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Diskutiere im Thema Dosisfindungsorientierung im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #1
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 750

    Dosisfindungsorientierung

    Hallo, mir ist gerade etwas aufgefallen und zwar hatte ich die falschen informationen zu der wirkweise von ritalin adult,

    meine information war, 6h hält es maximal und dachte es wirkt wie ritalin SR.

    Jetzt sehe ich, dass ich mich total verlesen habe, und meine tiefs nach 6h, waren wohl immer hochs, das ist ganz schrecklich, weil ich damit die wirkung völlig falsch eingeschätzt habe,
    diese hohe dosis von 30-20-0 war damit völlig unnötig, und ich war viel zu überdosiert, kein wunder, dass es mir nicht half und ich mich so komisch fühle,
    derzeit und allgemein, ach je.

    das ist nicht gut! mein armes gehirn.. es erklärt aber vieles...

  2. #2
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 750

    AW: Dosisfindungsorientierung

    was heißt es also, wenn ich mich jetzt nach 6std. wesentlich besser fühle, als den ganzen tag bisher?

    eigentlich soll gleich das tagesmaximum erreicht sein, was sagt mir das jetzt, eigentlich dachte ich immer, oh, dann ist es raus und ich vertrage das wohl gerade so nicht.

    bin total verwirrt!!!

  3. #3
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 750

    AW: Dosisfindungsorientierung

    also ganz ehrlich, das müsste jetzt fast draußen sein, weil ich fühle mich das erste mal heute echt spitze, nicht total zugedröhnt, oder sonst was,

    klar, flüßig, etc.

    das vertrage ich wirklich nicht, und werde es jetzt ausschleichen lassen.

  4. #4
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.727

    AW: Dosisfindungsorientierung

    Meine Tiefs waren wohl immer Hochs?

    Warum verstehe ich dich nicht?

  5. #5
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Dosisfindungsorientierung

    Wenn es dir nach 6h besser geht, ist es eher ein Hinweis, das es vorher zu hoch dosiert war.

  6. #6
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.871

    AW: Dosisfindungsorientierung

    zeta schreibt:
    das vertrage ich wirklich nicht, und werde es jetzt ausschleichen lassen.
    Gestern hast du 10 mg genommen. Und heute hast du dann morgens wieder 30mg genommen, wenn ich das richtig verstanden habe? Und was verstehst du jetzt unter "ausschleichen"?

    Gestern noch hast du geschrieben, dass die 30 mg morgens immer sehr gut waren. Und heute schreibst du, dass es dir nicht geholfen hat und dass du dich komisch gefühlt hast. Was denn nun?
    Woran machst du deine MPH Wirkung fest? Woran merkst du, dass das MPH wirkt? Und wie fühlst du dich bei einer Unter- oder Überdosierung?
    Vielleicht hilft es dir, wenn du dir mal deine alten Beiträge der letzten 1,5 Jahre hier durchliest und dir mal rausschreibst, welche unterschiedlichen Medikamente, Medikamentenkombinationen und Dosierungen du in der Zeit ausprobiert hast und wie diese gewirkt haben.

    Wann du deine zweite Tagesdosis nehmen sollst, steht auf deinem Einnahmeplan. Das hat dein Arzt mit dir so vereinbart. Auf diesem Einnahmeplan steht auch die Dosis, die du nehmen sollst. Und dein Arzt hat dir sicher auch erklärt, wie lange Ritalin Adult wirkt. Ich bin ja beim gleichen Arzt in Behandlung und weiß daher, dass er das für seine verpeilten ADHSler alles immer noch auf den Einnahmeplan schreibt, damit man das nachlesen kann, wenn man es vergessen hat.

    Meiner Meinung nach liegt das "Problem" weder beim Medikament, noch bei der Dosis, noch bei den Abständen zwischen den Einnahmen, sondern es liegt an deinem Umgang damit. Du änderst immer wieder die Dosierung. Rauf und dann wieder runter. Kurze Zeit nimmst du Elontril, dann setzt du es wieder ab. Vor ca. 6 Wochen hattest du ja schonmal einen erneuten Versuch mit Elontril gemacht, das du dann nicht mehr genommen hast. Ähnlich läuft es bei dir mit deiner MPH Dosierung.
    Eine zeitlang läuft alles rund und dir geht es gut. Dann fängt alles wieder an zu schwanken und dir geht es sehr schlecht. Du änderst daraufhin die Medikation, ohne dass du dir mal Gedanken machst, was dazu geführt hat, dass es dir schlechter geht. Und das kann man in deinen Beiträgen der letzten 1,5 Jahre sehr gut nachlesen. Im Prinzip läuft das immer gleich ab.
    So wird das nichts, befürchte ich. Du verwendest deine Medikamente als Bedarfsmedikation und dafür sind sie nicht gemacht. Die MPH Dosis sollte man nicht täglich ändern. Das ist ja auch nicht gut für den Körper, wenn man ihn solchen Schwankungen aussetzt. Das sollte schon relativ konstant sein. Elontril ist ein Spiegelmedikament und es kann einige Wochen dauern bis der Spiegel aufgebaut ist.
    Schwankungen im psychischen Befinden und auch in der Leistungsfähigkeit sind normal. Und manchmal muss man da einfach durch und akzeptieren, dass es gerade eine blöde Zeit ist und dass man weniger leisten kann, weil die Psyche oder auch der Körper mit anderen Dingen beschäftigt sind. Man muss schrittweise lernen, solche Zeiten auszuhalten.
    Ich kann verstehen, dass du gerne eine gewisse Konstanz in deinem Leben hättest und dass diese Schwankungen sehr schwer für dich zu ertragen sind. Du musst dir darüber klar werden, was du möchtest. Ein Leben ohne Schwankungen gibt es nicht. Wenn diese Schwankungen sehr stark sind, dann kann es sein, dass andere psychische Störungen eine Rolle spielen. PTBS hast du ja als Komorbidität diagnostiziert bekommen. Da muss man dann eben schauen, ob diese Schwankungen sich noch in einem normalen Rahmen bewegen oder ob man medikamentös und auch psychotherapeutisch gegensteuern muss. Bei MPH kann das Problem sein, dass du dich selber mit einer zu hohen Dosis in Tiefphasen im Prinzip "betäubst" und dass es dir damit nur oberflächlich besser geht. Du bist nicht mehr müde, deine Leistungsfähigkeit ist ingesamt besser, die Konzentration auch, eine antidepressive Wirkung kann MPH auch haben, etc. Damit überwindest du zwar für kurze Zeit das Tief und dir geht es eine Weile besser, aber der nächste Absturz ist so leider vorprogrammiert.
    Du musst dir darüber klar werden, was du möchtest, auf lange Sicht gesehen.

  7. #7
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 750

    AW: Dosisfindungsorientierung

    ich ändere ja nicht ständig die medikation, es wirkt auch so, weil ich hier oft genau dann schreibe, wenn ich ratlos bin,
    ich habe eine ganze zeit lang 30-20-0 genommen, und ohne änderung, doch ich habe bereits geschrieben,
    dass diese vermutlich nur eine depression verdeckt und mir lediglich das gefühl gaben, es sei gut, denn ich habe nicht viel produktiv gutes auf meiner liste gefunden,
    als ich mal danach suchte.
    ich habe nicht mal hier schreiben können, regelmäßig, oder sonst was, das habe ich alles nicht geschafft.

    ich frage mich wirklich, was ich die ganze zeit über gemacht habe.

    im moment war es ganz schlimm mit 10-10-0 das kann man nicht beschreiben, und ich habe einfach gemerkt, dass mir das medikament nicht gut tut, wenn es raus ist, kann ich viel mehr, ich
    zappel zwar und rutsche hin und her und für ein paar minuten ist es die hölle, mich auf dem stuhl zu zwingen,
    doch trotz ablenkung und alles, habe ich viel mehr und schneller runter geschrieben, was meine aufgaben angeht, als in den letzten 7 monaten.

    das gleiche gilt für das lesen und schreiben hier im forum.

    außerdem habe ich gestern nur sehen wollen, ob es am spiegelfall liegt, denn sollte das mph 8 stunden wirken, habe ich kontinuierlich einen höheren spiegel bekommen,
    als ich aber völlig klar sah, ich fühlte mich gut, aber konnte nichts, nichts ordnen, nichts struckturieren, denken war ein graus,
    und ich musste liegen, und habe auch ganz komisch gesehen,
    damit ist es eben das mph, dass ich nicht vertrage.
    vermutlich gerade schlimmer, wegen der unverträglichkeit der kombination von beidem in meinem fall.

    mit dem elontril habe ich die schwierigkeiten, dass es am anfang immer super ist, bessere konzentration, ich kann mir dinge merken, alles ist besser,
    nur leider nach 2 monaten, vielleicht sogar etwas weniger, geht es gar nicht mehr, nur noch müde, unkonzentriert, etc.
    es sei wohl auch nicht selten, dass es eben gerade so wirkt.

    was ich will ist klar, ich möchte, dass ich eine lösung für mich finde,
    klar zu bleiben, und stabil, doch wenn ich kaum reflexion habe, und ich fühlte mich nicht ausreichend informiert bezüglich der medikation, offensichtlich weiß ich ja nicht,
    wie lange es wirkt, mit hochs und tiefs, meine ich die peaks im wirkspiegel. immer wenn ich dachte, müde, etc. jetzt ist es raus war es nach 6 std. konnte quasi sogar die uhr danch stellen. und ich konnte auch nicht genau herraus finden wann es zu viel, oder zu wenig war.
    da habe ich hier auch nachgeforscht.
    doch es ist auch klar, wenn alles nichts half, und ich es gar nicht wirklich vertragen, response fall bin,
    dann ist es logisch, dass ich nicht herraus finden konnte, wann es nun eine gute wirkung für mich zeigt.
    was ich auf jeden fall sagen kann, es war schön, mal ruhiger zu sein und sich erwachsen zu fühlen.

    in therapeutischer behandlung bin ich bereits, beginne nun auch wieder eine ergotherapie.
    ich kümmere mich schon, aber bitte vergesst nicht, dass es auch echt nicht leicht ist.

    meine schwankungen sind sehr stark, ich muss mich vermutlich wiklich mehr durchsetzen, ich habe alle 4 monate einen termin beim psychiater, minimum waren 2 monate differenz zwischen zwei terminen.
    und ich habe irgendwie nicht eingesehen, dass ich in eine akutsprechstunde gehen kann, wenn ich etwas komisch finde etc. dachte immer, dass geht nur, wenn man total am ende ist.
    habe auch immer über email versucht alles abzusprechen und so weiter.

    die meisten unterstellen mir sehr vernunftloses verhalten und in manchen phasen ist das wohl auch so,
    aber in der regel nicht.
    ich will mein leben leben und nicht ewig krank sein.
    Geändert von zeta (28.06.2015 um 17:48 Uhr)

  8. #8
    Kennt sich hier aus

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    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 750

    AW: Dosisfindungsorientierung

    vielleicht und das werde ich meinem arzt nächste woche mitteilen, vertrage ich auch diese erstfreigabe des mph nicht,
    sondern nur den langsam abgegebenen teil des medikaments, das könnte erklären, warum ich erst nach 6 stunden eine deutliche konzentrations und verarbeitungsveränderung feststelle.

    https://adhs-chaoten.net/content/Pla...MPH_retard.png

    da steht, dass es nach 6std. ein maximumspeak erreicht, doch auch noch stunden danch, etwa 3 geht es sehr gut bei mir, und dann ist alles beim alten.

    doch die ganze zeit davor, ist es richtig schlimm, ich bekomme extrem hunger, kann mich gar nicht konzentrieren, merke ein künstliches wach sein, bei zähem denken und stilllegung,
    es ist ganz schwer etwas zu struckturieren und ist benebelt, zäh, ekelig und so weiter.
    ich mag diesen zustand gar nicht mehr.
    ich komme mir dann richtig dumm vor, bin zum teil sexuell erregt und nicht ich selbst.

    - - - - - - - - - - Beiträge zusammengeführt (< 3 Minuten Zeitunterschied) - - - - - - - - - -

    und das ganze egal in welcher dosis, wobei es bei 20mg die zeit ab nach 6 std. am besten ist. aber wie gesagt davor, ob mit 10, oder mehr, immer das gleiche, vielleicht nur intensiver.

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    und das meine ich, ich bin ein laie, wie sollte ich das alles wissen und verstehen, ich war unter ärztlicher aufsicht permanent überdosiert,
    war aber zu sehr drin, um dies regestrieren zu können. das macht mir auch etwas sorge, nun.

  9. #9
    Kennt sich hier aus

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    AW: Dosisfindungsorientierung

    ich möchte aus meinem potenzial etwas machen.

  10. #10
    Ist hier zuhause

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    Forum-Beiträge: 2.410

    AW: Dosisfindungsorientierung

    Habe ich dich richtig verstanden, dass du mit der Formulierung "Hoch" die maximale Wirkstoffreisetzung meinst? Für mich liest sich das, als hast du bisher weder die richtige Dosis noch das richtige Medikament für dich gefunden, weil du eine konstantere Wirkung wünscht als bei Ritalin adult - also idealerweise wie bei Ritalin SR?

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Thema: Dosisfindungsorientierung im Forum ADHS Erwachsene Medikamente bei ADHS bei Erwachsenen Forum
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