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Diskutiere im Thema Benzodiazepine und ADHS. Statt Müde, noch wacher? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #11
    Huiuiui

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 1.761

    AW: Benzodiazepine und ADHS. Statt Müde, noch wacher?

    Gleich mal im Voraus. Benzodiazepine sind nicht nur schlecht. Sie können auch wirklich helfen, sonst wären sie nicht zugelassen. Wie meine Vorschreiber schon angedeutet haben. Man muss aufpassen und sollte sie wirklich nur dann nehmen, wenn sie nötig sind und dann auch nur über einen kurzen Zeitraum.
    Es gibt Alternativen zu Benzodiazepinen: z. B. pflanzliche Schlafmittel (Baldrian, Sanalepsi), Schlaf- und Berihigungstee, etc.
    Manchmal werden auch Antidepressiva bei Schlafstörungen verschrieben.

    Das Thema Schlafhygiene würde ich auf jeden Fall weiterverfolgen!
    http://www.lunge-zuerich.ch/fileadmi...lafhygiene.pdf

    Es gibt auch Kurse über Schlafhygiene.

  2. #12
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 31

    AW: Benzodiazepine und ADHS. Statt Müde, noch wacher?

    Danke für diesen Artikel Trübeli

  3. #13
    Ehem. Mitglied

    Gast

    AW: Benzodiazepine und ADHS. Statt Müde, noch wacher?

    Hallo liebe Forum-Mitglieder,

    na dann beginne ich mal mit meinem ersten Beitrag :-)

    Es freut mich eigentlich zu lesen, dass nicht nur ich diese "EKLIGE (!)" paradoxe Wirkung habe, wenn ich Benzodiazepine einnehme. Ok ( lange, lange ist es her, dass ich inzwischen NICHTS AUS DIESER GRUPPE NEHME!!! ) . Ich hatte einen tollen Psychiater ( ironisch gemeint ) , der mir zur Beruhigung Diazepam ( Valium ) verschrieben hatte. Ich habe es im Leben vielleicht 3-4 mal genommen......naja, nicht unbedingt eine "lahmlegende" Wirkung, eher im Gegenteil. Als ich davon berichtete ( und ich nahm um die 10mg ) meinte er, dass ich es eben mit Lorazepam ( Tavor ) versuchen sollte. Weder die Tablette noch die Schmelztablette ( Expidet ) hatten die gewünschte Wirkung. Ich kam mir nach der Einnahme von Tavor wie eine Rakete vor! Naja......dann versuchte er es eben mit Bromazepam......und was war? Nichts. Er wollte einfach nicht glauben ( damals noch keine ADHS-Diagnose ) , dass mir diese Dinger nicht halfen, dass ich ruhig bin und schlafen kann. Nun ja.....dann hat er mir irgendwann Zolpidem verschrieben.

    In Hülle und Fülle......über Jahre ( ich wusste, dass ich inzwischen süchtig WAR und er vermutlich auch, aber darüber haben wir NIE geredet ).....bei jedem Besuch habe ich mehrere Packungen verschrieben bekommen.....diese Teile zu "bekommen" war kein Thema. Es reichte auch nur ein Anruf in der Praxis, damit mir das Rezept ausgestellt wird. Ich musste nicht in die Sprechstunde. Tja.....irgendwann war ich bei 50mg ( TÄGLICH! )......ohne Zolpidem klappte das Schlafen nicht. Und nicht nur das Schlafen....ohne Zolpidem klappte auch der Tag nicht.....dann der Entzug ( aber damit möchte ich euch jetzt nicht nerven, ich weich ja komplett vom Thema ab ).

    Was ich eigentlich nur sagen wollte: Jetzt nehme ich 25mg Seroquel (Quetiapin), habe nach Jahren die richtige Diagnose ( ADHS ) und KEINE (!!!!!!) BIPOLARE STÖRUNG! , habe die Benzodiazepine ( und die Z-Benzos ) aus meinem Leben verdammt ( Alkohol und Zigaretten auch ) und mir geht es hervorragend, seitdem ich Ritalin Adult nehme ( 30-30 ) . ( wegen der Bipolaren Störung musste ich am Tag 5 versch. Medikamente schlucken, die mich seit Behandlungsbeginn noch kranker gemacht haben und mir 4 Jahre gestohlen haben.....ich glaube, ich habe wirklich fast alles an Psychopharmaka durch )

    Es ist grauenvoll manchmal, was Benzodiazepine und Antidepressiva alles anrichten können, wenn die ADHS nicht erkannt wurde. Die Betonung liegt auf manchmal ( es gibt ja sehr viele hier, die sehr positive Erfahrungen mit AD gemacht haben ). Ich hatte tatsächlich nur Nebenwirkungen. Das Seroquel nehme ich nur zum Einschlafen. Aber auch nur 1-2 mal die Woche, wenn es wirklich nicht anders geht.

    Wer einen Benzo-Entzug kennt und durchgemacht hat, der wird glaube ich froh sein, dass man überhaupt noch lebt.....und bitte niemals so dumm sein wie ich und KALT ENTZIEHEN......

    Und sorry, wenn ich arg vom Thema abgewichen bin.

    Chris

  4. #14
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 24

    AW: Benzodiazepine und ADHS. Statt Müde, noch wacher?

    Hallo zusammen,

    einige Beiträge in diesem Thread machen mir echt Angst.

    Enigma zum Beispiel bekommt 2 Benzos verschrieben. Alprazolam und Lorazepam. Das ist schon alarmierend. Er sagt zwar, dass diese Medikamente "natürlich" nicht zur täglichen Einnahme wären, aber genau so fängt eine Benzo Abhängigkeit an.

    Man nimmt sie erst ab und zu, fühlt sich auch sehr gut, so als ob alle Probleme gelöst seien. Doch dann wird die Einnahme (oft unbewusst) immer häufiger und die Abstände immer kürzer. Diazepam zum Beispiel muss nach 1 (ja, einer) Woche schon ausgeschlichen werden, da es schon nach dieser Zeit zur Entwicklung einer körperlichen Abhängigkeit gekommen sein kann. Nach zwei Wochen ist dies schon fast immer der Fall.

    Das Ding ist nur, dass die meisten Leute die Entzugssymptome gar nicht bemerken, sie fühlen sich einfach nur schlecht und wissen nicht wieso. Da Benzodiazepine die Arbeitsleistung des Gehirns beeinträchtigen kommt dann auch erst sehr spät die Eingebung, dass die Schlaflosigkeit, das Erbrechen, die noch stärkere Konzentrationsschwäche, Gereiztheit, Niedergeschlagenheit und die Depressionen vielleicht doch von den Benzos kommen könnte.

    Schaut meinen letzten Post an, der ist schon einige Zeit her. Ich habe eine Dosis von durchschnittlich 15mg Oxazepam (entsprechen ca. 7,5mg Diazepam) vor dem Schlafen genommen. Konnte anfangs auch sehr gut schlafen, aber schon nach 1-2 Wochen konnte ich mich tagsüber gar nicht mehr konzentrieren, obwohl der Schlaf ja doch so gut war.

    Jetzt weiß ich, dass ich mich wegen des "interdose-withdrawal" (Eintretender Entzug zwischen Einzeldosen) so beschissen gefühlt habe tagsüber. Die einzige Lösung war das Umstellen auf Diazepam als Tropfen.

    Ich habe mit einer Dosis von 7mg (14 Tropfen) Diazepam begonnen und bin ca. jede 2 Wochen um 1mg runtergegangen. Jede Dosisreduktion war und ist die Hölle. Inzwischen kann ich nur noch circa alle 3 Wochen um einen! Tropfen (0,5mg!) runtergehen und ich merke dieses halbe Miligramm extrem für ein paar Tage.

    Mehrere Monate konnte ich nicht wirklich arbeiten. Inzwischen bin ich bei der Dosis von 1,5mg Diazepam angekommen und so langsam geht es wieder. Ich dachte echt ich hätte einen Hirnschaden durch dieses Zeug bekommen.

    Lasst! Die! Finger! Davon! Benzos sind nur für psychiatrische NOTFÄLLE (Psychose, Suizidversuche usw.) und für nichts anderes!

  5. #15
    Ehem. Mitglied

    Gast

    AW: Benzodiazepine und ADHS. Statt Müde, noch wacher?

    Danke für diesen Beitrag sherlock. Du hast vollkommen recht. Man hat keine Ahnung, warum es einen eigentlich schlecht geht und woher diese Nebenwirkungen kommen.

    Ich habe mir Drogentests damals bestellt. Ich habe kalt entzogen ( rate ich niemandem, ausser ihr steht auf Krampfanfälle!, die Minuten dauern und ihr danach eine schreckliche Amnesie habt ). Mich hat es paar Wochen später einfach interessiert, ob ich noch Benzos im Körper habe: JA! Es hat Monate gedauert bis diese Tests bei benzos "negativ" gezeigt haben. Diese Dinger gehen einfach nicht so leicht aus dem Körper -.-

    Was hat dich eigentlich dazu bewegt, dass du gesagt hast "Ok, jetzt Schluss mit dem Zeug"?

  6. #16
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 24

    AW: Benzodiazepine und ADHS. Statt Müde, noch wacher?

    Es hatte viele Gründe, warum ich gesagt habe ich höre jetzt damit auf. Habe drei Jahre Antidepressiva (Doxepin) genommen, die hatten schon schwere Nebenwirkungen. Das Doxepin habe ich auch kalt entzogen, die Entzugssymptome waren ungefähr so wie bei Benzos.

    Um schlafen zu können habe ich dann circa ein halbes Jahr lang Promethazin genommen, das hat aber auch eine lange Halbwertszeit. Wenn ich es zu spät genommen habe, war mein Kopf nur Matsche am nächsten Tag. Als ich das Promethazin dann absetzen wollte hatte ich zwar keine großartigen Entzugssymptome, konnte aber immer noch nicht schlafen. Da fing es an mit den Benzos.

    Irgendwann ging da das Spiel los mit den "kleinen Entzügen zwischendurch" und es hat ein wenig gedauert, bis ich herausgefunden habe, dass es an dem Absenken des Wirkstoffspiegels von dem Oxazepam am Tage über lag. Meine Arbeitsleistung ließ konstant nach und ich stand kurz vor der Kündigung. Auch so ging es mir psychisch nicht gut, ich hatte starke Depressionen, konnte mir nichts mehr merken und kam nicht mehr aus dem Bett raus.

    Ich dachte ehrlich, dass ich Psyche verspielt hätte. An manchen Tagen konnte ich einfachste Aufgaben nicht mehr lösen und war nur noch benommen. Versuche die Benzos abzusetzen musste ich nach wenigen Tagen abbrechen.

    Eines Tages habe ich dann die Ashton Manual gelesen, welche den Wirkmechanismus, die Abhängigkeit und den Absetzprozess von Benzodiazepinen beschreibt. Mir wurde klar, dass dies die einzige Chance zurück in ein selbstbestimmtes Leben ist.

    Der Anfang des Entzugs war wirklich die schlimmste Zeit in meinem Leben. In dieser Zeit musste ich eine sehr wichtige Prüfung schreiben, welche ich auch nur gerade so bestanden habe. Aber was ich sagen kann ist, dass sich der Weg bis jetzt gelohnt hat und ich diesen weitergehen werde.

    Inzwischen merke ich eine stetige Besserung jeden Tag, aber mir ist auch klar, dass ich jederzeit wieder in ein Loch fallen könnte. Spätestens bei der nächsten Dosisreduktion. Aber das wird sich dann auch wieder bessern.

    Christian, hast du immer noch kognitive Leistungsdefizite? Wie lange liegt dein Entzug zurück? Von welcher Dosis und welchem Medikament hast du entzogen?

  7. #17
    Ehem. Mitglied

    Gast

    AW: Benzodiazepine und ADHS. Statt Müde, noch wacher?

    Diese Leistungsdefizite hatte ich insgesamt 2 Monate. Von Tag zu Tag wurde es besser. Jetzt ist keine Spur mehr davon übrig. Im Gegenteil: Gott sei Dank geht es jetzt immer weiter nach oben. Das macht sich auch im Notenspiegel bemerkbar.

    Mein Entzug liegt ungefähr 7 Monate zurück.

    Ich habe von einem einzigen benzo ( Z-Benzo ) entzogen: ZOLPIDEM. Natürlich habe ich ohne Probleme auch Diazepam/Tavor/Bromazepam verschrieben bekommen, aber die Wirkung von diesen 3 Medikamenten haben mich wie eine Rakete in die Luft geschossen, anstatt, dass sie mich auf den Boden holen. Von denen war ich nicht abhängig. Lorazepam/Tavor habe ich nur 2 mal im Leben genommen. Weder die Schmelztablette (Expidet ) noch die normale Tablette haben was gebracht. 2,5 mg war das. Jo, dann habe ich Valium/Diazepam 10mg 3-4 mal genommen, aber auch hier ( sowohl Tablette als auch Tropfen ) konnten mir beim Schlafen nicht helfen. Dann Bromazepam 6mg: gleiches Problem.

    Schliesslich kam es dann zu Zolpidem. Tja.....dann war ich über mehrere Jahre voll auf Zolpidem. Irgendwann begann ich schon morgens um 9 und nahm am Tag bis zu 50mg. Es machte nicht mehr müde. nebenbei noch Alkohol usw. ......ach, schreckliche Zeiten. Aber ich nahm alles in Kauf, weil es das EINZIGE MEDIKAMENT WAR, was mein Gedankenkarussel zum stoppen brachte!!!! Das, was inzwischen Ritalin bei mir bewirkt, so ungefähr war das beim Zolpidem der Fall.
    Und dann von einem Tag auf den anderen: Alkohol weg, Zigaretten weg und Tabletten weg ( alles, was ich hatte, habe ich entsorgt! ). Ich muss dir ja nicht sagen, wie die Entzugserscheinungen sind. Es lässt sich nicht erklären, du hast es ja selber durchgemacht.

    Jetzt nehm ich nur 25mg Seroquel am Abend und kann wunderbar schlafen. Am nächsten morgen bin ich keineswegs platt. Ich stehe fit und munter auf.

    Cool, ich bin stolz auf dich, dass du auch fast am Ziel bist. Halte mich auf dem Laufenden bitte! Ich drücke dir die Daumen. Meine 3 monatige Nichte hat mir mehr oder weniger geholfen nicht aufzugeben. Meinen ersten Krampfanfall nämlich hatte ich von jetzt auf nachher. Mein Bruder war weg und ich passte auf die Kleine auf.Ich weiss nur, dass ich sie als letztes in ihr Babybett gelegt habe.Dann machte ich die Augen auf und konnte mir nicht erklären, warum auf einmal meine Schwägerin und mein Bruder auf mich runterblickten. Ich lag irgendwie auf dem Boden und konnte mich an nichts erinnern. Was die berichteten konnte ich nicht glauben. Stell dir vor, ich wäre auf die Kleine drauf gefallen oder hätte sie im Arm gehabt. Glaub mir: nach so einer Aktion WAR ES EIN FÜR ALLE MAL AUS (! ). Auch, wenn ich weitere Krampfanfälle hatte, das war es mir wert!

  8. #18
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 24

    AW: Benzodiazepine und ADHS. Statt Müde, noch wacher?

    Eine Sache noch für den Threadersteller: Die Symptome die du beschreibst sprechen schon für eine eingesetzte Gewöhnung und auftretenden Entzug. Sobald du dich an Benzos gewöhnt hast, bist du ohne diese Müde und du fühlst dich so, als seist du durch nichts zu gebrauchen. Das sich dies bessert, nachdem du eine Tablette Lorazepam genommen hast spricht auch sehr dafür. Die Zeit für einen Entzug ist jetzt! Gerate bitte nicht weiter in eine Benzo Abhängigkeit hinein.

    Danke für die ermunternden Worte und Respekt dafür, dass du den Entzug durchgestanden hast!

    Seroquel habe ich selbst noch nicht probiert, möchte ich auch nicht umbedingt. Ich hoffe meine Schlafstörungen werden sich im Laufe der Zeit von alleine bessern. Ein kleiner Hoffnungsschimmer ist, dass ich, wenn ich an einem Tag wenig geschlafen habe, die folgende Nacht bereits sehr gut durchschlafen kann und mich am Tag darauf fit fühle. Das hatte ich dieses Wochenende zum ersten Mal seit langer Zeit. Außerdem bin ich gerade sehr erschrocken, als ich nachsah und bemerkte, dass ich schon seit März mit dem Entzug zugange bin. Die letzte Zeit habe ich wohl gar nicht bewusst miterlebt.

    Mein derzeitiges Problem ist, dass das MPH bei mir nicht richtig gewirkt hat und ich mehrmals die Dosis verändert habe. Mehr noch: Es hat die Entzugssymptome in einem unerträglichen Maße verstärkt. Ich hoffe mein Arzt wird Verständnis dafür haben, wenn ich ihn nach dem Entzug um eine erneute Einstellung der Dosis bitte.
    Geändert von sherlock (11.08.2015 um 22:57 Uhr)

  9. #19
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 31

    AW: Benzodiazepine und ADHS. Statt Müde, noch wacher?

    Danke Sherlock für deine Sorgen, aber wie in einem weitern Post schon geschrieben, habe ich die

    Medikamente alle zur Apotheke gebracht! Da mir sie nicht geholfen haben.

    Gegen meine Schlafstörung nehme ich jetzt auch Seroquel

  10. #20
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 197

    AW: Benzodiazepine und ADHS. Statt Müde, noch wacher?

    Ich gehöre zu den Befürwortern von Benzodiazepinen. Es sind die ersten und bislang am besten wirksamen Medikamente gegen meine Probleme gewesen. Ich bedauere lediglich, dass beim Konsum eine gewisse Zurückhaltung vonnöten ist, damit die Wirkung erhalten bleibt. Mein Leben vor Tavor war grausam. Das Gefühl vor Anspannung zu zerreissen wird vielfach verstärkt, wenn man nicht weiß wie man ihm begegnen kann.

    Ich kenne die Gewöhnungseffekte, aber das ist nichts gegen die Hilflosigkeit gar nichts tun zu können. Ich nehme die Medikamente seit vier Jahren. Ich bin immer noch im Niedrigdosisbereich und nehme sie nicht täglich. Ich finde ich mache das ausgesprochen gut und gehe sehr verantwortungsvoll mit dieser Hilfe um. Die Forderung mancher ehemaliger Konsumenten, die Medikamente vom Markt zu nehmen, halte ich für unverantwortlich.

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