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Diskutiere im Thema Was macht Concerta genau im Hirn? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 15

    Was macht Concerta genau im Hirn?

    Hallo miteinander😊

    nach längerem googeln und stöbern habe ich niie eine richtig aufschlussreiche info gefunden was Concerta oder Ritalin genau im Hirn macht....
    könnt ihr mir helfen diesen Vorgang zu verstehen?

    liebe Grüsse
    und eine schöne Woche euch allen

    wonderlan

  2. #2
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 405

    AW: Was macht Concerta genau im Hirn?

    Die Konzentration von Dopamin und Noradrenalin an der Verbindungsstelle zwischen Nervenzellen erhöhen. Nach aktuellem Stand der Wissenschaft auch noch viel mehr..


    Hier gibts eine gute Einführung zu deiner Frage von Dr. Winkler:

    Ritalin Wirkung von Methylphenidat bei ADHS und bei Gesunden

  3. #3
    Nyx


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 231

    AW: Was macht Concerta genau im Hirn?

    Ich denke der primäre Effekt von Methylphenidat ist die Blockkade vom Dopamin-Transporter(DAT) in der Nervenzelle. Dadurch kann durch die Nervenzelle frei gesetzes Dopamin, das postsynaptisch ein Signal an die darauf folgende Nervenzelle weiter leitet nicht mehr zurück in die Zelle. In der Folge befindet sich mehr Dopamin im synpatischen Spalt zwischen den Nervenzellen.

    Die chemische Struktur vom Dopamin ist so, dass es nicht durch die Zellmembran diffundieren kann sondern nur über den Dopamin-Transporter (DAT) zurück in die Zelle kann. Ist dieser Weg blockiert steigt natürlich die Konzentration von Dopamin zwischen den Zellen und das Signal wird besser weiter geleitet.

    Methylphenidat moduliert aber auch noch die noradreanerge Neurotransmission. Die beeinflussung der dopaminergen ist aber wohl der wichtigste Effekt.

    Wie so etwas biochemisch und physiologisch genau funktioniert kann man in Lehrbüchern der Biochemie und Neurophysiologie nachlesern.

    Und auch wenn da diese Prozesse sehr genau und detailliert beschrieben sind, was Methylphenidat "genau" im Hirn macht ist noch immer ungeklärt. Dazu ist das menschliche Hirn einfach zu komplex.
    Geändert von Nyx ( 4.11.2015 um 18:11 Uhr) Grund: Fehler korrigiert

  4. #4
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 405

    AW: Was macht Concerta genau im Hirn?

    Man sollte noch vielleicht hinzufügen, dass man eben davon ausgeht, dass die Zentren im Gehirn, die bei ADHS vermutlich eine "Unterfunktion" aufweisen, stark dopaminerg oder noradrenerg funktionieren, also dort die Signale chemisch über Dopamin und Noradrenalin weitergeleitet werden.

    Und Methylphenidat als Dopamin- und Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (den Mechanismus der Wiederaufnahmehemmung hast du ja beschrieben) eben wie ein "Verstärker" der dopaminergen und noradrenergen Transmission (= Erreglungsleitung) funktioniert.

    Damit wird der "Unterfunktion" der jeweiligen Hirnregionen gegengesteuert.

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Fachperson
    Forum-Beiträge: 1

    AW: Was macht Concerta genau im Hirn?

    Hallo, alle zusammen , einen schönen Nachmittag ...

    Habe mich gerade angemeldet , da ich das Forum für eine tolle Sache finde...


    CONCERTA ist der Handelsname , auch in Conserta befindet sich der Wirkstoff Methylphenditat !

    Der Unterschied liegt rein in der Pharmakokinetik:

    CONCERTA (Methylphenidat) - wird nach einahme nach Einnahme schnell vom Körper Absobiert, Die

    Bioverfügbarkeit von Methylphenidat liegt so um die 30%. (Ritalin) hat nur in andres Zeitwirkungs Profil und eine HWZ von 2 - 3 h wobei die maximale Plasmakonzentration

    nach 2 Stunde wieder sinkt. Allgemein wirkt Methylphenidat als indem es die (DAT) und (NET) (Sp-D2) sprich neuronen an den Membrantransporten, so wird eine

    schnellere Wiederaufnahme aus dem Synaptischen Spalt gewährleistet. Methylphenidat wird nicht über P450 verstoffwechselt sondern über CES1A1 biotransferiert was

    natürlich von Vorteil ist. Um deine Frage vollständig zu beantworten es gibt auch FOCALIN welches DEX - Methylphenidat (den wirksameren entiomer) enthält. Die Potenz

    zu Methylphenidat ist ca 10mg zu 20 / 20 zu 40 ... dannach ab 25mg kommt eine weitere Koponente dazu , also einfach gesagt ab 25 mg verliert es die lieniare Äquvivalenz

    dadurch kommt es zustande das man die 2 spizen von der HWZ zu Focalin genau bestimmen kann ERSTE 1.5h und die ZWEITE bei 6.5h.

    Also rein gesehen hat Concerta nur eine andere Plasmahalbwertsszeit , da es in RD. Form den Wirkstoff langsam freigibt was bei einigen sehr gut hilft, und einige können

    da es natürlich so eine kurze HWZ hat selbst sehr gut steuern, was auch meiner menung die bessere Variante ist.

    Eines noch zu Concerta, Menschen mit extremer Hyperkinetischer Störung durch das ADHS hervorgehend können mit Concerta nicht wirklich dagegensteuern da das

    Potential der Freisetzung langsam ist jedoch die Psychomotorische Unruhe als oft Leidsymptom , wird unter Concerta ein leichtes Problem werden , wo in diesen momment j
    ja diese hohe Hyperkinetische Wirkung mit Psychomotorischer unruhe geprägt fast flush-artig kommt, das eine Dosi von ca 15 - 20mg Methylphenidat angezeigt ist und natürlich müssen die schnell wirken, (man könnte es auch paroxysmal bezeichnen med. bei ADHS nich richtig aber bei einer Panik St. zb. , Depression

    währe es genau so....

    noch Pharmakodynamisch habe ich eine leichte Serotonin freisetzung vergessen, jedoch selektiv auf 2 Rezeptorunterhruppen also würde ich sagen der Pharmakologische

    effekt ist zu vernachlässigen.....

    ICH WÜNSCHE EINEN SCHÖNEN NACHMITTAG, UND ALLES GUTE......Lg. Mike

  6. #6
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Was macht Concerta genau im Hirn?

    /dev/random schreibt:
    Die Konzentration von Dopamin und Noradrenalin an der Verbindungsstelle zwischen Nervenzellen erhöhen.
    Nein, ....

    Weil:

    Nyx schreibt:
    Ich denke der primäre Effekt von Methylphenidat ist die Blockkade vom Dopamin-Rezeptor (DAT) in der Nervenzelle. Dadurch kann durch die Nervenzelle frei gesetzes Dopamin, das postsynaptisch ein Signal an die darauf folgende Nervenzelle weiter leitet nicht mehr zurück in die Zelle. In der Folge befindet sich mehr Dopamin im synpatischen Spalt zwischen den Nervenzellen.
    Ja!

    (Stark) Vereinfacht ausgedrückt ist Methylphenidat, der Wirkstoff in Concerta, ein Dopaminwiederaufnahmehemmer.
    Es herrscht kein Mangel an Dopamin bei ADHS-Betroffenen, sondern ein Problem bei der Übertragung.

    Das alles wird allerdings inzwischen auch schon wieder reichlich in Frage gestellt und kann von anderen Forenmitgliederng ewiss besser und genauer beschrieben werden.
    Aber das ist zumindest mal so das bisherige und grundsätzliche Verständnis der Wirkungsweise.


    med-Th-90.1 schreibt:
    Der Unterschied liegt rein in der Pharmakokinetik:
    Das ist zwar korrekt, beantwortet aber nicht die Frage der Threaderstellerin .
    Sie wollte ja wissen, was es bewirkt und nicht, was der Unterschied zu anderen MPH-Präparaten ist.

    med-Th-90.1 schreibt:
    CONCERTA (Methylphenidat) - wird nach einahme nach Einnahme schnell vom Körper Absobiert ...
    Kannst Du das bitte mal genauer erklären....

    med-Th-90.1 schreibt:
    Also rein gesehen hat Concerta nur eine andere Plasmahalbwertsszeit ,
    Selbst wenn wir davon ausgehen, dass diese Aussage zutrifft, so wäre sie unerheblich, da die Plasmakonzentration m.W. nach nicht mit der Wirkung gleichzusetzen ist.



    med-Th-90.1 schreibt:
    Eines noch zu Concerta, Menschen mit extremer Hyperkinetischer Störung durch das ADHS hervorgehend können mit Concerta nicht wirklich dagegensteuern da das

    Potential der Freisetzung langsam ist ....
    Jetzt kommen wir aber langsam doch in einen Bereich, der jeder Grundlage entbehrt.

    Denn wenn man sich die Wirkweise genau anschaut, welche auch vom Hersteller selber gut erklärt und veranschaulicht wird, wird man feststellen, dass das nicht zutrifft.
    Zunächst ist Concerta ein dreifachretardiertes Präparat.

    Die erste Dosis wird sofort freigesetzt, denn sie befindet sich nicht in der Kapsel, sondern auf deren Außenseite und wird daher umgehend nach der Einnahme frei, so wie es z.B. auch mit unretardiertem MPH der Fall ist.

    Erst im Laufe des Weges durch den Verdauungstrakt wird nun über das Osmoseprinzip nach und nach der Inhalt der Kapsel freigesetzt.
    Dazu gibt es sogar richtig gute Videos, die deutlich zeigen, wie durch das winzig kleine Laserloch in der Kapsel, langsam der Wirkstoff entweicht.

    Man hat also genau wie bei den anderen Präparaten eine zeitnahe Wirkung der ersten Dosis.
    EDIT:
    ABER, das ist korrekt, Cocerta hat ein sanfteres Onset und Offset.


    Für weitere und tiefergehende Erklärungen haben wir einige gut informierte Forenmitglieder, die das gewiss besser und detaillierter erklären können, als ich, das war nur die grobste Abhandlung.
    Außer was den Freisetzungsmechanismus bei Concerta betrifft und da ich das selber nehme, kann ich das aus eigener Erfahrung bestätigen .
    Aber eie gesagt ist das eher OT, denn hier wae die Frage nach der Wirkung im Gehirn
    Liebe Grüße
    Fliegerlein
    Geändert von Fliegerlein ( 4.11.2015 um 17:30 Uhr) Grund: Ergänzung/ Fehlerkorrektur

  7. #7
    Nyx


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 231

    AW: Was macht Concerta genau im Hirn?

    med-Th-90, ich finde das was du da geschrieben hast ein wenig Konfus, an manchen Stellen scheinen relevante Inhalte zu fehlen.

    Wie eben schon geschrieben ist Methylphenidat primär (vereinfacht) ein Dopamin-Wiederaufnahmehemmer, im geringeren Umfang auch als Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer, hier auch wieder durch eine zeitlich begrenzte Blockkade des Noradrenalin-Transporters (NERT). In der Literatur wird das Verhältnis von Dopamin- zu Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmung als 2:1 angegeben.

    Ansonsten ist Concerta im wesentlich nichts anderes als retardiertes Methylphenidat, der Wirkstoff wird über mehrere Stunden verteilt aus der Kapsel freigesetzt.

    Möglicherweise hat es tatsächlich einen positiven Einfluss, wenn ein Teil des Wirkstoffes schnell / sofort frei gesetzt wird. Deswegen wird ja sowohl bei Medikinet Adult, als auch bei Ritalin Adult 50% des Wirkstoffes sofort frei gesetzt.

    Auf die Schnelle fand ich jetzt keine Informationen, wie genau der Wirkstoff in Concerta abgegeben wird.

    Letztendlich geht es doch aber auch darum, wie ein bestimmter Wirkstoff im Gehirn wirkt. Egal unter welchem Handelsnamen und in welcher Formulierung der Wirkstoff nun in den Körper gelangt, im Gehirn wirkt er letztendlich immer gleich.

    Wer's ganz genau wissen möchte findet über pubmed.gov oder scholar.google.com bestimmt einige Review Artikel, die den Wirkmechanismus von Methylphenidat hervorragend erklären.

  8. #8
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 405

    AW: Was macht Concerta genau im Hirn?

    Die Ausgangsfrage war "was macht Methylphenidat im Gehirn".

    Und ihr seid jetzt schon bei Focalin, P450, CES1A1, Arten von Retardierungen, Plasmahalbwertzeiten, Wirkstoffspiegeln...


    Meinetwegen gerne . Aber nicht vielleicht doch etwas an der Ausgangsfrage vorbei?

  9. #9
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 132

    AW: Was macht Concerta genau im Hirn?

    Also im Gehirn gibt es Synapsen. Die sehen aus wie Weihnachtskugeln am Stiel die alle mit der runden Seite zueinander gelagert sind. Informationen werden durch die sogenannten neurotransmitter weitergeleitet.

    Davon haben wir eine menge. Adrenalin, noradrenalin, dopamin. Je nachdem ob man ein postives oder ein negatives Signal möchte.

    Wenn eine Info kommt fallen aus der einen Kugel also nun diese neurotransmitter in den synaptischen Spalt zwischen zwei neuronen. Dadurch wird das angrenzende Neuron angesprochen und es passiert das selbe dort.

    Das ganze setzt sich solange fort bis der Zielort erreicht ist.

    Wenn die neurotransmitter rausgefallen sind kommt ihr bus. Der bringt sie zurück in die synapse. Und hier wirken adhs Medikamente so gut wie alle gleich. Sie hindern den Bus daran die kleinen Biester einzuladen. Also bleiben sie länger im Zwischenraum als sie es für gewöhnlich tun würden. Damit wird ein Signal länger aufrecht gehalten.

    Die Wirkung steuert dann das belohnungssystem, das hungerzentrum und das arbeitsGedächtnis an. Das wird beeinflusst.

    Somit hat man keinen Hunger mehr. Man ist weniger impulsiv und man kann sich besser konzentrieren; -)
    Geändert von Laurapalmer ( 6.11.2015 um 14:23 Uhr)

  10. #10
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 69

    AW: Was macht Concerta genau im Hirn?

    Um das Ganze noch ausufernder zu beschreiben kann man jetzt noch genauer auf die Weiterleitung eingehen.
    Da, wie bereits gesagt, größere Moleküle nicht einfach durch die Zellmembran "wandern" können, binden die Neurotransmitter an Rezeptoren.
    Und die sind mit verantwortlich dafür das Medikamente bei verschiedenen Menschen unterschiedlich wirken. Dafür das manche Medikamente erst nach einer gewissen Zeit wirken und das sich Wirkungsweisen verändern.

    Denn die Rezeptoren an den Nervenzellen werden an Umgebungsfaktoren angepasst.
    Das heißt das sich zum Beispiel ihre Anzahl und Aktivität anpasst an die Verfügbarkeit bestimmter Moleküle. Und damit zusammen hängt auch eine Veränderung der "Schwelle" ab dem eine (Nerven-)Zelle ein Signal überhaupt aufnimmt und weiterleitet, das ist der wichtige Punkt.

    Die Rezeptoren kann man sich dann wie eine Tür vorstellen, die immer aufmacht wenn einer (ein Neurotransmitter) klingelt.
    Wenn nur einer die Zelle betritt kann es sein das diese den Besuch nicht wichtig genug findet um der benachbarten Zelle Bescheid zu sagen.
    Was macht man also? Man lässt alle Türen zu bis eine ganze Menge Besucher sturmklingeln. Und lässt die dann alle gleichzeitig rein.
    So kommt der manchmal widersprüchlich erscheinende Zusammenhang zwischen Aufnahmehemmer und Signalverstärkung zustande.

    Es gibt unter anderem Theorien die damit Abhängigkeitssyndrome erklären.
    Eine (rein der Veranschaulichung dienendes) Beispiel: ein Stoff wird vermehrt zur Verfügung gestellt -> es werden mehr Rezeptoren an der Zelle gebildet -> die Schwelle für das Auslösen eines Reizes in der Zelle erhöht sich -> es ist mehr von dem Stoff nötig um die Reaktion auszulösen.

    Dazu kommt noch das diese Vorgänge zusammenhängen, das bedeutet das die Wirkungsweise der Rezeptoren (und damit die Signalverarbeitung in einer Zelle) auch beeinflusst welche Stoffe in welcher Menge produziert werden.
    Leider fischt man noch immer ziemlich im Dunkeln was diese Zusammenhänge angeht.

    Man kann sich vorstellen das so einge ganze Reihe von "Übertragungs-Wegen" im Gehirn gestört werden können.
    Und auch das es schwierig ist die richtige Dosierung und Zusammensetzung eines Medikaments für ein Individuum herauszufinden wenn man am (lebenden) Gehirn nicht den aktuellen Status der Rezeptoren ermitteln kann.

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