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Diskutiere im Thema Medikamente: ja oder nein, ich bin verunsichert im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #1
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 71

    Medikamente: ja oder nein, ich bin verunsichert

    Hallo,

    ich lese zwar schon lange hier mit, dies ist mein erster Beitrag in diesem Forum.

    Bei mir (37) wurde vor wenigen Tagen die Diagnose ADHS gestellt. Natürlich nicht von heute auf Morgen, meine Leidensgeschichte ist lang, mehr dazu demnächst in meiner Vorstellung.
    Ich habe Ritalin adult 10mg verordnet bekommen, welches ich morgens einmal und spätestens um 15:00 einmal einnehmen soll. Dieses habe ich mir bereits in der Apotheke besorgt und ich könnte theoretisch sofort damit beginnen.

    Meine Frau ist allerdings -im Gegensatz zu mir- gegen die Einnahme von Medikamenten. Sie ist der Meinung, dass ich die Problematiken mit Achtsamkeitstraining und alternativen Heilverfahren in den Griff bekomme, bzw. die Symptome so auf ein erträgliches Maß gelindert werden können. Es sei ja schließlich zu einfach alle Probleme mit einer Pille "abzuschalten".
    Da ich persönlich überhaupt kein Freund von diesen "alternativen Heilmethoden" bin haben wir natürlich reichlich Gesprächsstoff. Wie es so ist, liest sie natürlich die ganzen Horrorgeschichten über die Nebenwirkungen von Ritalin, dass es sich bei ADHS nicht um eine Krankheit handelt, usw.
    Da bei mir im ersten Quartal des Jahres außerdem eine "mittelgradige depressive Episode" festgestellt wurde auf die ein darauf hin abzielender Reha-Aufenthalt folgte, befinde ich mich auch in Psychotherapeutischer Behandlung (die ADHS Diagnose nebst Tests fanden jedoch an anderer Stelle statt).
    Mir ist es allerdings völlig unklar, wie sich ausschließlich durch Gespräche und der daraus folgenden "Erkenntnisse", meine Symptomatik auch nur ansatzweise verbessern soll. Ich kann mich kaum konzentrieren, selbst in den Therapiesitzungen fällt es mir schwer, mir wirklich etwas von dem Gesagten zu merken bzw. dieses dann auf mich wirken zu lassen. Ich bin froh wenn mir 2 oder 3 Kernsätze nach der Therapiesitzung ansatzweise in Erinnerung bleiben. Ich möchte meine Frau gerne an den Therapien teilhaben lassen indem ich ihr davon erzähle, allerdings bekomme ich mehr als ein paar Sätze nicht mehr zusammen. Auch in Gesprächen, vor allem mit mehreren Gesprächspartnern gleichzeitig, verliere ich sehr schnell den Anschluss. Selbst wenn ich mich krampfhaft dazu zwingen, so aktiv und aufmerksam zuzuhören wie es geht und mich nicht ablenken zu lassen gelingt es mir einfach trotzdem nicht.
    Gerade auch auf Feiern, wo viele Leute laut sprechen, alles um mich herum wuselig ist, Kinder schreien und noch Musik im Hintergrund läuft, ist bei mir Gesprächen und Kommunikation nicht viel drin. Ich verstehe die Leute einfach nicht, selbst wenn sie mir direkt gegenüber sitzen. Selbst wenn man mich direkt anspricht verstehe ich oft kein Wort und nicke dann nur freundlich mit einem Lächeln auf den Lippen. Zum Leidwesen meiner Familie bin ich auf Familienfeiern daher eher zurückhaltend. Wo andere Spaß haben und feiern quäle ich mich nur. Leider kann das in meinem Umfeld niemand verstehen...

    Ich nehme bereits seit einiger Zeit Omega 3 Kapseln (3 x 2 Stück täglich), konnte aber mit Hinblick auf Wachsamkeit und Konzentration nicht ansatzweise eine Verbesserung feststellen. Diese nehme ich auf anraten eines Heilpraktikers bei dem ich schon seit einiger Zeit unregelmäßig vorstellig werde. Er arbeitet stark mit dem Unterbewusstsein bzw. mit meiner Beziehung zu meinen Eltern. Meine Frau ist der Auffassung, dass ich seit dem kommunikativer geworden bin und auch besser meine Gefühle zeigen kann als noch zuvor. Mittlerweile schaffe ich es, mich aufrichtig bei mir oder meinen Kindern zu entschuldigen, nachdem ich wieder mal einen unkontrollierten Gefühlsausbruch hatte, der mir kurz darauf wieder unendlich leid tat.

    Viele meiner Hauptprobleme bestehen leider nach wie vor, ich denke die lassen sich auch so einfach nicht "wegreden".

    Klar dass mir die Entscheidung Medikamente ja oder nein, keiner Abnehmen kann. Aber vielleicht war ja jemand schonmal in einer ähnlichen Lage und kann vielleicht seinen Senf dazu geben.

    Viele Grüße und euch allen ein schönes Wochenende!

  2. #2
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.726

    AW: Medikamente: ja oder nein, ich bin verunsichert

    Herzlich Willkommen, Soft Egg!

    Nein, die Entscheidung kann dir niemand abnehmen. Bei jedem Anderen, also Bekannten, eigenen Eltern (von Erwachsenen) usw., würde ich sagen, lass dir nicht reinreden, erzähl am Besten nicht zu viel.

    Beim Ehepartner ist das aber etwas Anderes. Da ist es schon am Besten, wenn du diesen "mitnehmen" kannst. Alleine schon, weil der Partner wichtig ist, um die Wirkung des Medikamentes einzuschätzen.

    Denn die vorgeschlagenen 2x 10 mg Ritalin Adult sind ja eine Dosierungsempfehlung für den Anfang, du musst aber deine eigene Dosierung finden, und da ist die Rückmeldung deiner Frau wertvoll.

    Sie hat aber in diesem Fall nicht recht. Wenn du schon Komorbiditäten entwickelt hast und die von dir beschriebenen Einschränkungen der Kommunikation, reichen nichtmedikamentöse Maßnahmen voraussichtlich nicht aus. Das würde deinen Leidensweg erst einmal verlängern.

    Versuch deiner Frau nahezubringen, dass die Anti-ADHS und Anti-Ritalin-Geschichten im Internet fachlich nicht seriös sind. Es gibt gute Internetseiten und vor allem gute Bücher über ADHS bei Erwachsenen. Z. B. die von Doris Ryffel-Rawak, da gibt es auch viele Geschichten von Betroffenen und wie sie ihre ADHS erleben. Und vielleicht ist auch dein Arzt bereit, ein Gespräch mit euch beiden gemeinsam zu führen.

    Es ist schon kurios: In diesem und anderen Foren gibt es immer wieder Geschichten von Ehefrauen oder Freundinnen, denen es nicht gelingt ihre Männer zu einer Behandlung zu bringen, und die sehr unter der ADHS ihres Partners leiden.

    Die medikamentöse Behandlung meiner ADHS hat sich übrigens sehr positiv auf meine Ehe ausgewirkt! Weil ich durch meine ADHS nicht nur nachlässig und schusselig bin, sondern auch sehr impulsiv, was früher häufig zu unsinnigem Streit geführt hat. Das hat sich sehr gebessert durch das Medikament.

    Von daher kann es gut sein, dass deine Frau bald sehr erfreut sein wird über die Wirkung des Medikamentes bei dir.

    Es sei ja schließlich zu einfach alle Probleme mit einer Pille "abzuschalten".
    (...)
    Horrorgeschichten über die Nebenwirkungen von Ritalin, dass es sich bei ADHS nicht um eine Krankheit handelt, usw.
    Ja, eine Pille ist zu einfach. Autos, Fahrräder und Züge sind auch zu einfach, deswegen geht deine Frau auch nur zu Fuß? Elektrisches Licht ist zu einfach, deswegen habt ihr zu Hause nur Kerzen?

    Nein, es ist nicht verwerflich, den Fortschritt auch zu genießen. Und die ADHS ist mit Medikamenten immer noch nicht weg, aber es wird Vieles einfacher.

    Ritalin hat Nebenwirkungen, aber die würde man ja bemerken und kann dann schauen wie man damit umgeht. Und rein von der Wahrscheinlichkeit her würde ein unzureichend behandelter ADHS-ler viel eher durch Unfälle sein Leben verkürzen als durch das Medikament. Zumal der Stress durch ADHS Herzkrankheiten begünstigt.

    Also: Es ist deine Entscheidung, aber es ist besser ihr geht den Weg gemeinsam. Wenn sie die Medikation weiter ablehnt, wird sie auch jede Änderung bei dir ungünstig interpretieren und dich eher entmutigen.

  3. #3
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 1.649

    AW: Medikamente: ja oder nein, ich bin verunsichert

    Eine idee waere auch, dass deine Frau sich bzgl.adhs bei deinem Arzt mal beraten lassen um die Thematik wirklich zu verstehen oder ihr geht zusammen hin.

    Omega 3 u.Achtsamkeitsuebungen ist alles nicht verkehrt,aber nicht mit mph vergleichbar (sofern es bei dir wirkt)

  4. #4
    hästkrake

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 808

    AW: Medikamente: ja oder nein, ich bin verunsichert

    Dieses ADHS zwischen all den widersprüchlichen Informationen zu verstehen, ist nicht leicht.

    ADHS ist deine Art, auf der Welt zu sein. Andere sind vielleicht überaus musikalisch geboren, du bist überaus zerstreut. Es sind auch nicht alle Menschen emotional gleich aufgestellt. Diese Veranlagung hängt sehr nah an deiner Persönlichkeit, du bist nicht von diesem ADHS zu trennen. Für viele ist schwer nachzuvollziehen, dass Eigenschaften, die so stark mit dem Charakter verbunden sind, angeboren sind und nicht erlernbar.

    Das beste Buch, das mir dazu einfällt, ist von Chr. Beerwerth: Suche dir Menschen, die dir guttun. Coaching für Erwachsene mit ADHS.
    Sie beschreibt sehr treffend, wie ich finde, diesen Zusammenhang zwischen unserer Daseinsart und den Möglichkeiten und Grenzen, die damit verbunden sind. Wann, warum und mit welchem Ziel Medikamente sinnvoll sind, erklärt sie auch gut. Mein Partner hast auch gelesen, wir haben beide davon profitiert.

    Eine Therapie, von der du nichts mitnimmst halte ich für reine Zeit-, Geld- und Kraftverschwendung. Was sagt denn dein Therapeut zum Thema ADHS? Wenn dein ADHS wie eine reine Persönlichkeitsstörung behandelt wird, kann die Therapie dir Schaden! Auch dazu das obige Buch.

  5. #5
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 10

    AW: Medikamente: ja oder nein, ich bin verunsichert

    Womöglich macht deine Frau sich unendlich Sorgen, daß du dir mit der Medikation was schlechtes antust, süchtig wirst oder sonst einen Quatsch.

    mein Senf:
    Gerade zu Anfang einer Behandlung ist die Wirkung von Mph ja oft frappierend. Erzähl ihr genau, welche Veränderungen du spürst, wie es sich anfühlt, Ordnung in deine Gedanken bringt, deine Wahrnehmung fokussiert, was auch immer. Durch das Erleben direkt vor ihren Augen korrigiert sich (hoffentlich) ihre Einstellung schneller als durch noch so viel Beratung. Wobei ein gutes Buch ja auch nie verkehrt ist. "Zwanghaft zerstreut" vielleicht?
    Senftube zuschraub

  6. #6
    Zappelphillipp!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 459

    AW: Medikamente: ja oder nein, ich bin verunsichert

    ....Für mich ist mph ein Segen! Ich habe die Erfahrung gemacht, das ein ADHSler erst richtig therapiefähig werden kann, wenn er die richtige Medikation hat (zumindest, ab einem gewissen Grad); Ich hab viel durch und einen Haufen Schaden durch falsche Therapie und Medikation erlitten, aber das mph, ist das beste Medikament das ic h je hatte, es hat bei mir mehr schon bewirkt, als ich nach all dem noch zu hoffen gewagt habe (das auch mph keine Wunderpille ist, ist mir schon klar...aber es ist wenigstens mal das richtige, das hilft sein Leben in den Griff kriegen zu können, dauerhaft, es hilft Dinge zu erlernen, die man auch ohne ohne mph später mal beibehalten kann). Das beste am Methylphenidat war für mich, das man Tag für Tag neue Erkenntnisse kriegt, warum das eigene Leben so verlaufen ist, man erkennt, warum es alles so schwer war und warum man immer aneckt, man lernt sich selbst kennen, es ist wie eine Erleuchtung, die immer etwas klarer wird, Tag für Tag zu Beginn der Medikation. Für mich ist es Balsam für die Seele (ich nehme es seit 3 Monaten). Jetzt wo ich so viel endlich verstanden habe und ich kreige immer noch mehr und mehr erkenntnisse, bin ich mit mir und meiner Geschichte im Reinen und konnte viel Mist hinter mir lassen. Das tat wahnsinnig gut. Ic hhabe das ADHS auc h verstanden und endlich kapiert, das ich hyperaktiv bin

    Ich finde was die Medikation/Therapie betrifft sollte man auf sich selber hören. All diese Gerüchte um mph und ADHS halte ich für absoluten Mist, kaum einer Kennt es, kaum einer versteht es und die Medien tun ihr bestes dazu das verzehrte Bild von ADHS zu erhalten....

    Es gibt so einige Medikamente die ich persönlich (aus eigener ErfahruG) für gefährlich halte, aber Ritalin ist bestimmt keines davon
    Auch dieses so oft erwähnte Missbrauchspotential halte ich persönlich für Schwachsinn, denn zu viel Stimulation am Hirn ist sowohl für Betroffnene als erst Recht für nicht Betroffene nicht gut, und das würde man merken. Mein Arzt meinte, das ist wie bei Blutdrucksenkern, wenn einer das nimmt und hat gar keinen hohen Blutdruck, dann hat er am Ende einen viel zu niederen und es geht ihm dreckig, so müsste das bei zu viel mph auch sein, vor allem, wenn man die Indikation dafür nicht erfüllt und irgendwie meint immer jeder Mph wäre Hirndoping und seltsamer Weise nehmen es dann immer Leute die gar kein ADHS haben und wundern sich wie es dann so "furchtbar" wirkt und schon ist Ritalin ein "böses Medikament".....
    Viel Glück
    LG CANARY
    Geändert von Canary (15.08.2015 um 23:57 Uhr)

  7. #7
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 71

    AW: Medikamente: ja oder nein, ich bin verunsichert

    Hallo,
    Vielen Dank an alle fürs Mut machen.
    Ich habe eben (11:30) die erste Kapsel Ritalin Adult 10mg eingenommen. Wirkung lässt jetzt (12:05) noch auf sich warten. Glaube ich zumindest. Nebenwirkungen habe ich bislang auch noch keine wahrgenommen.
    Werde mich gleich nochmal zu Worte melden.

    Kleines update 12:30:
    Mittlerweile fühle ich mich um einiges entspannter. Die Tage zuvor fühlte ich mich getrieben und innerlich unruhig, zappelig. Das ist verflogen.
    Auch auf Geräusche der Kinder reagiere ich absolut gelassen. Vorher wäre ich schon längst aus der Haut gefahren und hätte durchs haus gebrüllt. Ich bleibe absolut cool und behalte den Überblick. Ich kann trotz Wuselei um mich herum gemütlich diesen Beitrag schreiben und meine Gedanken beisammen halten.
    Nach wie vor keine negativen Nebenwirkungen spürbar.

    Wenn das so weiter geht oder bleibt bin ich zufrieden.
    Geändert von Soft_Egg (27.08.2015 um 13:38 Uhr)

  8. #8
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 71

    AW: Medikamente: ja oder nein, ich bin verunsichert

    Nachtrag 21:10

    Da ich um 11:30 das Ritalin Adult eingenommen habe, gehe ich jetzt davon aus, dass jetzt auch die letzte Wirkung verflogen sein sollte.
    Alles in allem hatte ich einen guten, wachen Tag ohne nennenswerte Stimmungsschwankungen. Was mir aufgefallen ist: Ich konnte negative Gefühle wesentlich besser kontrollieren, d. h. ich konnte nachdenken und gezielter handeln, als einfach nur an die Decke zu gehen. So leicht konnte mich nichts aus der Ruhe bringen. Ich hatte erstmals wieder die Möglichkeit, Situationen die ins Negative abdriften zu schienen bewusst so zu gestalten, dass wieder etwas Positives daraus wird. Da fehlten mir einfach die Nerven dazu und meine Wutausbrüche kamen kurz aber heftig ohen dass ich die Chance gehabt hätte, etwas bewusst dagegen zu tun. Auch war ich größtenteils frei von innerer Anspannung und Angriffslust. Besonders froh war ich über die Tatsache, dass mich laute Geräusche nicht haben rasend werden lassen. Ich konnte Kindergeschrei zusammen mit lauter Musik während der Autofahrt erstaunlich gut wegstecken.

    Die "Wirkkurve" kam mir insgesamt sehr flach vor, ein eindeutiges Ein- und Ausklinken konnte ich nicht feststellen. Ich merke aber jetzt dass ich zunehmend müde und auch wieder etwas leichter reizbar wegen Kleinigkeiten bin und wieder Auszeiten für mich benötige. Aber da die Kinder jetzt im Bett sind, ist das gesamt Umfeld sowieso ruhiger.

    Nebenwirkungen konnte ich, im kompletten Tagesverlauf nicht feststellen. Ob die Wirkung nun vom Ritalin kam oder ich einfach nur einen "guten Tag" hatte, kann ich abschließend noch nicht beurteilen.
    Ich hätte mir noch etwas mehr Stimmungsaufhellung gewünscht, aber es war ja erst der erste Tag. Bin sehr gespannt wie es morgen weiter gehen wird und ob die Dosis ggfls. gesteigert werden kann/muss/soll.

  9. #9
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.726

    AW: Medikamente: ja oder nein, ich bin verunsichert

    Alles Gute weiter!

    Mach dir keinen Stress und guck dir die Wirkung derselben Dosis (und auch die Wirkungslänge- du willst ja künftig auch früher am Vormittag was davon haben?) ruhig ein paar Tage hintereinander an.

    Akzeptiert deine Frau es jetzt oder machst du es heimlich?
    Geändert von 4.Kl.konzert (27.08.2015 um 22:40 Uhr)

  10. #10
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 71

    AW: Medikamente: ja oder nein, ich bin verunsichert

    Sie akzeptiert es nun zum Glück. Haben auch lang und breit darüber geredet und viel gelesen. Morgen werde ich die Kapsel schon früher nehmen, so gegen 08:00 denke ich. Heute war es leider nicht eher möglich. Am frühen Nachmittag lege ich dann evtl. noch eine nach, mal sehen wie es wird.
    Das Einsetzen der 2. Wirkphase habe ich nicht wirklich gespürt, auch wenn mir mal für ein paar Minuten die Knie etwas weich geworden sind

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