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Diskutiere im Thema Ritalin, Methylphenidat und Autofahren/Führerschein im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 169

    AW: Ritalin und Autofahren

    kleine Anmerkung von mir, also mir passiert das ja auch das ich Aufsätze schreibe aber können wir nicht vieleicht darauf schauen das wir die Aufsätze in kleine 3Zeiler unterteilen!! Is für viele von uns vieleicht einfacher und weniger anstrengend!!


    mfg. Udo

  2. #12
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 107

    AW: Ritalin und Autofahren



    So was hab ich auch mal für den drugwipe gehabt aber ich find das nicht mehr in meinem Chaos hier


    http://www.gabmed.de/dt/drogendiagno...lticard-5d.pdf

    Oder die haben das aus dem netz genommen... könnt man ja sogar verstehen !
    Die Daten sind aber genau die gleichen - MPH zeigt da so wenig Kreuztoleranz wie Aspirin, Koffein oder Penicillin




  3. #13
    Sunshine

    Gast

    AW: Ritalin und Autofahren

    Arznei hilft ADHS-Patienten im Verkehr (Artikel)

    Arznei hilft ADHS-Patienten im Verkehr

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4

    AW: Ritalin und Autofahren

    Entweder Ritalin oder Autofahren ...
    ich hatte gestern fast ein Autounfall ! In der schweiz muss man Test machen um Auto fahren zu dürfen - mit Ritalin und co..
    Daywalker schreibt:
    Hay

    Viele hier nehmen ja Ritalin oder andere Medikamente mit Methyphenidat und viele haben sicher einen Führerschein und fahren Auto.Ich habe nun schon überall viel zu diesem Thema gelesen aber schlauer bin ich leider immer noch nicht.
    Manche Quellen reden davon,daß das Autofahren mit Methylphenidat generell verboten ist und in anderen ist von Studien die Rede die belegen,daß Menschen mit ADS oder ADHS unter Methylphenifat sicherer fahren als ohne.
    Wie soll ich mich nun also verhalten wenn ich angehalten werde und wegen geweiterter Pupillen bei mir der Verdacht besteht ich würde unter Drogeneinfluß stehen und der Schnelltest dann vielleicht sogar noch positiv auf Amphetamine anschlägt?Genau das ist verschiedenen Quellen nach schon öfter passiert weil das Methylphenidat als Amphetamin-Derivat diese falsche Anzeige hervorrufen kann.

    Kennt hier irgend jemand verlässliche Quellen zur Rechtslage oder mit Richtlinien und Hinweisen für Patienten,die Methylphenidat nehmen?
    Ich bin auf meinen Führerschein angewiesen und muß deshalb auf jeden Fall jeden Ärger in dieser Richtung vermeiden.Was sicher bei vielen anderen hier nicht anders ist.Deshalb halte ich das für eine sehr wichtige Frage.

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 25

    AW: Ritalin, MPH, Methylphenidat und Autofahren/Führerschein

    Ich fahre jeden Tag 4 mal über den Zoll und habe alleine deswegen mein rezept immer dabei. Ich mach mir ehrlich gesagt wenig Sorgen wegen einer Kontrolle. Ich bin auch mit MPH absolut fahrtüchtig und wie so oft erwähnt auch etwas weniger gefährdet Unfälle zu verursachen weil ich mal wieder abgelenkt war.

    Wenn es dann doch mal zur Diskussion kommen sollte, kann man ja ruhig und gelassen erklären das ADHSler mit MPH einfach sicherer fahren. Ich denke wenn man den Polizisten nicht gleich völlig dumm kommt lassen die meisten mit sich reden, ansonsten wird der Arzt angerufen, Punkt!

  6. #16
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 232

    AW: Ritalin, MPH, Methylphenidat und Autofahren/Führerschein

    Ich bin mit MPH wesentlich fahrtauglicher als ohne. Ohne MPH fahre ich wesentlich schneller, aggressiver, bin eher gereizt, genervt und sicherlich unentspannt. Unter Wirkung von MPH ist das deutlich anders. Ich fahre langsamer, nicht mehr so dicht auf, bin wesentlich ruhiger, entspannter und gelassener, fahre dadurch - meiner Meinung nach - deutlich sicherer.

  7. #17
    Ehem. Mitglied 14

    Gast

    AW: Ritalin, MPH, Methylphenidat und Autofahren/Führerschein

    Ist ja fast das gleiche, als würde man einem Diabetiker verbieten, unter Insulin Auto zu fahren...

    Das ist aber mal wieder so ein perfektes Beispiel dafür, wieviel Kenntnis und Information fehlt - sonst würde niemand auf die Idee kommen, dass wir unter Mph "gedopt" sein könnten.

    Ich find´s eher gefährlich, mich OHNE Mph fahren zu lassen...

  8. #18


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.808
    Blog-Einträge: 40

    AW: Ritalin, MPH, Methylphenidat und Autofahren/Führerschein

    Hallo

    Die rechtliche Lage zum Thema Methylphenidat und Autofahren ist derzeit folgende:

    Zwar hat das Bundesamt für Arzneimittel mit Bescheid vom 22.6.2009 und aufgrund einer Entscheidung der EU-Kommission alle Methylphenidat-Hersteller angewiesen, die Inhalte der Packungsbeilagen - sprich Beipackzettel - derart abzuändern, dass das Führen von Kraftfahrzeugen in den Beipackzetteln nunmehr nicht mehr vollständig verboten ist, sondern in den Beipackzetteln die Patienten davor gewarnt werden, Kraftfahrzeuge zu führen, falls bei ihnen Nebenwirkungen auftreten sollten.

    Dieser Bescheid trat mit Wirkung zum 1.9.2009 in Kraft und seither dürfen nur noch MPH-Präparate mit denn entsprechend geänderten Packungsbeilagen in Umlauf gebracht werden.

    Siehe:

    http://www.bfarm.de/cln_028/nn_11606...henidat_ke.pdf

    http://www.bfarm.de/cln_028/nn_11606...t_bescheid.pdf

    http://www.bfarm.de/cln_028/nn_11606...t_ke_annex.pdf

    http://www.bfarm.de/cln_028/nn_11606..._schreiben.pdf


    Aber: (dickes aber)

    Das hat derzeit in Deutschland noch keinerlei Bedeutung, da in der aktuellen Version der Fahrerlaubnisverordnung FeV, Anlage 4 Ziffer 9 nach wie vor eindeutig geregelt ist, dass man unter dem Einfluss jeglicher unter dem Betäubungsmittelgesetz BtmG stehenden Stoffe (mit Ausnahme von gelegentlichem Konsum von Cannabis, wenn der Konsum und das Autofahren vom Konsumenten eindeutig getrennt werden kann) seine Fahreignung in jedem Fall komplett verliert, sprich: in diesem Moment gar keinen Führerschein besitzen darf.

    Siehe:

    FeV - Einzelnorm

    Ausnahmen gibt es hier gemäß der FeV dann, wenn man als Patient im Einzellfall und bei sich durch eine medizinisch-psychologische Untersuchung (auch bekannt als "Idiotentest") trotzdem Fahrtauglichkeit nachweisen kann, aber ansonsten gilt eben in Deutschland ganz klar, dass man keinen Führerschein besitzen darf, wenn man unter der Behandlung mit MPH steht.



    LG,
    Alex

  9. #19
    Ehem. Mitglied 14

    Gast

    AW: Ritalin, MPH, Methylphenidat und Autofahren/Führerschein

    Alex schreibt:
    Das hat derzeit in Deutschland noch keinerlei Bedeutung, da in der Fahrerlaubnisverordnung FeV, Anlage 4 Ziffer 9 nach wie vor eindeutig geregelt ist, dass man unter dem Einfluss jeglicher unter dem Betäubungsmittelgesetz BtmG stehen Stoffe seine Fahreignung in jedem Fall komplett verliert, sprich: in diesem Moment gar keinen Führerschein besitzen darf!
    Na super, dann hat Deutschland ja damit nochmal ein paar tausend Schwerverbrecher mehr....

  10. #20


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.808
    Blog-Einträge: 40

    AW: Ritalin, MPH, Methylphenidat und Autofahren/Führerschein

    Hallo

    Was die Zukunft da noch bringt, wird man sehen, aber dass das Autofahren unter MPH generell und jedem erlaubt wird, wird so wohl nicht geregelt werden, sondern im besten Fall, wie derzeit gebräuchlich, von einer individuellen Einzeltestung abhängig gemacht werden.

    Was ich sehr hoffe, weil zum ersten MPH bei jedem Erwachsenen mit AD(H)S individuell verschieden ist, bei jedem andere Wirkungen und eben auch Nebenwirkungen und Rebound-Phänomene auftreten und man daher mitnichten sagen kann, dass es bei jedem die Fahrtauglichkeit verbessert.

    Zudem setzt das Ganze erst mal eine korrekte Einstellung auf die bei jedem individuell verschiedene Dosierung voraus und auch da gibt es flächendeckende Probleme, sprich: Viele Erwachsene mit AD(H)S werden zum jetzigen Zeitpunkt mit einer völlig falschen Dosierung behandelt.

    Zum weiten, weil nach wie vor viele Erwachsene mit MPH behandelt werden, die überhaupt nicht richtig, sprich nach dem erforderlichen Verfahren und nach den erforderlichen Kriterien und von einem hinreichend erfahrenen Facharzt für Neurologie/Psychoatrie diagnostiziert wurden, sondern z.B. im Schnell- und Pi-mal-Auge-Verfahren vom nächsten Hausarzt und man bei einem großen Teil dieser Leute davon ausgehen kann, dass überhaupt keine AD(H)S vorliegt.

    Inwieweit ärztliche Gutachten (z.B. vom behandelnden Arzt oder der Klinik) bei dem Ganzen die MPU ersetzen können, dazu gibt es viele und eben auch leider sehr widersprüchliche Informationen, Angaben und Urteile, so, dass man sich also wohl immer noch in einer rechtlichen Grauzone bewegt und allem Anschein nach der Auslegungsspielraum der entsprechenden Behörden groß ist.

    Falls jemand dazu konkrete, neuere Informationen aus einer wirklich repräsentativen, möglichst gesetzgebenden Quelle hat, dann bitte hier einstellen.



    LG,
    Alex
    Geändert von Alex (24.09.2009 um 11:39 Uhr) Grund: Ergänzung

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