Ich habe mit der Medikation einen grossen Traum von mir, den mir sogar anfangs der Arzt euphorisch versicherte, das ich ihn nun schaffe, nicht geschafft. Komischerweise war das aber gar kein Drama für mich, eher im Gegenteil.... ich habe endlich wirklich akzeptieren können, das ich es nicht schaffe. Und es ist sowas von beruhigend...... das kannst du dir gar nicht vorstellen.
    Ich habe nicht mehr diese quälende Ungewissheit.... was wäre wenn..... doch..... was kann ich anders machen...... vielleicht klappt es ja so.... vielleicht "nur" anstrengen..... vielleicht bin ich zu faul, zimperlich...... vielleicht vielleicht vielleicht......

    Ja..... es gibt Dinge im Leben die kann ich nicht. Ich kann nicht vom 10m Brett springen, nicht Auto fahren und ich kann diese eine Sache auch nicht. Aber ich habe erstmals im Leben die Möglichkeit gehabt das "bei vollem Bewusstsein" und ohne weitere Möglichkeiten und Umwege und Tricks rauszufinden. An der Front ist endlich Ruhe.

    Selbst wenn du also bestimmte Dinge trotzdem nicht erreichen kannst, so kannst du dir aber endlich sicher sein, das es auch wirklich keine Option ist. Die Trauerarbeit kann endlich stattfinden.

    (ohje irgendwie klingt das dramatischer als es ist )

    Du kannst jederzeit auf deine Insel zurück (bei mir war es die bildl. Höhle). Du kannst auch immer nur ein bisschen aufs Meer rudern/ nicht zu weit und dann wieder zurück.

    Wann die Überfahrt vorbei ist, kann dir keiner sagen, aber ich glaube um so weiter die eigene Insel von der neuen Insel entfernt ist, umso länger dauert eben auch die Überfahrt. Und selbst wenn du da drüben an Land gegangen bist und dir sagst das deine kleinere, sicherlich simplere Insel aber doch besser war, weil sie eben vertraut war, so kannst du auch wieder zurück. Du hast dann eben nur auch wieder die lange Rückfahrt.

  9. #9
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 76

    AW: Hypoaktiv und Ritalin - Möchte ich diese neue Version von mir selbst

    Liebe Überdenkerin, ich weiß, was du meinst. Ich hatte früher zu jeder Farbe, zu jeder Form, zu jedem Wort sofort künstlerische Zusammenhänge, für die ich auch beneidet oder zumindest anerkannt wurde. Ich war zwar chaotisch, zu spät etc., aber eben auch ein Ausbund an Bildern und Ausdruck, an freien Gestaltungsideen und sensibler Weisheit. Davon habe ich einiges eingebüßt, seit ich aufs Funktionieren aus bin und merke, dass ich früher mit meiner unkonventionellen Art viel leichter kompensiert habe. Eher verwandelt als kompensiert. Ich denke, das ist der Inbegriff des Erwachsenwerdens. Es gibt keinen Weg zurück mehr, nur noch Vorwärts. Zu der "naiven" farbigen Seele kriegst du so erstmal nicht wieder den selben Kontakt, aber sie hat dicch geformt und dich reich mit Erlebnissen beschenkt, die nicht weg sind. Etwas davon kannst du auch in deinem neuen Leben einfließen lassen. Aber bedenke: Das, was jetzt ist, das bist du. Du lernst gerade mit dir selber laufen Ich krieche noch mehr auf dem Boden, aber ich denke, das kommt auch. Ich probiere wie du meine richtige Dosierung mit Ritalin aus und habe eine Ausbildung begonnen. Ich scheitere auch daran, dass mir die Erfahrung mit Routine-Schema-Aufgaben fehlt. Ich fange aber mein altes Hobby wieder an (Singen). Damit ich von meinem alten Ich mehr in mein besseres, funktionstüchtigeres Leben mitführen kann. Viel Erfolg und Spaß beim Kennenlernen deines neuen, funktionaleren Ichs!

  10. #10
    Ist hier zuhause

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    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Hypoaktiv und Ritalin - Möchte ich diese neue Version von mir selbst

    Wenn du etwas von deiner Kreativität/Farbigkeit eingebüsst hast, dann liegt es vielleicht an der noch nicht gefundenen Dosierung?

    Ich z.B. kann das alles viel besser nutzen, seit ich MPH bekomme, und so soll es ja auch eigentlich sein.

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