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Diskutiere im Thema Wirkungsweise Ritalin im Gehirn (Neurochemie..) im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #21
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.989

    AW: Wirkungsweise Ritalin im Gehirn (Neurochemie..)

    Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los,dass das gerade nur noch extrem wenig mit den Fragen zu tun hat...

    Inhaltlich werde ich morgen evtl.noch etwas dazu schreiben,jetzt fehlt mir dafür leider die Ausdauer.

    Oh,könntest Du vielleicht ein paar Absätze in Deine Texte einbauen? Bitte

  2. #22
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 718

    AW: Wirkungsweise Ritalin im Gehirn (Neurochemie..)

    PS: habe noch gerade gelesen, dass du Probleme mit einer übersteigerten Libido unter Therapie mit Stimulantien hast. Mag sein, ich kann das nicht beurteilen. Insgesamt muss man bei einer medikamentösen Therapie von ADHS den richtigen Wirkstoff, die richtige Dosierung und das richtige Präparat , z.B. retardiert oder unretardiert beachten. Ich würde mir jedoch ein jeweils gründliches Bild von den jeweiligen Optionen machen, von allen. Und ja: es stimmt, dass, wenn man die Therapie mit Stimulantien beendet, die Wirkung dann nicht mehr vorhanden ist. Deshalb gibt es auch viele ADHS-Betroffene, die Stimulantien z.B. nur während einer Klausuren-Phase, für´s Abi, nach einem Beziehungsende oder sonstiger größerer Belastung nehmen. Und dann gibt es ADHS-Betroffene, die so schwer betroffen sind, dass sie keine Problem damit haben, z.B. MPH ein Leben lang zu nehmen. Ich nehme MPH nun schon eine ganze Weile...wenn ich es nicht nehme, komme ich schlecht bzw. nicht zurecht im Alltag...Ich nehme es deshalb lieber kontinuierlich, seit Jahren...aber das muss jeder für sich selbst am Ende herausfinden. Einfache Antworten, die gibt´s nicht, nur komplizierte.

  3. #23
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 45

    AW: Wirkungsweise Ritalin im Gehirn (Neurochemie..)

    Wieso nimmst du Ritalin überhaupt wenn du Symptome hast die auf eine Überdosierung/ das falsche Medikament hinweisen können?

  4. #24
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 31

    AW: Wirkungsweise Ritalin im Gehirn (Neurochemie..)

    Ich hatte früher Äquasym. Dieses Präparat/ oder die genue Konstellation des Präparats (so nennt man es wohl - die Firma stellt ja noch Tabletten her), die mir verschrieben wurde, gab es nicht mehr, deswegen habe ich auf 10 mg Ritalin gewechselt. Die Wirkung war aber exakt die gleiche. Auch wenn ich nur eine halbe nehme, werde ich konzentrierter, beim Abklang werde ich aber auch ein wenig nervöser. Ich bin eben von Natur aus ein unruhiger und ängstlicher Typ, da bringt auch keine andere Medikamentation nichts. Ich komme damit ja gut klar, wenn ich in Prüfungsphasen bin ( und die gesteigerte Libido macht ja auch nichts aus). Kurzum: Die Nebenwirkungen sind gering und aushaltbar (diese eintretende Unruhe bei Abklang der Wirkung ist ja nach 4-5 h wieder weg, am nächsten Tag ist meine Stimmung wieder auf Normalniveau)

    Und liebe creatrice: Nachdem ich nochmal deinen traurigen Smilie angesichts deiner ersten und wohl ernüchternden NF-Sitzung sah: Bedenke bitte, dass mir eine einigermaßen sichere Steuerung erst nach der 20. (!) Sitzung, von ca. der 15. bis 20. Sitzung davor war ich so unsicher darin, dass das Objekt jeweils genau in die entgegengesetzte RIchtung gewandert ist!
    ______________________________ ____

    ChaotSchland, du wirst lachen: Nachdem der von Dir genannte Film genau in mein Raster fällt (Genre: Thriller; Herkunftsland: USA), habe ich ihn mir angeschaut, als er or ca. 3 Monaten im Free-TV lief Dass man sich ein System, in dem der Mensch durch die starke Abhängigkeit von Medimenten (nur diese vermögen ja nach diesem Verständnis etwas auszurichten) Schuld und Verantwortung verliert, für einen riesen Versicherungsbetrug zunutze macht, ist eine schöne Story

    Danke auch für Deine detaillierten Erläuterung zu den verschiedenen "Philosophien" der Medizin. Ich will es stichwortartig zusammenfassen:
    - Betonung der Gene --> VERHALTENStherapie wird Wirkung abgesprochen (da die Krankheit im Mensch drin; eine innere Krankheit kann nicht durch äußere Verfahren (Verhaltenstherapie) geheilt werden --> Diskriminierung, Abstufung, Wertung
    - Verständnis, dass Krankheit durch Erlebnisse evoziert wurden -> Betonung des ursprünglichen, an sich gesunden Menschen (folglich auch keine Diskriminierung); eine durch äußere Umstände evozierte Krankheit kann natürlich mit "leichter" Verhaltenstherapie/ Reden, Sprechen, geheilt werden.

    Mir fällt noch ein noch anderer Ansatz ein: Strunz verteufelt ja die Kohlenhydrate. Gesundheit durch Ernährung und Sport (er erklärt wohl fehlende NT-Ausschüttung bei ADHS-Kranken durch zu wenig Sport und Mangel an wichtigen Stoffen (Magnesium, Omega 3 ?). Diese braucht zwar jeder, aber ADHS-Leute brauchen diese wohl in besonderem Maße..

    Lustig finde ich, dass die NF-Gegner an den Befürwörtern dieselbe Kritik üben wie die NF-Befürwörter an der Pharmaindustrie: Profitgier auf Kosten der Patienten Unterschiede jedoch sind: Kritiker an der Pharmaindustrie werfen der medikamentösen Behandlung Symptombehandlung und (langfristige) Schäden durch Medikamente vor (man kann viele Beiträge im Internet lesen, die vor der Schädlichkeit von Ritalin warnen), während den Anhängern von verhaltenstherapeutischen Methoden (oder solchen, die ausschließlich darauf schwören, bin ja wie gesagt Laie und kenne die Fachtermini nicht) Scharlatanerie vorgeworfen wird.
    ______________________________ ________________________

    Aber nun wieder weg von mir, sondern zum Kern des Threads, nämlich den medizinischen Fragen allgemeiner Natur.
    Wenn du, ChaotSchland, oder irgendejamdn anderes dann noch Zeit hat, diese 3 Fragen zu beantworten, würde ich mich freuen, hat ja Zeit.
    Grobe Zusammenfassung der Fragen (aus Post #13: https://adhs-chaoten.net/adhs-erwach...ml#post642258:
    1: Pro Neurotransmitter nur eine Andockung an einem Rezeptor/ eine Signalübertraung möglich?
    2. Mehr als doppelt so starke Konzentrationszunahme durch Ritalin, da neben einer erhöhte Anzahl an NT im synaptischem Spalt (oder vllt gerade auch aus dieser) eine erhöhte Anzahl an Rezeptoren bewirkt wird?
    3. Eine Art Konzentrationssteiguerung durch Alkohol möglich, da es auch für Ausschüttung von NT bewirkt? (Meine Vermutung war, dass diese positive Wirkung durch zahlreiche andere, die Konzentration hemmenden Wirkungen des Alkohols untergraben wird)

    Folgende zwei Mini-Fragen kommen noch dazu:

    4. Ich habe gelesen, Koffein besetzt in den Nervenzellen die für Adenosin (verhindert (?übermäßige?) Ausschüttung von NT - vorgesehenen Rezeptoren.
    Somit wirkt Koffein nach meinem Verständnis wie Amphetamin, weil es auch in das zentrale Nervensystem eindringt. Warum fällt Koffein aber nicht unter das Betäubungsmittelgesetz, worin liegt der Unterschied zwischen Alk/Rita/Amphet. einerseits und Koffein andererseits, was macht "Koffein" "harmloser"?

    5. Egal ob Alkohol, Ritalin oder Koffein: Dieser Eingriff ins zentrale Nevensystem hört sich für mich tiefeingreifend ein; vor allem, wenn ich bedenke, dass bspw. Club-Gänger sich durch die fast synchrone Einnahme oftmals vielseitigen Wechselwirkungen aussetzen (bspw. Alkohol-/ Speed- und MDMA-Konsum und späterer Mariuhanakonsum zum "Runterkommen"). Wenn ich mir solch einen Coktail antun würde, würde mich mir Gedanken machen (habe mir früher nur den Cocktail "Kaffee" + "Alkohol" gegönnt, vor dem habe nicht einmal ich Angst ). Aber mal im Ernst: Scheint diese Spielwiese dieser Stimulantien (Synapsen, Neurotransmitter) also doch noch irgendwie abegschottet vom Gehirn zu sein, weil sich der Körper ja wieder erholt: Was ich damit sagen will: Wirken dann bspw. Nervengifte oder Krankheiten wie Tollwut irgendwo tiefer im Gehirn als Drogen, weil das Gehirn diesen Bereich, an dem die Drogen wirken, wieder reparieren kann (bspw. einen durcheinander geratenen NT-Haushalt u. zerstörte Tellen durch Alkoholrausch).

    Danke nochmals

  5. #25
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Wirkungsweise Ritalin im Gehirn (Neurochemie..)

    Ein nicht unerheblicher Aspekt ist was das Nervengift verursacht. Wenn es zu Lähmungen z.B. auch der Atmung führt, ist nicht unbedingt die Möglichkeit/Zeit da, das sich irgendetwas erholt.

    Das sich bei regelmäßiger missbräuchlicher Einnahme von Amphetaminen der Körper/das Hirn "erholt" kann man nicht unbedingt behaupten, denn es gibt ja eine gewisse Toleranz und es gibt auch Schäden durch den missbräuchlichen Konsum wie z.B. Psychosen. Die Clubgänger die du meinst haben oft mehr Glück als Verstand. Die, die es übertreiben siehst du ja nicht, die habe ich aber zur Genüge in der Psychiatrie und auch in Behindertenwerkstätten gesehen (wenn sie Glück hatten).
    Koffein z.B. ist harmloser, weil es nicht so stark auf das dopaminerge und serotonerge System (Sucht) eingreift. Man hat davon z.B. keine Euphorie. Lediglich eine Toleranz entwickelt sich auch da. Verlieben, Sex, Schwangerschaft etc wirken auch auf den Neurotransmitterhaushalt, es kommt drauf an in welcher Intensität und in welcher Zusammensetzung, das entscheidet über die Gefährlichkeit der Nebenwirkungen, Spätfolgen, und Suchtpotenzial.




    Kurz noch OT, das du die 20 h brauchtest hat mir auch wieder Auftrieb gegeben. Habe auch noch mal gefragt ob sie je jemanden hatten der es nie hinbekommen hat, sie hat es verneint und gesagt es dauert aber eben wirklich seine Zeit.

  6. #26
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 718

    AW: Wirkungsweise Ritalin im Gehirn (Neurochemie..)

    Hallo, Subversor91 nochmals. Möchte das insofern noch korrigieren, dass du mir in den Mund gelegt hast: Betonung der Gene -> VERHALTENStherapie wird Wirkung abgesprochen. So war das jetzt nicht gemeint. Es war so gemeint, dass bei Betonung der Gene der Tiefenpsychologie und damit ist wiederum die Psychoanalyse gemeint, die Wirkung abgesprochen wird ( Man kann jedoch eine Psychonanalyse oder tiefenpsychologisch-fundierte Psychotherapie bei z.B. ADHS einsetzen, wenn sich etwa durch biographische Umstände auf die ADHS eine Persönlichkeitsstörung draufgesetzt hat). Verhaltenstherapie soll erlernte , ungünstige Verhaltensstrukturen beheben. Diese kommen sehr oft vor bei ADHS, das hängt auch wiederum mit der Impulsivität und der Affektlabilität der ADHSler und der emotionalen Instabilität zusammen. Ein guter Freund von mir hat über ca. 30 Jahre sich negative Verhaltensweisen auf dem Boden von ADHS zugelegt. Bei dem z.B. könnte man allein mit einer Verhaltenstherapie schon extrem viel seiner Probleme beheben. Auch brauchen z.B. grob geschätzt vielleicht die Hälfte der ADHSler überhaupt zumindest phasen-weise eine Medikation. Der anderen Hälfte der leichteren Fälle hilft es oft schon ausreichend, wenn sie überhaupt weiß, dass er oder sie ADHS hat. Auch Neurofeedback geht eher in die gleiche Richtung wie Verhaltenstherapie...nur, und jetzt kommt das, was suspekt ist, es wird von den Verfechtern der noch sehr jungen Neurofeedback-Therapie immer behauptet, Neurofeedback könne zu positiven neurologischen Veränderungen bei ADHS führen...eine Verhaltenstherapie z.B. greift ein in negative erlernte Verhaltensstrukturen, maßt sich aber nicht an, neurologische Veränderungen herbeizurufen. Und genau wie das bei Neurofeedback funktionieren soll, das soll mir erst mal einer erklären....

    PS: und was die negativen Berichte über ADHS-Medikamente im Internet angeht, auch wenn das zum Teil persönliche Erfahrungsberichte sein mögen, dazu: Man sollte immer drauf achten, ob das Meinungen oder harte Fakten sind. Meinungen, die kann jeder äußern, Fakten müssen wissenschaftlich bewiesen bzw. belegt werden, das nennt sich dann Evidenz-basierte Medizin, bzw. Evidence Based Medicine, dazu noch:
    http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=methylphenidate

    und hier noch:

    http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?...ofeedback+adhd

    und hier: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?...vioral+therapy


    und hier: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?...ytic+treatment
    Geändert von ChaotSchland (18.08.2015 um 18:40 Uhr)

  7. #27
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Wirkungsweise Ritalin im Gehirn (Neurochemie..)

    ChaotSchland schreibt:
    Auch Neurofeedback geht eher in die gleiche Richtung wie Verhaltenstherapie...nur, und jetzt kommt das, was suspekt ist, es wird von den Verfechtern der noch sehr jungen Neurofeedback-Therapie immer behauptet, Neurofeedback könne zu positiven neurologischen Veränderungen bei ADHS führen...eine Verhaltenstherapie z.B. greift ein in negative erlernte Verhaltensstrukturen, maßt sich aber nicht an, neurologische Veränderungen herbeizurufen. Und genau wie das bei Neurofeedback funktionieren soll, das soll mir erst mal einer erklären....
    Also erstmal wird das nicht IMMER von den Verfechtern behauptet, und es kann auch sein das du unter neurologischen Veränderungen etwas anderes meinst als Menschen die Neurofeedback für eine sinnvolle Sache bei ADHS halten.

    Neurologische Veränderungen finden bei jedem Lernen statt. Eine Art Konditionierung mit Feedback (egal ob positiv oder negativ) erledigt das sogar relativ schnell. Das Gehirn ist bis zum Tod in gewissem Maße anpassungsfähig und modifizierbar. Allein die Entspannung die dabei auch erlernt wird, führt bei einigen dazu, das Muskelgruppen nicht mehr so verkrampft sind, das Bewegungen bewusster gemacht werden..... das die Motorik etwas besser wird, das evt. Spannungs(Kopf)schmerzen minimiert werden....

    Allein das jemand am Anfang sehr erschöpft davon ist und später nicht mehr, das er erst nicht weiss was er da macht und dann doch, zeugt ja von neurologischen Veränderungen. Es wurden neue Bahnen erschlossen, Fähigkeiten trainiert oder gar erst erlernt.

  8. #28
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 718

    AW: Wirkungsweise Ritalin im Gehirn (Neurochemie..)

    Schon, aber durch Psychotherapie, genauso wie Neurofeedback werden zwar die Verknüpfungen der Synapsen positiv beeinflusst, also die neurale Plastizität, aber: Die Kernproblematik bei ADHS, und es ist eben klar belegt, dass das die neurologische Kernproblematik bei ADHS ist - die Sache mit dem Dopamin - die wird nicht beeinflusst.

  9. #29
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Wirkungsweise Ritalin im Gehirn (Neurochemie..)

    Wieso kommst du eigentlich immer auf das klar belegt mit dem Dopamin?

    Ich habe da nichts neues bahnbrechendes lesen können das das klar belegt ist. Es ist eine These...... die immer mehr ins Wanken kommt. Das mit der Dat-Dichte wird bei neueren Fortbildungen sogar als widerlegte Annahme publiziert, die Ergebnisse der letzten Jahrzehnte sind sowohl in Ort als auch Dichte so variabel (sowohl zu hoch als auch zu niedrig oder normal), das die Tendenz derzeit und wenn mal alle relevanten Studien zusammenzählt zu keiner Änderung geht.

    Wieso wird die Kernproblematik (lt. deiner Auffassung) mit Strattera behandelt, was keinen signifikanten Einfluss auf das dopaminerge System hat?

  10. #30
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.989

    AW: Wirkungsweise Ritalin im Gehirn (Neurochemie..)

    So klar ist der aktuelle Stand aber durchaus nicht.

    Es gibt mehrere Arbeitsthesen,NT,Gene,Mikrotra umen etcpp. . Eindeutig belegt ist da bis jetzt gar nichts und gerade das Dopamin verliert sozusagen immer mehr an Bedeutung-zumindest als "Haupttäter".

    Momentan ist wohl die "beste Erklärung"-so wir eine formulieren wollten,dass wahrscheinlich alle genannten Faktoren in gewissem Maß eine Rolle spielen.

    In welchem Verhältnis könnte durchaus auch individuell verschieden sein-was vllt.die von Person zu Person unterschiedlich ausgeprägten Problembereiche erklären könnte.

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