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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #1
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 331

    ADHS Medikamente und unsere Gesellschaft.

    Hallo ihr Chaoten

    Wiso werden wir von der Gesellschaft oft nicht richtig ernst genommen?

    Wir werden oft als nicht normal betrachtet weil wir in ein paar für die Gesellschaft wichtigen Sachen aus der Norm fallen. Wir sind chaotisch, teils sehr vergesslich, manchmal unstrukturiert oder sonst wie speziell vom Verhalten her.
    Wir fallen oftmals etwas auf und verschwinden nicht wie die anderen einfach so in der Masse. ADHS selbst wird auch nicht wirklich ernst genommen. Gibt ja Medikamente dagegen.

    Es gibt Medikamente dagegen, aber der Rest unserer Gesellschaft hat oft das Gefühl das mit den Medikamenten das ADHS wie mit einem Lichtschalter abgeschaltet werden kann und man dadurch wie jeder andere normalo wird.
    Das ist aber nicht so. Irgend etwas bleibt immer zurück trotz Medis und das wird von anderen oft als Zeichen eines schlechten Charakters oder mangelnder Disziplin verstanden und weshalb soll man denn solche Leute ernst nehmen? Wir denken immer noch gleich wirr nur nicht mehr so extrem.

  2. #2
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 25
    Forum-Beiträge: 289

    AW: ADHS Medikamente und unsere Gesellschaft.

    Hallo Swiss,

    ich frage mich das auch oft. Oft werde ich auch nicht ernst genommen, weil ich einfach nicht aussehe wie 23 sondern eher wie 15, vielleicht ist das schonmal ein Punkt, dass manche ADHSler einfach jünger wirken als sie sind...

    Dann ist wahrscheinlich ein Punkt, dass viele ADHS als Modeerscheinung betrachten. Daran schuld sind wahrscheinlich die Medien und auch die vielen Ärzte, die Kindern und Erwachsenen ohne Diagnose Ritalin verschreiben, somit nehmen die Ritalinfälle zu und das lässt die abgeklärten ADHSlerInnen unglaubwürdiger erscheinen...
    Dazu ist es so, dass ADHS hauptsächlich als etwas negatives bekannt ist, als "zappelige, aggressive, anstrengende" Kinder, welche den Unterricht stören und schlecht erzogen sind. Erwachsene mit ADHS ist schonmal etwas weniger bekannteres. Ich erzähle deswegen nicht sofort am Anfang, dass ich ADHS habe, sondern erst, wenn mich die Leute etwas kennen oder das Thema an sich einfach aufkommt. Oft sind sie dann sehr überrascht, dass jemand wie ich ADHS hat.

    Aber ich verstehe auch, dass Verhaltensauffälligkeiten, Dinge, die nicht ersichtlich sind, schwerer zu verstehen sind für Aussenstehende. Jemand der im Krankenhaus liegt wegen einer Krankheit, das können Aussenstehende besser als Beeinträchtigung verstehen. Dabei ist es aber auch in dieser Sache schwierig, darüber zu reden, da Aussenstehende nicht wissen, wie darüber reden.

    Ich glaube, wir ADHSler können uns mit fettleibigen Menschen vergleichen. Wenn die Menschen einen fettleibigen Mensch sehen, denken sie oft Sachen wie "Boah, wie kann man nur soviel fressen, treib mehr Sport, ernähr dich gesünder" und so weiter. Dabei kann es auch sein, dass diese fettleibige Person an einer Krankheit leidet. Auch Menschen mit Lungenkrebs, da denkt man immer direkt an Raucher. Dabei kann man auch Lungenkrebs kriegen, ohne einmal im Leben geraucht zu haben. Nur kann man bei vielen von diesen Menschen Blut nehmen und dann sieht man die Krankheit im Blut. Bei ADHS ist das alles komplexer und seien wir ehrlich: Die Diagnose ADHS ist mir um einiges lieber als die Diagnose Krebs oder so was in der Art. Ich behaupte mit ADHS kann man lernen zu leben, auch wenn vieles schwerer ist als wenn man es nicht hätte. Bei Krebs muss man entweder den Krebs besiegen oder wird vom Krebs besiegt.

    Ich will auch ernst genommen werden. Dabei verlange ich nicht, dass man versteht, warum ich anders bin, sondern einfach nur, dass man es akzeptiert. Soviel sollte man eigentlich von der Gesellschaft erwarten können aber na ja, das ist das blöde an Erwartungen, sie werden öfters mal enttäuscht.

  3. #3
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 423

    AW: ADHS Medikamente und unsere Gesellschaft.

    Die Gesellschaft hat in erster Linie den Eindruck das AD(H)S nur eine Mode-Diagnose ist,
    eine ausrede um Leistungssteigernde Medikamente zu bekommen, um den Zappelphilip ruhig zu stellen.

    Und wegen solcher Fehlinformationen müssen sich betroffene oft anpassen um nicht aus der Masse hervorzustechen,
    wer auffällt geht in der heutigen Zeit entweder unter oder bekommt mediale Anerkennung.

    Es geht auch eigentlich nicht darum ob jemand AD(H)S hat oder nicht, es geht darum was man daraus macht!


    Anpassung und seine Individualität aufgeben oder quer denken und gegen das System rebellieren?


    Oder anders gesagt:

    - Jemand der keine Probleme hat muss sich nicht mit Problemen beschäftigen.
    - Jemand der Probleme hat, hat Probleme.
    - Jemand der Probleme hat und damit umzugehen weiß, versteht die Probleme.


    Ein Slogan von einem sparten TV Sender geht so: Anders, aber besser!

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 201

    AW: ADHS Medikamente und unsere Gesellschaft.

    Ja mir geht's genau so, ach ADS oder ADHS is doch nur Mode hab noch nicht gesehen das jemand dran gestorben ist. .......
    Meine Antwort war, sowas kann nur jemand sagen der nix weiß Un sei froh das du keine Ahnung hast......
    Geändert von Aggi (15.12.2015 um 11:29 Uhr)

  5. #5
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 547

    AW: ADHS Medikamente und unsere Gesellschaft.

    Ich schaue auch viel jünger aus als ich bin - mit fast 30 schaue ich aus wie Anfang 20 - regelmäßig werde ich auf Arbeit für eine Praktikantin gehalten und geduzt werde ich sowieso von so gut wie allen. Ernstgenommen fühle ich mich oft auch nicht - nochdazu wo ich als Frau in einem Männerdominierten Beruf arbeite.
    Derweil mache ich das jetzt schon seit gut 6 Jahren, habe ein gutes Fachwissen, kann gut mit den Leuten umgehen, bekomme auf freundliche Art meist was ich bekomme... aber trotzdem falle ich irgendwie auf.
    Letztens sagte ein Kollege zu mir, ich hatte bis jetzt kaum was mit dem zu tun: "Du bist halt einfach anders..."
    Fällt das so sehr auf?
    Auch passiert es mir immer wieder, dass Leute schon meinen Namen kennen, obwohl ich mich noch nicht vorgestellt habe. Ich wurde auch schon als "Erscheinung" bezeichnet - war nett gemeint - aber ich verstehe nicht was an mir so besonders ist. Ich finde ich habe ein Allerweltsgesicht, werde auch oft verwechselt ("Sie habe ich schon mal gesehen!" "Nein, sicher nicht!" "Doch, ich bin mir gaanz sicher!") oder falle auch nicht durch irgendwelche extremen Körperausmaße auf (groß, klein, dick, dünn, große /kleine Brüste, extravagante Frisur o.ä.)

    Oft muss ich - besonders mit meinem Freund - rumdiskutieren und mich rechtfertigen warum ich bestimmte Dinge auf eine bestimmte Weise tue. Mein Ergebnis ist das gleiche - ich brauche eben nur ein bisschen länger wie andere - ich kann Abläufe aber auch gut für mich optimieren und habe ich mal was drauf, bin ich sicher und schnell dabei - leider dann auch etwas unflexibel - Änderungen in den Abläufen fallen mir im Nachhinein schwer.

    Für "normale" ist es eben schwer zu verstehen wenn jemand anders ist. Ich finde in jedem Krankenhaus gibt es ein oder zwei "gute Seelen" (meist beschäftigt beim Hol-und-Bringe-Dienst, der Post oder im Archiv) - das sind so fleißige und nette Personen, die so stolz sind dass sie ihre Aufgabe hinbekommen. Gleichzeitig sind sie aber immer wieder mal Zielscheibe für - wenn auch nett gemeinten - Spott. Das finde ich total gemein.
    Uns sieht man es ja gar nicht an, daher erwartet man von uns immer total viel finde ich. Schafft man etwas nicht bzw. nicht zur Zufriedenheit der "Normalen" muss man sich immer wieder was anhören. Von einem Ingenieur wird einfach erwartet dass du gewisse Eigenschaften hast - du musst immer die richtige Antwort parat haben, muss gut verhandeln können und mit Druck und Stress umgehen können. Ansonsten wird einem gerne Unzulänglichkeit, Faulheit, Disziplinlosigkeit oder einfach nur Unfähigkeit vorgeworfen.

    Mit den Tabletten ist es schon ein bisschen besser geworden - aber das was immer propagiert wird von wegen MPH=Wunderpille die alle Probleme löst ist einfach falsch. Das versteht aber auch wieder keiner... MPH ist eben keine Tablette wie ein Schmerzmittel: Tablette rein = Schmerzen weg!

    Ich kämpfe immer noch damit, ob ich mich lieber anpassen soll (was aber schon öfters schief gegangen ist) oder ob ich meinen Stiefel machen soll. Ich versuche grade einen Mittelweg zu finden, das ist nicht immer leicht. Ist man zu sehr auf seinen Stiefel konzentriert bekomme ich es wieder drauf, dass ich zu umständlich usw. bin, passe ich mich an, bekomme ich ein schlechtes Gefühl, weil ich den Eindruck habe mich selbst zu verraten.
    Geändert von Susilein (15.12.2015 um 16:17 Uhr)

  6. #6
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 77

    AW: ADHS Medikamente und unsere Gesellschaft.



    Sahnetorte schmeckt halt einfachbsser als Sandkuchen!

    Genauso verhält es sich aus meiner Sicht bei ADHS.
    Wer sagt, dass wir nicht nur der "lahme Sandkuchen" sind?

    Scheiß auf das Langweilige - wir sind die Sahne der Gefühlswelt!
    Und streuen noch Konfetti drauf ....

    Let's talk about.... our crazy life's

  7. #7
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 69

    AW: ADHS Medikamente und unsere Gesellschaft.

    Mache öfter die Erfahrung das die Symptome an sich gar nicht ernst genommen werden.
    Außer in meinem unmittelbaren Umfeld erwähne ich nicht das ich diagnostiziert wurde und Medikamente nehme. Auch nicht wenn darüber im Familien- und / oder Bekanntenkreis diskutiert wird. Und das kommt durchaus vor wenn mal wieder was in "den Medien" kommt usw..

    Wenn ich Unterhaltungen darüber mitbekomme (an der Universität, im Job oder auch in der Bahn etc.) kam es mir bisher immer so vor als wenn das Ganze eher als eine Art Lifestyle betrachtet wird und sich eine ganze Menge Personen mehr oder weniger als Betroffene sehen. So ähnlich wie es oft bei Depressionen passiert. Ganz "in" sind momentan auch Eigendiagnosen im Bereich Asperger, OCD, usw..

    Daher würde sich die Frage ob und wie weit Medikamente bestimmte Symptome abschalten können vermutlich gar nicht stellen.
    Würde ich die Medikation erwähnen könnte ich mir vorstellen das die Reaktion bei diesen Leuten eher so ausfallen würde: "Und hilft das? Bei mir steht ja auch bald eine wichtige Präsentation an..." Oder: "Ja, das kenne ich, habe als Kind auch schon meinen Turnbeutel vergessen."

  8. #8
    Pepperpence

    Gast

    AW: ADHS Medikamente und unsere Gesellschaft.

    Also ich habe auch eher das Problem, dass meine Symptome nicht richtig ernst genommen werden. Immer wieder erlebe ich, dass offen oder durch die Blume gesagt wird: "Jaaa, aber das kene ich auch" ... oder: "Das geht doch allen so." und dass es skeptisch betrachtet wird, dass ich Medikamente nehme. Wenn ich sage, dass ich mit Ritalin ruhiger werde und viel klarer und mit weniger Emotionen agieren kann (nicht roboterhaft, sondern einfach so wie man es als normal bezeichnen würde) dann wird abgewiegelt, dass das von einem leistungssteigernden Mittel ja genau das sei was man sich davon erwarte.

    Mich nervt das schon, denn natürlich kenne ich viele Leute die MAL ihren Schlüssel vergesse, aber Leute die die Steuerfahndung am Hals haben, weil sie 10 Jahre selbständig arbeiten und es in dieser Zeit nicht hinbekommen haben auch nur eine einzige Steuererklärung zu machen, oder die wochenlang mit unversichertem Auto quer durch Skandinavien fahren, ohne es zu merken, oder die mit jedem Vorgesetzten in Streit geraten ... also sowas kenne ich nur von mir. Und das ist ja keine Blödheit oder böser Wille von mir. Mir "passieren" diese Dinge tatsächlich.


    Wenn man noch dazu für jede Arbeit die dreifache Zeit braucht, weil man so viele Pausen benötigt und deshalb in Festanstellung regelmässig Überstunden leisten + das gesamte Wochenende arbeiten muss um Arbeit aufzuholen und nicht aufzufallen, dann geht das für mich auch über normale Ablenkbarkeit oder gar Faulheit hinaus.

    Mehr als Schüchternheit finde ich auch, wenn man in Gesellschaft nicht mehr in der Lage ist mit anderen Menschen zu reden und als lahmer Sack in der Ecke hängt, weil alles einfach zu viel, zu laut, zu grell ist.

    Was das für ein Leidensdruck ist und dass gerade die Arbeitssituation irgendwann direkt in den Burnout führen muss, das sieht keiner. Nicht mal gute und verständnisvolle Freunde oder meine Eltern.

    Überall bekomme ich so das Gefühl vermittelt: Na ja, wenn Du DIr einbildest dass Du Medikamente brauchst, dann nimm sie halt. An sich müsste das aber auch ohne zu schaffen sein."

    Und klar habe ich viele Bereiche meines Lebens nach aussen hin scheinbar toll im Griff, aber welche Kraft das kostet um diese Fassaden aufrecht zu halten will keiner wissen. Ich bin ja nun auch nicht gestern vom Baum gefallen und habe mir im Laufe des Lebens viele Kompensationsstrategien und auch Vertuschungsmanöver antrainiert ... das heißt nicht dass die Situation für mich auch gut und einfach ist.


    ODER:

    wie die Anwältin so überheblich sagte, die mich in meiner Steuersache vertrat: Na sehen Sie, wenn Sie wollen, dann geht es doch. Dass ich inzwischen eine Diagnose hatte sowie Ritalin und Venlafaxin verschrieben bekommen + eine Therapie begonnen hatte, hatte natürlich sicher nichts damit zu tun, dass ich "plötzlich" schaffte Dinge zu Ende zu bringen.
    Geändert von Pepperpence (15.12.2015 um 15:10 Uhr)

  9. #9
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.982

    AW: ADHS Medikamente und unsere Gesellschaft.

    In meinem Leben(seit der Diagnose) ist es sowohl die Tatsache,dass ADHS als echte Störung nicht ernstgenommen wird,als auch meine Symptome im speziellen.

    Ich erlebe immer wieder in eher oberflächlichen Gesprächen/Beziehungen die Bagatellisierung oder Relativierung meiner Symptome;das allseits nur zu bekannte:"ich bin manchmal auch xy"-Phänomen.

    Andererseits passiert es auch häufig-wenn der Kontakt enger wird/ist,bzw.andauert und dann die Beeinträchtigungen als Folge der Symptomatik deutlich werden-dass man meint:

    "Und das ist WIRKLICH ADHS?? Sicher? Also...SO schlimm? Vielleicht doch (noch) etwas anderes?" Gerade schwer in Mode:"Autismus eventuell?"

    Oder:

    "Hast Du mal einen Intelligenztest gemacht?",wenn mal wieder derselbe Fehler gemacht wurde, irgendwelche impulsiven Dummheiten passiert/mir rausgerutscht sind,oder ich die scheinbar selbstverständlichsten Dinge nicht hinkriege.

    Gerade die,für den Mischtyp recht typischen,häufigen Wechsel-z.B.im Energieniveau,oder der Toleranz großer Menschengruppen-haben schon viele sehr irritiert.

    Allerdings nicht unbedingt dazu motiviert,ihre Haltung ggf.zu überdenken.


    LG v. Luftkopf

  10. #10
    Gesperrt

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 221

    AW: ADHS Medikamente und unsere Gesellschaft.

    Eine gute Freundin von mir versteht das auch nicht so ganz. Ich hatte ein Probearbeiten und es ging irgendwie ums Frühstücken auf der Arbeit (Bäckerei) statt zu Hause. Als ich ihr dann erklährte das ich vor der einnahme meiner Tablette etwas essen müsste, meinte sie nur, ob es nicht besser wäre diese beim Vorarbeiten weg zu lassen.
    Ich glaube so ganz verstanden hat sie es immer noch nicht, aber ich mag sie trotzdem.

    Auch in einem Chat in dem ich eine weile unterwegs war, hatte ich mal erwähnt das ich Ritalin (Medikinet Adult) nehme, da meinet der Kerl auch, ich solle das sofort absetzen, das wäre ein Teufelszeug, oder zumindest so ähnlich.

    So ähnlich hört man das ja immer wieder. Eigentlich sollte man solche Aussagen ja ignorieren, aber mich macht es manchmal einfach wahnsinnig, das Leute die nicht betroffen sind meinen sie wüssten es besser.

    Auch als ich meiner Sachbearbeiterin erklährte das ich ADS habe, zu dem Zeitpunkt dachte ich , ich müsste es erwähnen, meinte diese auch nur. "Ach das hätte ich bei Ihnen nicht gedacht, das merkt man Ihnen gar nicht an.

    Deshlab erwähne ich es inzwischen auch nicht mehr, wenn es nicht Notwendig ist.

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