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Diskutiere im Thema wie hat sich die Medikation bei euch Ausgewirkt? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #11
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.969

    AW: wie hat sich die Medikation bei euch Ausgewirkt?

    Ja, auch der Wortsalat ist mir nicht ganz fremd. Woher darfst du raten.


    Tu dir nur selbst einen Gefallen und frage, wenn du etwas nicht verstanden hast! Immerhin kann das auch mal wirklich wichtig sein! (Auch wenn es das in diesem Fall jetzt nicht so war.)

    Hier sind so viele Mitchaoten, da findet sich fast immer jemand, der es erklären kann. Für dumm gehalten wird hier keiner, denn jeder steht wohl mal auf dem Schlauch oder versteht einfach etwas nicht.

    Das mit dem Anraunzen kann hingegen schon mal passieren, wenn Chaoten aufeinander treffen und sich deren Temperament entfaltet. Aber im Allgemeinen ist das wirklich selten, weil sich eigentlich jeder bemüht möglichst das Gegenüber so zu behandeln, wie man selbst gerne behandelt werden möchte, denn ausserhalb des Forums ist der Ton oft schon rauh genug, da brauchen wir das hier nicht auch noch unbedingt. Nur manchmal sind die Finger halt ein ganz kleines bisschen schneller als das Hirn. (Vermutlich kennst du das Problem.) Das ist aber eigentlich nie böse gemeint und oft nur ein Missverständnis und das lässt sich ja zumeist klären. Absichtlich jemanden zu verletzen o.ä. ist hier jedenfalls nicht gerne gesehen, wer mag denn auch gerne schon so behandelt werden?

    Also trau dich ruhig und frage, wenn dir danach ist!

  2. #12
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 14

    AW: wie hat sich die Medikation bei euch Ausgewirkt?

    Kenn ich alles zur genüge das die Finger schneller sind wie der Kopf oder der Mund..

    ist aber tatsächlich noch Super ungewohnt Verständnis dafür zu haben.. Ernte leider in letzter Zeit gehäuft blöde Kommentare (privat also nicht hier im Forum)

  3. #13
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.969

    AW: wie hat sich die Medikation bei euch Ausgewirkt?

    Naja, sieh es einfach so:
    Wer, wenn nicht jemand, der das gleiche Problem hat, sollte denn sonst Verständnis dafür haben?

    Ich glaube, es gibt hier kaum einen Chaoten, der nicht schon mal schneller mit dem Mund als dem Hirn war und durchaus auch die "üblichen Reaktionen" darauf kennt. Wir sitzen doch fast alle mehr oder weniger im gleichen Boot. Wir können uns nun auch noch das Leben schwer machen oder uns gegenseitig eine Hand reichen. Die, die hier sind, haben sich zumeist für Letzteres entschieden. Da das hier ein Selbsthilfeforum ist, macht das Sinn, oder?

  4. #14
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 405

    AW: wie hat sich die Medikation bei euch Ausgewirkt?

    tinchen92 schreibt:
    Ich hab den Satz auch erst nicht verstanden
    Puhh dann bin ich ja beruhigt, dass es dir auch so ging.

    Dachte schon, ich hätte noch ganz andere Probleme als ADHS ..


    PS:

    Ja, wir haben hier schon eine gute "Verständniskultur", finde ich.

    Wenn mir hier jemand eine Woche nicht auf eine PN-Antwort wegen einer angeblich so wichtigen Sache zurückschreibt, denk ich mir nur "ist halt auch ein Chaot/in, vermutlich hat ihn/sie dann ein anderes Thema fasziniert - wenns noch akut ist, wird er sich schon melden". In "Normalo"-Foren käm ich mir vielleicht "veräppelt" vor.

    Das geht ein Stück weit nur, wenn man unter einer Menge von "Gleichen" ist, und mitunter gerade die Verhaltensweisen verstehen kann (und darin verstanden wird), die ansonsten so oft anecken.
    Geändert von /dev/random (12.11.2015 um 23:59 Uhr)

  5. #15
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 405

    AW: wie hat sich die Medikation bei euch Ausgewirkt?

    ChaosQueeny schreibt:
    Neben den MPH-Produkten gibt es aber z. B. auch noch Strattera, was auf der Basis eines ADs (und damit auch nicht unters BtmG fällt) rund um die Uhr wirkt und daher auch keinen Rebound auslöst. Dafür sollte man es unbedingt ein- und ausschleichen. So hat jedes Medikament seine Vor- und Nachteile. - Wenn wir schon einmal dabei sind.
    Richtig, wobei bei Strattera als Spiegelmedikament und aufgrund des anderen Wirkmechanismus noch hinzukommt, dass es nicht sofort wirkt, sondern man etwas Geduld haben muss - wie bei Antidepressiva auch.


    Methylphenidat-Präparate wirken hingegen in gewisser Weise sofort.

    Wobei es da auch, finde ich:

    1. eine Phase gibt in der der Körper sich noch nicht auf die "neue" Substanz eingestellt hat (was sich dann z.B. in anfänglicher "Euphorie", starker vegetativer Aktivierung auch gewisser Agitiertheit bis hin zu übermäßigem Aktionismus äußern kann, nicht muss)

    sowie

    2. eine "Erhaltungsphase", in der diese "Erstwirkungen" oft in den Hintergrund treten (leider oder vielleicht eher glücklicherweise), sofern man nicht ständig die Dosis erhöht, aber (bei korrekter Einstellung und wenn man auf das Medikament anspricht und es verträgt) die therapeutisch gewünschten Wirkungen auf das ADHS bleiben.


    Wiederum: Ich beschreibe jetzt etwas was ich von mir kenne und von anderen oft gelesen habe. Es kann aber ganz anders kommen. Du bist ein Individuum und wirst individuell reagieren .


    PS:

    @ ChaosQueeny

    Allerdings für die Aussage Strattera sei pharmakologisch ein AD (Antidepressivum) oder "AD-basiert" habe ich hier kürzlich an anderer Stelle harsche Kritik bekommen .

    "Es steht pharmakologisch den Antidepressiva näher als den Stimulanzien (wie Methylphenidat)" wäre wohl die korrekte Formulierung?!

  6. #16
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 405

    AW: wie hat sich die Medikation bei euch Ausgewirkt?

    tinchen92 schreibt:
    Ahh das ist natürlich gut zu wissen. Dank meines Jobs kann ich selten geregelt Essen Dankeschön! .
    Dann gäbe es gute sachliche Gründe für Ritalin adult statt Medikinet adult (wenn Methylphenidat verordnet werden soll).

    Es soll tatsächlich Ärzte geben, die Ritalin adult noch nicht kennen oder nur beiläufig zur Kenntnis genommen haben (obwohl es bereits über ein Jahr auf dem Markt ist und auch von den Kassen gezahlt wird, aber Medikinet adult eben schon seit 2011). Falls das zutrifft, kann man den Arzt auf die geschilderten Fakten hinweisen, um beide Möglichkeiten im gemeinsamen Gespräch sinnvoll abwägen zu können.

    Die Information zur Notwendigkeit der Einnahme zusammen mit den Mahlzeiten (Medikinet adult) bzw. der Möglichkeit der Einnahme ohne Mahlzeiten (Ritalin adult) findet man jeweils in der Packungsbeilage (oder Fachinformation für den Arzt), ist also ganz offiziell und leicht nachzulesen.

  7. #17
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 14

    AW: wie hat sich die Medikation bei euch Ausgewirkt?

    gibt es auch welche die gänzlich auf Medis verzichten?
    Oder ist es doch besser wenn man die nimmt?

    Und dann so ne "Konzentrations Therapie"
    Oder weiterleben wie bisher.

    Irgendwie hat man sich ja auch bis jetzt durchs Leben geschmuggelt. ^^

  8. #18
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.969

    AW: wie hat sich die Medikation bei euch Ausgewirkt?

    /dev/random schreibt:
    Richtig, wobei bei Strattera als Spiegelmedikament und aufgrund des anderen Wirkmechanismus noch hinzukommt, dass es nicht sofort wirkt, sondern man etwas Geduld haben muss - wie bei Antidepressiva auch.

    Allerdings für die Aussage Strattera sei pharmakologisch ein AD (Antidepressivum) oder "AD-basiert" habe ich hier kürzlich an anderer Stelle harsche Kritik bekommen .

    "Es steht pharmakologisch den Antidepressiva näher als den Stimulanzien (wie Methylphenidat)" wäre wohl die korrekte Formulierung?!
    Ja, das kann ich mir denken. Das mag man nicht so gerne hören.

    Es ist wohl eher so (laienhaft ausgedrückt), dass Strattera ursprünglich die Zulassung als AD bekommen sollte. Da es aber eben nicht besser wirkt als andere ADs, es davon aber schon genug gibt, eben dies nicht erreicht hat, denn dazu hätte es eben besser wirken müssen, als die bereits auf dem Markt sind. Dabei hat man aber festgestellt, dass es ganz gut bei einer bestimmten Gruppe von Patienten wirkt, nämlich bei denen, die AD(H)S haben. Es war also eher - wie bei anderen Medikamenten auch der Fall - ein Zufallsfund.

    Allerdings möchte ich fast sagen, die Wirkung als AD hat es wirklich verfehlt. Als AD(H)S-Medikament ist es jedoch deutlich besser als sein Ruf, was wohl daran liegt, dass es einfach weniger Verschrieben wird und oft erst auch als Alternativ-Medikament und es daher auch wesentlich weniger Positiv-Berichte gibt. Schade eigentlich, denn wenn es wirkt, hat es doch einige Vorteile, wenn man sich mit den Besonderheiten anfreunden kann - wie eben dem Ein- und Ausschleichen.


    So hast du mit dem Einschleichen durchaus recht und es sollte möglichst auch wieder ausgeschlichen werden. Es ist halt ein Spiegelmedikament, was aber auch Vorteile hat. Wenn man nun allerdings darauf schaut, wie lange eine wirklich gute Einstellung mit MPH auch dauern kann, dann nimmt es sich nicht so viel. Wir haben hier durchaus Chaoten, bei denen die MPH-Einstellung auch im Durchschnitt 3-6 Monate liegen. Das hört sich erst einmal schrecklich an, ist es aber nicht unbedingt, wenn man auch offen für die Veränderungen ist, die es bei einem bewirkt und für diesen spannenden Prozess, denn Geduld ist dabei u. U. das Letzte, woran man denkt, wenn man so sehr damit beschäftigt ist - man entscheidet einfach von Tag zu Tag.

    Die ersten Anzeichen kann man tatsächlich nach 2-3 Tagen spüren, diese verlieren sich aber oft im weiteren Gebrauch (das ist ähnlich der Eupheriephase, wenn auch deutlich nicht so ausgeprägt und eher durch etwas bis deutlich mehr gesteigerten Antrieb gekennzeichnet). Ein kleines Bisschen davon behält man wohl auch, aber im Vergleich zum Anfang und zu jeder Aufdosierung fällt das leider ab und so hat man wohl das Gefühl, es wäre gar nichts mehr davon da. - Jedenfall ist das meine momentane Einschätzung.

    Nach rund 2-4 Wochen kommt dann in etwa die bleibende Wirkung. Die ist etwas schwerer festzustellen, da dies ebenso langsam anflutet und einen nicht - wie bei MPH - so "überrollt", allerdings kann dies ebenso wie bei MPH am Anfang zu Wahrnehmungsproblemen führen. Diese Zeit zum Sortieren, Einordnen und auch "Neu"-Empfinden, sollte man sich aber - wie bei MPH - auch lassen, denn das Ganze ist ein Prozess, der gewissermassen mit der bereits gemachten Lebenserfahrung ja in Konkurrenz steht.Das ist es einfach auch Wert. - Mit jeder Aufdosierung wird man sich dann sicherer - so zumindest meine Erfahrung.

    Bei Strattera steht auch nicht so das Essen im Raum, womit viele Menschen unter MPH ja ihre Schwierigkeiten haben. Es kann zwar vorkommen, dass es auch zur Appetitlosigkeit führt, ist aber wohl doch weitaus seltener. - Zumindest bei denen, die ich kenne, die Strattera nehmen. Ebenso ist es nicht strickt an Mahlzeiten gebunden, aber zur besseren Verträglichkeit wird es - wie bei einigen Medikamenten - empfohlen. Das ist halt etwas, was man ausprobieren sollte.

    Dazu kommt, dass man auch mal eine Kapsel vergessen kann und es weiterhin wirkt. Allerdings sollte das natürlich nicht so oft passieren.
    Und ich glaube fast, die Schwankungen, wie sie bei MPH auftreten in der Wirksamkeit sind nicht ganz so hoch. Aber da kann ich mich auch irren, denn mir fehlt der direkte Vergleich.

    Aber auch würde ich eine wirklich niedrige Einstiegsdosis empfehlen. Ebenso ist bei den Nebenwirkungen - soweit überhaupt dann vorhanden - wieder zu unterscheiden in "geht vorrüber" oder "da muss was getan werden". Da hilft ggf. wieder die Rücksprache mit dem Arzt.


    Generell gilt, man sollte wohl möglichst versuchen gelassen an die Einstellung ranzugehen. Die Geduld, die man dabei hat, kann sich hinterher nur auszahlen, wenn man die möglichst optimale Dosis für einen selbst gefunden hat. Man gewinnt dabei ja auch sehr an Erfahrungswerten, was einem selbst nur zuträglich ist. Dazu kann ich nur empfehlen ein Tagebuch zu schreiben - und sei es nur sporadisch, wenn einem etwas auffällt. Aber dies hilft einem nicht nur bei der Rücksprache mit dem Arzt, es hilft dazu auch für sich selbst das Ganze zu sortieren und auch bestimmte Sachen nicht wieder zu vergessen oder auch mal ins rechte Licht zu rücken.

  9. #19
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.969

    AW: wie hat sich die Medikation bei euch Ausgewirkt?

    tinchen92 schreibt:
    gibt es auch welche die gänzlich auf Medis verzichten?
    Oder ist es doch besser wenn man die nimmt?

    Und dann so ne "Konzentrations Therapie"
    Oder weiterleben wie bisher.

    Irgendwie hat man sich ja auch bis jetzt durchs Leben geschmuggelt. ^^
    Es gibt auch Menschen, die auf Medikamente verzichten. Ein Teil davon entscheidet sich später doch noch für Medikamente und probiert vorher nur andere Sachen aus. Ein Teil kann oder darf keine Medikamente nehmen und ein Teil macht es aus Überzeugung. - Generell gilt, dass jeder seinen eigenen Weg finden muss, mit dem er möglichst glücklich und zufrieden sein sollte.

    Ob du findest, dass es besser ist für dich, wirst du wohl erst nach einem Versuch sagen können. Man kann ja schwer etwas beurteilen, was man nicht kennt.

    Aber es gibt doch einige Chaoten hier, die Medis nehmen, die fragen sich, warum sie das nicht schon vorher gemacht haben. Solltest du dich jedoch für den Weg ohne Medis entscheiden, dann ist das auch völlig okay. - Wichtig ist nur, dass DU damit leben kannst und willst! Es ist ja DEIN Leben und nicht das von jemand anderem. Ich glaube nicht, dass dich jemand unbedingt überzeugen möchte, wenn es so ist - auch wenn es sich manchmal so anhört. Aus unseren Worten spricht maximal die Erleichterung, die wir gefunden haben.


    Ob du und ggf. welche Therapie du machen möchtest, liegt auch bei dir. Angeraten ist es natürlich - gerade auch wenn z. B. Begleiterkrankungen bestehen, dann ist es u. U. wirklich auch wichtig. Es gibt die Möglichkeit von Psychotherapie, Ergotherapie, Coaching und noch ein paar andere Sachen. Allerdings trägt nicht alles die Kasse, wenn du Kassenpatient bist. Manchmal hat man auch das Glück und kann in eine Studie mit reinrutschen und so etwas kostenlos nutzen, was sonst keine Kassenleistung wäre. Aber diese sind leider rar gesät.

    Allerdings kannst du natürlich auch selbst an dir arbeiten. Im Bereich der Konzentration wäre z. B. die Selbstinstruktion möglich - ähnlich dem Marburger Konzept. Erst sagst du dir die einzelnen Arbeitsschritte immer laut vor (ggf. vorher notieren, wenn es nicht anders geht und du z. B. bei Schreibtischarbeit o.ä. bist oder in kleine Schritte unterteilen, die du dir merken kannst), wenn das klappt, dann leise, dann nur noch in Gedanken. - Das klappt nicht von jetzt auf gleich, weil auch das ein Prozess ist, der sich verfestigen muss und zu so etwas brauchen AD(H)Sler leider dann doch etwas länger. Aber in einigen Bereichen, kann man damit durchaus etwas erreichen. In anderen Bereichen helfen dann andere Strategien, die Konzentration zu erreichen.

    Simples Beispiel dazu:
    Wenn du z. B. ein Zimmer aufräumst, dann wird dir diese Strategie dabei u. U. helfen, das Zimmer in einzelne Bereiche aufzugliedern und diese nach und nach zu bewältigen. Sobald du aber aus dem Zimmer raus musst um etwas zu einem anderen Ort zu bringen, wird es u. U. wieder "gefährlich". Da hilft dann eher als weitere Strategie, entweder alles erst einmal an einem Punkt zu sammeln, was nicht in dieses Zimmer gehört und erst anschliessen zu verräumen oder (die Strategie für Fortgeschrittene) die Sachen nur in das andere Zimmer zu bringen und gleich und unmittelbar wieder in das "Aufräumzimmer" zurückzukehren (dann wieder mit Selbstinstruktion, dass du nur abstellen und dann in das "Aufräumzimmer" zurückgehen sollst).


    Letztlich hat dich ja "durch das Leben schmuggeln" zur Diagnostik gebracht ... Ist es also wirklich das, was du weiterhin haben möchtest? - Aber das Forum ist voll von oft schon erprobten Tipps und Ratschlägen, was man probieren kann. Tatsache ist, was ein AD(H)Sler kann und ihm gut tut, schafft eigentlich auch jeder Nichtbetroffene, aber andersherum funktioniert das nicht. Im Prinzip kannst du also wenig verkehrt machen ... Was aber dann genau auf dich passt, da musst du leider ausprobieren, was geht und was nicht. Denn auch wenn die Diagnose hier so ziemlich gleich ist, ist halt jeder Jeck noch ein bisschen anders. Dennoch hast du mit diesen Sachen eine Auswahl zur Hand wo die Möglichkeit, dass es schaffbar wird, deutlich höher ist.
    Geändert von ChaosQueeny (13.11.2015 um 07:55 Uhr)

  10. #20
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.989

    AW: wie hat sich die Medikation bei euch Ausgewirkt?

    /dev/random schreibt:
    Allerdings für die Aussage Strattera sei pharmakologisch ein AD (Antidepressivum) oder "AD-basiert" habe ich hier kürzlich an anderer Stelle harsche Kritik bekommen .

    "Es steht pharmakologisch den Antidepressiva näher als den Stimulanzien (wie Methylphenidat)" wäre wohl die korrekte Formulierung?!
    (Wahrscheinlich) blöde Frage:
    Soweit ich weiß,ist Strattera ein AD {den (S?)NARI zugehörig? Hier möge man mich bitte korrigieren}

    Die Tatsache,dass die Zulassung als AD nicht erteilt wurde,ist doch(pharmakologisch ) eher zweitrangig,oder?
    Ich habe auch in US-Quellen nochmal geschaut und kann-zumindest ad hoc-keine anderslautenden Aussagen (der Fachmenschen) finden.

    Wenn ich etwas übersehe,bitte her damit!

    Nachtrag: Okay,genau genommen war das jetzt nicht nur eine Frage...

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