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Diskutiere im Thema AD Wechsel , von Paroxat(SSRI) zu Trevilor/Venlafaxin & allg.AD-Wechsel. im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #11
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: AD Wechsel , von Paroxat(SSRI) zu Trevilor/Venlafaxin & allg.AD-Wechsel.

    Na moment mal.... es kommt auch auf die Schwere der Erkrankung an, wie hoch die Dosierung ist. Wenn es dir mit z.B. 20 mg Paroxat so geht, das du lebensfähig bist, vllt. sogar einem Beruf nachgehen kannst, ein Sozialleben hast und nicht verwahrlost, dann würde ich auch nicht mehrere Medis oder einen Wechsel sofort in Erwägung ziehen. Wenn aber z.B. Nebenwirkungen trotzdem erträglicher sind als die Krankheit selbst, dann sieht das schon anders aus. Du kannst ja nicht von dir auf alle anderen schliessen. Gerade bei Depressionen ist das ein sehr sehr weites und drastisches Spektrum.

    Bei Harnverhalt muss das Medikament sowieso abgesetzt werden, das ist aber eine eher seltene Nebenwirkung (wenn sie in voller Schwere ist), die übrigens in leichterer Form auch bei Frauen auftritt. Meistens ist es eher so, das der Harnverhalt sich so äussert, das man die ersten Wochen etwas schwerer urinieren kann, man sitzt halt 2-3 Min länger auf Klo.

    Da ich denke das der Arzt weiss das du lesen kannst, rennst du doch nicht ins offene Messer. Es gibt Packungsbeilagen. Medikamente haben nun mal häufig Nebenwirkungen, und weder der Arzt noch du selbst weisst vorher ob diese dem Nutzen überwiegen oder andersherum, geschweige denn welche und ob überhaupt welche bei einem Individuum auftreten.

  2. #12
    RobAthlet

    Gast

    AW: AD Wechsel , von Paroxat(SSRI) zu Trevilor/Venlafaxin & allg.AD-Wechsel.

    Zuerst einmal ist Zß Harnverhalt ein Notfall, da kann ich nicht einfach so darüber gehen.Ich habe letztes mal noch meine Hausärztin gefragt,ob sich das ankündigt.Sie sagte, daß tritt sofort auf.

    Desweiteren weiß ich von einer Studie, daß es 20-30 sehr gute potente Psychopharmaka gibt,die vieles abdecken.Die meisten Psychiater hantieren aber nur mit einem 1/4 davon.

    Bei NW unterscheide ich zw. lebensgefährlich,oder nicht.Desweiteren, ist das erträglich-zumutbar(zß 1-2 Wochen nicht schlafen können-schon oft gelesen-ist nicht erträglich,va nicht wenn man psychisch an sich schon angeschlagen ist),leichte Übelkeit für ein paar Tage wäre erträglich.

    Ich mache mich doch nicht lächerlich( und bin viel zu klug&gebildet), mein Wissen/Erfahrungen etc basierend auf nur meinen Erfahrungen "zu begründen".Ich habe schon in unzähligen Foren die immer gleichen Probleme von Usern "erzählt bekommen/mitgelesen" und mit vielen Leuten ,von Betroffenen bis Arzt bis Krankenschwester etc unterhalten.

    1-2 Ärzte besuchen und schlecht behandelt worden zu sein,und dann zu behaupten alles wäre schlecht,machen doch eher die Laien,die sich auch nicht mit Medikamenten auskennen.

    Da gibt es Leute in Foren die durch Medikamente Selbstmordgedanken bekommen,halluzinieren etc also
    Hardcore NW haben ,und sich dann das Medikament nicht absetzen trauen,weil der Arzt nicht zu sprechen ist.
    Geändert von RobAthlet (10.06.2015 um 20:26 Uhr)

  3. #13
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: AD Wechsel , von Paroxat(SSRI) zu Trevilor/Venlafaxin & allg.AD-Wechsel.

    Es stehen bei fast jedem Medikament, bis hin zu Aspirin teils lebensbedrohliche Nebenwirkungen. Ob die nun immer bei dir auftreten weiss kein Mensch. Ja, es gibt sogar mehr potente Psychopharmaka, aber jedes wirkt eben bei jeden anders, sowohl in Sachen Wirkung als auch Nebenwirkung. Die Medikamente, die am verträglichsten bei der breiten masse sind und die beste Wirkung haben werden immer zuerst probiert. Ist doch logisch.


    Die immer gleichen Probleme liest du, weil es eben für jede Stoffklasse die immer gleichen eventuell auftretenden Nebenwirkungen gibt. Eine Chemotherapie hat auch erhebliche Nebenwirkungen, die Leute ertragen das aber, weil es ihnen danach evt. besser geht. Das ist jetzt ein sehr plakativer Vergleich, aber so ist es eben auch mit den Psychopharmaka. Um so beschissener es einem geht, um so mehr nimmt man in Kauf, damit es einem besser geht /muss man oft auch in Kauf nehmen, vor allem wenn kleine Dosen oder ein Solopräparat nicht helfen.

    Wenn es dir mehr Nachteile als Vorteile bringt ein Präparat zu wechseln oder eine Dosis zu erhöhen dann ist das doch sehr schön für dich, das heisst aber nicht, das alle die nicht das "Glück" haben, zu leichtsinnig sind oder schlechte Ärzte haben.

  4. #14
    RobAthlet

    Gast

    AW: AD Wechsel , von Paroxat(SSRI) zu Trevilor/Venlafaxin & allg.AD-Wechsel.

    Die Leute brechen en masse,reihenweise die Versuche vorzeitig ab.Zu deinem genannten Nutzen/Schaden Ergebnis nach der Eindosierung kommt es erst doch gar nicht.

    Wenn Du nur kompetente Ärzte hattest/kennst,sei froh.Ich würde sagen die breite Masse ist sicher nicht zufrieden,geschweige zuerst einmal überhaupt einen Arzt zu bekommen.

    Wäre es so,wie Du behauptest,wären Foren an sich überflüssig.Allen ging es gut.
    Die Medikamentendiskussionen könnte man sich dann überhaupt ersparen.(die in Foren meist das beliebteste Unterforum sind,warum nur? )

  5. #15
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: AD Wechsel , von Paroxat(SSRI) zu Trevilor/Venlafaxin & allg.AD-Wechsel.

    Nur weil ich es anders sehe, heisst das nicht, das ich nicht auch negative Erfahrungen oder sehr schwerwiegende Nebenwirkungen hatte. Ich weiss aber wie es mir ohne Medikamente geht, von daher bin ich da kulanter in Sachen Eindosierung und Ausprobieren. Ich bin ein Fall der mehrere Antidepressiva braucht um einigermaßen gut klar zu kommen. Ich habe genug ausprobieren müssen, um ein gutes Ergebnis zu bekommen. Ich kam aber auch von ganz weit unten, von daher hat sich bei jegliches Rumprobieren sowohl mit Ärzten als auch mit Medikamenten durchweg gelohnt. Mir blieb ja auch nichts anderes übrig.

    Ich war Anfang des Jahres wegen Nebenwirkungen 6 Wochen im Krankenhaus, aber ich würde nie auf die Idee kommen da irgendwen zu verurteilen, weder der Arzt hat Schuld noch waren die Antidepressiva falsch. Ich habe alle Packungsbeilagen gelesen, und habe halt das Pech gehabt eine schwere Nebenwirkung zu haben.

    Das ist nun mal so, wenn man auf starke Medikamente angewiesen ist. Das ist eben das häufigste Problem bei den potenten Medikamenten, die haben meist auch signifikantere Nebenwirkungen. Gäbe es Medikamente ohne Nebenwirkungen die Wunder bewirken würden wir die wohl bekommen, aber so ist nun mal nicht die Realität. Das kann man so hinnehmen, oder man kann sich daran aufhalten. Ändern wird es trotzdem nichts.

  6. #16
    RobAthlet

    Gast

    AW: AD Wechsel , von Paroxat(SSRI) zu Trevilor/Venlafaxin & allg.AD-Wechsel.

    Man kann auch mit Wissen hingehen,ganz engmaschig die Rahmenbedingungen knüpfen(was eigentlich Standard sein sollte),viel. auftretende NW vorher besprechen mit Gegenmaßnahmen,konkrete Fragen stellen,und die simpelsten 0815 Regelungen für das Ein & Ausdosieren eines Medikaments va AD einhalten.(was auch Standard sein sollte)

    Da die Meisten sowieso mehrere Wochen/Monate bis zum nächsten Termin haben,kann man das Medikament auch bewusst ganz langsam eindosieren & ausdosieren.Das ist so simpel,banal,und leicht zu handeln bzw zu verstehen.Daran scheitern schon die meisten Psychiater.

    Ist es ein Notfall, muss man zB SSRI sowieso mit Benzos(ca 2 Wochen) oder TZA(zum schlafen) kombinieren.Wenn die daran schon scheitern...das steht in jedem Lehrbuch...wie wollen die Kasperln sich dann überhaut erst mit MPH & Co auskennen.

    Ich habe übrigens auch schon oft die Lebensgeschichten-umstände von ADSlern gelesen,die meinten die richtigen Medikamente zu bekommen,einen guten Arzt zu haben etc.Da war ich immer erstaunt,und dachte mir nur.....das klingt doch alles nach wie vor "schlecht"...das können die nicht ernst meinen.......

    Mein Onkel (Arzt) meinte mal: Wie soll denn ein Laie feststellen,ob ein Arzt gut ist?Viele verwechseln auch nett mit kompetent.
    Geändert von RobAthlet (10.06.2015 um 21:59 Uhr)

  7. #17
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: AD Wechsel , von Paroxat(SSRI) zu Trevilor/Venlafaxin & allg.AD-Wechsel.

    Die "Kasperln" wissen aber eben auch, das (gerade in ihrem Fachgebiet) die Hinweise auf Nebenwirkungen genau diese hervorrufen. Auch ganz simples 0815-Wissen.

    Das Ein-und Ausdosieren eines Medikamentes richtet sich optimalerweise nach dem Patienten und zweitranig nach den Herstellerempfehlungen. Dem einen geht es besser wenn er es langsam aus-und eindosiert, dem anderen wenn man es zügig macht. Ich würde mit der langsamen Nummer über Monate gar nicht zufrieden sein.

    In einem Notfall wird ja auch fast immer Benzo oder TZA gegeben, oder ein sedierendes NL, Notfälle sind aber eben stationär optimalerweise zu behandeln, daher erfolgt diese Medikation auch meist nur stationär. Da die Wahrscheinlichkeit z.B. für letale kardiale Ereignisse bei TZA in Überdosierung sehr hoch ist, gibt man es logischerweise Notfällen (meist akute Suizidgefahr) ambulant sehr ungern. Ob es also Kasperltheater ist, was die Ärzte da machen, oder gar sehr verantwortungsvoll sollte man doch differenzierter betrachten.


    Wenn etwas schlecht klingt heisst das ja nicht, das es vorher nicht noch viel schlechter war. Du gehst hier immer von sehr hohem Niveau aus, es gibt aber auch Stufen über, aber eben auch unter dir in Sachen Stärke der Symptome.
    Geändert von creatrice (10.06.2015 um 22:08 Uhr)

  8. #18
    RobAthlet

    Gast

    AW: AD Wechsel , von Paroxat(SSRI) zu Trevilor/Venlafaxin & allg.AD-Wechsel.

    Zitat:

    Das Ein-und Ausdosieren eines Medikamentes richtet sich optimalerweise nach dem Patienten und zweitranig nach den Herstellerempfehlungen.

    Soll das ein Witz sein ?Die richten sich nie nach den Patienten,sondern genau andersrum.Meist haben sie eine SCHEMA F Behandlung für alle.Die halten sich nicht mal an die Hersteller,das wäre noch gut,sondern geben bei zß AD gleich die normale Dosis etc.

    Außerdem gilt für mich folgende These:

    Von 100 %, max.20% befriedigend bis gut,5% sehr gut,den Rest kann man vergessen.Da es an sich deutschlandweit nur wenige gibt,
    kannst dir ausrechnen wie groß die Wahrscheinlichkeit ist,an einen guten-sehr guten zu geraten.

    Es gibt meiner Meinung nur eine Möglichkeit das Systhem zu durchbrechen,und selbst dann wird es schwierig.Mit Geld & Vitamin B.
    Wenn Du wartest&hoffst,hast Du ganz schlechte Karten.

  9. #19
    Ist hier zuhause

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    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: AD Wechsel , von Paroxat(SSRI) zu Trevilor/Venlafaxin & allg.AD-Wechsel.

    Also ich habe immer mit den Ärzten zusammen überlegt was wie am besten für mich ist. Für mich hat das die "Fehlerquote" enorm minimiert. Wenn der Patient allerdings keine Wünsche oder belange äussert ist es schwierig für den Arzt eine individuelle Behandlung zu realisieren. Er weiss ja nicht was an dem Patienten individuell ist. Da ist dann Schema F schon sicherer für Erfolg, als irgendwelche Individualexperimente. Ich schrieb "optimalerweise", zum Optimum gehört eben auch die Compliance und die Eigenverantwortung und das Verständnis des Patienten. Um so weniger Komponenten vorhanden sind, umso schwieriger wird es nun mal für Arzt und Patient.


    Geld und Vit B sind wahrlich nicht für alle Koryphäen ausschlaggebend Wer sich von so etwas hauptsächlich bei der Patientenauswahl leiten lässt kann ja gar nicht am Patienten(wohl) interessiert sein.......

  10. #20
    RobAthlet

    Gast

    AW: AD Wechsel , von Paroxat(SSRI) zu Trevilor/Venlafaxin & allg.AD-Wechsel.

    Bei "der Elite " geht es immer um Geld.

    Ich glaube auch , dass es 2 Arten von Patienten gibt.Die Einen,die sich immer selbst für alles die Schuld geben,und jene,die es nicht machen.


    Die Ärzte sprechen sich grundsätzlich frei von jeder Schuld & Fehlern.

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