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Diskutiere im Thema MPH / Methylphenidat: Die richtige Dosis finden im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 540

    AW: MPH / Methylphenidat: Die richtige Dosis finden

    Hallo Zusammen,

    ich glaube heute ist der Tag an dem ich doofe Fragen stelle, komme mir ziemlich bescheuert vor....

    habe diese Woche meinen ersten ADHS-Test und außerdem hat mein Therapeut zum ersten Mal von Medis gesprochen.

    Also meine Fragen:
    Was versteht ihr genau unter einen Rebound?
    Wie sehr helfen die Medis wirklich, welche Beeinflussung erfahrt ihr im Alltag, jagt ihr dann nicht mehr eure Gedanken nach?
    Seid ihr dann noch wach?
    Ich habe vor lauter Anspannung immer Schmerzen im Schulter-Nackenbereich mit Migräne einhergehend, lässt so was dann nach?
    Könnt ihr unter Medis denn noch quer denken, also ist dann immer noch einen schneller Gedankenwechsel gegeben

    Sorry,

    LG, Anja

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 46

    AW: MPH / Methylphenidat: Die richtige Dosis finden

    Hallo Anja,

    meine Erfahrungen sind leider nicht gut bisher. Ich habe bis jetzt erst 4 Tage Amphetaminsulfat genommen und es hat völlig verschieden gewirkt- mal war ich müde, mal euphorisch mit gesteigertem Antrieb.
    Ich hatte durchgehend ein Gefühl innerer Entspanntheit, das ich allerdings nicht als angenehm empfunden habe. Keine Ahnung wie ich das erklären kann, es hat sich tatsächlich chemisch angefühlt. Wie als wäre mein Hirn in eine dicke Schicht rosaroter Watte gepackt.

    Meine Reizoffenheit war viel besser, was ich echt genossen habe und auch meine Nerven waren super. Ich dachte mir zwischendurch dass sich der Dalai Lama ähnlich fühlen muss- heitere Gelassenheit

    Zwischendurch hatte ich das Gefühl, die Welt wäre heller und klarer geworden, blöd nur dass ich mich in diesem Zustand zugleich davon entrückt gefühlt habe.
    Ich hatte bestimmt falsche Erwartungen- ich dachte das Ganze wirkt wie ein starker Kaffee und beeinträchtigt meine Gefühle und Gedanken nicht wirklich. Aber so war es bei mir bisher nicht.
    Ich hatte eine innerliche Zufriedenheit, was bei mir dazu geführt hat dass mir die realen Dinge egal wurden. Ich hatte z.B. keine Lust ans Telefon zu gehen, selbst wenn Leute angerufen haben, die mir wichtig sind. Gedanken bzw. Querdenken ging nur wenn es von außen angeschoben wurde. Allein hat mir die rosa Watte gereicht...

    Meine Verspannungen und diversen Zuckungen sind allerdings komplett verschwunden- was ein wirklich positiver Effekt war.

    Ich will dich nicht verunsichern durch meine Erfahrungen, zum einen wirkt es bei jedem anders, zum anderen bin ich noch ganz am Anfang. Ich weiß nur, dass ich gestern für mich entschieden habe, dass dieser Zustand für mich KEINE Alternative darstellt.
    Ich habe auch die letzten Jahre sehr viel erreicht und alle großen Baustellen auch in den Griff bekommen, weswegen das Nutzen-Risiko-Verhältnis in meinem Fall eher zu Ungunsten einer Medikation ausfällt. Ich wollte es nehmen um meinen jetzigen Status zu optimieren, das Abi nachzuholen und vor allem um Antworten zu bekommen, warum mein Leben so verlaufen ist, wie es nun mal ist.

    Ich dachte, die Medikamente zeigen mir den Menschen, der ich hätte sein können. Bis jetzt haben sie mir vor allem eins gezeigt- nämlich dass ich den Menschen, der ich schon bin, auch nicht mehr verlieren will.
    Vielleicht habe ich auch kein ADS- vielleicht bin einfach nur bekloppt und sollte langsam lernen dazu zu stehen.

    Was ist denn gewonnen, wenn man ständigen up`s and down`s ausgeliefert ist, weil irgendeine Pille grad gut oder schlecht wirkt? Will ich mein Leben zwischen high und rebound leben? Meinen Alltag von der Selbstbeobachtung meiner Symptome prägen?
    Ich hatte das alles schon- ich war Suchtkrank in meiner Jugend und hab es aus eigener Kraft da raus geschafft, in ein ziemlich normales Leben.
    10 mal unter meinen Möglichkeiten, aber MEINS!! Keine Abhängigkeit.

    Kann sein dass ich morgen schon wieder völlig anders denke- auch das gehört zu meinem Leben- aber momentan sträubt sich alles in mir gegen Medikamente.

    Oder um es mit Rosenstolz zu sagen:


    "Ich bin jetzt, ich bin hier, ich bin ich , das allein ist meine Schuld
    Ich bin jetzt, ich bin hier, ich bin ich das allein ist meine Schuld.
    Ich muss mich jetzt nicht finden
    Darf mich nur nicht verliern.
    Bin doch gestern erst geborn’ und seit kurzem kann ich gehen,
    Hab mein Gleichgewicht verlorn’ doch kann trotzdem g’rade stehn."

    Liebe und verwirrte Grüße,

    Alice

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 540

    AW: MPH / Methylphenidat: Die richtige Dosis finden

    Hallo Alice,

    vielen Dank für deine Offenheit, ich wollte ja ehrliche Erfahrungen und ich denke auch, dass sehr wichtig ist sich nicht zu verlieren, davor habe ich am meisten Angst.

    Wenn ich so die Berichte über Medis durchlese, kommt mir dass immer ein bisschen vor, wie ein rumdoktern, ein ewiges anpassen.

    Darum Frage ich ja danach, ob Medis wirklich helfen.

    Bin ja nicht grundsätzlich gegen Medis, kann ja vielleicht eine Hilfe für eine gewisse Zeit sein, aber nicht die Alternative, wobei hier kommt sicher auch auf die Erkrankung und Komorbitäten an.

    Mich würde wirklich intressieren, ob jemand seine richtige Einstellung gefunden
    hat und welchen Einfluss das auf seinen Alltag hat.

    So wie du schreibst, bist du alles Andere aber nicht bekloppt, abgesehen davon finde ich es stark, wenn du es geschaft hast aus deiner eigenen Sucht herauszukommen.

    Und wenn du schon soviel geschaft hast, dann kannst du erstmal Stolz darauf sein, vielleicht klappt es ja dann auch mit etwas Zeit zum Abi.
    Ich habe morgen einen Termin beim Arbeitsamt und lasse mich über Studienmöglichkeiten über den 3. Bildungsweg informieren, trotz meines verkorksten Lebenslaufes.

    Wünsche dir natürlich, dass du noch bessere Erfahrungen mit Medis machst und dein Abi bekommst.

    LG, Anja

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 46

    AW: MPH / Methylphenidat: Die richtige Dosis finden

    Hallo Anja,

    danke für deine netten Worte! Ein bisschen Aufmunterung kann ich echt grad brauchen...

    Mich würde übrigens auch interessieren, ob es hier Leute gibt, die ihre Medis nehmen (wie z.B. die "Pille") und damit einfach ein ganz normales Leben führen?!

    Für deinen Termin morgen drücke ich dir die Daumen

    LG Alice

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 247

    AW: MPH / Methylphenidat: Die richtige Dosis finden

    klar, ich nehm die medis so nebenher..
    da gewöhnt man sich recht schnell dran.
    wie die pille ist das wohl eher nicht, oder nimmt hier jemand die pille 4 mal am tag? *g*

    nein im ernst.
    die sosierung pass ich immer mal wieder an.
    mal bin ich strukturierter und komm ne zeitlang mit weniger aus, mal bissl mehr.
    aber das ist jetzt nicht so drama.
    ne zeitlang hab ich morgens 30 mg genommen, jetzt nur noch 20.
    manchmal nehm ich 5 mg gegen den rebound, manchmal hab ich auch gar keinen und manchmal wart ich die 30 min bis es rum ist.

    im grunde hat sich das erste halbe jahr immer mal was verändert, bis ich einen konstanten wirkspiegel erreicht hatte.
    jetzt ist es ganz gut.
    retardiert wäre wohl besser, keine ahnung.
    nahc 4 jahren bekomm ich ja jetzt die antidepressiva dazu.
    hatte die ersten tage bissl auswirkung auf die mph jetzt ist das wie vorher.

    ich fühle mich nicht eingeschränkt durch die medis.
    ich hab einen recht strukturierten tag und so weiß ich auch wann ich wieder was nehmen muss.
    das klappt gut.
    aber geduld musst du schon haben.
    hat bei mir fast ein jahr gedauert, bis ich die nimmer vergessen hab.
    wenn du den einnahmezeitpunkt vergisst ist es halt biss unangenehm.

    es gibt aber auch menschen, die gar keinen rebound haben.
    wenn ich mal keinen hab überleg ich immer, ob ich noch was genommen hab, oder nicht, das irritiert mich regelrecht.
    irgendwie gehörts zu meinem tag und hat was mit feierabend zu tun :-))

    rebound ist glaub auch bei jedem unterschiedlich.
    bei mir fühlt es sich an wie bissl herzklopfen, vermehrte unruhe und ich rede ohne punkt und komma.
    schlimmer als sonst ohne medis.
    und oft kommt dann auch für ein oder zwei stunden so ene niedergeschlagenheit oder wenn ich mich noch konzentrieren muss auch schon mal eine gereizte grundstimmung, weil dann extrem niedrige frustratiostoleranz.

    viele sagen, es ist wie deine normalen symptome nur stärker.
    aber ich finde es fühlt nich eher nach angespannter unruhe an..nich so natürlich, wie sonst meine symptomatik einfach zu mirr gehört.

    was die medis gutes machen:

    ich bin wacher
    kann klarer denken
    hab nicht immer das gefühl dass mein kopf überlastet ist, wenn ich mich konzentrieren soll
    ich kann mich auf eine sache konzentrieren (nicht nur wenn sie superspannend ist)
    meine frustrationstoleranz ist deutlich besser
    meine hemmschwelle dinge an zu fangen ist niedriger
    ich kann mir mehr merken, kurzfritige infos und so
    ich hab nicht immer das gefühl reden zu müssen, oder was zu irgendwas sagen zu müssen
    ich kann besser zu hören ohne ab zu schweifen
    ich bin nicht so albern
    ich kann still sitzen ohne dass es anstrengend oder depressiv angehaucht ist
    ich kann struktur besser tolerieren
    ich kann abrufen, was ich noch alles machen wollte
    ich springe nicht dauernd zwischen aufgaben weil ich keine angst haben muss sie zu vergessen
    ich schreibe auch anders also vom schriftbild her
    ich hab keinen hunger..das ist tatsächlich ein unnatürliches gefühl


    was sich nicht verändert hat..
    ich hab nach wie vor keinen spass an sachen die ich vorher nicht mochte..
    haushalt, schriftliche berichte, ordnung halten wird wohl auch nie meins..
    ich hab schon noch migräne oder spannungskopfschmerzen.
    schließlich bin ich den ganzen tag unter anspannung, wie jeder meiner kollegen auch, das ändern auch die mph nicht.
    belastung ist belastung
    ich schlafe nachts nicht besser ruhiger oder sonstwie anders
    ich lerne trotzdemnicht gerne, aber wenn dann klappts besser

    ich fühle mich auch nicht zwischen high und down.
    die medis machen mich nur klar, aber in keinster weise high.
    in der hinsicht empfinde ich die antidepressiva als bedenklicher, die wirken sich wesentlich stärker auf die stimmung aus und machen schon bissl "happy"
    zumindest eine sehr entspannte gute laune.

    die mph haben bei mir eben reboundphänomene gemacht, oder machen es noch.
    aber ich kenn meine urhzeiten, da brauch ich mich nicht mehr beobachten.
    die tiefs fang ich ja jetzt ab.
    aber zwischen himmelhochjauczend und zu tode betrübt war ich vorher ja auch schon!
    nur eben nicht so schnell und intensiv und kurz wie im rebound.

    und ich hab unter MPH ganz normal meine launen und so.
    ich kann auch quer denken und tu das auch dauernd.
    das ist keine droge die einen ruihig stellt.
    auch wenn das durch beobachtungen von vermutlich überdosierten kindern manchmal so rüber kommt, weil die so ruhig werden.
    aber die fühlen sich mit sicheheit nicht ruhig!

    und außerdem ist das MPH ja nicht so wie die AD´s.
    MPH müssen zwar langsam eindosiert werden, aber die kannst du jeden tag einfach wieder weg lassen und an irgend einem tag einfach wieder anfangen.
    wenn du erst mal deine dosierung kennst!

    ich mach das auch so.
    wochenende und urlaub sind MPH frei!
    da bin ich ich selbst...gewesen bis zu den AD´s zumindest.

    ich nehm die 4 jahre.
    ich find mich manchmal anstrengend ohne, aber entzugserscheinungen hab ich null!
    ich vermisse sie dann auch nicht.
    außer ich soll mich gut konzentrieren, dann aber nur, weil ich es anstrengend finde und weiß, dass es anders geht.

    alles halb so drama!

    und dass das btm sind hat nix damit zu tun, dass die so schlimm sind!
    da shat was damit zu tun, dass die nicht so viel verschrieben werden, weil teuer!
    das hat auch nix mit schwarzmarkt zu tun!
    das ist reine politik! das wird in arbeitskreisen unter ärzten ganz klar so gesagt.

    justus

  6. #16
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 728

    AW: MPH / Methylphenidat: Die richtige Dosis finden

    Hi,

    ich bin da noch absolut in der Testphase! MPH (10 mg, zweimal täglich) bringen nichts! Allerdings kenn ich mich mit den ganzen Medis auch noch nicht so aus. Ich muss noch was anderes probieren. Und ich brauch wohl auch erst mal ne Einführung in die Wirkung von Medis bei ADHS. Das ist anscheinend ne Wissenschaft für sich!

    Snagila

  7. #17
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 540

    AW: MPH / Methylphenidat: Die richtige Dosis finden

    Hallo Justus,

    vielen Dank für deinen Beitrag, für die Mühe die du dir gemachst hast, mir alle meine Fragen zu beantworten.
    Macht mir Mut, jetzt kenne ich auch den Unterschied zwischen MPH
    und AD.
    Habe eine wahnsige Angst, dass ich mich selber verliere, kann halt einigermaßen gut Lernen, macht mir spass Zusammenhänge zu erkennen, hat viel mit Querdenken = vernetztes Denken zu tun und das möchte ich nicht verlieren.

    Da ich bisher Schwierigkeiten mit meinen Kollegen (Frustrationstoleranz) und Konzentrationsstörungen habe (derzeit habe ich keinen Job, bin allerdings am überlegen mit Studium) möchte mein Arzt mich mit Medis einstellen.

    Vielen Dank nochmals

    LG, Anja

  8. #18
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 867

    AW: MPH / Methylphenidat: Die richtige Dosis finden

    So, gestern reichten 54 mg Concerta und heute bin ich ruhig, etwas verpennt und unkonzentriert. Und dann gibts anscheinend Tage, da brauch ich zusätzlich 5mg Ritalin morgens.
    Liegt vielleicht auch an der Alltagssituation und wie es einen beeinflußt.

    Gähn!
    ich bin wacher
    kann klarer denken
    hab nicht immer das gefühl dass mein kopf überlastet ist, wenn ich mich konzentrieren soll
    ich kann mich auf eine sache konzentrieren (nicht nur wenn sie superspannend ist)
    meine frustrationstoleranz ist deutlich besser
    meine hemmschwelle dinge an zu fangen ist niedriger
    ich kann mir mehr merken, kurzfritige infos und so
    ich hab nicht immer das gefühl reden zu müssen, oder was zu irgendwas sagen zu müssen
    ich kann besser zu hören ohne ab zu schweifen
    ich bin nicht so albern
    ich kann still sitzen ohne dass es anstrengend oder depressiv angehaucht ist
    ich kann struktur besser tolerieren
    ich kann abrufen, was ich noch alles machen wollte
    ich springe nicht dauernd zwischen aufgaben weil ich keine angst haben muss sie zu vergessen
    -
    Genau- so ists!

    Die Lebensqualität ist einfach wieder besser!


    ich nehm die 4 jahre.
    ich find mich manchmal anstrengend ohne, aber entzugserscheinungen hab ich null!
    ich vermisse sie dann auch nicht.
    außer ich soll mich gut konzentrieren, dann aber nur, weil ich es anstrengend finde und weiß, dass es anders geht.
    Mir sind sie mal für ein paar Tage ausgegangen und ich konnte meinen Arzt nicht erreichen. Ich hatte auch keine Entzugserscheinungen. Doch merkte ich wie mein Leben bis zur Diagnose und zum Medi war. CHAOS! Und so war es in den Tagen wieder.

  9. #19
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 540

    AW: Die richtige Dosis finden

    Hallo Katharina,

    vielen Dank, für deinen ergänzenden Erfahrungsbericht. Kann ich gebrauchen.

    LG, Anja

  10. #20
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 247

    AW: MPH / Methylphenidat: Die richtige Dosis finden

    ich bin überhaupt auf die ganze medigeschichte mur gekommen, weil ich in der ausbildung eine tolle dozentin in neurologie und psychiatrie hatte, die über MPH bei erwachsenen gesprochen hat und die immer wieder betont hat, dass viele ADSler davon profitieren und man das nicht von vornherein verteufeln soll..
    weil bei uns im kurs immer wieder diskussionen aufkamen mit den üblichen vorurteilen.
    und diese dozentin von der ich fachlich extrem viel halte hat erzählt, dass viele adhsler im erwachsenenalter die medikamente auch nur ganz gezielt zu prüfungen einsetzen und so einfach besser klar kommen.

    und so kam ich in meinem lerndesaster auf die idee zur diagnose und zu den medis.

    mit erfolg!

    und weg lassen geht völlig ohne alles!
    alles was an "entzugserscheinungen" kommt hast du direkt bei wirkverlust..
    also entweder nie, oder jeden tag.
    und so lange du keine neuen nimmst kommt das auch nicht wieder.

    suchtentwicklung halte ich für ein echtes gerücht!
    4 jahre sind ja nicht gerade kurz und wenns nach 4 jahren kein problem ist wird es auch keins mehr.

    was passiert ist, dass deine bereitschaft probleme auch mit medikamentöser unterstützung an zu gehen wird natürlich größer..
    aber arbeiten muss man an sich selber auch mit mph.

    du kannst mit mph genauso faul auf dem sofa liegen, wie ohne.
    und quer denken im ernst, das ist eine fähigkeit die du über jahre entwickelt hast, die wird den rest deines lebens funktionnieren!
    und wenn sie verloren geht, dann nicht, weil du fokusierter bist! :-))

    hab mut! weglassen gaht immer!
    wenn ein leidensdruck da ist finde ich mph auch gerechtfertigt.
    bei kindern bin ich kritischer.
    aber als erwachsene wirst du schon merken, obs dir gut tut, oder nicht.

    justus

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