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Diskutiere im Thema Suchtpotential ADHS-Amphetamin, Einnahme und Ernährung bei Amphetamin-Einnahme im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #1
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 301

    Suchtpotential ADHS-Amphetamin, Einnahme und Ernährung bei Amphetamin-Einnahme

    Mich interessiert wie diejenigen unter Euch, die mit Amphetamin-Präperaten versorgt werden, das Suchtpotential sehen, einschätzen oder welche Erfahrungen damit gemacht wurden. Im speziellen interessiert mich, wie sich hierbei ein mögliches Suchtverhalten äussern kann, weil ich dem auf jeden Fall vorbeugen will.

    Bezüglich der Einnahme würde ich gerne wissen, ob ihr so viel nehmt/eingestellt seid, dass ihr gerade nichts spürt, also eher eine subtile Wirkung habt und das Prinzip "Weniger ist mehr" gilt, oder ob ihr so eingestellt seid, dass ihr gerade nicht überdosiert seid, so wie es bei mir mit dem MPH gehandhabt wurde. Wie äussert sich die Überdosierung?

    Gibt es irgendwelche Ernährungstipps, um mögliche Nebenwirkungen zu reduzieren? Zucker half mir bei MPH zB keine Kopfschmerzen zu bekommen.

    Sicher könnte ich das alles auch mit meiner Ärztin besprechen, ich freue mich aber auch, wenn jemand seine persönlichen Erfahrungen teilt.



    Danke im voraus und einen schönen Sonntagabend.

  2. #2
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 36

    AW: Suchtpotential ADHS-Amphetamin, Einnahme und Ernährung bei Amphetamin-Einnah

    Suchtverhalten bedeutet ja, dass man die Dosis immer weiter steigern muss.
    Solange man sich an die Anweisungen vom Arzt hält, dürfte das kein Problem sein.

    Zur Einnahme kann ich persönlich nichts beitragen.

    Als Ernährungstipp nur, dass ich vorher etwas mit Fett gegessen habe. Ansonsten selber kochen und Ballaststoffe nicht vergessen.

  3. #3
    bin eine Piratin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.774

    AW: Suchtpotential ADHS-Amphetamin, Einnahme und Ernährung bei Amphetamin-Einnah

    Mein Arzt beruhigte mich als ich es mit MPH versuchen sollte

    Suchtpotential kann nur auslösen, was mir einen "Kick" gibt.
    MPH gibt aber keinen "Kick".
    insofern kein Suchtpotential für MPH

    Es gab mal Untersuchungen, dass MPH-Nutzer stärker allgemein zu Suchtverhalten (nicht Amphetamin, sondern allgemein) neigen als Normale Menschen. Deswegen gabs da durchaus mal wieder negatives Gerede über Ritalin, falls du daran denkst
    Stimmt sogar , ist aber nicht relevant. und die Studie unseriös.
    Adhsler haben eine allgemein erhöhte Suchtneigung.
    Man muss also MPH-Nutzer mit Adhslern ohne Medikamente vergleichen. und dann ist die allgemeine Suchtgefahr mit MPH sogar geringer.

  4. #4
    bin eine Piratin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.774

    AW: Suchtpotential ADHS-Amphetamin, Einnahme und Ernährung bei Amphetamin-Einnah

    Ernährung, da klingelt mir noch was von wegen Milchprodukt nehmen im Ohr. oder war es was Fettiges?
    es ging darum, dem Verdauungstrakt sozusagen was zum Fraß vorzuwerfen, damit er was zum Verdauen hat, sonst greift irgendwas (die Galle?) das Medikament an und absorbiert das quasi ohne irgendeine Wirkung. so genau bekomme ich es leider nicht mehr zusammen, aber bestimmt kann einer der Nachfolgenden Post-ler das noch genauer zusammenbekommen
    sorry, dass ich das nicht mehr weiss, nehme schon länger kein MPH mehr

  5. #5
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 69

    AW: Suchtpotential ADHS-Amphetamin, Einnahme und Ernährung bei Amphetamin-Einnah

    Suchtpotential allein von der zur medikamentös eingesetzen Wirkstoffmenge kann ich mir überhaupt nicht vorstellen.
    Auch eine körperliche Abhängigkeit konnte ich bisher nicht feststellen. Wie Moselpirat schon geschrieben hat wird ja rein physiologisch keine Euphorie oder Ähnliches ausgelöst, dafür sind soweit ich weiß die Dosierungen viel zu niedrig (wenn man es jetzt mit verwandten Drogen wie Speed etc. vergleichen würde).

    Man kann natürlich von allem psychisch abhängig werden.
    Da spielt oft auch der Placebo-Effekt eine Rolle. Menschen können auch von komplett wirkstofffreien Tabletten abhängig werden, inklusive unangenehmer Entzugserscheinungen etc.. Weiter muss man unterscheiden zwischen Entzugserscheinungen und einer Abhängigkeit.

    Verlinke hier mal auf die medizinische Definition von Abhängigkeit.
    Aus der reinen Notwendigkeit heraus ein Medikament regelmäßig einzunehmen begründet nach dieser Definition meiner Meinung nach keine Abhängigkeit. Da nicht ein gewisser "Erlebniszustand" erzeugt werden soll um den sich das eigene Denken und Handeln zu einem großen Teil dreht.

    Genauso wie eine bestimmte Handlung nicht eine Abhängigkeit darstellt nur weil sie von Außen betrachtet den Lebensmittelpunkt darstellt.
    Entscheidend ist meiner Meinung nach wie viel Raum die betrachtete Handlung / Substanz in der Gedankenwelt einer Person einnimmt.

    Die Dosierung hängt sehr von der Einstellung des Arztes ab und davon wie die Prioritäten des Patienten aussehen.
    Es ist wichtig klar zu kommunizieren in welche Richtung man eher "leidensfähig" ist. Und sich einen Arzt zu suchen der dort in eine ähnliche Richtung die Dosis optimiert.
    Womit man eher leben kann ist sehr persönlich und hängt von einem großen Teil von den persönlichen Lebenszuständen ab.

    Habe öfter die Erfahrung gemacht das Betroffene unterschätzen wie sehr das eine Frage der Individualität ist.
    Im Idealfall kann man konkret wiedergeben wo die eigenen Grenzen liegen und der Arzt geht darauf ein. Zum Beispiel: "Ich würde in Kauf nehmen das Konzentrationsprobleme zum Teil bestehen bleiben wenn dadurch die Dosierung nicht xyz auslöst." Wenn man das nicht kommuniziert geht ein Arzt (je nach dessen persönlicher Einstellung) eventuell davon aus das man sämtliche Nebenwirkungen in Kauf nimmt.

    Was die Ernährung angeht konnte ich bei mir keinen Zusammenhang mit Nebenwirkungen feststellen (Ritalin adult, retadiert, 40mg).

  6. #6
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 301

    AW: Suchtpotential ADHS-Amphetamin, Einnahme und Ernährung bei Amphetamin-Einnah

    Ich bin mir gerade nicht sicher, ob sich Eure Antworten teilweise auf MPH oder Amphetamin beziehen. Mit Amphetamin meine ich D/L-Amphetamin, Dexamphetamin, Lisdexamphetamin, also Attentin, Elvanse, A-Tropfen und A-Saft.

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