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Diskutiere im Thema Hilfe!! Wirklich keine Medikamente für Erwachsene? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #71
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 247

    AW: Hilfe!! Wirklich keine Medikamente für Erwachsene?

    hey du...

    ich war schon in anderen adhs foren und ich arbeite mit betroffenen.
    ich kann dir nur sagen, dieses extreme auf sich beziehen und sich dauernd rechtfertigen und auch sehr emotional in alle richtungen mit zu reagierne ist total adhs typisch.

    das war auch immer der grund, warum ich solche foren irgendwann wieder verlassen habe.


    jetzt hab ich dazu gelernt was das betrifft und hoffe, dass es diesmal anders wird :-)

    ich finde es sehr gut, dass du es dir auf die liste geschrieben hast mit dem grenzen wahren und auf seine energie achten!
    ich hatte auch nicht vor irgendwas zu übertreiben!
    aber passiert.

    viel erfolg beim lernen und bei der klausur!!

    justus

  2. #72
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf AD(H)S
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 34

    AW: Hilfe!! Wirklich keine Medikamente für Erwachsene?

    Huhu ^^

    Sorry fürs lange nicht schreiben.

    Dafür ist der Beitrag hier umso länger ^^
    Alle denen es zu lang ist, hab ganz am Ende nochmal die mir wichtigen Fragen zu Erfahrungen und Tipps zusammengefasst und bin dankbar für jeden, der mir da weiterhelfen kann

    Jetzt gibts endlich mal einen Zwischenbericht.

    Ich bekomme inzwischen seit fast einem Monat Medikamente. Zuerst hatte ich MethypheniTAD (3 mal täglich 10 mg) und die haben auch super gewirkt. Zwar hab ich beim Lernen keine Wirkung gemerkt, aber im Alltag lief einfach einiges besser.
    Ich hatte während die Medikamente gewirkt haben keine Probleme, wenn viele Leute um mich rum waren (normalerweise werd ich da total aggressiv, wenns zuviel ist). Auch war ich viel weniger leicht reizbar. Manchmal konnte ich sogar ganz genau sagen, wann die Wirkung eintritt und wann sie wieder weg war. Meist war der Wirkungsbeginn nach 20 bis 40 Minuten und die Wirkung war etwa 3,5 bis 4 Stunden nach der Einnahme vorbei.
    Die Tabletten machen mich auch nicht müde oder hibbelig und Nebenwirkungen hab ich überhaupt keine gemerkt (außer, dass ich etwas weniger esse).
    Dann war ich Mitte März wieder beim Doc (um die Wirkung der Tablette zu besprechen) und der meinte, dass wohl doch einiges für ADHS/ADS spricht. Er hat mir auch nochmal Tabletten aufgeschrieben. In der Apotheke haben die MethylpheniTAD allerdings nicht dagehabt und mir stattdessen Medikinet gegeben. Und die nehm ich jetzt auch seit Mitte März. Allerdings ist die Wirkung von denen ganz anders. Ich merke nicht mehr wirklich was und wenn dann ist es mehr so ein Erahnen einer Wirkung, die aber auch woanders herkommen könnte. In der Apotheke meinte man, die Wirkung sei genau gleich und es gibt keinen Unterschied zwischen beiden Sorten, außer einem andren Hersteller. Und trotzdem haben die einen ganz gut geholfen (es war zwar nicht so ne Hammerwirkung wie manche hier beschreiben, aber ich hab halt schon was gemerkt) und die anderen wirken nicht oder wenn nur ganz wenig. Ich hab sogar versucht ein bißchen mit der Dosis herumzuexperimentieren (bevor alles aufschreit: Ich hab versucht mich langsam ranzutasten und alles genau nach Praxishandbuch gemacht und auch die Zeiten eingehalten). Im Moment nehme ich morgens und mittags 20 mg und abends 10 mg. Trotzdem merke ich keinen Unterschied. Manchmal merke ich nichtmal die Erahnung einer möglichen Wirkung...
    Kann sowas sein? Wenn die Medis beide wirklich identisch sind, dass es so einen extremen Unterschied macht?
    Ich hab noch 8 MethylpheniTAD Tabletten in Reserve. Die heb ich mir auf bis kurz vor der Klausur (nächste Woche) und nehm dann wieder 3 mal 10 mg am Tag um einen Vergleich zu haben und auszuschließen, dass ich (jetzt schon) eine Toleranz entwickelt habe.
    Außerdem hab ich Ende nächster Woche nochmal einen Termin bei meinem Doc und da werd ich ihn mal drauf ansprechen.
    Hat jemand schonmal ähnliche Erfahrungen mit dem Wechsel zwischen zwei (angeblich) vollkommen identischen Präparaten gemacht?
    Ist alles ein bissl seltsam im Moment ^^'

    Was meinen Termin in der Klinik angeht, um ADS/ADHS eindeutig zu diagnostizieren, der wurde inzwischen mehrfach verschoben und statt nächste Woche hab ich den jetzt Ende April. Noch über einen Monat warten... Das nervt total. Hoffentlich verschieben die den dann nicht schonwieder.
    Demnächst werd ich mich außerdem noch auf die Suche nach einem Verhaltenstherapeuten begeben, der sich da auskennt. Ich hab zwar schon einiges geändert und mache verschiedene Dinge, die mir gut helfen, aber mit "professioneller" Hilfe (hört sich an als wär ich ein Psycho ^^... aber wer weiß... *ganzdollbösegrins*) ist sicher mehr drin. Außerdem bekomme ich dann vielleicht die ideale Einstellung für die Medis, krempel mein Leben um, bekomm alles auf die Reihe und kann bald wieder weg von den Medis (auch wenn zumindest die erste Sorte echt gut wirkt und ich total froh um sie bin / war).

    Was mein Umfeld angeht reagieren die meisten übrigens ganz positiv darauf, wenn ich ihnen erzähl was los ist und erklär was das bedeutet Die einzigen negativen Reaktionen kommen meistens von Ärzten oder Psychologen. Die geben einem irgendwie immer das Gefühl ADHS/ADS sei etwas, wo man sich für schämen muss. Habt hier auch jemand solche Erfahrungen gemacht?
    Ich hab jedenfalls kein Problem mit der Sache und bin auch froh, dass es (halbwegs) raus ist. Wenn man weiß, was man hat und was nicht so läuft wie es sollte, kann man wenigstens was dagegen tun. Ich erzähl es zwar nicht jedem, aber die, denen ich es erzähle (und da ich in solchen Sachen recht offen bin und viel zu oft sage was ich denke ^^'), reagieren entweder neutral bis positiv oder sie sind erstmal ein bissl geschockt, bis man ihnen sagt, was das heißt und bedeutet. Von den "Normalos" (also Nichtmediziner und sowas) hat jedenfalls bisher keiner negativ reagiert. Und meistens beziehen sich negative Reaktionen, bzw Skepsis auch eher auf die Medis.
    Ich bin auch total froh, dass meine Familie (vor allem meine Mami, sie hat für alles was mit "Drogen" zu tun hat gar kein Verständnis, es aber eingesehen, nachdem ich es ihr erklärt hab) so positiv reagiert. Und mein Freund meinte auch schon, dass ich mit den Medis viel erträglicher bin. Und ich bin normalerweise sehr oft ziemlich mies und meistens bekommt er es ab. Dabei weiß ich, dass er es nicht verdient, aber ich denke mal, der Großteil hier kennt solche Probleme ^^

    So, dann hab ich mal wieder nen Riesenlangen Roman geschrieben. Vielleicht sollte ich ein Buch rausbringen ^^

    Aber ich würde mich echt freuen, wenn mir jemand sagen kann, ob er auch schonmal Erfahrungen mit dem Wechsel zwischen verschiedenen Medis gemacht hat, ob es überhaupt sein kann, dass zwei angeblich gleiche Präparate so unterschiedlich wirken (nämlich eins wirkt und eins nicht oder nur als Placebo-Effekt), ob eine Toleranzentwicklung bereits nach einem Monat eintreten kann. Und wie es mit Therapien aussieht. Was ist sinnvoll, wo sollte man sich hinwenden und evtl kennt ja jemand auch ne gute Adresse im Saarland?
    Für Tipps zu Verhaltensweisen bin ich auch dankbar Im Moment hilft es mir alles aufzuschreiben und immer mit vielen ToDo-Listen zu arbeiten (ich glaube ja, Handys mit Notizbuchfunktion wurden speziell für uns entwickelt ^^)
    Demnächst werde ich die einzelnen Themen mal in verschiedene Themen im Forum aufgliedern ^^'


    Dann mal Danke an alle, die diesen Beitrag tapfer ertragen haben und eine Wunderschöne Frühlingswoche

  3. #73
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 247

    AW: Hilfe!! Wirklich keine Medikamente für Erwachsene?

    war nicht schwer zu ertragen dein eintrag!

    ich hab bisher nur die von TAD pharma gehabt.
    aber auch da ist die wirkung bei mir nicht immer gleich.

    ich hab aber schon gehört, dass ritalin besser wirken soll, als die von tad.

    was der unterschied ist ist wohl die trägersubstanz.
    und die scheint einen unterschied machen zu können.
    mich wundert sehr, dass die apo das einfach tauschen konnte in ein anderes präparat!

    zahlst du sie selber
    medikinet ist doch sehr viel teurer als TAD.

    Zu deinen Reaktionen auf ADHS..
    bei mir weiß es die Familie gar nicht.
    bei freunden war es entweder so, dass sie keine ahnung von adhs hatten oder gesagt habeen dass sie das sofort glauben, dass ich das habe.
    ich wurde auch vor der diagnose häufiger drauf angesprochen, ob ich möglicherweise betroffen sei.
    unter anderem meine mutter hatte das vermutet, aber der kinderarzt hatte abgelehnt weil ich sozial verträglich war.
    das gäbe es nicht meinte er.
    als müssten alle adhsler prügelknaben sein.
    und konflikte hatte ich schon auch.

    die ärzte reagieren sehr unterschiedlich.
    mein hausarzt missbilligt vor allem dass ich für die behandlung von adhs zu einem anderen allgemeinmediziner gehe.
    er meinte er könne mir die medis auch verschreiben, sein sohn sei auch betroffen, er würde schon über adhs bescheid wissen.
    er wusste allerdings nicht mal, dass mph beei erwachsenen als off-label laufen.
    von der psychotherapie hielt er nicht viel.
    ich bin gespannt was er dazu sagen wird, wenn ich ihm von dem antidepressivum erzähle.
    meine alte hausärztin wusste es auch nicht, eine vertretungsärztin war völlig unverständig.
    eine die ich nach meinem umzug übergangsweise hatte weil in der nähe meines arbeitsplatzes war hingegen sehr locker und positiv mit adhs.
    ich glaube das ist sehr durchwachsen.
    mein adhs doc ist natürlich sehr verständnisvoll, das ist aber auch schwerpunkt seiner praxis.
    wenn der nicht so weit weg wäre würde ich den sofort zu meinem hausarzt machen!
    mein psych war auch auf adhs spezialisiert und der wollte die behandlung nach 9 monaten nur unter der bedinung dass ich wieder mph nehme fortsetzen.

    in meiner arbeit sind auch verschiedene meinungen vertreten.
    auch ich habe eine zwiegespaltene meinung zu adhs.
    ich glaube dass es das gibt, was bei uns nicht jeder tut.
    ich glaube aber auch, dass es nicht immer die gleiche ursache hat und dass es sehr viele nicht diagnostizierte adhsler gibt für die es wichtig wäre das zu wissen, aber auch ne menge mit falschen diagnosen, die eigentlich doch gar kein adhs haben.

    die diagnostik ist sehr komplex und nicht immer eindeutig.

    und die symptome von adhs können eben sehr viele ursachen haben.
    deshalb schau ich auf adhs nicht ganz unkritisch, aber auch sehr empathisch.
    ist mein lieblingsarbeitsfeld in der ergo.
    und ich freue mich auf die erkenntnisse der nächsten 20 jahre was adhs betrifft.

    und ich bin gespannt was nach der möglichwerweise doch zu erhoffenden zulassung der medis für erwachsene passieren wird..
    vermutlich wird es kräftig negativen gegenwind geben!
    Also gegen adhs im allgemeinen, nicht nur gegen die medikation.

    ich glaube kaum ein krankheitsbild ist so extrem umstritten.
    und das ist für betroffene doppelt schwer!

    schönen abend!!

    Justus

  4. #74
    linus

    Gast

    AW: Hilfe!! Wirklich keine Medikamente für Erwachsene?

    4. Medikinet

    Medikinet Retard ist der Handelsname eines weiteren Präparates mit dem Wirkstoff Methylphenidat. Die genaue Bezeichnung lautet Medikinet Retard. Der Wirkstoff wird verzögert freigesetzt. Es verfügt über eine 2-Stufen-Galenik mit 50% schnell und 50% verzögert freisetzendem Methylphenidat. Der Schultag soll so mit einer einmaligen morgendlichen Gabe abgedeckt sein und zu einer verbesserten Medikamenten-Compliance führen. Das Präparat ist mit 10 mg und 20 mg Wirkstoff erhältlich.

    Die Zielsetzung bei der Entwicklung des Medikamentes war, einen schnellen Wirkungseintritt zu realisieren, eine möglichst lange Wirkdauer zu erreichen, wobei die Wirkung vor den Abendstunden abklingen sollte.

    Die Therapie mit Medikinet sollte möglichst mit einer niedrigen Dosis begonnen werden und dann schrittweise bis zu einer ausrichend wirksamen Dosis gesteigert werden. In der Regel beginnt man mit 10 mg pro Tag am Morgen. Im weiteren Verlauf wird die Tagesdosis in wöchentlichen Schritten um 5-10 mg erhöht, bei einer maximalen Tagesdos von 60 mg.
    Um eine lang anhaltende Wirkung zu gewährleisten sollte Medikinet Retard nach dem Frühstück eingeommen werden. Die Wirkung tritt in der Regel eine Stunde nach der Einnahme ein. Eventuell ist ein Nachdosieren mit schnellfreisetzendem Methylphenidat am Nachmittag sinnvoll.
    Sinnvoll sind weiterhin Ausschleichversuche, um den Zustand des Kindes ohne Medikamente zu beurteilen. Möglich ist eine deutlich verringerte Symptomatik auch nach dem Absetzen des Medikaments.

    Wirkung
    Die Einnahme von Medikinet führt zu einer Steigerung der Konzentrations- und Leistungsfähigkeit. Weiterhin kommt es zu einem Anstieg der psychophysischen Aktivität und der Unterdrückung von Müdigkeit.

    Nebenwirkungen
    Bei ca. 10 Prozent der Patienten findet sich bei Behandlungsbeginn Nervosität und Schlaflosigkeit, die jedoch durch eine Reduktion der Medikantion entgegengewirkt werden kann. Bei ca. 1 Prozent der Patienten finden sich bei der Anwendung von Medikinet Retard vorübergehende Appetitstörungen, Kopfschmerzen, Schwindel. Weiterhin finden sich bei ca. einem Prozent der Klienten zu Beginn der Behandlung Bauchschmerzen und Übelkeit, die jedoch durch eine weitere Nahrungsaufnahme gelindert werden können.

    Quelle: Ritalin, Medikinet, Concerta und Strattera - Wirkmechanismus und Nebenwirkungen

  5. #75
    linus

    Gast

    AW: Hilfe!! Wirklich keine Medikamente für Erwachsene?

    JustUs schreibt:
    unter anderem meine mutter hatte das vermutet, aber der kinderarzt hatte abgelehnt weil ich sozial verträglich war.
    das gäbe es nicht meinte er.
    als müssten alle adhsler prügelknaben sein.
    und konflikte hatte ich schon auch.
    Justus
    bei mir wurde es auch oft schon vermutet. dann habe ich einen, leider nur 2 seitigen diagnosebogen auf ad(h)s ausgefüllt, der ausgewertet wurde. 1. seite 25 fragen im kindesalter (8-10jahre) und 2. seite 25 fragen zum verhalten im erwachsenenalter, also aktuelles. beim 2. fragebogen kam raus, dass ich adhs habe, beim 1. nicht! meine derzeitige diagnose seit 2008 ist borderline und so begründete es auch die therapeutin, die mir den diagnosebogen auf ad(h)s gab und auswertete.

    kennt das jemand von euch auch so? ich bin mir immernoch nicht sicher bzgl adhs und dachte auch, dass der diagnosebogen eigentlich mehr als 2 seiten lang sein müsste.......?!....
    lg

  6. #76
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf AD(H)S
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 34

    AW: Hilfe!! Wirklich keine Medikamente für Erwachsene?

    Öhm... sorry, aber jetzt bin ich doch ein wenig verunsichert.
    Vermutlich ist es ne saudämliche Frage, aber gibts Medikinet nur retardiert? Weil auf meinen Medikinet steht nix von retardiert. Und die MethylpheniTAD waren auch ohne Retard.
    Und wenn Medikinet retardiert sind, wär das vermutlich ziemlich übel. Ich nehm die Dinger nämlich (auf Anweisung des Arztes) 3 bis 4 Mal täglich. Nicht morgens, sondern verteilt. Mit den MethylheniTAD war das auch ganz gut, aber wenn die Medikinet retardiert sind, könnte das einiges erklären v_v
    Mit dem Einschlafen hab ich abends aber trotzdem keine Probleme...
    Und die in der Apotheke hat gesagt, dass die beiden Präparate zu 100% identisch sind (nur halt der Name net)
    Ist doch alles grad saublöd

  7. #77
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 32

    AW: Hilfe!! Wirklich keine Medikamente für Erwachsene?

    geh doch erstmal in eine klinik und las dich dort Medikamentös einstellen, die kennen sich damit aus, und die können dir dann auch einen ARZT suchen die dir dann die Medikamente nach der Entlassung aushändigen.




    Bei dem ARZT wo du gerade bist, der wird sich nicht mit ADHS auskennen.

  8. #78
    linus

    Gast

    AW: Hilfe!! Wirklich keine Medikamente für Erwachsene?

    dark angel schreibt:
    Öhm... sorry, aber jetzt bin ich doch ein wenig verunsichert.
    Vermutlich ist es ne saudämliche Frage, aber gibts Medikinet nur retardiert? Weil auf meinen Medikinet steht nix von retardiert. Und die MethylpheniTAD waren auch ohne Retard.
    Und wenn Medikinet retardiert sind, wär das vermutlich ziemlich übel. Ich nehm die Dinger nämlich (auf Anweisung des Arztes) 3 bis 4 Mal täglich. Nicht morgens, sondern verteilt. Mit den MethylheniTAD war das auch ganz gut, aber wenn die Medikinet retardiert sind, könnte das einiges erklären v_v
    Mit dem Einschlafen hab ich abends aber trotzdem keine Probleme...
    Und die in der Apotheke hat gesagt, dass die beiden Präparate zu 100% identisch sind (nur halt der Name net)
    Ist doch alles grad saublöd
    also ich habe grad mal nen bissl nachgelesen und nur von medikinet retard gelesen.
    auch hier: a) Handelsprodukte, die einer 2 mal täglichen Methylphenidat-Gabe entsprechen = Medikinet retard oder Ritalin LA
    Seit Mitte Januar 2005 gibt es in Deutschland mit dem Präparat Medikinet retard eine Neuentwicklung, die eine Kombination von schnell (und kurz) wirkendem Methylphenidat mit einer retardierten Form von Methylphenidat bietet. In der Kapsel sind jeweils 50% des schnell und 50% des kurzwirkenden Präparates. Die Retardierung, d.h. verzögerte Freisetzung des Wirkstoffes wird durch eine spezielle Beschichtung der Pellets in der Kapsel erzielt. So wird eine Wirstoffwirkung über ca 8 Stunden erzielt, was einer 2 mal täglichen MPH-Gabe entspricht.
    Medikinet retard ist derzeit in einer Dosierung von 10 oder 20 mg erhältlich und wird von den Krankenkassen für Kinder übernommen. Die Umstellung der Medikation ist in aller Regel problemlos möglich. Hat ein Kind eine 2 mal (morgens und mittags) tägliche Methylphenidat-Gabe von 5 mg gehabt, entspricht dies der Gabe von 10 mg Medikinet retard. Entsprechend umzurechnen wären dann 20 mg Medikinet retard die Äquivalenzdosis von zweimal 10 mg Methylphenidat (z.B. Ritalin)

    Ritalin und weitere Methylphenidat-Präparate bei ADHS / HKS

  9. #79
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 32

    AW: Hilfe!! Wirklich keine Medikamente für Erwachsene?

    also ich komme am besten mit dem unretadierten klar, und mit dem komme ich super gut zurecht,



    muss jeder selbst wissen

  10. #80
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 258

    AW: Hilfe!! Wirklich keine Medikamente für Erwachsene?

    Sorry linus,

    bevor man solche Infos "rausgibt" sollte man sich ziemlich sicher sein bzw. besser informieren.....

    Fakt ist:

    Medikinet ist ein Präparat das als Wirkstoff Methylphenidat enthält .

    Medikinet gibt es in
    1. un-retardierter Form als 5-, 10- und 20mg Tabletten

    2. retardierter Form als 5-,10,20-30-,40 mg Hartkapseln

    Grüße von pingpong


    linus schreibt:
    also ich habe grad mal nen bissl nachgelesen und nur von medikinet retard gelesen.

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