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Diskutiere im Thema AD Wechsel , von Paroxat(SSRI) zu Trevilor/Venlafaxin & allg.AD-Wechsel. im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #41
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: AD Wechsel , von Paroxat(SSRI) zu Trevilor/Venlafaxin & allg.AD-Wechsel.

    RobAthlet schreibt:
    Das sie einem ohne langes Gespräch zuerst immer einen ein AD "aufs Auge drücken",bevor MPH kommt,ist eigentlich Standard.

    Das ist ja auch durchaus sinnvoll. Wie du der Packungsbeilage von allen MPH Produkten und auch so einigen Erfahrungsberichten hier entnehmen kannst, kann MPH Depressionen verursachen oder triggern. Ein erfahrner Arzt probiert es daher bei vorhandener Vorgeschichte eher ungern alleinig mit MPH, da dies eh meist beschriebenes verursacht. Daher ist eine vorherige Einstellung auf ein AD sehr sehr sinnvoll um dann ohne ein Rezidiv mit der MPH-Medikation zu beginnen. Auch das ist cleveres Dosieren.

  2. #42
    RobAthlet

    Gast

    AW: AD Wechsel , von Paroxat(SSRI) zu Trevilor/Venlafaxin & allg.AD-Wechsel.

    Nur habe ich bei der letzten Ärztin gar nichts von einer Depression oder ähnliches erwähnt.Die wusste nur das ich Paroxat und Trimipramin
    nehme.

    Das andere ist logisch.

    Aber ich habe schon verstanden und weiß jetzt wie ich da vorgehe.

  3. #43
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: AD Wechsel , von Paroxat(SSRI) zu Trevilor/Venlafaxin & allg.AD-Wechsel.

    Ja wenn du Paroxat und Trimipramin nimmst ist es ja nun wahrlich nicht schwer auf eine Depression zu kommen.


    Meinst du du findest überhaupt einen Arzt dem du so vertrauen kannst, das du nicht alles von ihm in Frage stellst?

  4. #44
    RobAthlet

    Gast

    AW: AD Wechsel , von Paroxat(SSRI) zu Trevilor/Venlafaxin & allg.AD-Wechsel.

    Ich bin damals aufgrund der "frischen ADS Diagnose" und dann gleich der Erschöpfungsdepression mit schweren Schlafproblemen schwer angeschlagen gewesen, und man hat mich/uns aufgrund der ADS Arzt Problematik ( wenig Ärzte mit wenig Zeit) zusätzlich auf dem linken Fuß erwischt.Damit hat keiner gerechnet.

    Jetzt sieht das ganz anders aus.Ich bin darauf vorbereitet und ziehe das ganz anders auf.Ich baue mir auch ein Netz auf....und wenn alles schief geht,verlasse ich mich auf mich selbst.Ich weiß ja jetzt schon ziemlich genau,wie es theoretisch funktioniert.

  5. #45
    Nyx


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 231

    AW: AD Wechsel , von Paroxat(SSRI) zu Trevilor/Venlafaxin & allg.AD-Wechsel.

    RobAthlet schreibt:
    Nur habe ich bei der letzten Ärztin gar nichts von einer Depression oder ähnliches erwähnt.Die wusste nur das ich Paroxat und Trimipramin
    nehme.

    Das andere ist logisch.

    Aber ich habe schon verstanden und weiß jetzt wie ich da vorgehe.
    Kannst du mal in 2-3 Sätzen schreiben, was du eigentlich erreichen willst.

    Also z.B. welches Medikament du haben möchtest.

    Willst du auf Methylphenidat eingestellt werden? Willst du dein Paroxetin durch Venlafaxin ersetzen?

    Brauchst du diese Antidepressiva überhaupt oder bist du davon überzeugt, Antidepressiva zu brauchen und willst du noch Stimulanzien oder willst du die Antidepressiva durch Stimulanzien ersetzen?

    Ich bin mir nicht sicher, ob Methylphenidat Depressionen auslösen kann. Zumindest aber kann Methylphenidat die Wahrnehmung einer Depression verstärken und sie so deutlich unangenehmer erscheinen lassen. In einer depressiven Stimmungslage war es für mich unerträglich Methylphenidat zu nehmen. Das habe ich als Qual empfunden.

    Es macht für einen Arzt also schon Sinn darauf zu achten, dass beim Patienten aktuell keine depressive Stimmungslage einstellt, bevor er mit Methylphenidat beginnt. Vor allem wird in den Fachinformationen auch vor Komplikationen im Kontext von Depressionen gewarnt.

    Und es gibt Ärzte, denen ist ihre Approbation nicht nur wichtig sondern heilig und nehmen es dann manchmal übergenau.

    Wenn man Betäubungsmittel vom Arzt haben möchte, dann lohnt es sich ehrlich zu sein. Wenn eine Lüge, wenn auch nur eine kleine, die Behandlungsbasis darstellt, dann kann einem das später mal um alle Ohren fliegen und dann bekommst du plötzlich gar nichts mehr.

  6. #46
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: AD Wechsel , von Paroxat(SSRI) zu Trevilor/Venlafaxin & allg.AD-Wechsel.

    Also aus eigener sehr sehr leidlicher Erfahrung kann ich sagen, das MPH aber sowas von aus heiterem Himmel eine Depression/Rezidiv auslösen kann. Ich war der grössenwahnsinnigen Meinung ich müsse MPH ohne AD nehmen, habe gegen den Rat meines Arztes die Entscheidung getroffen und bin zu einer agitierten Depression mutiert. Gar nicht lustig...

    Das Schlimme ist ja dann auch, das ein Rezidiv die eigentliche Behandlung auch erstmal enorm zurückwirft, weil man erst ein geeignetes AD finden muss, und dann beschwerdefrei sein muss, bevor es dann endlich weitergeht.

  7. #47
    RobAthlet

    Gast

    AW: AD Wechsel , von Paroxat(SSRI) zu Trevilor/Venlafaxin & allg.AD-Wechsel.

    Zitat :

    Wenn man Betäubungsmittel vom Arzt haben möchte, dann lohnt es sich ehrlich zu sein. Wenn eine Lüge, wenn auch nur eine kleine, die Behandlungsbasis darstellt, dann kann einem das später mal um alle Ohren fliegen und dann bekommst du plötzlich gar nichts mehr.

    Was willst Du mir damit sagen,von welcher vermeintlichen Lüge sprichst Du?

    Es ist eher das komplette Gegenteil der Fall,ich bin zu ehrlich und offen.Das werde ich aber reduzieren und einschränken.Das bringt nur Nachteile.

  8. #48
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: AD Wechsel , von Paroxat(SSRI) zu Trevilor/Venlafaxin & allg.AD-Wechsel.

    Was bringt dir denn Ehrlichkeit bei Ärzten für Nachteile? Nenn mal ein Beispiel, kann mir da gar nichts drunter vorstellen.

    Um so weniger man offen legt, umso schwieriger wird es für den Arzt eine genau angepasste Behandlung zu erschaffen.

  9. #49
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.410

    AW: AD Wechsel , von Paroxat(SSRI) zu Trevilor/Venlafaxin & allg.AD-Wechsel.

    Also: vor der Behandlung mit Stimulanzien muss für den Arzt klar sei, dass es durch eine Depression oder Dysthemie nicht zu Komplikationen im Sinne eines Suizids kommt. Darum wird dieses zwangsläufig abgefragt und abgekärt - unabhängig von einer sich eventuell überschneidenden Symptomatik mit ADHS. Dazu kommt, dass die nicht ausreichend behandelte Depression unter Verbesserung der Wahrnehmung unter Stimulanzien auch anders und stärker wahrgenommen werden kann, was aber vom Patienten nicht unbedingt einer Vorerkrankung zugeordnet werden kann. Unter solchen Bedingungen kann zum einen nicht herausgefunden werden, welche Dosis passt und zum anderen besteht tatsächlich die Gefahr, dass in Kombination mit eventueller Antriebssteigerung durch die Stimulanziengabe Kurzschlussreaktionen zum Suizid führen. Darum muss der Arzt diese Dinge berücksichtigen. In der Packungsbeilage ist hierzu ein Hinweis enthalten. Das bedeutet aber nicht, dass bei bekannter Vorerkrankung keine Therapie mit Stimulanzien erfolgen darf, sondern dass der Arzt besondere Sorgfaltspflichten hat, was Überwachung und Kontrolle angeht.

    Verschweigt der Patient etwas (was auch als lügen aufgefasst werden kann) und es stellt sich hinterher heraus, dass dies wichtig gewesen wäre, kann das unter Umständen dazu führen, dass der Arzt das Risiko der Fortsetzung der Stimulanzientherapie nicht unter den gegebenen Voraussetzungen tragen kann und wird.

    Ich glaube, dass ist das, was Nyx meinte.

  10. #50
    RobAthlet

    Gast

    AW: AD Wechsel , von Paroxat(SSRI) zu Trevilor/Venlafaxin & allg.AD-Wechsel.

    Unter Ehrlichkeit meinte ich ( diesen Punkt) ,daß man nicht alle Stationen nennen sollte, wo man vor diesem Arzt war.Ganz egal, ob Du Schuld warst,oder nicht,
    im Endeffekt fällt alles negativ auf dich zurück.Schwieriger Patient etc.

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