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Diskutiere im Thema Wie lange soll man Ritalin einnehmen? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #21
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.871

    AW: Wie lange soll man Ritalin einnehmen?

    4.Kl.konzert schreibt:
    Die ADHS ist nicht dynamisch. Aber ich weiß was du meinst, du sagst es ja im nächsten Satz: Die Beeinträchtigung hängt von den Umständen ab.
    Dynamisch ist nicht das richtige Wort, das dachte ich mir schon als ich es geschrieben habe. Aber fällt nix passenderes dazu ein.

    Mir geht es nicht nur um die äußeren Umstände, sondern auch um die "inneren Umstände", die Komorbiditäten, die sich negativ auf die einzelnen ADHS Symtome auswirken können. Wenn die Komorbiditäten entsprechend mitbehandelt werden, können (müssen aber nicht!) einzelne ADHS Symtpme schwächer werden. Und dementsprechend kann man dann über einen Auslassversuch rausfinden, welche Symptome in welcher Ausprägung immer noch vorliegen.

    Bei mir war eines meiner größten Probleme die Impulsivität gepaart mit emotionaler Instabilität, vor allem im zwischenmenschlichen Bereich und insbesondere in der Arbeit. Meinen damaligen Job, in dem ich deswegen große Probleme habe, habe ich dadurch verloren. Elontril hat mir lange Zeit sehr geholfen, mit der emotionalen Instabilität besser klar zu kommen und ich habe parallel dazu Strategien gelernt, wie ich mich in bestimmten zwischenmenschen Situationen besser verhalte. Und zwar so, dass ich mich damit auch besser fühle.
    Bei mir ist es so, dass ich dadurch das Elontril (zusätzlich zum MPH) aktuell nicht mehr brauche.

    Auf der anderen Seite ist das MPH notwendig geworden, weil ich wieder studiere und da große Probleme mit der Konzentration habe.
    Das meine ich mit dynamisch.
    Ich möchte mich nicht festlegen, wie lange ich MPH und andere Medikamente nehme, sondern das möchte ich gemeinsam mit meinem Arzt immer wieder neu bestimmen können. Und dazu gehört für mich auch, dass man ab und an schaut, wie es ohne Medikamente läuft.
    Aktuell würde es ohne nicht gehen, dazu bin ich leider zu stark betroffen.
    Geändert von Fliegenpilz ( 5.06.2015 um 02:07 Uhr)

  2. #22
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Wie lange soll man Ritalin einnehmen?

    P.Milli schreibt:
    Du weißt sicherlich schon, dass es Aufmerksamkeitsdifizits-Hyperaktivitäts-Störung heißt.
    Und Aufmerksamkeitsdefizit heißt, dass jemand unzureichend seine Gedanken, seine Auswahl von Umgebungsreizen oder sogar sein Handeln willentlich bestimmen kann. Dadurch überfluten einen z.B. unnütze Gedanken, man hört einen Gespräch aus der Umgebung ungewollt zu, oder man handelt nach Impulsen.
    Ist es nur ein leichtes ADS, dann sind einfach die durchs ADS gestörten Fähigkeiten dennoch ausreichend vorhanden.
    Und prompt beweist Du, dass ich richtig liege ....
    Allein Deine Zeilen hier zeigen, dass es Dir an Fachwissen mangelt, auch wenn sie teilweise natürlich zutreffen (insofern, dass es Unterschiedliche Schweregrade gibt, was eine Spektrumsstörung aber bereits impliziert).

    Allerdings scheinst Du der Ansicht zu sein, dass sich hier nur leichtgradige Fälle tummeln, während Du der einzige schwere Fall bist und da kann ich Dir versichern, ist das eines der weiteren, vielen typischen ADHS-Symptome, nämlich mangelnde Selbst- und Fremdwahrnehmung.
    (Und BTW: Die Menge der Medikation steht in keinem Zusammenhang mit der Ausprägung/ dem Schweregrad einer ADHS)

    Während die Unterteilung in leicht- mittel- und schergradig durchaus zutreffend ist (wenngleich auch schwer zu einem Spektrum passt), stimmt Deine Ansicht über Verteilung und Zuordnung nicht.
    Was Du als schwerst betroffen beschreibst, entspricht einer mittelgradigen ADHS.
    Schwer und schwerst Betroffene wirst Du wohl eher in bereichen finden, in die keiner gerne schauen mag, z.B. Justizvollszugsanstalten, auf der Straße lebende Menschen etc, eben jene, die es nicht mal zu einem halbwegs funktionierendem Leben geschafft haben.
    Auch leichtgradig Betroffene bekommen eine Diagnose nur dann, wenn die Beeinträchtigungen die Diagnosebedingugnen erfüllen, sie also deutliche Probleme in mehreren wichtigen Lebensbereichen haben.
    Die Verteilung ist auch hier in etwa die typische Gauß'sche Glockenkurve, der Großteil ist mittelgradig betroffen, dazu kommen wenige schwer Betroffene und auch nicht viel leicht Betroffene.
    Die Übergänge sind fließend, logisch bei einer Spektrumsstörung.

    Und nein, ich werde mir das jetzt nicht antun und noch weiter darauf eingehen, nur soviel:
    Die Bezeichnung Aufmerksamkeitsdefizit stammt aus den Anfangszeiten und ist falsch gewählt, was man heute auch einhellig zugesteht, jedoch hat man beschlossen, den Namen nicht zu ändern, da er schon zu lange besteht und damit schon einen gewissen Bekanntheitsgrad hat und zu viel (Aufklärungs-) Arbeit daran hängt.
    Und das ist nur ein einziger Punkt...

    Korrekter, aber auch nur einen Teil der Störung beschreibend, wäre der Begriff Aufmerksamkeitsinkonsistenz, aber wie gesagt, ich werd mir das nicht antun, das wäre vergebene Liebesmüh, das zeigen mir sowohl Deine Postings, als auch Deine Reaktionen auf Antworten anderer, sogar Fachpersonen in diesem Bereich, die versuchen einige Dinge richtig zu stellen, .... das wird nichts.
    Geändert von Fliegerlein ( 5.06.2015 um 10:35 Uhr)

  3. #23
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 97

    AW: Wie lange soll man Ritalin einnehmen?

    Ich nehme Methylphenidat seit über 20 Jahren. Es hat mir nur geholfen und nicht geschadet.

  4. #24
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.410

    AW: Wie lange soll man Ritalin einnehmen?

    Methylphenidat ist als Wirkstoff seit den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts zugelassen. Gäbe es diese von Kritikern behaupteten Schäden und Langzeitfolgen tatsächlich, wäre der Wirkstoff längst vom Markt genommen, weil weder die Hersteller sich möglichen Schadensersatzforderungen aussetzen wollen, noch die Krankenversicherer Folgekosten tragen möchten.

    Es hat aber relativ frisch eine Erweiterung der Zulassung - nämlich für uns Erwachsene als Medikinet adult und als Ritalin adult - gegeben. Diese wäre weder als Medikamentenzulassung noch als verordnungsfähig zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherungen erfolgt, wenn es sich nicht um ein hochwirksames Medikament handeln würde, dass den Kriterien der Erforderlichkeit unter den Kosten/Nutzen-Abwägungen entspricht.

    Die Besonderheit, die immer zu grossen Ängsten führt, liegt darin, dass es als Stimulanz den Vorschriften zu Betäubungsmitteln unterliegt. Betäubungsmittel unterliegen nicht deshalb strengen gesetzlichen Anforderungen, weil sie für den Patienten, der sie aus gesundheitlichen Gründen benötigt, schädlich sind, sondern weil es Probleme für und mit Menschen gibt, die die Wirkstoffe nutzen, ohne sie zur Behandlung einer Erkrankung zu benötigen. Sinn und Zweck der BtM-Vorschriften ist es, die Allgemeinheit vor den Folgen von Suchterkrankungen zu schützen, in dem der Zugang zu den Substanzen durch die grösst mögliche Kontrolle erschwert wird, Verwendung, Handel und Weitergabe ausserhalb der rezeptierten Verordnung verboten ist und strafrechtlich verfolgt wird. Dies geschieht zur Verhinderung von Beschaffungskriminalität und zur Minderung der Folgekosten durch die Behandlung der Suchterkrankungen.

    MPH zur Behandlung von ADHS bei vorliegender ADHS macht nicht abhängig, es führt nicht zu Tolleranzentwicklung und auch nicht zu Dosissteigerung wegen langjähriger Einnahme. Auch ein Suchtdruck besteht nicht. Bestes Beispiel dafür ist das häufige Vergessen der Einnahme. Insoweit besteht da eigentlich keine Gefahr, die durch eine besondere Gesetzgebung geregelt werden müsste. Es geht bei der BtM-Kontrolle wirklich nur darum, die Verfügbarkeit des Wirkstoffs zur Vorbeugung missbräuchlicher Nutzung grösst möglich zu beschränken.

  5. #25
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 179

    AW: Wie lange soll man Ritalin einnehmen?

    Fliegerlein

    Hast Du auch Belege für deine Behauptungen?

    Ich persönlich kenne-kannte zwei erwachsene ADHSler, mit wirklich schwerem Aufmerksamkeitsdifizit. Bei denen spielt es keine Rolle wie sehr sie etwas interessiert. Sie verloren genauso häufig ihre Aufmerksamkeit. Natürlich total außen vor in der Gesellschaft.
    Bei mir ist es genauso. Es ist irrelavant wie sehr ich micht auf etwas hyperfokusieren tue, trotzdem kann ich meine Aufmerksamkeit nicht ein Stück länger halten.

    Ich behaupte mal, dass Aufmerksamkeitsinkonsistenz und dieses ADS eben entweder zwei verschiedene neurobiologische Ursachen hat, oder die Aufmerksamkeitsinkonsistenz die leichte Form des ADS sein muss.

    Übrigens ist dieser psychologisierungstrend von ADHS nur ein deutsches phänom.

  6. #26
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.410

    AW: Wie lange soll man Ritalin einnehmen?

    @P.Milli: Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass es dir hier nicht um Austausch geht, denn scheinbar weisst du ja schon alles. Allerdings frage ich mich, woher, denn da passt nichts zu dem, was mir die Klinik in der Psychoedukation als aktuellen Stand der Wissenschaft und der Medikation vermittelt hat.

    Ausserdem verstehe ich nicht, was du hiermit sagen möchtest:

    Es ist irrelavant wie sehr ich micht auf etwas hyperfokusieren tue, trotzdem kann ich meine Aufmerksamkeit nicht ein Stück länger halten.
    Ein Hyperfokus ist keine durchschnittliche, erwünschte Konzentration, sondern ein Krankheitssymptom. Hyperfokus bedeutet, dass man mit etwas so sehr beschäftigt ist, dass man daneben nichts anderes mehr wahrnimmt. Man vergisst die Zeit, unter Umständen Nahrungsaufnahme und Trinken, Schlaf, Termine, etc., weil neben der Sache, mit der man sich übermässig beschäftigt, kein Raum mehr ist für andere Dinge. Man nimmt neben der Sache, auf die der Hyperfocus gerichtet ist, nichts anderes mehr wahr. Auch das ist ein Aufmerksamkeitsdefizit. Auch solches Verhalten gehört zu den Diagnosekriterien. Auch wenn manchmal im Hyperfocus wirklich gute Dinge entstehen können, bedeutet es nicht, dass ein Hyperfocus etwas Gutes ist: im harmlosesten Fall geht man über seine eigenen Grenzen, in schwerwiegenderen Fällen sind auch andere betroffen, zum Beispiel, wenn man sein Kind im Kindergarten vergisst, weil man unbedingt eine Schraube finden möchte, die runtergefallen ist...

    Inkonsistenz bedeutet Unbeständigkeit, Widersprüchlichkeit. AD(H)S hat soviele unterschiedliche Facetten, dass der Begriff Aufmerksamkeitsdefizit die Erkrankung nicht hinreichend beschreibt. Konzentrationsfähigkeit ist ein Bestandteil. Weitere Fähigkeiten, die durch die fehlerhafte Steuerung der Aufmerksamkeit betroffen sind, ist das Setzen von Prioritäten sowie das Zeitempfinden. Das ist jetzt mit Sicherheit nicht abschliessend, denn um diese Uhrzeit bin ich zu mehr nicht mehr fähig.

  7. #27
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.977

    AW: Wie lange soll man Ritalin einnehmen?

    Hi P.Milli

    Zunächst finde ich Deine Beobachtung bzg.des Psychologisierens in Teilen durchaus zutreffend,verstehe nur leider gar nicht,was das mit Fliegerlein und seinen Aussagen zum Thema zu tun haben könnte...

    Die Quelle,die in diesem Zusammenhang(die Störung ADHS,was ist sie,was nicht) am Häufigsten,und meiner Meinung nach berechtigterweise,bemüht wird,ist Prof. Barkley,der auf wissenschaftlichem Gebiet herausragende Arbeit leistet.

    Bei ihm kannst Du Dir gern die wissenschaftliche,nicht psychologisierte Definition der ADHS abholen.

    In einem Punkt gebe ich Dir übrigens absolut recht:

    Das was Du und was wir hier beschreiben,könnten durchaus 2 paar Schuhe sein-nicht umsonst werden ja so Sachen,wie hirnorganische Probleme bzw. Verletzungen "abgefragt"-die können tatsächlich zu extremen Konzentrationsschwierigkeiten führen,ohne ADHS-Symptom zu sein.

    Und "hyperfocussieren tut" sich hier niemand.

    Das Gehirn "dockt" schlichtweg von sich aus am stärksten Stimulus an und das war's dann.

    Die stärkere Variante,wie meine Vorrednerin sie beschreibt,ist lt. Barkley,eher untypisch bei reiner ADHS.

    Wir haben es öfter damit zu tun,dass wir "nicht loskommen"von dem,woran sich unser Gehirn grad "festgesaugt" hat,was durchaus mit verminderter Aufmerksamkeit was alles andere angeht einhergeht-was schonmal zum Vergessen führen kann,so ist das nicht.

    Lange Rede,kurzer Sinn. Das von Dir geschilderte Vorgehen kann nicht funktionieren,leider.

  8. #28
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Wie lange soll man Ritalin einnehmen?

    P.Milli schreibt:
    Fliegerlein

    Hast Du auch Belege für deine Behauptungen?
    Aber reichlich davon.
    "ADHD in adults, what the science says" z.B.
    Eine wissenschafltiche Zusammenfassung zweier der der größten bisher überhaupt durchgefühten Langzeitstudien,zzgl. der Hinzuziehung von etwa 400 weiteren Studien, dann wären da noch Cordula Neuhaus, Ari Tuckman, Martin Winkler, Piero Rossi, Roy Murphy und etliche mehr, die zu nennen ich mir hier die Mühe nicht mache, weil es eh' nichts bringen wird.
    Das genannte Buch und auch andere Facharbeiten und Studien sind etwas umfangreichere Werke, aber sehr lesenswert.

    Du merkst tatsächlich nicht, dass alle Menschen um Dich herum Dir sagen, dass das Wasser den Berg hinunter fließt, während Du da stehst und sagst, es fließt den Berg hinauf?
    Mir ist das egal, bleib bei Deinem Glauben, das ist ok, ich habe versucht zu helfen, wie so viele andere hier, aber es gibt eben einfach Fälle, bei denen das nichts bringt, oder zumindest noch nicht.

    P.Milli schreibt:
    Ich behaupte mal, dass Aufmerksamkeitsinkonsistenz und dieses ADS eben entweder zwei verschiedene neurobiologische Ursachen hat, oder die Aufmerksamkeitsinkonsistenz die leichte Form des ADS sein muss.


    (Sorry, aber mehr fällt mir dazu einfach nicht ein)

    P.Milli schreibt:
    Übrigens ist dieser psychologisierungstrend von ADHS nur ein deutsches phänom.
    Klar, deshalb stammen die meisten Fachstudien ja auch aus Amerika ....

    Es ist schon wirklich faszinierend, dieses Phänomen mit der Fremd- und Selbstwahrnehmung aus dieser Perspketive zu betrachten.

    Ich sehe Dir das nach und kann Dich sogar verstehen, denn das ist sowas von syndromtypisch, und ich war mit Anfang/ Mitte Zwanzig ganz genau so, aber ich erkenne auch, dass es einfach nichts bringen wird, zu versuchen zu helfen.
    Ich hisse die weiße Flagge und gebe auf, zumindest was meine Versuche betrifft, dir zu helfen.
    Geändert von Fliegerlein ( 7.06.2015 um 11:56 Uhr) Grund: Fehlerkorrektur

  9. #29
    Impulsbombe

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 3.123

    AW: Wie lange soll man Ritalin einnehmen?

    @Irre ich möchte auf deine Eingangsfrage eingehen.
    Die Antwort ergibt sich eigentlich ganz einfach aus dem was du selbst über ADS weißt oder hier gelesen hast.
    Sie lautet in etwa, du kannst Ritalin oder jedes andere ähnliche Medikament (nach Absprache mit deinem Arzt/Psychiater) so lange nehmen wie es dir hilft, also sinnvoll ist.
    Geändert von Sunpirate ( 7.06.2015 um 12:57 Uhr)

  10. #30
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 77

    AW: Wie lange soll man Ritalin einnehmen?

    Nach Beginn der Behandlung mit MPH war ich zunächst begeistert von dem damit einhergehenden Konzentrationsvermögen und meiner Leistungsfähigkeit, habe mich gefühlt wie ein "ganz neuer Mensch". Irgendwann kam dann aber der Wunsch auf, auch mal wieder so etwas wie "Feierabend" und "Wochenende" zu erleben -besonders an Sonn- und Feiertagen. Die lieben Mitmenschen waren schön gechillt, ich hingegen voll aufgedreht und schwer beschäftigt. Wieder mal war ich also der unangepasste Sonderling
    Mit eigenmächtigem Absetzen eines Medikaments hatte ich schon in meinen Depri-Jahren -vor der Diagnose "ADS"- ganz schlechte Erfahrungen gemacht (Antidepressivum nicht mehr genommen, mit anschließendem Absturz und mehrwöchigem Klinikaufenthalt als Konsequenz), dementsprechend habe ich zunächst mal den Doc gefragt. Er sagte mir, dass ich das ruhig mal machen könne. Neben der besseren Anpassung an das soziale Umfeld hätten dann auch die Rezeptoren die Gelegenheit zur Regeneration. Also habe ich mir Sonntags mal eine Auszeit gegönnt. Hat mir echt gut getan und die Wiederaufnahme der Medikation am Montag war völlig problemlos!

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