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  1. #11
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 254

    AW: MPH und Wesensveränderung?

    ja, ich kann mir vorstellen, daß man mit mph vlt insgesamt klarer im kopf ist, und die dinge alle klarer sieht. grad das mit der zeiteinteilung, generell auch eine klarere selbsteinschätzung hat (an der es mir offenbar mangelt), und sich dadurch leichter tut.

    mir haben da 2 theras bisher leider nicht wirklich weiter geholfen dauerhaft.
    aber gut, waren auch keine verhaltenstheras.

  2. #12
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 92

    AW: MPH und Wesensveränderung?

    @nachteule

    ich glaube auch, dass ich mit dem MPH vieles klarer sehe. Dadurch wird es bestimmt
    leichter die PT anzugehen. Aber es wird bestimmt ein langer Weg, und ich hoffe, dass
    keine weiteren Depr. auftreten. Die hatten mich ja erst veranlasst die TP´in aufzusuchen.

    Tommy

  3. #13
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 247

    AW: MPH und Wesensveränderung?

    nein, kann sie wohl nicht.
    ich hab die medis ein jahr gehabt, hab dann die VT angefangen und hab sie abgesetzt ziemlich zu beginn de rtherapie.
    irgendwann fragte mein tehrapeut dann ob ich die mdeis noch nehme.
    und als ich gemeint habe, dass nicht meinte er, so könne er mit mir nicht arbeiten!
    da war ich 8 monate bei ihm und kein land in sicht.
    dann hab ich nach 9 monaten pause wieder angefangen mit der medikation.

    ich glaube schon, dass das eine nicht ganz unwichtige säule der behandlung war.

    vorher war das mehr wie donne qui chotte und der kampf gegen die windmühlen..

    ich hab nix umgesetzt bekommen, hing immer in meinen verweigerungsmustern fest udn hab vor allem sehr schnell vergessen, was wir besprochen haben.

    und wenn er gefragt hat, ob ich meine übungen gemacht hab und wann wusste ich es immer nicht mehr so genau oder musste auf einen zettel schauen.

    der ist fast an mir verzweifelt der arme kerl!

  4. #14
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 37

    AW: MPH und Wesensveränderung?

    Hallo!

    Ich denke auch das ein das Mph nicht nur positiv verändert, ich merke bei mir auch das ich teilweise etwas Agressiver bin. Bin manchmal so konzentriert bei einer Sache, dass wenn ich dabei gestört werden, leicht an die Decke gehen kann.
    Baue mir dann sowas wie eine unsichtbare Mauer um mich auf mit dem Hinweis: Bitte nicht stören!

    Ich kenne das auch aus meinen Drogen Zeiten mit Amphetaminen, da war ich dann auch gereizt wenn man mich bei einer Aufgabe störte - glaube das das am Wirkstoff liegt u mph ist ja so ähnlich.

    Freunde die mich nicht so oft sehen ist auch aufgefallen das ich auf mph nicht so lässig bin, bin viel ernster usw.

    Nehme sie deshalb nur noch zum arbeite, weil dort meine Hibbeligkeit als störend empfunden wird.... :-( (Spießer grrrrr) :-)

    Wenn ich aber viel Sport mache bin ich ausgeglichener und werde nicht so schnell agro! Mache Selbstverteidigung und das hilft ungemein bei Stressabbau!

    LG mascha

  5. #15
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 247

    AW: MPH und Wesensveränderung?

    ernster bin ich auch unter mph.

    aber ich finde das gut.

    mir wird sonst immer gesagt ich sei so kindisch.

    oder ich entertaine die leute ohne es zu wollen.

    aggressiv war ich schon immer wenn ich an meine belastungsgrenzen gekommen bin.

    ich finde das passiert ohne mph viel früher!

    Trotzdem hat es nicht nur positive wirkungen..
    ich bin weniger spontan, nicht so empatisch, bleibe viel mehr bei mir.
    habe bis abends um 22 uhr null appetit
    wenn ich genug hab, dass ich richtig konzentriert und sturkturiert bin bekomm ich angespannte nervöse unruhezustände..
    die richtige dosierung dazwischen bekomm ich nicht hin.
    aber gut, die vorteile überwiegen.

    aber ich bin auch konzentrierter, strukturierter, wacher, ernster/ erwachsener, setze früher grenzen, habe meine aufgaben im blick...


    just

  6. #16
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 36

    AW: Methylphenidat und Wesensveränderung?

    Ich bin sehr zufrieden mit mph.
    meine wahrnehming und informationsverarbeiting sind duidlich besser.
    auch kan ich mich besser konzentrieren und zeug merken.
    Aggresief war ich noch nie, nur bin ich snell frustriert.
    Leider sehe ich zusammenhange und belastende Lebensumstande nun auch viel duidlicher als vorher, was mir wiederum betrubt.

  7. #17
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    Forum-Beiträge: 181

    AW: Methylphenidat und Wesensveränderung?

    hallo

    ich finde das nach wie vor eine wirklich schwirige frage.
    hat MPH mich verändert? oder tut es das?

    irgendwie schon, aber irgendwie kann ich jetzt auch mehr ich selber sein denn je.

    die wutanfälle und aggressionen sind bei mir mit MPH deutlich weniger. Komisch dass ihr das anderst erlebt.

    ohne mph war ich jeweils wie ein gespanntes gummiband. mit mph kann ich mir meine kräfte besser einteilen, konzentriert an aufgaben herangehen und vor allem: ich habe endlcih erfolgserlebnisse.

    anfangs hatte ich das gefühl, mph raube mir meine seele. meine leichtigkeit, meine kreativität. das kindliche.
    durch die ausgeglichenheit fielen die vielen depressiven tiefs weg, aber halt auch die himmelhochjauchzenden hochs.

    meine leichigkeit hat es anfangs wohl geraubt, weil ich die dinge nun so sah wie sie sind.

    ich glaube ich verliere gerade den faden..

    bei mir war es einfach eine verstandsache. ich redete mir ein, wie cool es doch eigentlich ist, eben nicht der masse anzugehören, ein kreativer chaot zu sein, kindisch und über der norm stehend..
    das war ich auch und zelebrierte das, aber im grunde genommen war ich vor allem hilflos, von ängsten zerfressen und unfähig ein normales leben zu führen.
    ich stellte mir kurz nach der diagnose immer vor, dass ich mph nicht brauchen würde, wenn ich multimillionärin wäre und somit die täglichen, normalen verpflichtungen nicht warnehmen müsste...

    heute, drei jahre später muss ich sagen, dass mph (und die therapieen) das beste waren das mir passieren konnte. ich bin reifer und erwachsener geworden.
    ich verzichte auch im urlaub und an den wochenenden nicht auf mph. warum sollte ich?
    mir geht es wirklich besser mit den medis.

    wenn ich sie an einem tag vergesse, bin ich fahrig, nervös, tripple mit dem füssen, trommle mit dem händen aufs steuerrad im auto, merke, dass ich meine kolegginnen im büro überfordere, weil cih ihnen förmlich davon gallopiere, mache flüchtigkeitsfehler..

    die medis beinflussen mich posittiv.
    VOR ALLEM ABER: ich habe eine wahl. ich bin mit mph nicht mehr hilflos meinen gefühlsschwankungen, den unerfüllbaren aufgaben des alltags und den daraus resultierenden ängsten ausgesetzt!

  8. #18
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    Forum-Beiträge: 181

    AW: Methylphenidat und Wesensveränderung?

    man könnte diese frage sogar noch philosopisch angehen:

    kann ein medikament, (oder sogar eine droge oder was auch immer) einen menschen überhaupt verändern? kann es nicht nur eigenschaften zum vorschein bringen, die der mensch eh schon in sich hat?

    ein blödes beispiel:
    ich habe diabetes. ich benötige ständig insulin. wenn ich für eine mahlzeit zu wenig spritze, dann steigt mein blutzucker. ich werde träge, schläfrig und schlapp.
    spritze ich zu viel, sinkt der zuckerspiegel ab. sinkt er zu stark werde ich genervt, aggressiv, zittere, schwitze..

    hat nun also das insulin die fähigkeit mein "wesen" oder verhalten zu verändern?

  9. #19
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    Forum-Beiträge: 19

    AW: Methylphenidat und Wesensveränderung?

    Hoi,

    ich stolperte gerade über:

    kann ein medikament, (oder sogar eine droge oder was auch immer) einen menschen überhaupt verändern? kann es nicht nur eigenschaften zum vorschein bringen, die der mensch eh schon in sich hat?


    und gebe gerne meine Ansicht dazu weiter.

    Was ist ein Mensch? Bewusstsein? Wir wissen heute, dass wenn eine willentliche Entscheidung formuliert wird, zum Beispiel um eine Uhr um eine gewisse Zeit anzuhalten, das Gehirn bereits einige Millisekunden zuvor die Bewegung ausgelöst hat. Was wir also glauben aus freien Stücke zu tun, wird unbewusst bereits zuvor entschieden. Daher würde ich schreiben, dass auch wenn wir davon ausgehen, bewusst zu handeln, wir es offenbar nicht wirklich tun. Bewusstsein scheint mehr der Schatten einer anderen Ebene zu sein, ganz anders als das Sinnbild der Schatten der Wirklichkeit in der berüchtigten Höhle, wenn nicht gar umgekehrt.
    Nehmen wir also an, eine Substanz beeinflusst uns auf einer unbewussten Ebene. Sie beeinflusst uns, die Wahrnehmung oder die Interpretation oder auch beides scheint anders zu sein als im unbeeinflussten Zustand. Das ist eine Veränderung.
    Inwiefern es jedoch Eigenschaften sind welche bereits vorhanden sind? Substanzen beeinflussen einen oder wie es meistens zu sein scheint, eine Vielzahl an Prozessen in unserem Körper. Soweit mir bekannt machen sie das in der Regel auf den selben Wegen wie es körpereigene Substanzen auch machen. Daher würde ich annehmen, dass nur potenziell Vorhandenes, vielleicht aber in einer ansonsten nicht oder sehr selten vorkommenden Kombination, ausgelöst wird.

    Daher würde ich beide Fragen mit Ja beantworten, was sich für mich aus den genannten Überlegungen nicht ausschiesst.

    Monkey

  10. #20
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 118

    AW: Methylphenidat und Wesensveränderung?

    Mir geht es seit den MPH sehr sehr gut ich mache jetzt alles was ich machen wollte.
    Und habe sehr gut abgenommen habe vor 2 Monaten noch 135 Kilo gewogen und jetzt nur noch 120 Kilo und es wir immer weniger echt sehr gut.

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