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Diskutiere im Thema Hilfe!! Wirklich keine Medikamente für Erwachsene? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #61
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 380

    AW: Hilfe!! Wirklich keine Medikamente für Erwachsene?

    ...und an alle anderen "schmalzbacken" hier :

    ...das hier mal kein falscher eindruck entsteht.
    von wegen kuschelkurs etc......


    .


    .http://adhs-chaoten.net/picture.php?...d=1623&thumb=1 ``liche grüße...


    .


    .

  2. #62
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 247

    AW: Hilfe!! Wirklich keine Medikamente für Erwachsene?

    nein, ich finde deinen beitrag supi.
    hab mir durchgelesen, was ich geschrieben habe und was andere geschrieben haben, dass das so in die richtung gegangen ist.
    ich bin gar kein fan davon alles mit medis zu lösen und für meinen geschmack löse ich selbst gerade viel zu viel auf diese weise.
    aber ich hab nebenher und vorweg sehr viel an mir gearbeitet und vor allem aben auch genau an dem punkt:

    bau auf dich selbst und lerne mit dir um zu gehen.

    allen die ich im coaching habe erzähle ich genau das..
    du kannst mit den medis einiges erleichtern..
    aber dein innerer schweinehund ist der selbe und der will weiterhin faul sein dürfen.

    du musst dich genauso anstrengen und genauso überwinden und hast genausowenig lust wie vorher.
    nur wenn dus dann tust klappt es eben besser.

    aber diese modulation der gefühlten abwehr gegen die dinge die früher nicht geklappt haben, also lernen struktur und so..
    die bleibt harte arbeit auch mit den medis und nicht selten scheitert es dran am ende doch.

    du musst wissen was du willst und kannst immer verbesserungen erzielen egal ob mit oder ohne medis.
    an sich selber glauben, den richtigen weg finden sich strukturieren und wissen, was man wirklich will.

    was ich im vorigen beitrag meinte mit den medis die man durchprobieren kann.
    das war nicht als aufforderung gemeint alles ein zu schmeißen, was man kriegen kann.
    es sollte vielmerh vermitteln, dass man das gelassen auf sich zu kommen lassen sollte.
    sich zeit geben sollte zu beobachten, ob es wirkt und wenn ja wie und wenn nein ist das eben kein weltuntergang
    dann gibt es zunächst eben andere wirkstoffe und zudem eben auch noch möglichkeiten sein leben ganz grundsätzlich mal zu überdenken und andere strategien zu entwickeln wie es besser klappen kann.

    ich weiß aber selber auch, dass es den punkt geben kann, an dem beim lernen eifach null hängen bleibt.
    und dass man das gefühl hat es muss einfach klappen mit den medis weil es keinen anderen weg gibt.

    heute hab ich den weg gefunden.
    er heißt überwinde deine negativen emotionen beim lernen.
    aber das ist sau schwer!
    vor allem ohne das mit medis mal erfahren zu haben.
    wenn du positiver grundstimmung bist kannst du alles lernen.
    gerade adsler lernen super wenn sie sich für was begeistern.
    nur den weg zu finden sich für was zu begeistern für das man sich im grunde nicht begeistern kann...
    mhh..
    mir hilft es jemandem das bei bringen zu sollen.
    da hab ich spass dran und lern das gleich selber mit.

    nun gut..
    über die grenze zwischen neuro-enhancement und medikamentöser therapie einer störung mit krankheitswert....wo ist die eigentllich?
    und welche adhs diagnose ist eigentlich so bombensicher, dass der unterschied gerechtgfertigt objektiv gesichert wäre?
    wer weiß wie die diagnose definiert ist weiß auch, dass das sehr subjektiv von der betroffenen person abhängt was dabei raus kommt.

    ich denke im grunde haben wir hier alle frieden mit der diagnose adhs und mit dem positiven einsatz von mph geschlossen.

    nichts desto trotz sollte man seine hoffnung und sein glück auf die zukunft nicht von einer diagnose und einem medikament abhängig machen.

    justus

  3. #63
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf AD(H)S
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 34

    AW: Hilfe!! Wirklich keine Medikamente für Erwachsene?

    Ganz ehrlich: Ich weiß grad echt nimmer, was ich sagen soll. Ich komm hier irgendwie nicht so ganz ernstgenommen vor. Ich hab das Gefühl hier hingestellt zu werden, als ob ich irgendso ein Medi-geiler Freak bin, der einfach leicht, schnell und ohne Anstrengung bessere Noten schreiben will. Aber so ist es absolut nicht.

    Ich hab mich eigentlich hier angemeldet, weil ich dachte, dass man sich da nicht dafür rechtfertigen muss, dass man Hilfe sucht (ob mit Medis oder Therapie oder im besten Fall beides). Ich versuche schon lange selbst irgendwie "da rauszukommen". Weiß nicht, wie ich es schreiben soll. Ich studiere jetzt im dritten (demnächst vierten) Semester und habe bisher meine Klausuren immer irgendwie geschafft (mehr schlecht als recht, aber immerhin bestanden). Bisher hab ich nur eine Klausur verschieben müssen. Das Studium an sich interessiert mich total und es ist auch nicht gerade langweilig (bis auf ein paar Ausnahmen). Trotzdem fällt es mir schwer die Sachen so zu lernen, dass ich sie auch in der Klausur wiedergeben kann. Und teilweise ist es echt total einfaches Zeug, was mir einfach nicht mehr einfällt. Da kann ich machen was ich will. Ich hab auch schon diverse Seiten im Internet durchstöbert und zum Thema Lernen und wie man es effektiver kann, durchgelesen. Ich hab auch Bücher zum Thema Lernen und Lernstrategien gekauft (und auch gelesen). An meiner Einstellung kann es auch nicht liegen. Interesse und Motivation ist vorhanden. Und was das positive Denken angeht: Ich versuche in allem was positives zu sehen (Hey, ich hab mich sogar mal gefreut, dass ich auf der Autobahn bei 160 Sachen, während ich nen LKW am überholen war, einen Platten hatte. Und warum: Weil ich noch rechtzeitig auf den Standstreifen gekommen bin und nix passiert ist und ich dann auch noch "Glück" hatte, dass es der rechte Reifen war (ich hab mich darüber gefreut, weil ich ihn so selbst wechseln konnte und nicht den Abschleppdienst rufen musste!!) Und das war jetzt nur EIN Beispiel).

    Ich versuche echt alles, ich bin total ehrgeizig und hartnäckig und wenn ich was erreichen will, dann versuche ich alles um es zu schaffen. Und meistens klappt das auch irgendwie.
    Nur sehe ich jetzt, dass es fürs Studium nicht mehr mit gutem Willen und Fleiß alleine getan ist. Und es ist ja wirklich nicht so, dass ich den einfachsten Weg wähle, um mal eben schnell mein Hirn ein bissl aufzupowern. Aber mir ist das Studium einfach zu wichtig um es wegen nichts wegzuwerfen. Klar kann ich es mit mehr Lernen und sowas versuchen, aber mehr als 14 Stunden am Tag stures Pauken schaff ich einfach nicht. Und wenn dann trotzdem nichts hängenbleibt, bringt mir das ja auch nix. Mal ganz abgesehen davon, dass der Haushalt, mein Partner und auch ich selbst (Freizeit? Privatleben? Was ist das? Kann man das essen?) total auf der Strecke bleiben. Eine Zeit lang funktioniert es vielleicht, aber ich muss im Studium ja nicht "nur" für Klausuren lernen, da sind ja auch noch Hausarbeiten und Seminare, die dadurch vernachlässigt werden. Und die Zeit brauch ich auch und die hab ich einfach nicht.

    Von der Diagnose erhoffe ich mir nicht einfach besser Noten oder ein fauleres, schnelleres Lernen oder sowas. Ich hoffe einfach, dass ich irgendwann mal wieder sowas wie Lebensqualität erhalte. Und das steht doch selbst mir zu. Andere hier im Forum haben auch ihre Diagnose und bekommen Medis und Therapien und es hilft ihnen. Wieso soll ich dann nicht auch das Recht haben, etwas zu ändern? Ich hab echt das Gefühl hier hingestellt zu werden wie ein dummes Kind, das mal eben meint nen Knopf drücken zu können und alle Probleme sind weg und vergessen. Dabei will ich doch nur endlich was ändern. Ich habe es lange genug versucht selbst alles irgendwie zu schaffen, aber ich habe es nicht hinbekommen. Ich habe mich hier angemeldet, weil ich auf Verständnis gehofft habe, aber stattdessen muss ich mich rechtfertigen für Sachen, die jeder hier kennt und von denen ich dachte, dass die Probleme bekannt sind.

    Was ist so schlimm daran, wenn man was ändern will? Was spricht gegen die Medikamente, wenn man wirklich schon alles mögliche versucht hat? Dann dürfte ja kein Mensch mehr auch nur eine Aspirin gegen Schmerzen nehmen. Und Antidepressiva müssten komplett vom Markt verschwinden (ist ja alles nur Einstellungssache). Und Menschen mit Diabetes sollten auch keine Medis mehr nehmen. Sie brauchen ja bloß ihre Ernährung umstellen...
    Oder wie soll ich das jetzt verstehen?

    Mittlerweile denk ich, dass es vielleicht ein Fehler war, mich hier anzumelden. Im Prinzip muss ich mich ja doch nur rechtfertigen, aber soll doch jeder denken was er will. Ich will mein Studium durchziehen und wenn es mir mit Medis besser geht, nehm ich sie eben. Und wenn 20 Tassen Kaffee am Tag ausreichen würden, würde ich das machen. Ich bin echt niemand der wegen jedem Scheiß zum Arzt rennt und Medikamente nehm ich auch so gut wie keine (normalerweise). Und wenn ich mal zum Doc gehe, muss es schon echt schlimm sein. Wenn ich eins kann, dann ist es durchhalten. Ich hab in meinem Leben schon Dinge geschafft, die mir niemand zugetraut hätte (und gerade wenn sie mir niemand zugetraut hat). Mein Wille ist SEHR ausgeprägt, aber ich bin auch realistisch. Und wenn ich sehe, dass ich es alleine nicht schaffe, dann weiß ich auch, wo meine Grenzen sind. Und glaubt mir: Ich habe mehrfach die Erfahrung gemacht, dass ein Mensch, wenn er denkt, dass er seine Grenze erreicht hat und nix mehr geht, es noch ein gutes Stück weitergeht.
    Und wenn ich dann sehe, dass ich es nicht schaffe, bin ich auch bereit mir Hilfe zu holen. Aufs Thema ADHS bin ich auch nur mehr oder weniger zufällig gekommen. Und es ist schon ein bissl seltsam, wenn man plötzlich das Gefühl hat: "Hey, da hat mich wer ganz genau beobachtet und beschrieben". Und dabei ist es die Beschreibung einer "Störung". Ich hab mich dann näher damit befasst und mir sogar die ganzen Ernährungsumstellungstipps angeguckt und auch ausprobiert und noch viel mehr. Und ich sehe einfach keinen Sinn darin, warum ich jetzt ein schlechtes Gewissen haben sollte, dass ich mir Besserung durch Medikamente, Tipps und Therapie erhoffe.
    Andere hier nutzen auch Medikamente, aber ich soll mich dafür schämen? Sorry, aber ich weiß echt nicht, was ich falsch gemacht haben soll. Schließlich ist es ja nicht so, dass ich den ganzen Tag faul auf meinem Hintern sitze und warte, dass mir alles ins Gehirn geflogen kommt und ich dann in Klausuren einfach alles wieder aufs Blatt rotze. Ganz abgesehen von anderen alltäglichen Dingen, die unter meinen Problemen leiden.

  4. #64
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 46

    AW: Hilfe!! Wirklich keine Medikamente für Erwachsene?

    Hi dark angel,

    ich glaube, du solltest dich von der Kritik nicht allzu persönlich angesprochen fühlen...
    Aus deinem Ausgangsposting konnte ich die genannten Punkt so z.B. gar nicht rauslesen. Manche hier haben, denke ich, einfach schon eine Menge Erfahrungen gemacht, in der Richtung dass sie Leute kennen gelernt haben, die es sich leicht machen wollen. Vielleicht hast du da durch irgendwas die ein, oder andere Erinnerung wach gerufen.

    Ich persönlich denke, die die mit Vitamin C anfangen, gehören nicht zur allerschlimmsten Doping-Sorte

    Aber andererseits ist natürlich der Einwand berechtigt, dass man auch auf strukturelle und psychohygenische Aspekte achten sollte- und zwar primär- bevor man sich von außen kuriert.

    Das Gefühl, endlich etwas gefunden zu haben, dass einen umfassend beschreibt und voll und ganz auf einen zutrifft- kenne ich. Das Bedürfnis danach auch.

    Du kannst dir ja mal versuchsweise Seiten über Hochbegabung, Hypersensibiltät, Depressionen, Burn out, Kryptopyrrolurie, Vitaminmangelzustände, Schilddrüsenstörungen oder sogar diverse Demenzen durchlesen- ich vermute mal dass du dich da überall finden wirst...
    Neulich habe ich mir Unterlagen geholt, um eine Muki-Kur zu beantragen- und siehe da, alle ADHS-Symptome waren fein säuberlich zum ankreuzen angeführt...

    Das Problem ist, dass das bei allem Zugehörigkeitsgefühl in ganz gewaltige Sackgassen führen kann...
    Mir geht es ja selbst gerade so- ich dachte, wenn ich mal die Diagnose habe und Medikamente bekomme, dann legt es einen Schalter um und auf einmal kann ich lernen, aufräumen und Frühaufsteher werden...
    Leider wirkt es bei mir katastrophal- wie man auch in einigen Beiträgen nachlesen kann- lernen ist mal gar nicht in diesem Zustand.
    Ich merke einfach, dass das etwas ist, das ganz gewaltig in meinen Hirnstoffwechsel eingreift- also alles andere als ein Vitaminchen, mit dem ich mich besser fühle....(aber ich denke das weißt du alles- genauso wie ich es wusste- nur vorstellen kann man es sich eben nicht...)

    Und wenn du schreibst, du lernst 14 h am Tag, dann muss ich dir auch noch sagen (in der Theorie weiß ich`s immer besser ;-) ) dass das gaaaaanz falsch ist. Habt ihr an der Uni noch nix zum Thema lernen lernen gemacht? Weißt du, was für ein Lerntyp du bist?
    http://www.philognosie.net/index.php...testsview/150/

    Je nach dem, was für dich zutrifft, gibt es verschiedene Methoden. Viele ADSler haben ein besonders gutes visuelles Gedächtnis- da empfiehlt es sich z.B. in verschiedenen Farben zu schreiben, und Mind-maps anzulegen.
    Ich lerne am besten durch Kommunikation, dazu hat eine Freundin in der Uni eine tolle Methode gelernt. Man kann das am besten zu zweit machen- jeder liest einen Absatz und erklärt es dem anderen hinterher mit den eigenen Worten. Ganz am Schluss schreibt jeder für sich eine Zusammenfassung, die der andere korrigiert.

    Du solltest maximal 1 Stunde am Stück lernen- das immer am selben Platz- dann 10 minuten Pause machen. Zwischendrin größere Pausen machen- etwas raus gehen, Spazieren etc.
    Vitamine sind gut- ich habe eine Zeit lang Cellagon Vitale Plus genommen, das ist speziell für die Konzentration (ich will keine Werbung machen- es gibt noch zig andere Mittel, die billiger sind und den selben Effekt haben- ich kann nur zu dem was sagen, weil ich es von meiner Oma bekommen habe..). Grüner Tee ist auch super bei mir- von ausreichend Schlaf ganz zu schweigen...
    20 Tassen Kaffee können übrigens auch wieder Paradox wirken- auch bei Gesunden- das nennt man Umkehreffekt- außerdem ist Kaffee ein ganz schlimmer Magnesium-Räuber. Vielleicht solltest du das versuchsweise reduzieren?

    Ob und wie du dich letztendlich behandeln lässt, ist ganz alleine deine Entscheidung, wir kennen weder deine Situation, noch wissen wir, wie du dich damit fühlst.
    Und ich persönlich denke auch, dass eine Medikation, wenn sie wirklich nötig, hilfreich und gut wirksam ist, das kleinere Übel zu einem Studienabbruch ist!

    Liebe Grüße,
    Alice

  5. #65
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf AD(H)S
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 34

    AW: Hilfe!! Wirklich keine Medikamente für Erwachsene?

    Hallo Alice
    Vielen Dank für deine aufbauenden Worte.
    Natürlich trinke ich keine 20 Tassen Kaffee am Tag (meistens "nur" so um die 3 bis 4). Und du hast Recht: Grüner Tee ist wirklich super. Allgemein bin ich eh ein Teeliebhaber ^_^ Es gibt so viele tolle Sorten (hab auch den ganzen Schrank voll ^^).
    14 Stunden lern ich nur in Ausnahmefällen. Im Moment sinds meistens 10 bis 12 Stunden am Tag. Ich weiß auch, dass Pausen wichtig sind und zuviel lernen nix bringt, aber es geht im Moment einfach nicht anders. Schließlich muss ich mir den Stoff ja irgendwie in den Kopf "prügeln".
    Diese Lerntypentests hab ich auch schon ein paar mal gemacht. Es macht auch wirklich Sinn, sich (zumindest ein bißchen) danach zu richten (und auch an andere Lerntipps). Und ich wende auch gerne verschiedene "Lerntricks" an (Kennst du die "Methode der Orte"? Finde ich super, wenn man sich so um die 10 Begriffe merken will. Man geht einfach in Gedanken einen Weg ab, den man gut kennt und "setzt" die Begriffe an verschiedene Eckpunkte, je abstrakter, desto besser. Bsp Einkaufen: "In der Haustür fall ich über ein risieges Brot, an der Straßenecke liegt ein großer Laib Käse auf dem Auto. Als ich die Strße überqueren will, fährt ein Paket "Waschmittel" an mir vorbei und staubt mich ein...").
    In der Uni selbst haben wir bisher leider nichts zum Thema "Wie lernt man sinnvoll und effektiv" erzählt bekommen. Dabei wär das echt mal sinnvoll... aber ich glaub nicht, dass da noch was kommt.

  6. #66
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 46

    AW: Hilfe!! Wirklich keine Medikamente für Erwachsene?

    Die Orte Methode muss ich bei nächster Gelegenheit mal probieren- davon gehört hatte ich schon- aber so ein anschauliches Beispiel hat mir noch gefehlt

    LG Alice

  7. #67
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 380

    AW: Hilfe!! Wirklich keine Medikamente für Erwachsene?

    @ dark angel

    ich glaube du hast, zumindest mich betreffend,einiges falsch verstanden.
    vielleicht habe ich mich auch etwas unverständlich ausgedrückt.

    also mal etwas klarer:

    - ich will dir überhaupt keine medikamente oder diagnosen absprechen.
    das macht auch hier überhaupt keinen sinn.
    die meisten hier im ads-forum,sind doch aus den gleichen gründen hier.
    nämlich wegen ads.auch nimmt (oder hat genommen) der größte teil
    hier auch medikamente.mich eingeschlossen.
    - mir ging es nur darum dir zu helfen und dinge aufzuzeigen,die vielleicht noch
    nicht in deiner betrachtung liegen.
    ich hatte bzw. habe nur den eindruck,dass du dir selbst öfters mal ein
    beinchen stellst und das wesentliche aus dem blick verlierst.


    und vor allem hör auf dich so brutal für alles und nix zu rechtfertigen.
    denn das mußt du wirklich nicht,wie du selbst sagst.

    so jezz abba......

    gieß mal ne kanne leckeren grünen auf und lass uns anstoßen !http://adhs-chaoten.net/picture.php?...id=951&thumb=1






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  8. #68
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 29

    AW: Hilfe!! Wirklich keine Medikamente für Erwachsene?

    Hallo Dark Angel!

    Bin zwar auch neu hier- aber eines sollte man auf keinen Fall vergessen... sogut wie alle hier haben die selbe Krankheit! Mit allen blöden Begleiterscheinungen, welche natürlich auch das "Besserwissen" beinhaltet.... Das ist einfach so und müssen wir ALLE respektieren!

    Was solls, Augen zu und durch! Streng genommen nehme ich die Medis auch erst seit ich Studiere- vorher hab ich es ohne ausgehalten, auch wie ich mir schon sicher war, dass ich an ADHS leide.

    Leider hab ich vorher noch nie wirklich etwas zu ende gebracht was echte Anstrengung erfordert hat- daher nehm ich die Medis jetzt um Lernerfolg zu haben und das diesmal durchzustehen. Selbst wenn das auch für dich zutreffen sollte (hab jetzt nicht die ganzen Zeilen gelesen) weißt du selbst und dein Arzt was das beste ist für dich. Aber wir können trotzdem alle hier von einander lernen, manchmal um positive Dinge zu erfahren und manchmal um negative zu vermeiden

    LG

  9. #69
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 247

    AW: Hilfe!! Wirklich keine Medikamente für Erwachsene?

    also im grunde glaube ich ging es ohnehin nur zu so harter kritik, weil der trhead zwischenzeitloch mal nur nuoch um medis ging.

    ich bin im grunde wirklich keein befürworter, aber ich nehme sie selber ja auch weil ich es für mich so entscheiden habe.
    ich habe sie auch fü die prüfungen das erste mal genommen.
    dann für den job.

    und mit den medis fing die arbeit an mir und meiner situation erst wirklich an.
    du wirst es selber merken, wenn du die medis erst mal hast.
    da hängt eine ganze menge mehr mit dran, als einem vorher bewusst war.

    ich hab mehr oder weniger geheult, als ich die diagnose bekommen hab, weil mir sofort klar war, was das für mich und mein leben bedeutet.
    bis dahin dachte ich ja immer das kommt alles noch..
    ich hab immer drauf gewartet, dass ich erwachsen und vernünftig werde..
    und dann war mir klar daran liegt es nicht.

    büche übers lernen hab ich nie gelesen..
    ich hatte eine so extreme innere abwehr dagegen, das wäre nie möglich gewesen das zu verändern.
    in der ausbildung hat das lernen dann sogar ganz gut geklappt.
    also das hinsetzen und sachen durchlesen und so.
    nur das mit dem merken ging einbfach mal gar nicht.
    mir ist einfach auch die zeit davon gelaufen.
    ich bin auch immer in so einer art duldungsstarre verharrrt.
    hab nach 20 bis 40 minuten erst gemerkt, dass ich nur vor mich hin starre und gar nicht mehr lerne.
    bin dann zurück zum lenstoff geistig, aber das ist immer wieder passiert..
    manchmal schon nach wenigen minuten war ich abgeschweift ohne es verhindern zu können.

    naja..ich dachte immer ich sei nicht diszipliniert..bis das examen kam und es immer noch nicht ging...
    da wurde ir klar dass es das nicht sein kann, zumindest nicht das alleine.

    auch heute begeistert mich lernen nicht wirklich und ich bin froh dass ich nix mehr lernen muss.
    ich muss nur noch auf fortbildungen und die sachen merke ich mir komischerweis eeinfach so und sofort.
    liegt vielleicht auch an den medis..wobei uch die manchmal auch gar nicht habe auf fobis.

    auf jeden fall ist es so, dass ich durch mich selber kapiert habe, dass der eigene willen und der eigene ehrgeiz oft fehl am platz sind.
    es ist nur eben auch sehr schwer eine grenze zu ziehen zwischen hirndoping und behandlung eines störungsbildes.
    und weil jedem adhsler das ständig vorgweorfen wird haben hier glaube ich alle feine antennen für zu unreflektiertes pro medi genauso wie für jede medi kritik.

    leider wirst du dich daran gewöhnen müssen, dass du für die entscheidung medikamente für adhs zu nehmen immer wieder angegriffen und scharf attakiert wirst.
    ich hoffe es passiert dir hier nicht noch mal so, dass du das gefühl hast es auf dich persönlich beziehen zu müssen.

    vielleicht kämpfst du schon fast ein bissl viel...eher wohl als zu wenig.

    ich hoffe sehr, dass die medis dir helfen werden!!

    aber ich hoffe auch, dass du mit den medis deine grenzen achtest..
    ich habs nicht getan!
    kurzfristig war ich super leistungsfähig hab alles gegeben..
    dann hab ich die medis weg gelassen und versucht das level zu halten, hab mir alles abverlangt
    und dann hab ich die medis wieder genommen und dann kam der zusammenbruch.
    erstens war ich physisch völlig erschöpft und zweitens hab ich erkannt, dass es auch mit medis ein echter kampf werden wird im job zu bestehen.

    zusammen mit der verhaltenstherapie wurde es schritt für schritt besser.
    hab lange mit mir gerungen den job zu wechseln..

    jetzt bin ich sehr stabil, habe rausgefunden was ich leisten kann udnwas nicht und hoffe, dass die erinnerung an die schlechten zeiten noch lange genug nach wirken wird, dass ich das nicht so schnell vergesse.

    mach deinen weg!
    ich glaube schon, dass der schritt einer medikation der richtige ist jetzt bei dir.
    was du sonst noch verändern musst wirst du dann schon raus finden!

    im übrigen hab ich gar nicht solche angst vor denen die nur ihr hirn dopen wollen.
    ob mit oder ohne adhs, wer gobt uns das recht es denjenigen zu verbeiten, die eine lernstörung haben undkein adhs?
    wir gestehen und die mph selber ja auch zu.
    udn diejenigen, die gar keine lernstörung haben und mph nehmen..
    die haben nicht wirklich große erfolge davon...
    außer sie dosieren sich extrem hoch....also so an die 20 tabletten am tag oder so.
    udn von denen reden wir hier ja mal gar nicht!

    leidiges thema diese medidiskussionen.
    ich denke auch wenn man ncith so pro medi ist...hier sollte man den wunsch nahc einer mediation schon primär vorurteilsfrei äußern durfen..

    und dass dann hinweise auf tehrapie und so kommen ist ja korrekt.
    sind ja keine wunderdrogen!

    @dark angel: nur du weißt was du brauchst und was du geleistet hast..
    und du wirst die richtige entscheidung für dich treffen!
    probiers einfach aus...weglassen geht immer.
    nur auch nichg zu hohe erwartungen rein setzen.
    wirkt halt bei jedem anders.
    aber auch nich nichts erwarten: wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren...
    kämpfe und wenn die medis helfen kommst du mit dem gleichen kampf endlich auch mla voran!

    justus

  10. #70
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf AD(H)S
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 34

    AW: Hilfe!! Wirklich keine Medikamente für Erwachsene?

    Hallo alle zusammen.
    Danke für eure Worte. Ich hab wirklich die dumme Eigenschaft vieles direkt auf mich zu beziehen und mich dauernd rechtfertigen zu wollen.
    Es ist auch wirklich wichtig immer pro und kontra abzuwägen und da ich jemand bin, der immer ganz gern beide Seite genau anschaut, kommt es einfach vor, dass ich mich bei solchen Worten auch mal in was reinsteiger. Ich bin aber froh, dass das ganze jetzt "richtiggestellt" ist und wir uns alle wieder liebhaben *lol*
    Im Ernst, ich nehme eure Erfahrungen (positive wie negative) sehr wichtig und interessiere mich auch sehr dafür.

    @ JustUs: Durch deine Erfahrung mit zu viel Medis nehmen und zu viel reinhängen hab ich mir auch nochmal einen Kopf darüber gemacht. Ich hatte sowieso nicht vor es massiv mit Medis zu übertreiben, aber durch deinen Beitrag hab ich mir das auch extra nochmal in meine ToDo Liste geschrieben, um auch sicher dran zu denken ^^' Sogar sowas muss man sich aufschreiben... Und deine Beschreibungen, wie es vorher bei dir mit Lernen war, kommt mir sooo bekannt vor v_v

    So, jetzt setz ich mich aber hin und lern fleißig weiter. Immerhin schreib ich Montag ne wichtige Klausur und will nicht nochmal dafür lernen müssen ^^'

    Ich wünsch euch allen ein superschönes Wochenende
    ^_^

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