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Diskutiere im Thema ADHS und Equasym im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #1
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 3.146

    ADHS und Equasym

    Hallo zusammen,
    komme gerade vom Arzt zurück und mein Sohn Marvin bekommt nun also Equasym. Mir wurde viel erzählt, ich habe viel zum lesen mitbekommen und alle Eventualitäten hat mir der Doc auch aufgezählt.
    Wir fangen dann am Wochenende an, damit wir in aller Ruhe beobachten können, was passiert.

    Kennt Ihr dieses Medikament und kann mir jemand sagen, auf was ich mich einstellen kann oder muß, was wird mich in etwa erwarten.
    Ich bin schon gespannt, mache mir aber auch Sorgen wegen der Nebenwirkungen, die ja eintreten können.

    Noch eine Frage, sollte ich in der Schule sagen, dass er jetzt ein Medikament nimmt oder abwarten, ob sich eine Veränderung ergibt?
    Geändert von Sunshine (21.04.2009 um 18:57 Uhr)

  2. #2


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 9.524
    Hallo Marvinkind,

    Equasym ist ein retardiertes (=lang wirksames) MPH Präparat. Inzwischen gibt es da eine ganze Reihe davon, die sich vor allem in der Freisetzungscharakteristik unterscheiden. Mit welchem davon Dein Sohn am besten zurecht kommt, lässt sich kaum vorhersagen. Darum probiert man normalerweise eins aus und wenn es nicht passt, wechselt man. Das ist aber erst der zweite Schritt. Als erstes sucht man die passende Dosis. Dazu nimmt Dein Sohn ein paar Tage lang die Anfangsdosis und anschließend besprechen er, der Arzt und Du, wie es geklappt hat, besonders im Hinblick auf die ADS Symptome. Anschließend erhöht man eventuell die Dosis und nach ein paar Tagen kommt wieder der "Rapport" beim Arzt. Das wiederholt ihr, bis sich das ganze nicht mehr wesentlich verbessert, oder sogar verschlechtert. Eventuell wird die Dosis langsam abgesenkt, bis sie im Idealbereich für Deinen Sohn liegt. Dass die Dosis nur alle paar Tage angepasst wird, liegt nicht daran, dass das Medikament Zeit braucht, sondern daran, dass es ein wenig braucht, bis er die Wirkung einschätzen kann. Das hat nichts damit zu tun, dass er zu jung wäre, es braucht wirklich ein paar Tage, auch bei Erwachsenen.

    Auf was musst Du Dich einstellen? Eine gute Frage, für die es aber keine gute Antwort gibt, da jeder ein wenig anders darauf reagiert. Zunächst aber zur Beruhigung, die Wirkung hält nur ungefähr acht Stunden an. Wenn es Deinem Sohn nicht gut tut, kannst Du Dir sicher sein, dass es am Abend vorbei ist. Das zweite noch, viele der Nebenwirkungen sind nur vorübergehend und lassen nach ein paar Tagen nach. Aber jetzt zu Deiner Frage, es kann sehr viel passieren und ein Teil davon kann sowohl erwünschte Wirkung, als auch unerwünschte Nebenwirkung sein. Es kann zum Beispiel sein, dass er sich, wenn das MPH anflutet, kurz ein wenig benommen fühlt. Meistens ist das aber nur in den ersten paar Tagen. Wenn die Wirkung nachlässt, kann es sein, dass sich die Symptome kurzzeitig verstärken. Es kann sein, dass er selbstsicherer wird, was die Leute in seiner Umgebung eventuell irritiert. Vermutlich wird er emotional etwas stabiler und nicht jede kritische Anmerkung ist ein Weltuntergang, aber das ist sehr verschieden. Du kannst Dir aber sicher sein, dass er im Kern der gleiche bleiben wird, der er ist. Die Geschichten, dass MPH den Character verändert sind weit übertrieben. Vielleicht verlagert sich der Schwerpunkt zwischen den verschiedenen Facetten etwas, vom Wesen her wird er aber der selbe bleiben.

    In der Schule würde ich persönlich erst mal abwarten. Manche Lehrer behandeln Schüler, die ein medizinisches Problem haben, aus Angst anders als den Rest der Klasse. Vom Standpunkt des Lehrers her ist das zwar verständlich, trotzdem stellt er damit den Schüler vor der Klasse blos. Da Dein Sohn und Du jetzt erst die passende Dosis suchen, würde ich da nicht zu voreilig sein. Vor allem, da er sonst sehr leicht in die Ecke "krank" kommt und es ist schwer die wieder zu verlassen. Darum würde ich vorschlagen, dass Du nur dann etwas sagst, wenn die Lehrer konkret nachfragen. Das wäre dann auch der Beweis, dass eine Wirkung da ist, egal ab positiv oder negativ.

    viele Grüße

    Clown

  3. #3
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 3.146
    Danke Clown.

    Ich bin irgendwie verunsichert, weil auch auf der Packungsbeilage steht, dass das Medikament im Falle einer ADS mit Hyperaktivität ist, wo ich mir die Wirkung auch in etwa vorstellen kann. Wie es bei Marvin, der ja eher hypoaktiv ist, aussehen wird, kann ich mir schwer vorstellen.

    Mal ein Beispiel, wie er momentan ist: Er kam letztens mit einer verhauenen Mathearbeit (Note 5) nach Hause und war sehr traurig darüber, zumal wir im Vorfeld geübt hatten. Ich habe nicht geschimpft oder im Vorwürfe gemacht, bin aber um zu sehen, hat er was nicht verstanden oder woran lag es, noch mal alle Aufgaben mit ihm durchgegangen. Er konnte es dann auch wieder (mit kleinen Denkanstößen), aber trotzdem sank er immer mehr in sich zusammen und ihm standen Tränen in den Augen. Und die Lehrerin, die eigentlich seine Lieblingslehrerin ist, war auch auf einmal doof. Als ich ihm nach unserem Arzttermin in die Schule brachte, traf ich die Lehrerin und fragte sie mal nach ihren Beobachtungen und sie bestätigte meine Vermutung. Nämlich, er kann es grundsätzlich, aber in der Arbeit ist folgendes passiert- er hat das Blatt mit den Aufgaben gesehen, war von den seiner Meinung nach zu vielen Aufgaben, vielen Zahlen und der Zeit im Nacken so überwältigt und fühlte sich völlig überrumpelt, dass er für sich beschloss, ist mir viel zu schwer, kann ich nicht, schaffe ich nicht und die meisten Aufgaben nicht mal versuchte zu lösen.

    Wie kann er solch eine Situation mit dem Medikament dann möglicherweise angehen?

    Nebenwirkungen, die ich befürchte, sind nicht, dass er sich im Wesen absolut verändert, sondern solche Sachen wir Appetitlosigkeit (er isst ohnehin schlecht und wiegt schon wenig), Kopfschmerzen, über die er auch schon so klagt, Schlafprobleme. Und was mich ziemlich irritiert ist ein Hinweis im Beipackzettel, dass es ungeeignet ist für ängstliche Kinder, aber nach meiner Einschätzung ist er schon etwas ängstlich.

  4. #4
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 177
    Hallo Marvinkind

    mach dir bitte nicht soviele Gedanken im Vorfeld und lass dich überraschen
    was passiert am Wochenende mit deinem Sohn.

    Was die Ängstlichkeit angeht solltest dir auch noch nicht sorgen im voraus.
    Kann sein das es am Anfang einwenig stärker wird, aber muss nicht.
    Sind auch sehr wenige wo MPH nicht vertragen und da wirklich unter Ängsten
    leiden die vorher nicht da waren.

    Als Beispiel kannst du die Angsterkrankungen nehmen, wie z.b. Sozialphobie, Agoraphobie
    und was es sonst noch so gibt.
    Leidet jetzt jemand unter einer Angsterkrankung dann gibt ihm kein normal denkender
    Mensch ein Ritalin ab, da ihn die Panik nicht mehr los lassen würde.

    Hat jetzt aber so ein Angsterkrankter in den Grundmauern eine ADS/ADHS, dann kann
    er meist dank Ritalin erst an seiner Angsterkrankung arbeiten was vorher nicht möglich
    war.

    Unter diesem Gesichtspunkt müsste sich die Ängstlichkeit von deinem Sohn unter
    Equasym eher verbessern und nicht verschlimmern auf die Dauer.

    Das mit dem schlechten Essen müsste sich auch bald geben.
    Kommt der gar wie ich, dann sagt ihm sein Magen plötzlich so alle 3 Stunden das er
    hunger hat und was kleines Essen muss.
    Dies sollte aber auch vorbei gehen, oder bleibt wie bei mir Phasenweise bestehen.
    An manchen Tagen ist es da und dann wieder nicht.
    Bin aber noch nicht dahinter gekommen, wieso das so ist

    Was sein Durcheinander angeht bei der Prüfung müsste sich unter Equasim auf die
    Dauer geben, da er dank dem MPH geordneter aufnehmen kann und nicht mehr einfach
    von dem Zettel voll mit Zahlen überfordert wird.
    Er kann nachher den Zettel von der Lehrerin richtig einordnen und auch richtig händeln.

    Wenn es nicht funzt, dann zügelt schnell in die Schweiz, da ist eine 5 :ayy:

    Grüessli
    Haexli

  5. #5
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632
    "Leidet jetzt jemand unter einer Angsterkrankung dann gibt ihm kein normal denkender
    Mensch ein Ritalin ab, da ihn die Panik nicht mehr los lassen würde." :wein3: :wein3: :wein3:

    Doch, i kenn da jemand. :lol:

    Jo, aber des soll ja jetzt anders werden im neuen Jahr, gelle Clown?

    Noi, Marvinkind, des was die im Beipackzettel meinen ischd eine handfeste Angststörung, keine Ängstlichkeit. (Des wasd Haex über handfeste Angsterkrankung gsagt hat, gilt au für handfeste Depression (und handfesten Bluthochdruck )).


    "Hat jetzt aber so ein Angsterkrankter in den Grundmauern eine ADS/ADHS, dann kann
    er meist dank Ritalin erst an seiner Angsterkrankung arbeiten was vorher nicht möglich war."

    :ayy: Jo, genauso ischd des. Es sei denn er ischd durch 10 Jahr Dauerangst so mürbe, dass er zunächst gar koin Bock mehr auf diese Arbeit hat (Fauleritis :wink2.

    Aber jetzt im Ernst, das erste 3/4 Jahr eine Panikattacke nach der anderen. Es war ein Denkprozess. Es dauerte ewig bis ich begriffen hatte, dass die Panik von der Angsterkrankung kommt und nicht vom Mph, seitdem ich das weiss, habe ich weniger Angstzustände, Tendenz gegen Null, obwohl Mph immer noch Mph ischd. Klingt a bissele seltsam, ischd aber so. Heut hab i Panikattacken nur noch im Rebound. I würd heut also prinzipiell bei einer Panikattacke Mph einnehmen, netmer Tavor oder Seroquel (oder Atosil .

    Was etwas paradox klingt, net wahr?


    Dein Sohnemann wird die Sach (ebenso wie dr Atosil-Nexus, wenn er mal in die Pötte kommen täte aber mit großer Wahrscheinlichkeit besser vertragen, weil er erschd neun ischd, und no net so viele handfeste Komorbiditäten zum Blühen bringen konnte. Als Formel gilt ungefähr: Je weniger sonschd noch vorhanden ischd (ES, SVV, Depri, Angst, Sucht, PS, Traumata u.s.w.), desto besser lässt sich au die Grunderkrankung ADS behandeln. Umgekehrt gilt, je länger ADS unbehandelt vorhanden ischd, desto mehr andere Sachen schleichen sich ein. ADS hat offensichtlich die Tendenz, alles was im ICD aufgeführt ischd, magisch anzuziehen. :lol: Also: Je länger unbehandelt, desto gegringer die Überlebenschance.


    Jo, das mit dem schlechten Essen gibt sich (leider) recht schnell wieder. Am Anfang ischd wirklich weniger Appetit vorhanden. Aber dann ist wieder alles beim Alten. Bei deim Sohnemann kanns au darauf hinauslaufen, dass er nach einiger Zeit mehr Appettit kriegt als vorher, weil seine Grundnervösität abnimmt. Und es ihm allgemein besser schmeckt.


    Beim ADS gibt's grundsätzlich zwei Richtungen, was das Essen betrifft. Diejenigen die gar keinen Bock drauf haben, und auch schon mal die eine oder andere Mahlzeit komplett ausfallen lassen, und die jenigen, die sich zwingen müssen mit dem Futtern aufzuhören, wenn sie einmal damit angefangen und eigentlich dauernd Hunger haben.

    Ein normales Essverhalten ischd mir noch bei keinem begegnet. Auch diejenigen, die nicht zu dick sind oder zu dünn, essen mitunter recht seltsame Dinge, zum Beispiel Spaghetti zum Frühstück. (Natürlich net glei nachm Aufstehen, denn da kriegt in aller Regel no niemand was runter...)

    Auch hat der ADSler offenbar eine starke Tendenz zum Fertigprodukt oder Dosengericht, was ihm wie neuere Forschungen belegen überhaupt net gut tut. Oftmals entwickelt sich gar eine Obst- und Gemüsefeindlichkeit und eine Schoko- oder Ungesunde-Dinge-Freundlichkeit.

    Auch des könnte sich unter Mph legen, da man da öfters mal Bock hat, und vor allem Zeit, denn au wenn er nix auf die Reihe kriegt (nix schafft) ischd dr ADSler im Dauerstress (denn er müsst ja eigentlich no was schaffa , den Kochlöffel zu schwingen und dann feststellt, dass des no viel besser schmeckt.

    Also, des wird glaub i schon was bei Deim Sohn. :ayy: Dass sich die Noten verbessern, darauf fahren alle besonders ab, des ischd ja aber völlig zweitrangig, wichtig ischd ja, dass sich alles übrige verbessert, also besonders des Sozialverhalten, aber des ischd im Grunde au no zweitrangig, d's wichtigschte ischd überhaupt, dass dr Kerle ein Gefühl für sich selbst entwickelt, also ein Selbstgefühl, was bei uns irgendwie ziemlich unterentwickelt geblieben ischd. Was ja net heisst, dass es nicht no werden könnt.

    Jo, Kopfweh ischd am Anfang au vorhanden, insbesondere wenns schon vorhanden ischd. Au hier gilt die Formel, so lang des Ritalin anflutet, gibts weniger Kopfweh bis gar keins, wenns nachlässt, je mehr es sich in Richtung Rebound bewegt, desto mehr Kopfaua, insbesondere in dr Anfangszeit. Hier kann helfen Traubenzucker. Oder a Schoklädle. Oder a Schluck Cola. Und wenn nix hilft, a Kopfschmerztablettle. Letzteres kann man in viel geringeren Dosen versuchen, als es eigentlich notwendig ischd, also au weniger wied Kinderdosis. Besonders sollt man net einfach des doppelte fressen, wenns net hilft. Sondern dann ein anderes Produkt. Viele ADSler sind immun gegen Aspirin, bei dene wirkt dann Paracetamol, bei eine wirkt keins von beide, bei dene wirkt dann Ibuprofen, oder gar nix, jo des gibts au, oder eine Kombination, in jedem Falle gilt, dass des Kopfaua nachlassen dürfte mit der Zeit.


    Jo, was am Anfang au no passieren könnt, ischd dass er schlechter schläft, insbesondere einschläft. Hier hilft laut Dr. Winkler (*) a heisse Milch mit Honig und echter Vanille, ob des was bringt, woiss i no net, aber des hört sich verdammt leckr an, besser jedenfalls wie Baldrian-Hopfentee mit Honig.


    (*) Do sind au no andere Tipps für nervöse Eltern aufgelistet, lies Dir insbesondere den Fragen und Antworten Teil durch www.adhs.ch

  6. #6
    Ist hier zuhause

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    Forum-Beiträge: 3.146
    nun hab ich mir so viele Sorgen gemacht, aber ehrlich gesagt, viel merke ich nicht. Kann das sein, dass die Zeit von zwei Tagen noch zu kurz ist?

    Also was ich mit evtl. gemerkt habe, wobei ich nicht klar sagen kann, es liegt nun an dem Medikament ist, er war gestern Abend schwer davon zu überzeugen, ins Bett zu gehen, was ich sonst nicht kenne. Wenn es da heißt, Feierabend, ist er eigentlich immer ins Bett gegangen. Essen ist auch schwer zu sagen, da er ja ohnehin wenig isst. Er war irgendwie etwas aufgedreht und hat ganz viel geredet. Er selbst hat konnte nicht sagen, dass er sich irgendwie anders fühlt.

    Ich werde erst mal noch abwarten, wie es aussieht, wenn er zur Schule geht.

    Auf jeden Fall erst einmal danke für Eure Erklärungen.

  7. #7
    Neues Forum-Mitglied

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    Hallo Marvinkind

    Für mich gibt es jetzt zwei Möglichkeiten, wieso dein Sohn selber so nichts
    spürt.
    Entweder ist die Dosis zu tief oder ist ein Non-Responder.

    Das er am Abend nicht Feierabend machen will deutet dagegen eher wieder
    hin das die Dosis zu spät am Morgen genommen wird, oder die Dosis zu hoch
    ist.

    Das er mehr spricht als sonst, deutet aber schon darauf hin, dass mit ihm was passiert
    wo sonst nicht passiert.

    Ich persönlich finds jeweils auch einen Blödsinn mit Retard einzuschleichen, weil da merken
    die Wenigsten den Unterschied und finden teilweise ihre richtige Enddosis nicht.
    Was bei den normalen 10mg Ritalin merkt jetzt jeder wenn was passiert, sowie auch das die
    Wirkung wieder nachlässt.
    Ok auch die Rebounds sind harter, aber so bekommt man ein Gefühl für die Sache und steigt
    dann auf Retard um.

    Jene wo mit Retard einschleichen müssen wohl weniger leiden, haben aber auch teilweise massive
    Mühe ein Gespür dafür zu bekommen und genau das passiert hier jetzt auch, dass man gar nicht
    genau sagen kann wieso und warum.

    Nein 2 Tage sind bei einem ADS'ler und MPH nicht zu kurz, da es da keine Wartezeiten gibt wie
    z.b. bei einem Antidepressiva

    Drum macht mal so weiter und gebt eure Beobachtungen nachher dem Arzt den nur so kann er
    abschätzen woran es liegen könnte und was zu tun ist.

    Grüessli
    Haexli

  8. #8


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    Marvinkind schreibt:
    aber ehrlich gesagt, viel merke ich nicht. Kann das sein, dass die Zeit von zwei Tagen noch zu kurz ist?
    Eigentlich macht sich MPH meistens schon am ersten Tag bemerkbar. Dein Sohn hatte am ersten Tag aber vermutlich keine anstrengende Umgebung. Vielleicht sieht es morgen in der Schule schon anders aus. Warte einfach noch ein paar Tage ab.

    Nebenwirkungen hat er aber vielleicht erlebt. Wenn er nicht einschlafen konnte, kann das eine Nebenwirkung sein. Ein einziger Abend ist da aber zu wenig um eine Aussage zu treffen. Auch da kannst Du nur abwarten, wie es ihm die nächsten Tage geht und dann entsprechend weitersehen.

    Wenn es geht, dann wartet noch ein paar Tage ab und redet dann mit dem Doktor darüber. Es kann sein, dass es nur Anfangsprobleme sind, es kann sein, dass die Dosis nicht passt, es kann auch sein, dass das Medikament seine Wirkung im falschen Moment entfaltet und die Probleme dann zum Wirkungsende auftreten. Die Dosis ist am Anfang meistens zu niedrig, da man sich von unten an den Idealbereich herantastet (Wie hoch ist sie bei Deinem Sohn im Moment). Vermutlich werdet ihr noch ein paar Mal zum Arzt müssen, bis ihr den richtigen Bereich gefunden habt.

    liebe Grüße

    Clown

  9. #9
    Ist hier zuhause

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    Im Moment sind wir bei 10 mg.

    Ich denke auch, dass wir einfach mal warten, ob sich eine deutlichere Wirkung zeigt, wenn er den normalen Schulalltag hat.

  10. #10
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    Aber net heimlich naschen!


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