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Diskutiere im Thema Citalopram, Antidepressivum ja oder nein im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #151
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 12

    AW: Citalopram, Antidepressivum ja oder nein

    Hallo Justus,

    ich habe vor mittlerweile fünf Jahren Citalopram sowie Trittico von meinem Hausarzt verschrieben bekommen, weil ich Panikattacken und Schlafstörungen hatte. Damals wusste ich allerdings noch nicht, dass ich ADHS habe. Die Panikattacken und die Schlafstörungen bekam ich, weil mein Stalker es wohl lustig fand, sich nachts lautstark bemerkbar zu machen.

    Citalopram nahm ich dann ungefähr ein halbes Jahr, die Trittico bis letztes Jahr. Geholfen hat das alles nicht wirklich, außer dass die Trittico mir zu einem einigermaßen normalen Schlaf verhalfen.

    Die Wirkung von Medikamenten ist bei jedem Menschen unterschiedlich und ich denke, wenn dir dein Arzt (ist er ein Facharzt?) Citalopram empfiehlt, würde ich es doch mal ausprobieren. Da Stimmungsschwankungen allerdings zu ADHS gehören, werden sie wohl nur während der Behandlung mit Antidepressiva verschwinden. Wie du dir auch die Frage stellst: "Was kommt danach?", würde ich auch gerne wissen. Was sagt denn da dein Arzt?

    Um die Wirkung von Antidepressiva festzustellen, sollte man sie allerdings einige Zeit lang nehmen und vor allem niemals einfach so absetzen. Citalopram fängt nach ca. drei Wochen zu wirken an und ist ein sehr gängiges Antidepressivum. Ich kenne einige Leute, die depressiv sind und Citalopram nehmen. Ob´s jedoch bei jedem die richtige Wahl ist, weiß ich nicht.

    Zu deiner Migräne wollte ich noch was sagen. Bekommst du zu bestimmten Zeiten eine Attacke oder nach dem Genuss bestimmter Lebensmittel? Ich konnte feststellen, dass ich bei Föhn sehr dazu neige, bzw. wenn ich Wein (vor allem Rotwein) trinke oder Käse, Speck etc. esse. Histaminunverträglichkeit hat sich herausgestellt.


    Wünsche dir alles Gute.


    PS: Habe nur deinen ersten Beitrag gelesen Justus, antworten brauchst du nicht. Werde jetzt alle Beiträge lesen.
    Geändert von Quirlige (24.02.2011 um 15:42 Uhr) Grund: Hab nur den Anfang des Threads gelesen

  2. #152
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 142

    AW: Citalopram, Antidepressivum ja oder nein

    Was ich nochmal so nebenbei fragen wollte. Warum wird eigentlich so selten Moclobemid verschrieben? Ist für mich das potenteste AD schlechthin und spricht eigentlich bei jedem an, der es denn mal verschrieben bekommen hat.

    Denken alle Ärzte, dass Moclobemid noch etwas mit den klassischen älteren MAO-Hemmern zu tun hat? Verstehe nicht, wieso man lieber erst verschiedenste SSRI´s ausprobiert und dann vielleicht SNRI´s etc. Ich finde das ist eine Art Tortur, immer 4Wochen warten zu müssen, ob es überhaupt wirkt und zieht den Prozess einfach unnötig in die Länge. Und das man mit Moclobemid wohlmöglich mit Kanonen auf Spatzen schießt kann ich auch nicht bestätigen, weil die therapeutische Breite, also sprich die Anpassung der Dosis im Vergleich zu SSRI´s sehr groß ist.

    Kann nur jedem empfehlen, der schon eine Reihe von AD´s durchprobiert hat und keines so richtig angesprochen hat, seinen Arzt mal auf Moclobemid anzusprechen und es damit zu versuchen. Habe das Medi zwar schon des öfteren hier empfohlen, aber versteh nach wie vor nicht, wieso es fast niemand kennt und anscheinend äußerst selten verordnet wird.

    LG Tuber!

  3. #153
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 419

    AW: Citalopram, Antidepressivum ja oder nein

    Also bei mir hat Citalopram schon sehr geholfen. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob sich bei mir sowas wie ne Toleranzentwicklung eingestellt hat. Gibt es sowas bei Citalopram? Hatte eher "nein" in Erinnerung. Hab mit 20mg angefangen und der Effekt war damals total extrem, allerdings ist das auch nicht unbedingt ungewöhnlich. Da ich allerdings vor allem auch an Dingen leide, die nicht primar als Depressionen bezeichnet werden (Panik, Angst, Grübelei, Zwangshandlungen, Zwangsstörungen, leichte Paranoia), wurde ich nun erneut höherdosiert. (inzwischen 40mg. Nach Aussage meines Arztes die Mindestdosis für Zwänge etc.)

    Was mich vor allem nochmal interessieren würde, wäre, ab wann Citalopram eigentlich wirkt, d.h. direkt nach der Einnahme. Ich habe nämlich den Eindruck, dass das bei mir relativ schnell passiert. Eben hab ich z.b. nochmal 30mg genommen (genauso wie heute morgen) und hab das Gefühl, dass meine Stimmung sich relativ schnell danach aufgehellt hat. Kann das sein oder ist das ein Placeboeffekt?

  4. #154
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 225

    AW: Citalopram, Antidepressivum ja oder nein

    Sgrhn schreibt:
    Was mich vor allem nochmal interessieren würde, wäre, ab wann Citalopram eigentlich wirkt, d.h. direkt nach der Einnahme. Ich habe nämlich den Eindruck, dass das bei mir relativ schnell passiert. Eben hab ich z.b. nochmal 30mg genommen (genauso wie heute morgen) und hab das Gefühl, dass meine Stimmung sich relativ schnell danach aufgehellt hat.
    Das geht mir auch so.

    gruss matz

  5. #155
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 419

    AW: Citalopram, Antidepressivum ja oder nein

    Hab gerade extra nochmal beim Apotheker nachgefragt. Also, an sich ist das Prinzip bei Citalopram ja, einen bestimmten Spiegel aufrecht zu erhalten. (So wie beispielsweise auch bei Lithium). Aber ich würde mal sagen, ein normaler Apotheker - mit Verlaub - wird das in der Regel gar nicht bis ins kleinste Detail wissen. Ausser er interessiert sich speziell für diesen Themenbereich, bzw. ist darauf spezialisiert. Ich glaube zumindest nicht, dass das bei mir nur ne Illusion ist. Allerdings - und das betonen auch Ärzte, mit denen ich gesprochen hab - nimmt man Citalopram ja auch nicht ohne Grund morgens, da es auch antriebsfördernd ist. Aber kann natürlich auch sein, dass der "Flash" bei der Einnahme so euphorisierend ist, weil der Spiegel kurzzeitig schnell wieder ansteigt, wodurch man sich, im Vergleich zum vorherigen Zustand, glücklicher fühlt. Naja, der Designer dieses Medikaments wirds am Besten wissen

    Jaja, ich machs auch gerne mal zu kompliziert. Kleine Anekdote. Ich hab mich beim Apotheker auch darüber beklagt, dass ich irgendwie so komische Schmerzen in der Speiseröhre habe nach der Einnahme (nur bei den 40mg -> größer). Wir sind allerdings nicht darauf gekommen, woher das kommen könnte, bis ich dann nochmal gefragt hab, ob man Citalopram vielleicht mit Wasser nehmen sollte. Haha. Das fanden wir lustig. Okay, besonders ich

  6. #156
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 225

    AW: Citalopram, Antidepressivum ja oder nein

    Sgrhn schreibt:
    Allerdings - und das betonen auch Ärzte, mit denen ich gesprochen hab - nimmt man Citalopram ja auch nicht ohne Grund morgens, da es auch antriebsfördernd ist. Aber kann natürlich auch sein, dass der "Flash" bei der Einnahme so euphorisierend ist, weil der Spiegel kurzzeitig schnell wieder ansteigt, wodurch man sich, im Vergleich zum vorherigen Zustand, glücklicher fühlt.
    das leuchtet ein.

    Als Flash empfinde ich das keinesfalls.
    Ich würde es eher als positives Grundgefühl gegenüber den bevorstehenden Herausforderungen des Tages beschreiben. Ohne Citalopram erscheinen mir selbst Routineaufgaben sonst gerne mal bedrohlich oder unüberwindbar, habe einfach eine diffuse Aversion gegen fast alles. Ist irgendwie schlecht zu beschreiben das ganze.

    Um es auf den Punkt zu bringen: es hilft.

    Gruss matz

  7. #157
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 419

    AW: Citalopram, Antidepressivum ja oder nein

    Ja sicher. Ich würde jetzt auch nicht sagen, es ist so, wie manche bei irgendwelchen Drogenerfahrungen beschreiben. Also neben der von dir beschriebenen Zuversicht gibt es mir schon sowas wie ne innere Wärme, die ich nicht näher beschreiben kann.. Und da bin ich mir nicht sicher, ob das ein Plazeboeffekt ist. Naja, wenn, dann wäre es vermutlich auch nicht so schlimm

  8. #158
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 40

    AW: Citalopram, Antidepressivum ja oder nein

    Ich nehme Citalopram seit rund 10 Jahren und es hilft mir bei meinen depressiven Episoden recht gut. Meine "Diagnose" ADS habe ich erst seit einem halben Jahr, die Vermutung schon länger. Gegen die Antriebslosigkeit soll ja Trevilor besser helfen, es hat aber auch recht heftige Nebenwirkungen. Citalopram ist ziemlich gut verträglich, zumindest ich habs verträgen, die anderen SSRIs gingen überhaupt nicht. Trevilor hat eben den Vorteil, dass es nicht nur wie die SSRI nur das Seortonin beeinflussen, sondern obendrein auch noch Noradrenalin und wirken auch aufs Dopamin, insgesamt also das, was wir ADSler brauchen, es wird auch gerne mal verschrieben. Citalopram ist recht günstig zu haben, teilweise sogar fast ohne Zuzahlung.
    Wenn du Citalopram probieren solltest, hoffe nicht auf schnelle Wirkung, die Wirkung ist extrem verzögert...es kann 6 bis 8 Wochen dauern, bis du eine spürbare Besserung bemerkst.

  9. #159
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 419

    AW: Citalopram, Antidepressivum ja oder nein

    Also, bei mir hat es eine Woche gedauert

    Mir ist zuletzt nochmal aufgefallen, dass eine zweite Einnahme zu einem späteren Tageszeitpunkt bei mir relativ wahrscheinlich auch eine positive Wirkung hat. Ich find das irgendwie eigenartig, dass dann immer von langfristigkeit gesprochen wird, aber wie gesagt, kann ja alles Einbildung sein.

    Mich würde nochmal interessieren, wie sich bei euch eine Höherdosierung auswirkt. Gibt es da nach euren Eindrücken große Unterschiede? Bei Zwängen hilft es ja laut meines Arztes erst ab etwa 40 mg.
    Wie ist es z.B. bei 60mg? Oder 80? Wo ist die Grenze?

  10. #160
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 75

    AW: Citalopram, Antidepressivum ja oder nein

    Hallo, ich bin neu hier im Forum und habe mir den gesamten Beitrag zum Thema Venlafaxin etc. durchgelesen und da bin ich auf Moclobemid gestoßen.
    Ich nehme jetzt seit einem Jahr Moclobemid und bin davon leider nicht so begeistert. Ich hatte vorher Cymbalta wegen Depressionen verschrieben bekommen und kam damit nicht so gut klar. Nach einem Jahr habe ich dann zu MAO gewechselt. Ich hatte auch gelesen das es sogar bei resistenten Patienten helfen soll und da dachte ich mir, das könnte eine gute Sache sein. Für den Fall dass ich resistent bin (einer meiner Ängste :-)) spare ich mir doch die ganzen Versuche mit diversen ADs und nehme gleich das Richtige. Was super ist, das Medi hat bei echt gar keine Nebenwirkungen. Leider wirkt es dafür aber auch nur sehr minimal auf meine Depression. Aber was noch wichtiger ist, ich habe das Gefühl das es ADHS noch verstärkt. Bei mir wurde ADHS erst kürzlich diagnostiziert, wahrscheinlich weil alle Symptome seit MAO so extrem ausgeprägt sind. Die Symptome waren natürlich vorher auch schon da, aber nicht so stark.

    Ein weiterer Nachteil von MAO ist, das man es mit echt gar nichts kombinieren kann. So sind meiner ADHS Ärztin sozusagen die Finger gebunden.
    Daher hat sie mir jetzt zu Venlafaxin geraten, da es sowohl bei Depris wie auf bei ADHS helfen soll. Ich bin davon nur mäßig begeistert, da Cymbalta was ja sehr ähnlich ist, auch nicht geholfen hat. Zudem war das Ausschleichen von Cymbalta echt die Hölle. Jetzte habe ich große Angst davor diesen Schritt, also den Wechsel zu machen. Über Venlafaxin hört man so viele Horrormeldungen bzgl. NW und Ausschleichen. Aber ich weiß auch nicht was es für Alternativen gibt. Was habt ihr denn für Erfahrungen mit Venlafaxin, da würde mich vorallem Herzproblem und Gewichtszunahme interessieren. Und, hat es bei euch auch bei ADHS geholfen oder nur in Kombi mit anderen Medis. Hat eigentlich noch jmd die Erfahrung gemacht das Moclobemid ADHS verschlimmert?

    Freue mich über jeden Tipp/Rat/Erfahrungsaustausch

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