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Diskutiere im Thema wie hat sich die Medikation bei euch Ausgewirkt? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #31
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 405

    AW: wie hat sich die Medikation bei euch Ausgewirkt?

    Moselpirat schreibt:
    was mich eigentlich interessiert: woran habt ihr gemerkt, dass eure Dosierung zu hoch war ? ich bin mir nämlich meiner Dosierung etwas unsicher, vielleicht sollte ich doch besser einen Tick mehr nehmen...
    Könnte ich jetzt was zu schreiben, aber ich habe echt Angst, dass wir die Threaderstellerin, die ja noch ganz am Anfang ist, mit zu viel Details verschrecken und verängstigen .

  2. #32
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.982

    AW: wie hat sich die Medikation bei euch Ausgewirkt?

    So,nun möchte ich hier doch auch mal einen T(opic)-Text reinstellen.

    Bei mir wirkt sich die Medikation v.a. auf die Impulskontrolle aus.

    Ich fahre emotional nicht so schnell auf mindestens 220 und habe mein Ess-und Kaufverhalten wesentlich besser im Griff(übrigens beim Essen ohne Appetitlosigkeit,ich kann einfach besser stoppen,bzw.nehme auch den Hunger eher war,sodass "impulsive Essorgien"-das andere Wort benutze ich lieber nicht -ausbleiben.)

    Ich kann meine Aufmerksamkeit besser dahin lenken,wo ich sie haben will,auch wenn's langweilig wird,bin innerlich ruhiger,was nach außen-lt. Rückmeldungen-sofort in einer entspannteren Haltung sichtbar wird...was noch...

    Nebenwirkungen hatte ich anfangs bei den Dosissteigerungen,allerdings nichts dramatisches. Ein paar Tage kalte Hände und manchmal etwas schnellen Puls. Ist alles wieder weggegangen.

    Ach und meine Schlafstörungen sind seit Tag 1 der Methylphenidattherapie weg.

    Ausnahmen durch große Hitze,Schmerzen,Krankheit etc.natürlich inbegriffen.
    Das gilt übrigens für alle von mir genannten Auswirkungen.
    Schließlich macht Ritalin keinen Übermenschen aus mir,es bringt mich "nur" soweit es kann in die Nähe dessen,was andere selbstverständlich als "normal" bezeichnen.

    LG v. Luftkopf

  3. #33
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.933

    AW: wie hat sich die Medikation bei euch Ausgewirkt?

    Zur Überdosierung kann ich noch nichts sagen, wenn denn überhaupt irgendwann mal. Ich bin ja immer noch in der Einstellung.

    Momentan liegt es aber nicht so sehr an mir, dass es nicht weitergeht. Es reagiert zur Zeit einfach die Vernunft. (Also falls das Wort jemand kennt, mir ist es jedenfalls recht neu. )

    Aber ich befürchte auch, dass das arme tinchen inzwischen mehr weiss, als es jemals wissen wollte - jedenfalls zum jetzigen Zeitpunkt.
    tinchen, so kann es gehen, wenn AD(H)Sler unter sich sind und es dann doch irgendwie spannend wird. Ich hoffe sehr, du bist uns nicht arg böse.

  4. #34
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 183

    AW: wie hat sich die Medikation bei euch Ausgewirkt?

    NUR Positiv!!!!

  5. #35
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 405

    AW: wie hat sich die Medikation bei euch Ausgewirkt?

    ChaosQueeny schreibt:
    Aber ich befürchte auch, dass das arme tinchen inzwischen mehr weiss, als es jemals wissen wollte - jedenfalls zum jetzigen Zeitpunkt.
    tinchen, so kann es gehen, wenn AD(H)Sler unter sich sind und es dann doch irgendwie spannend wird. Ich hoffe sehr, du bist uns nicht arg böse.
    Man darf halt ADHSlern keine einfache, aber hochinteressante Frage stellen und dann einfache, knappe Antworten erwarten .

    Irgendwie beweisen wir unsere Diagnose täglich selbst .

  6. #36
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 14

    AW: wie hat sich die Medikation bei euch Ausgewirkt?

    ach Neee alles gut!!
    Im Gegenteil bin ich böse, ich bin echt froh so viele Erfahrungen und Tipps von euch zu lesen. Man lernt ja nie aus und dann doch lieber ehrliche antworten von mit Chaoten. (Auch ausführlich)
    In manchen Texten findet man sich ja auch ganz gut wieder

    Mir war es zwischenzeitlich nur leider nicht möglich mich nochmal zu zucken .

    Ich hatte halt echt die ganze Zeit hin und her überlegt weil ich bald (mal wieder) nen neuen Job beginne und ich nicht weiß ob man mich dann doch lieber in ne Gefriertruhe steckt weil ich nur noch Müll produziere und von mir gebe. Gibt zwar Tage da funktioniert der Kopf ganz gut und dann die Tage als läuft man wie in nem Nebel und bekommt 0 mit von der Außenwelt ^^ kennt ihr bestimmt auch halt dieses überdurchschnittlich doof vorkommen ^^

    Denke ich hab mich aber doch dank eueres positiven Feedback entschieden das zu probieren.
    Ist ja schon immer bissi verwirrend wenn der Hausarzt sagt es Is Schwachsinn und der FA das empfiehlt.

  7. #37
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 405

    AW: wie hat sich die Medikation bei euch Ausgewirkt?

    Hausärzte meinen mitunter auch bei ADHS hilft Hintern versohlen .

    Wirklich schon so von einem Hausarzt gehört (Zitat: "Früher gabs was auf die Löffel und gut war.").

  8. #38
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.933

    AW: wie hat sich die Medikation bei euch Ausgewirkt?

    Oh je, nicht zucken können ist nicht gut ... Ich hoffe, der Hausarzt hat dich nicht völlig eingeschüchtert.

    Ich sage mal dazu, dass eingie Ärzte dazu neigen, etwas uninformiert zu sein. Nicht alle, aber es kommt leider doch recht häufig vor. Selbst Fachärzte (also Neurologen, Psychiater, Psychotherapeuten usw.) haben u. U. Probleme mit der Diagnose AD(H)S, das ist leider etwas, woran du dich gewöhnen solltest. Manche gewöhnen sich an den Gedanken, wenn sie sehen, dass dem Patienten die Medikamentation hilft, manche nicht. Dann muss man schauen, ob ggf. einfach - abgesehen von der Medikamenten-Angabe (Das ist gerade auch wichtig, wenn es um andere Medikamente geht, wegen Wechselwirkungen usw.!) - das weitere Gespräch über AD(H)S einfach wegfällt, wenn es nicht gerade um AD(H)S selbst geht und so möglich ist oder ob man wirklich den Arzt wechselt, wenn es denn nicht anders geht oder AD(H)S eben der Grund für die Konsultation ist.

    Wenn man langjährig mit einem Arzt aber gute Erfahrungen gemacht hat, sollte man ihm etwas Zeit und eine 2. Chance geben, wenn die eigenen Nerven das mitmachen. Gute Ärzte findet man ja auch nicht an jeder Ecke. Wenn es aber immer wieder zu "Zwischenfällen" wegen dem AD(H)S kommt, kann man noch versuchen, das offen anzusprechen, dass es ja dein Leben und dein Weg ist und du das in erster Linie entscheiden musst. Du zwar dankbar bist für seine Fürsorge, aber diesen Versuch machen möchtest und ob er nicht einfach auch erst einmal offen sein kann und abwarten kann, ob es dir nicht vielleicht doch hilft ... Vielleicht steigt er dann ja - wenn vielleicht auch noch etwas skeptisch - aber doch schon positiver und überlegend mit ein. - Manche Menschen wechseln ihre Standpunkte, wenn sie einfach mal ein direktes Beispiel vor Augen haben - während Vorurteile sich eben oft bilden, weil man vielleicht eben keine direkten Berührungspunkte damit hat und auf die oft seltsamen Auswüchse der Medien "angewiesen" ist. - Allerdings müssen das deine Nerven auch mitmachen ... (Du hörst dich aber z. T. recht pragmatisch an. )


    Aber in der Gefriertruhe ist es doch arg kalt! Nee, das lass mal besser bleiben! Nachher holst du dir noch etwas Ernsthaftes und musst in Behandlung ...

    Allerdings kennen wohl viele Chaoten das Gefühl. Und auch "mal wieder einen neuen Job zu beginnen" ist u. U. recht typisch. Gegen das Gefühl hilft wirklich regelmässiger Chaotenaustausch. Nicht nur der Austausch über Fakten, Ratschläge und Tipps, auch das Verständnis, die Aufmunterung, das Mitgefühl, die Anerkennung (auch für Leistungen, die Nichtbetroffene gar nicht so erkennen) und das gegenseitige Blödeln und Lachen hilft ungemein.

    Bei einem Job hilf es eher, wenn man versucht festzustellen, was man für ein Umfeld man brauchen kann. Oft hilft zwar eine gewisse äussere Strucktur, damit man eben nicht versackt, aber auch genügend Freiraum um sich selbst zu entfalten und den zumeist vorhanden Oportunismus nicht zu wecken. Dazu etwas Eigenverantwortung, damit man sich nicht nur wichtig fühlt, sondern es möglichst auch ist. (Das tut dem Selbstbewusstsein gut und stärkt nicht nur dieses.) Spass an der Arbeit und eben Arbeit, die einem selbst von den Stärken möglichst viel entgegen kommt. Dazu sollte man natürlich neben den Schwächen auch über die Stärken Bescheid wissen - was aber gerade bei AD(H)Slern oft etwas untervertreten ist und / oder sich erst im späteren Alter entwickelt. Im Idealfall kann man vielleicht auch mit den Kollegen reden und sie fragen, was sie am Liebsten machen ... manchmal ergänzt sich das nämlich sehr gut, nur die haben sich auch nicht getraut.


    Solltest du übrigens in Gefahr laufen, hier mal "Müll" abzuladen, sei versichert, dass geht doch einigen Chaoten so. Manchmal auch in Form von kräftigem Schimpfen.

    Vielleicht magst du ja auch mal - wenn du etwas Zeit hast - in den "Smalltalk queerbeet" schauen. Da findest du einige Threads dazu in diversen Formen - von lustig bis ernst. In deinen eigenen Threads darfst du selbst eigentlich so viel "müllen", wie du magst - so lange es den Forumregeln entspricht, denn in deinen Threads bestimmst du, wo es lang geht! - Schlimmstenfalls bietet dir ein Moderator an, etwas abzutrennen und zu verschieben. Das machen die aber eigentlich nur, damit eine gewisse Übersicht erhalten bleibt und auch äusserst selten. Das ist auch gar nicht schlimm und tut auch gar nicht weh.

  9. #39
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 405

    AW: wie hat sich die Medikation bei euch Ausgewirkt?

    ChaosQueeny schreibt:
    Ich sage mal dazu, dass eingie Ärzte dazu neigen, etwas uninformiert zu sein. Nicht alle, aber es kommt leider doch recht häufig vor. Selbst Fachärzte (also Neurologen, Psychiater, Psychotherapeuten usw.) haben u. U. Probleme mit der Diagnose AD(H)S, das ist leider etwas, woran du dich gewöhnen solltest.
    Ja, daran muss man sich gewöhnen, aber man darf sich davon nicht verunsichern lassen.

    Wenn du z.B. mit einem Rezept für Methylphenidat-Präparat (das sind ja spezielle Rezeptformulare) in der Apotheke "dumme Kommentare" erntest, warst du halt die längste Zeit dort Kunde und suchst dir eine, die weiß, was Professionalität bedeutet, statt dich selbst zu grämen. So sehe und handhabe ich das mittlerweile.


    Ansonsten - sehr schöner Beitrag, ChaosQueeny !

  10. #40
    Lou


    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 254

    AW: wie hat sich die Medikation bei euch Ausgewirkt?

    Ich habe bei der Medikation das Gefühl, dass ich zuerst einen Schritt oder zwei Schritte zurück ging, bevor es dann durch aktives Handeln langsam wieder aufwärts ging.

    Ob es anfangs ein Rückschritt war? Nein.

    Dadurch, dass vieles leicht verdrängt und verklärt werden konnte, fühlte es sich so an.
    Aber andererseits war dieses Gefühl das Ergebniss besserer Selbstwahrnehmung, was wiederum ein Vorteil ist.

    Und auch wenn es erschreckend sein kann, viele Baustellen bzw. deren Ausmaß zu erkennen, so kann man dann zumindest handeln.
    Denn besser geworden wäre es ohne den "klaren Blick" nicht, ganz im Gegenteil.

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