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Diskutiere im Thema KEIN MPH wegen Drogenkonsum obwohl Drogenkonsum wegen unbeh. ADHS im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #31
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: KEIN MPH wegen Drogenkonsum obwohl Drogenkonsum wegen unbeh. ADHS

    Ja wer dann aber wissentlich zu einem Pfuscher geht..... naja... der braucht halt auch nichts erwarten....


    Wenn jemand keine Stimulanzien bekommt, weil er nicht seinen Drogenkonsum verschweigt, dann hat das nichts mit inadäquater Behandlung zu tun. Und jemand der sein Kiffen verschweigt wird nicht automatisch adäquat behandelt weil er Stimulanzien nimmt. Habt ihr euch mal intensiv damit beschäftigt, was passieren kann wenn man diese Sachen kombiniert? Da sind bleibende Erkrankungen nicht die Seltenheit.

    Was würdet ihr denn als Arzt machen wenn ihr so jmd vor euch habt? Andere Medis zuerst ausprobieren, oder gleich den Brecher, der dazu führen kann, das derjenige lebenslang an Psychosen leidet?


    Das die Sicherheit hier so hoch ist, ist ein Segen, da wird jeder zustimmen, der Stimulanzien mal mit Alkohol oder anderem "gemischt" hat, und dann eben das Elend hatte..... Und das dauert meist länger als einen Tag. Die Erfahrungen wurden hier eben auch noch drastischer gemacht.



    Und ja...... es wird auch nicht ohne Grund sehr sehr kritisch beäugt, wenn sich hier einige "verdächtig" geben. Und bei aller Liebe, jmd der sich "Booster" nennt, und nach schnell besorgbaren Stimulanzien fragt, speziell sogar nach einem Arzt der das unkompliziert ohne Diagnose verschreibt.......


    Wir hatten hier auch genug Fälle die so drauf waren, sogar Geldangebote für Rezepte etc...... würde das nicht so rigoros behandelt werden, hätten wir das heute immer noch, und sicherlich noch viel viel mehr..... schlimmstenfalls kämen Anzeigen und das Forum (und vor Allem der Betreiber) wäre weg.

    Es gibt hier Unterforen die sich explizit mit Süchten beschäftigen, es gibt genug, die hier "am Patienten zweifeln" und trotzdem selbst Ex sind. Hier wird keiner für seine Drogenkarriere verurteilt, aber hier ist auch kein Ort, und auch zum Schutz derjenigen, die eben Ex sind, wo das unterstützt wird, oder genaue Instruktionen erfolgen, was sich mit was verträgt.

  2. #32
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 405

    AW: KEIN MPH wegen Drogenkonsum obwohl Drogenkonsum wegen unbeh. ADHS

    creatrice schreibt:
    Ja wer dann aber wissentlich zu einem Pfuscher geht..... naja... der braucht halt auch nichts erwarten....
    Der Witz ist ja dass einige dieser "Pfuscher" bei dem Rest der Patienten als renommierte, zuverlässige Fachärzte gelten.

    Die "Pfuscher"-Seite zeigt sich dann nur punktuell an gewisser "Zusatzklientel", die sich solche Ärzte willentlich "heranzüchten", was aber für die übrigen Patienten durchaus unbemerkt bleiben kann.


    Es ist also durchaus möglich - das kann ich dir versichern - unwissentlich von so jemandem behandelt zu werden.

    Für den Patienten ist es natürlich denkbar schlecht, einem Arzt gegenüber zu sitzen, der offenbar jeden Respekt vor den von ihm verordneten Medikamenten verloren hat. Er wird die Einnahmeanweisung seines Arztes ja erstmal ernst nehmen und das ist ja prinzipiell auch richtig so.


    Laurapalmer schreibt:
    Aber Grade was btm angeht musste ich nen halben Spießrutenlauf machen um auch nur ansatzweise so ein Rezept zu bekommen
    Klar, bei BtM ist der Arzt ja u.a. auch in der Dokumentationspflicht und muss sein Verschreibungsverhalten im Zweifel rechtfertigen.

    Aber es gibt genug nicht-BtM "Leckerlies", eins davon hast du schon erwähnt. Was da mitunter - bevorzugt auf "blauen Rezepten" - alles "abgeht", das ist unglaublich...


    Ist übrigens ein guter Brückenschlag, fällt mir gerade auf:

    Einerseits gibt es wirklich einen grassierenden Medikamentenmißbrauch in Deutschland, nicht primär auf MPH bezogen, da geht es um andere Dinge. Also quasi Sucht mit ärztlichem Segen. Da scheint jede ärztliche Vorsicht ausgeschaltet oder sich zumindest eine extreme Gleichgültigkeit bei manchen Behandlern eingestellt zu haben.

    Andererseits hat der bekennende "Gelegenheitskiffer" mitunter schwere Probleme, eine adäquate ADHS-Behandlung zu erhalten, weil da die ärztliche Vorsicht dann wieder ganz hoch gehängt wird.

    So gesehen: Schon skurril.
    Geändert von /dev/random (11.11.2015 um 23:09 Uhr)

  3. #33
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 463

    AW: KEIN MPH wegen Drogenkonsum obwohl Drogenkonsum wegen unbeh. ADHS

    @Creatrice

    Na ja, das Problem ist ja, das diejenigen, die sich gerade in einer schweren Lebenssituation befinden und Hilfe suchen oft nicht die Kapazitäten haben, lange und ausdauernd nach qualitativ hochwerter ausschau zu halten . Ich war zwei Jahre lang unbehandelt, weil ich einfach keinen guten Arzt finden konnte, es immer wieder verpeilt hab, mir bei den wenigen „Guten“ einen Termin zu besorgen, dann war Patientenstopp, dann hab ich nicht mitbekommen, als der vorbei war...

    Dinge verplanen, nicht organisiert bekommen, vergessen. Keine Ausdauer haben, nicht langfristig planen können – das sind ja alles Gründe, wegen derer ein ADHSler Hilfe sucht, die er aber eigentlich gemeistert haben müsste, um gute zu bekommen.

    Oder man hat Glück.

    Ich kann es schon verstehen, wenn man da am Ende aus Verzweiflung irgendwen nimmt. Die Versorgung mit (Kassen-)Therapeuten und Psychiatern ist nicht ideal, mit Guten schon gar nicht...

    Allgemein - finde ich - liest sich dein Beitrag vom Tonfall sehr hart. Aber vielleicht verstehe ich das falsch.

    /edit hups, ich wollte nicht dev/random zitieren sondern creatrice
    Geändert von Persephone (11.11.2015 um 23:08 Uhr)

  4. #34
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 405

    AW: KEIN MPH wegen Drogenkonsum obwohl Drogenkonsum wegen unbeh. ADHS

    creatrice schreibt:
    Wenn jemand keine Stimulanzien bekommt, weil er nicht seinen Drogenkonsum verschweigt, dann hat das nichts mit inadäquater Behandlung zu tun. Und jemand der sein Kiffen verschweigt wird nicht automatisch adäquat behandelt weil er Stimulanzien nimmt. Habt ihr euch mal intensiv damit beschäftigt, was passieren kann wenn man diese Sachen kombiniert? Da sind bleibende Erkrankungen nicht die Seltenheit.
    Ich schrieb ja bereits dass ich gerade haftungsrechtlich absolutes Verständnis für die Ärzte habe!


    creatrice schreibt:
    Was würdet ihr denn als Arzt machen wenn ihr so jmd vor euch habt?
    Wie hier im Thread schon geschrieben wurde:

    Mir nachweisen lassen, dass kein illegaler Substanzmißbrauch mehr besteht. Zum Beispiel an Ort und Stelle Blut / Urin abnehmen, ggf. - mit dessen Zustimmung - auf Kosten des Patienten.

    Ansonsten gibt es keine "kritischen" Medikamente. Wenn eine Suchtproblematik besteht, zuerst diese mit dem Patienten angehen.

  5. #35
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: KEIN MPH wegen Drogenkonsum obwohl Drogenkonsum wegen unbeh. ADHS

    Persephone irgendwie müssen aber die anderen ADHSler mit ihren auch ADHS Problemen und Komorbiditäten etc auch zu ihren Ärzten gekommen sein.

    Und selbst wenn man Pech hat, dann sucht man halt nebenbei so lange weiter bis einer gefunden wurde den man für gut befindet.


    Auch bei ADHSlern ist nicht alles Verpeilung oder Krankheit. Es kommt auch ein bisschen drauf an, wo man seine Prioritäten setzt.

    Ich hätte meine Diagnose sofort nach 3 Tagen Suche bei einer Ärztin bekommen, ich wollte aber nur einen dafür, den in meinen Augen Besten, damit ich mir halbwegs sicher sein kann, ob ich es habe oder nicht. Eine andere Stelle habe ich dann auch ausgeschlagen, ich hatte mich trotzdem mehrgleisig bemüht. Und auch nachdem er zu gemacht hat bin ich erst bei einem ********* gelandet, dann bei einem, der einen guten Ruf hat, aber ich finde den schlecht und dann halt jetzt bei meinem.
    Jmd aus unserem Raum hat bei einem guten überlaufenen Arzt einen Termin mit fast 1 Jahr Wartezeit bekommen, den hat er aber genommen, weil er zu einem guten will.


    Sicherlich gibt es Phasen wo man nicht die Kraft für solche Suchen hat, aber man muss eben dann in den guten Phasen die Zeit und Nerven opfern um an was Begehrtes zu kommen. Das ist halt die Priorität die man da setzt oder eben nicht. Beides ist ok. Beides ist aber auch änderbar.


    Bestimmt lesen sich viele meiner Beiträge hart (höre ich oft), ich habe da leider ein Problem. Sobald ich meine gerade unemotional nüchtern zu sein, kommt es anders an. Bitte nicht persönlich nehmen, ich bin langfristig dran, sorry

  6. #36
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 405

    AW: KEIN MPH wegen Drogenkonsum obwohl Drogenkonsum wegen unbeh. ADHS

    creatrice schreibt:
    Persephone irgendwie müssen aber die anderen ADHSler mit ihren auch ADHS Problemen und Komorbiditäten etc auch zu ihren Ärzten gekommen sein.

    Und selbst wenn man Pech hat, dann sucht man halt nebenbei so lange weiter bis einer gefunden wurde den man für gut befindet.
    Okay, aber es gibt z.B. auch ländliche Gegenden, wo der nächste Psychiater / Neurologe sowieso 30 km weit weg ist, und wenn der nichts taugt dann der nächste infragekommende 50 km.

    Und ja, viele Patienten überbrücken solche Distanzen gerne für eine gute Behandlung. Ich selbst zähle dazu.

    Aber es kann schon eine erhebliche Hemmschwelle für den Hilfesuchenden sein.


    Einen halbwegs guten Internisten findest du irgendwie noch, aber einen guten Facharzt mit Kenntnis auf dem Gebiet ADHS?

    Es gibt auch keine aktuellen "Listen" dafür im Internet (bzw. sind ja auch nicht erwünscht), die kassenärztlichen Vereinigungen bzw. Ärztekammern wissen auch nicht Bescheid. Die Uni-Ambulanzen, welche man noch am ehesten bei Eigenrecherche findet, sind überlaufen und die Kompetenz desjenigen, auf den man dann trifft, dort auch mitunter Glücksspiel. Eventuell findet man noch selbst heraus, welche Kliniken im stationären Bereich spezialisiert sind, aber ein stationärer Aufenthalt kommt nicht in jeder Lebenslage infrage. Dass es eigentlich überall in Deutschland Selbsthilfegruppen gibt erfährt man auch erst, wenn man danach explizit sucht, und ist für manchen Unerfahrenen gar nicht vorstellbar.


    creatrice schreibt:
    Ich hätte meine Diagnose sofort nach 3 Tagen Suche bei einer Ärztin bekommen, ich wollte aber nur einen dafür, den in meinen Augen Besten, damit ich mir halbwegs sicher sein kann, ob ich es habe oder nicht. Eine andere Stelle habe ich dann auch ausgeschlagen, ich hatte mich trotzdem mehrgleisig bemüht. Und auch nachdem er zu gemacht hat bin ich erst bei einem ********* gelandet, dann bei einem, der einen guten Ruf hat, aber ich finde den schlecht und dann halt jetzt bei meinem.
    Ich hatte rückblickend eine hervorragende, äußerst umfangreiche Diagnostik (je mehr ich seitdem über ADHS lernte, desto mehr erkannte ich das), zu der ich ein Stück weit aber auch durch Glück / Zufall gekommen bin.

    Hätte sich diese eine Option damals nicht ergeben, wer weiß, an wen ich "geraten", wieviel Kraft ich weiterzusuchen gehabt hätte?

    So zahlreich waren die Möglichkeiten, die ich mit Mühe auftun konnte, seinerzeit für mich nicht, sofern ich nicht durch halb Deutschland reisen wollte.

    Das macht mich nachträglich schon nachdenklich.
    Geändert von /dev/random (12.11.2015 um 01:13 Uhr)

  7. #37
    Ist hier zuhause

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    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: KEIN MPH wegen Drogenkonsum obwohl Drogenkonsum wegen unbeh. ADHS

    Dev ich schliesse ja deine Gründe nirgends aus, nur haben diese nichts damit zu tun, das ich auf speziell die Aussage, das Verpeilung, Desorganisation und Ausdauer Hinderungsgründe sind, geantwortet habe.


    Und ich sage das ganz bewusst, denn ich habe auch lange genug rumgejammert wie schwer es ist gute Ärzte zu finden, das ich immer Pech habe etc....

    Seitdem mir aber mal jemand gehörig in den Allerwertesten getreten hat, dem ich vorwarf er hätte ja nur Glück gehabt, habe ich selbst erfahren dürfen, das es wirklich in der eigenen Hand liegt, zumindest wie es weitergeht.

    Derjenige hat mir nämlich gesagt das er sich eben nicht mit einem schlechten Zustand zufrieden gibt, das auch er lange gesucht hat, er hat mir beigebracht, das ich auch in Sachen Ärzte für mein Glück und Wohlbefinden auch was tun muss, wenn ich unzufrieden bin. Und er hat mir gezeigt, das es völlig normal ist, das man nicht in jedem Fachgebiet sofort einen Arzt hat, mit dem es passt. Ist eben auch da wie beim Hosenkauf.


    Übrigens ist das weit weg nicht nur in ländlichen Gegenden so, ich muss auch teils 1 1/2h fahren, mit x mal Umsteigen um zu einem ganz bestimmten Facharzt zu kommen.
    Geändert von creatrice (12.11.2015 um 11:22 Uhr)

  8. #38
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 405

    AW: KEIN MPH wegen Drogenkonsum obwohl Drogenkonsum wegen unbeh. ADHS

    Das ist schon alles sehr richtig!


    Aber ausgehend davon, dass vielleicht 1/3 (oder weniger) der infragekommenden Fachärzte ausreichende Kenntnisse auf dem Gebiet "ADHS bei Erwachsenen" bzw. Behandlung dieser haben und nur ein ganz kleiner Bruchteil die Erfahrung, Mittel und Zeit (!) für eine umfangreiche Diagnostik hat, bleibt die Versorgungslage im Vergleich zu anderen Leiden sehr dünn.

    Deine Aussage, die ich jetzt mal so zusammen fassen möchte: "Sich nicht mit unzureichenden Umständen abfinden, die Gesundheit mit aller Kraft in die eigene Hand nehmen", unterschreibe ich sofort.

    Und ich will nicht wissen, wieviele Forenmitglieder hier teils ganz erhebliche Fahrtstrecken für eine gute ärztliche Betreuung in Kauf nehmen!


    Dennoch weißt du ja selbst, wie das insb. bei depressiv Komorbiden mit dem "in den Allerwertesten" treten ist. Man kann froh sein, wenn irgendein Schritt in Angriff genommen wird und die Frustrations-Schwelle ist oft niedrig. Aber gut, ich möchte jetzt keine sich im Kreis drehende Diskussion führen .

    Schön wäre es, wenn wenigstens Listen geeigneter Ärzte besser verfügbar wären oder die eigentlich zuständigen Stellen (Kassenärztliche Vereinigungen, Kammern etc.) vernünftige Auskünfte geben würden.

    So wie es aktuell ist hängt es viel zu viel vom Glück (eventuell den richtigen Tipp zu erhalten), der Informiertheit aus nicht-öffentlichen Quellen und sehr viel "trial and error" ab, einen guten Arzt zu finden.

  9. #39
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.633

    AW: KEIN MPH wegen Drogenkonsum obwohl Drogenkonsum wegen unbeh. ADHS

    Nun ja, sagen wir mal so, Alex nimmt die Sache eben immer ganz genau.

    Alex setzt auch grundsätzlich in die Zurechnungsfähigkeit von Psychiatern. Und dies obwohl er dieses Forum seit sechs Jahren betreibt. Die Wahrheit also durchaus kennt.

    Diese Zurechungsfähigkeit ist eben jedoch nur selten vorzufinden. Genau genommen muss man sagen, die Begriffe "Psychiater" und "Zurechnungsfähigkeit" schließen sich aus.

    So ist die Verschreibungsrate von Stimulanzien nicht etwa davon abhängig, wie Alex uns das hier suggerieren will, von der Kompetenz des ADHS-Arztes, sondern von der Frage, wie oft und in welcher Höhe er in der Vergangenheit bereits Regress gezahlt hat.

    Wenig Regress = höhere Verschreibungsrate (und umgekehrt).

    Die meisten Psychiater sind schwerst medikamentenabhängig und/oder Alkoholiker. Bei ADHS-Psychiatern ist die Rate entsprechend höher. Unter der Selbstmordrate der Akademiker behaupten die Ärzte die absolute Spitzenposition, wobei die Psychiater ganz klar vor den Anästesisten und Chirurgen liegen.

    Schön, Eiselein, was willst Du uns damit sagen?

    Nun, dass ein Psychiater nicht unbedingt die beste Adresse ist, wenn es um Suizidprävention oder um eine Antidrogenkampagne geht.

    Sicherlich saufe ich einiges, aber im Vergleich mit meinem Psychiater liege ich durchaus noch im Mittelfeld. Ich habe allerdings neulich den Chefchirurgen einer netten Stadtklinik in Süddeutschland kennengelernt. Und ich darf von daher sagen, dass sowohl ich, als auch mein Psychiater absolute Waisenknaben gegenüber dessen Alkoholkonsum sind. Kurzum, der Alkoholismus unter Ärzten müsste in diesem Forum mal thematisiert werden, obwohl ich fast glaube, dass unser web4health der letzte sein wird, der mit diesem Thema anfängt.

  10. #40
    OMMM-Beauftragte

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 5.742

    AW: KEIN MPH wegen Drogenkonsum obwohl Drogenkonsum wegen unbeh. ADHS

    Eiselein schreibt:
    Die meisten Psychiater sind schwerst medikamentenabhängig und/oder Alkoholiker.


    Ich raff es nicht ab ... wie soll man mit solch platten Pauschal-Platitüden sinnige Disskussionen führen?



    Ich geh ma Fische füttern ><((((*> ...

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