Guten Tag
Ich nehme seit Kindesbeinen an MPH. Bereits in der Jugendzeit kam ich mir darunter "gehemmt" vor, und wurde daraufhin ganz baff, als ich die Packungsbeilagen gelesen habe.
So langsam stehe ich mit MPH auf Kriegsfuß. Ich habe jetzt seit einem Jahr immer wieder Zuckungen, die sich keiner so richtig erklären kann (...aber bei der Vielzahl an Nebenwirkungen, die quasi das ganze Körper-System betreffen, ist die Ursache wohl recht naheliegend..). Gibt es Langzeitstudien zu dem Wirkstoff? Hoher Blutdruck+Appetitlosigkeit sind ja recht häufig (->Folgeerkrankungen)? Hirnmäßige Veränderungen (veränderter Stoff-Transport, ansprechen der Nervenzellen usw....Parkinson und Konsorten?)? Ich finde da irgendwie nix richtig aussagekräftiges
Es ist ja an sich Speed , das uns da gegeben wird (mein Medikations-Arzt hat das bestätigt, ohne weiter darauf einzugehen). Unser Hirn schwimmt da regelrecht in einem Cocktail herum. Attentin z.B. sorgt bei mir zusätzlich noch für sehr schlechte Leberwerte, dazu kommt noch der Gewöhnungseffekt (verminderte Wirkung), der ja zum Großteil daran liegt, dass die Vesikel entleert sind - die Zellen haben quasi "burn-out", vor lauter Rambazamba durch den Wirkstoff.
Würde gesagt werden"Hopp, Kind, nehm dein Speed-Derivat!"...ich denke mal, dass gaanz evtl. die Resonanz etwas gedämpfter ausfiele
...Kurzum: Ich werde das Gefühl nicht los, dass da ein hochgefährlicher Wirkstoff in unsere Hände gelegt wird. Mir hilft der Wirkstoff trotzdem enorm (die positiven Effekte für AD(H)S sind ja ausreichend ergründet), nur bekomm ich da zunehmend ein schlechtes Gewissen bei.
Ich würde sehr gerne wissen, was genau ich da zu mir nehme, und wie das aussieht, wenn ich das noch 30 Jahre lang nehme.
Könnt ihr mir da Aufklärungs-Hilfe leisten?