Hallo liebe Forennutzer

Kurzfassung:

Elontril wirkt bei mir, senkt aber leider meinen Blutdruck - was mir Probleme bereitet. Wer hat bereits - trotz positiver Wirkung - von Elontril weg gewechselt? Wohin? Was hat bei Euch funktioniert, was eher weniger?

(hatte vorher ~3 Jahre Venlafaxin, das hatte etwas geholfen; MPH in verschiedenen (retardierten) Versionen brachte nur Nebenwirkungen)

längere Fassung

Ich habe bisher viel im Forum gelesen, es hat mir bisher meist geholfen und ausgereicht. Leider habe ich nun ein Problem, welches sich mit Hilfe der Suchfunktion nicht lösen lässt (weil das Suchwort zu lang sei ). Daher habe ich mich nun doch hier angemeldet und stelle gleich ein Problem ein, ohne mich bisher beteiligt zu haben.

Ich nehme seit 2-3 Jahren Elontril, 300 mg morgens und es hilft mir eigentlich ganz gut. Mir bekommt die Antriebssteigernde Wirkung sehr, auch bin ich damit etwas organisierter. Allerdings setzt mir zunehmend zu, dass es meinen Blutdruck senkt (oder verändert die Fähigkeit des Körpers, diesen zu regulieren). Außerdem beeinträchtigt es meinen Wärmehaushalt, aber damit könnte ich leben.

Wie oben bereits geschrieben habe ich vor Elontril ca. 3 Jahre Venlafaxin eingenommen. Da war die schlechtere Durchblutung auch problematisch. Da es aber das erste von einigen Antidepressiva war, das bei mir überhaupt wirkte, habe ich halt drei Jahre lang mit Socken geschlafen (weil ich sonst nachts während des schlafens kalte Füsse bekam ).

Ich bin Studentin kurz vor den Abschlussprüfungen und muss lernen. Habe aus genannten Gründen aber oft Kopfschmerzen und Probleme in die "höheren" Sphären des Denkens zu gelangen. In meinem Studium ganz schlecht, auch für meine Motivation. Häufigeren Konsum von Schmerzmitteln (Ibuprofen) möchte ich nicht zum Normalzustand werden lassen.

War jemand schon in einer ähnlichen Situation und kann mir schreiben, welche Lösung er/sie für sich gefunden hat und was nicht half?

Mir ist klar, dass Menschen individuell auf Medikamente reagieren. Aber wenn jemand bereits ähnliche Erfahrungen gemacht haben sollte, denke ich, die Wahrscheinlichkeit das diese Erfahrungen mir bei der Auswahl helfen können ist zumindest höher als blindes raten/ausprobieren.
Ich habe einen kompetenten Psychiater, mit dem ich natürlich über die möglichen Alternativen beraten werde. Hierfür hätte ich gerne Anregungen.

Danke!