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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 10

    weg von Ritalin, Medikinet?

    Tutu
    So, hier. Kurze (lange?) Vorstellung, auch wenn mir das so virtuell unheimlich schwer fällt. Diagnose AD(H?)S seit der Kindheit, weil schon damals etwas grobmotorisch (also jetzt manuell, nicht sozial ). Dann ganze Diagnostik mit Hirnströmen und so. Schulische Leistungen stark schwankend, zwischen kurz vorm Durchfallen und Teilnahme bei JugendForscht. Ohne das Ding namens "Ritalin" hätte ich wsl. aus schulischer Sicht gar nichts geschafft, weil immer total leicht ablenkbar und immer unruhig. Jetzt studier ich (...was mich natürlich direkt zu einem besseren Menschen macht!!).
    Nun...Ich stehe mit meinem Mittelchen in letzter Zeit enorm auf Kriegsfuss.
    Angefangen hat das, als ich gemerkt habe, dass ich darunter keine Fotos mehr machen kann; dann, dass ich keine Gitarre mehr spielen wollte. Alles so gedämpft, das geliebte Chaos war weg. Auf dem Klavier Stücke ausdenken? Schwer möglich. Wie ein stupider Roboter alles. Meine Kommunikationsfreudigkeit ging zurück, Das DADADADADAD im Kopf -weg. Gut, besser lernen konnte ich, und einem Grossteil meiner Mitschüler und Lehrer dürfte ich nicht mehr auf den Sack gegangen sein ..ABer bääähh! Alles so trist und grau und kein geliebtes Wuauauauuauaw mehr.
    Familiär nehm ich das Zeug nicht, weil ich mir dann wie ein Fremder vorkomme. Unter Freunden genauso wenig.
    Mein Arzt hat dann daraufhin die Medikation mehr oder minder eingestellt; im Studium brauch ich's ja eh nur noch zum lernen. Nette Nebenwirkung ist, dass sich dieses geordnete Denken direkt auf die Umwelt (..Saustall ) auswirkt.
    In den letzten Jahren gings von 60-70 mg Retard auf jetzt 5-20mg normal (Medikinet) runter. Was die Schule alles ausmacht
    Nur, die scheiss Nebenwirkungen bleiben, wenn ich das Zeug nehme: Herzrasen (sogar medizinisch auf das direkt rückzuführen), kein Hunger, mehr Schweissproduktion, meine Verdauung läuft auf Hochtouren, dazu fühl ich mich wie gedownt. Im Kopf wirkt das Zeug-aber mein Körper fühlt sich an, wie unter Vollstress .
    Es ist nicht auszuschliessen, dass da in letzter Zeit auch ne psychische Komponente hinzukam- getreu dem Motto: was man hasst, wird man niemals lieben! Wie gesagt: Kriegsfuss.
    Ich würde am liebsten ganz ohne das zeug auskommen; aber meine Aufmerksamkeitsspanne ohne is halt blöderweisse beschränkt. Ausser, mir macht was Spass, dann geht die aber ewig.
    Gibt's da alternative Methoden? Medikinet is noch das verträglichste von den Dingern.. Irgendwie so Verhaltenstherapie? Keine Ahnung. Alternativen zum Studium? Keine Ahnung. Richtig planen ist irgendwie schwer, wenn sonst fast alles nach Intuition geht und alles mehr oder minder chaotisch ist. So sehr ich das Chaos mag, so sehr hasse ich es stellenweise..
    Also, zusammengefasst: Würde gerne von dem Zeug weg, weiss aber nicht, was es da für Alternativen gibt. Stratadings macht laut meinem Arzt keinen Sinn; gäbe noch ei andres Mittelchen (relativ neu), das zwar nicht so heavy wirkt, aber halt dauerhaft eingenommen werden sollte (oder is das das Stratatatatata?).
    Oder so rum gefragt: Fängt sich das vllt.? Dass nach 2-3 Jahren ohne Medikation diese kaum vorhandene Aufmerksamkeit zurückkommt? Lässt sich ohne wrklich gut leben? Vllt. in Begleitung einer Therapie? Hat da wer Erfarhungen mit gemacht?
    Über Erfahrungen und Ratschläge wär ich sehr dankbar

  2. #2
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 301

    AW: weg von Rita, Medikinet?

    Schwierig zu beantworten. Das muss meiner Meinung nach jeder mit sich selbst ausmachen.
    Ich bin für mich angekommen, dass ich mein ADHS mag, dass ich das Wuauauauauaw liebe,
    denn das bin ich selbst. Auch wenn meine Ärztin behauptet bzw hören will, dass mich unter
    dem Einfluss von MPH wie ich selbst fühle. Ich empfinde das MPH genauso wie Du, mal hilft
    es, mal nervt es. Darum spiele ich mittlerweile nicht mehr mit der Dosierung, sondern mit den
    Zyklen in denen ich es nehme. Einfach gesagt: Ich nehme es wie Kaffee. Das aber bitte nicht
    falsch verstehen. Ich entgifte mich auch regelmässig und trinke keinen Kaffee, also entgifte
    ich mich auch regelmässig und nehme kein MPH. Auf diese Weise habe ich mein persönliches
    Gleichgewicht mit dem MPH gefunden. Ob ich in einem oder zwei Jahren darüber anders denke,
    das weiss ich nicht. Jedenfalls lasse ich mich nicht an das MPH ketten. So perfekt wirkt das
    Zeug nun auch wieder nicht.

    Den einzigen wirklichen Vorteil beim MPH sehe ich darin, dass es mich nicht mehr so sensibel
    reagieren lässt, dass ich kühler mit Situationen umgehe, die mich ohne MPH womöglich in ein
    Loch gezogen hätten. Objektiv betrachtet wirkt es wie ein Depressions-Prophylaxe und macht
    mich aufmerksamer, aber leider nicht auf natürliche Weise.

    Ich habe mittlerweile jedes MPH-Produkt ausprobiert und empfinde das nicht retardierte Ritalin
    als das angenehmste. Zum einen weil ich es einstellen kann, wie ich es will und wie ich es brauche
    und nicht vom Pharmakonzern eingestellt werde, zum anderen weil das unretardierte Ritalin auch
    in zwei Stufen anflutet, was man [ ... ] Gelöscht (Fehlgebrauch eines Arzneimittels, siehe Community-Regeln)
    Warum, wieso, auch wenn es die gleiche chemische Molekülkette ist, empfinde ich das Ritalin als
    das von der Wirkung her reinste und sauberste MPH. Nein, das ist sicherlich kein Placebo. Das
    kenne ich auch von anderen Mittelchen so, dass sie trotz gleichem Wirkstoff unterschiedlich wirken.

    Eine durchaus interessante Kombination ergibt sich bei mir erst mit Beta-Blockern, die dem MPH
    die objektive "etwas zu viel Komponente" nehmen.
    Geändert von Alex (15.07.2015 um 22:24 Uhr) Grund: Siehe Edit

  3. #3
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 10

    AW: weg von Rita, Medikinet?

    Beta-Blocker fallen raus. Versuche, so gut es geht, eher leistungsorientieren Sport zu machen (Dass ich da nicht früher den Weg eingeschlagen habe, ist DER Fehler meines Lebens bis jetzt gewesen ).
    Mir geht's darum, ob es irgendwas gibt, dass das Chaos etwas in andere Spuren bringt, aber nicht so wie der Vorschlaghammer MPH. Am liebsten würde ich ja ganz ohne die Dinger auskommen..aber man erkennt sofort, wann die mal wieder ne Zeit (1-2 Monate...Entgiftung olee! ) nicht genommen wurden...Chaos im Zimmer, vergessene Termine, immer viel zu spät zu den Vorlesungen, keine Ordnung bei den Mitschriften, eine Sauklaue, dazu immer wieder Gedankensprünge..Ich nehm mir immer wieder aufs Neue vor, das zu ändern, aber irgendwie klappt das nie so richtig.Das ändert sich damit halt schon deutlich mit Medikinet. Nur der Rest ist halt..nee, danke! Is genau andersrum, wie bei dir: Mit dem Zeug werd ich total gedownt (fast schon depressiv), ohne bin ich happy... auch,weil das wuwuuwuuwuw wieder da ist.
    Weiterhin: In den letzten 1-2 Jahren wurde diese Zappeligkeit doch deutlich weniger (bis auf so Momente, wo es einfach mal sein muss) , irgendwie hat sich das alles etwas gesetzt. Besteht denn Grund zur Hoffnung, dass das mit der Konzentrationsspanne auch noch besser wird? Und diese seltsame semipermeable Wand zwischen Ohr und Hirn beim Zuhören verschwindet (fällt ja wsl. auch in die Kategorie "Konzentration", oder?) ? Kann man das durch irgendwas unterstützen oder verbessern? Neurofeedback? Vllt. ein bisschen Therapie (nicht mit MEdikamentEN, sondern mit MEnschEN)? Oder Selbsthilfemethoden (Bücher?)?

  4. #4
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: weg von Rita, Medikinet?

    Du kannst ja mal in einer Ergotherapiepraxis anfragen. Ich bin da (eigentlich) wegen Neurofeedback hin (bei mir sind auch Medis weggefallen/Alternative), und habe da 4 Termine intensive Tests. Bei dem auditiven Test haben sie mir schon gesagt, das ich wohl da auch noch eine zusätzliche Therapie bräuchte (auditive Wahrnehmungsstörung). Vielleicht hilft dir ja auch sowas.

    Kann leider noch nichts zu sagen, habe noch einen Test und dann die komplette Auswertung.

  5. #5
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 10

    AW: weg von Rita, Medikinet?

    Ohh..Hab mirt mal die Symptomatik von dem angeschaut. Mir fällt es eigtl. immer sehr schwer, dass gehörte zu verarbeiten -vor allem, wenn das nicht unbedingt im kleinen Kreis ist. Bei Vorlesungen z.B. schalte ich irgendwann einfach ab, weil das viel zu anstrengend ist und ein Großteil wie im Wattebausch verschwindet (gut, ich schweife eh meistens weg..von daher ist das eh gehoppst wie gesprungen). Von Kumpels bekomm ich immer mal wieder die Frage gestellt, ob ich nicht eigtl. taub sei, weil ich zwar höre, was die sagen, aber stellenweise gar nicht verarbeiten kann Im Zug z.B. ist alles für mich mehr oder minder gleich laut. Diskos und so sind mega anstrengend, weil totaler Overload von allem. Bin bis jetzt immer davon ausgegangen, dass das zu AD(H)S gehört-auch, weil mein Arzt das gesagt hat-, aber evtl. ist dem ja nicht so? Kann man das irgendwie auf die Schnelle grob herausfinden? Irgend'nen Schnelltest?

  6. #6
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: weg von Rita, Medikinet?

    Na es gehört schon auch zu ADHS, das man nicht filtern kann, aber es gibt halt auch noch eine separate Störung. Man kann auch beides haben. Wo da der Unterschied genau ist, oder ob es en gibt weiss ich auch (noch) nicht. Bei mir machte den Test die Ergo, weiss nicht wo man sowas sonst noch machen kann. Ist ja auch mit nem Hörtest und Aufmerksamkeitstest etc verbunden, damit man eben verbindet oder ausschließt. Weiss nicht ob sowas auf die Schnelle geht.

    Frag doch ich mal deinen Doc ob er das bei dir für möglich hält. Vielleicht kennt der Stellen in deiner Nähe.

  7. #7
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 10

    AW: weg von Rita, Medikinet?

    Okay, dann ist das vermutlich doch einfach nur der fehlende Filter. Wurde ja als Kleinkind schon komplett durchgecheckt über mehrere Sitzungen mit Hirnströmungs-Messungen und dem ganzen Pipapo. Wenn dem so wäre, wär das da sicherlich aufgefallen.
    Naja,ich muss dann wohl mal meinen Doc beim nächsten Termin auf eventuelle Therapien ansprechen.
    Übrigens: Nettes Forum hier. Ich muss immer wieder lachen, weil hier ca. 90% genau die gleichen Problemchen haben

  8. #8
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 10

    AW: weg von Ritalin, Medikinet?

    So, ich hab das noch mal mit Freunden und Familie geklärt. Demnach ist es wohl so, dass die Therapie-Idee auch bei denen auf offene Ohren stösst.
    Mit dem Medikinet werde ich es wohl wirklich erst mal lassen. Ich bin vor 2 Tagen unter dem Zeug spazieren gegangen, und wurde ernsthaft paranoid. Das ganze nimmt Auswüchse an...Jetzt will's sogar nicht nur mein Körper nicht, sondern mein Kopp noch weniger..Ich mein, wohl war mir darunter nie. Aber richtige Angstzustände sind da ja noch mal ne andere Hausnummer..
    Ist so was unter dem Zeug aus neurologischer Sicht potentiell möglich? Oder ist das wirklich einfach nur rein psyschisch induziert?

  9. #9


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.806
    Blog-Einträge: 40

    AW: weg von Ritalin, Medikinet?

    Hallo.

    Urselwutz schreibt:
    So, ich hab das noch mal mit Freunden und Familie geklärt. Demnach ist es wohl so, dass die Therapie-Idee auch bei denen auf offene Ohren stösst.
    Mit dem Medikinet werde ich es wohl wirklich erst mal lassen. Ich bin vor 2 Tagen unter dem Zeug spazieren gegangen, und wurde ernsthaft paranoid. Das ganze nimmt Auswüchse an...Jetzt will's sogar nicht nur mein Körper nicht, sondern mein Kopp noch weniger..Ich mein, wohl war mir darunter nie. Aber richtige Angstzustände sind da ja noch mal ne andere Hausnummer..
    Ist so was unter dem Zeug aus neurologischer Sicht potentiell möglich? Oder ist das wirklich einfach nur rein psyschisch induziert?
    Verzichte mal bitte auf den Ausdruck "Zeug".

    Der korrekte Ausdruck dafür lautet "Medikament".

    Nur, weil es dir offensichtlich nicht hilft, ist es das trotzdem.

    Es gibt durchaus Menschen, die von der Einnahme von Methylphenidat-Präparaten wie Ritalin oder Medikinet profitieren und für solche Menschen ist die Bezeichnung als "Zeug" zumindest irritierend.

    Was deine Problematik angeht:

    Wurde bei dir im Erwachsenenalter erneut eine AD(H)S-Testung vorgenommen?

    Nur bei einem Teil der Erwachsenen liegt noch eine therapiebedürftige AD(H)S vor.

    Was dagegen fast immer vorliegt, sind Begleit- und/oder Folgeerkrankungen.

    In erster Linie sind das depressive Erkrankungen, Angsterkrankungen und (bei dir evtl. weniger zutreffend) Suchtproblematiken.

    Es wäre also an der Zeit, eine fundierte Diagnostik durchführen zu lassen.

    Stimulanzien können sowohl Depressionen, wie auch Angsterkrankungen erheblich verstärken, was sich dann z. B. (wie von dir geschildert) in einer Paranoia äußert oder einen ggf. (wie von dir geschildert) innerlich erheblich unter Stress setzt.

    In dem Fall ist Methylphenidat vom medikamentösen Standpunkt her unter Umständen relativ oder sogar absolut kontraindiziert (sollte oder darf also nicht eingenommen werden).

    Das kann sich im Laufe der Zeit wieder ändern, aber trotz der Tatsache, dass sie bei einer AD(H)S als Mittel erster Wahl gelten, sind Stimulanzien nicht das Mittel erster Wahl bei jedem Menschen in jeder psychischen Verfassung und Lebenssituation.

    Mittel der Wahl sind dann tatsächlich oft in erster Linie und zumindest vorübergehend psychotherapeutische Verfahren, wobei ggf. andere Medikamente unterstützen können.

    Ich denke, dass in jedem Fall deine Denk- und Handlungsansätze in die richtige Richtung gehen.



    LG,
    Alex

  10. #10
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 69

    AW: weg von Ritalin, Medikinet?

    Potentiell möglich sicher. Wahrscheinlich schon 3,7 * 10¹² mal gesagt: leider weiß man noch sehr wenig über das Gehirn und die Psyche.
    Niemand hier (und kein Arzt der sich nicht für allwissend hält) wird dir sagen können wo genau die Ursachen für deine Empfindungen und dein Verhalten liegen. Es ist immer ein Ausprobieren und ein Übertragen von der Allgemeinheit auf den Einzelnen. Und damit stimmt es mit großer Sicherheit nie zu 100%.

    Denkbar ist alles. Das sich deine Hirnchemie verändert hat durch die Medikamente. Oder spontan und deswegen die Medikamente anders wirken.
    Was man auch bedenken muss ist das man zwar grundsätzlich davon ausgeht das Methylphenidat vom Körper so weit abgebaut wird das nach einigen Stunden keine Wirkung mehr vorhanden sein sollte, Langzeitstudien zeigen aber teilweise widersprüchliche Ergebnisse.

    Diese Studie stellt zum Beispiel die Hypothese auf das Langzeitbehandlungen mit Methylphenidat (welches Präparat benutzt wurde wird nicht genannt) dazu führt das eine Toleranz entwickelt wird.
    Das Medikament wirke demnach irgendwann gar nicht mehr. Zusätzlich würden sich die Symptome zum Teil nach dem Absetzen verschlimmern: Long-Term Stimulant Treatment Affects Brain Dopamine Transporter Level in Patients with Attention Deficit Hyperactive Disorder

    Auf der anderen Seite ist diese Studie an 29 Personen durchgeführt worden. Kann also auch wieder nur Zufall sein.
    So kann man ewig weiter machen. Bis irgendwann die Wissenschaft etwas Neues entdeckt kann man leider nur testen was einem hilft.

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