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Diskutiere im Thema Methylpheni TAD und hydromorphon im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #11
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 231

    AW: Methylpheni TAD und hydromorphon

    Nisha schreibt:
    und wie sieht es mit schlafen aus?
    mit dem quetiapin komme ich "relativ" gut in den schlaf.


    Nisha schreibt:
    Hast du eigentlich keine Rebounds?
    dummerweise weiß ich nicht was der rebound eigentlich ist.
    wenn es sowas ähnliches wie hirnmatsch ist, das hatte ich heute das erste mal.

    Nisha schreibt:
    [ ... ] Gelöscht (siehe Community-Regeln)
    ich "sollte" eigentlich einen pegel hm halten, kann aber die einnahme im gewissen rahmen schieben.
    es bringt aber nix mehr zu nehmen, weil ich damit nur meine toleranz unnötig in die höhe treiben würde.

    thorsten
    Geändert von Alex (12.03.2015 um 12:11 Uhr) Grund: S. Edit

  2. #12
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 206

    AW: Methylpheni TAD und hydromorphon

    ich meinte auch das schieben.
    Also morgens weniger, dafür, wenn das MPH aufhört zu wirken, noch was.

    Anders bekomm ich es hier gar nicht hin.

    Ich sollte beides zusammen probieren, dann fegt es mir aber auch beides zusammen von den Rezeptoren.


    Yes, Rebound kann man teils auch mit Hirnmatsch beschreiben.
    Die ADHS Symptome kommen erst recht hervor. Das ist der Entzug vom Hirn, wenn das MPH aufhört zu wirken. Ich hab dann auch immer riesen Pupillen


    Edith: Oh fekker, dich kenn ich noch aus dem DF
    Geändert von Nisha (11.03.2015 um 13:17 Uhr)

  3. #13
    Nyx


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 231

    AW: Methylpheni TAD und hydromorphon

    Hallo,

    ich bin auch Schmerzpatient und nehme auch Hydromorphon (16 mg, 2 x 8mg). Ich nehme aber nicht wie du Methylphenidat sondern Dexamfetamin.

    ADHS & Stimulanzien + Schmerzpatient & Opioide sind ein schwiergies Thema. Wie du bestimmt weißt, greifen auch Opioide massiv in das dopaminerge System ein. Daher kommt ja auch ihr hohes Abhängigkeitspotential. Auch der Schmerz selber wird durch das dopaminerge System selber mit moduliert. Als Schmerzpatient mit ADHS ist man da praktisch dann doppelt gestraft. Du kennst das bestimmt auch gut, dass bei mieser Stimmung vermehrt Schmerzen kommen und höhere Dosen Schmerzmittel in dem Moment auch nicht helfen, einfach weil die Laune mies ist. Genau so das Gegenteil. Bei guter Laune scheint man praktisch gar keine Schmerzen mehr zu haben.

    Jetzt greift dann das Methylphenidat massiv in dieses bei Schmerzpatienten sowieso schon über labile System zusätzlich ein. Das bringt gerade am Anfang alles erstmal wieder durcheinander. Ich finde du solltest dich eng mit deinem Arzt absprechen und beobachten, was für Auswirkungen das Methylphenidat auf die Schmerzen, die Wirkungsweise von Hydromorphon und die Wirkungsweise vom Methylphenidat hat. Dieses Gefühl einen Affen zu schieben "craving", das könnte man sich vereinfacht so erklären, dass die Wirkung vom Hydromorphon und Methylphenidat zusammen zu einem gewissen "Dopaminkick" führt. Die Wirkung vom Methylphenidat ist dann irgendwann weg und zurück bleibt so eine Leere, du fühlst den Affen, dieser Push ist weg.

    Vielleicht wäre hier ein Ansatz möglichst schnell auf retardiertes Methylphenidat zu wechseln, damit du nicht so einen plötzlichen krassen Abfall hast. Du hast geschrieben, dass das Einnehmen einer zweiten Methylphenidattablette das Problem mit dem Affen beheben würde. Klar, dein Dopaminlevel ist dann wieder ausgeglichen. Es scheint aber auch gleichzeitig zu viel zu sein, du kommst dann "nicht mehr runter", bist überstimuliert und starke Schmerzmittel, also Opioide können durch ihre massive dopaminerge Wirkung auch Schlafstörungen verursachen. Hier wäre eine Option, anstelle einer Ganzen nur eine Halbe zu nehmen.
    Du hast geschrieben, dass du Quetiapin bekommst. Ich bekomme das auch zum einschlafen. Ohne geht es nicht. Komme sonst nicht zur Ruhe und die Opioide haben wohl daran auch ihre Schuld. Was du vor allem tun musst ist dem ganzen ein bisschen Zeit zu geben. Letztendlich hat bei mir Methylphenidat gar nicht mehr gut gewirkt und ich bin dann auf Dexamfetamin gewechselt. Das wirkt mal besser und mal schlechter.

    Es ist wirklich ganz ganz wichtig, dass du dich engmaschig mit deinem Arzt absprichst. Die Kombination von potenten Opioiden mit Stimulanzien ist wirklich kompliziert. Die Effekte einer chronischen Schmerzerkrankung auf die Effekte von Stimulanzien darf man nicht unterschätzen. In Umstellungsphasen habe ich meinen Arzt regelmäßig über meine Befindlichkeiten schriftlich per Mail und per SMS informiert. Bei Fragen und Unklarheiten haben wir dann zeitnah telefoniert.

  4. #14
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 206

    AW: Methylpheni TAD und hydromorphon

    Also ich setze das MPH wieder ab.

  5. #15
    Ist öfter hier

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    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 231

    AW: Methylpheni TAD und hydromorphon

    Nyx schreibt:
    Dieses Gefühl einen Affen zu schieben "craving"
    also "craving" habe ich nicht. das kenne ich auch gar nicht.
    ich meine wirklich körperliche enzugserscheinungen.

    Nisha schreibt:
    Also ich setze das MPH wieder ab.
    never, vorher setze ich das Hydromorphon ab.
    mit den schmerzen habe ich über 8 jahre gelebt.
    das schränkt "nur" meine bewegung / beweglichkeit ein.

    ich brauche jetzt erstmal ruhe im kopf.

    thorsten


    Edit Alex: Bitte keine abgekürzten Präparate- oder Wirkstoffnamen.

    Danke.
    Geändert von Alex (12.03.2015 um 14:32 Uhr) Grund: Siehe Edit

  6. #16
    Nyx


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    AW: Methylpheni TAD und hydromorphon

    Hab halt einfach ein bisschen Geduld. Möglicherweise macht es auch Sinn die Einnahmezeiten vom Hydromorphon an die der Stimulanzien anzupassen.

    Körperliche Entzugserscheinungen nach der Einnahme von Methylphenidat obwohl du bisher noch kein Methylphenidat genommen hast?

    Oder meinst du körperliche Entzugserscheinungen in Bezug auf die Opioidwirkung?

  7. #17
    Ist öfter hier

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    AW: Methylpheni TAD und hydromorphon

    Also wenn ich mein Subutex mit dem MPH gleichzeitig nehme, dann fegt es mir auch beides gleichzeitig von den Rezeptoren, wenn das MPH aufhört, zu wirken.
    Das gibt dann nen richtigen Entzug, mit Gähnen, Strecken, Schauern und allem drum und dran.
    Nehm ich dann noch Subutex, wird auch das MPH wieder mit aktiviert.

    Da ich kein Schlafmedi dauerhaft nehmen kann und will, werd ich mich lieber vom MPH verabschieden.

    Stimulanzien sind für mich sowieso generell nur was für temporär.
    Mit meinem Subu kann ich dauerhaft leben, ohne dass es mir Probleme bereitet....



    Edith: Ich versteh nicht, warum das, was ich oben geschrieben hab, gegen die Regeln verstößt ( also das mit dem MPH mit Hydromophon strecken) , weil meine Erklärung dafür ja nicht gelöscht wurde
    Geändert von Nisha (12.03.2015 um 19:38 Uhr)

  8. #18
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    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 231

    AW: Methylpheni TAD und hydromorphon

    Nyx schreibt:
    Oder meinst du körperliche Entzugserscheinungen in Bezug auf die Opioidwirkung?
    genau

    ich habe heute morgen um 5 uhr mit meiner frau nen kaffee getrunken bevor sie zur arbeit ist. und habe da 16 mg hydromorphon genommen.
    habe mich dann wieder hingelegt und bis 10.30 geschlafen.

    habe dann 10 mg mph genommen.
    und hatte 30 minuten später entzugserscheinungen.

    habe nochmals 30 minuten gewartet und nochmals 10 mg mph genommen.
    immer noch entzugserscheinungen.

    habe dann 8 mg hydromorphon ( SCHREIBE ICH NICHT WIRD EH ZENSIERT ) genommen.
    dann ging es mir etwa bis 14 gut.

    dann hatte ich wieder entzugserscheinungen.
    um 16 uhr habe ich nochmals 20 mgh mph genommen.
    keinerlei wirkung, aber immer noch entzugserscheinungen.

    das is doch zum kotzen..

    thorsten (der sich grade 40 mg mph reingetan hat)

  9. #19
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 206

    AW: Methylpheni TAD und hydromorphon

    Schreib mal PN bitte, was du nicht schreiben würdest, wegen der Zensur

  10. #20
    Nyx


    Neues Forum-Mitglied

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    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 231

    AW: Methylpheni TAD und hydromorphon

    crazythor schreibt:
    genau

    ich habe heute morgen um 5 uhr mit meiner frau nen kaffee getrunken bevor sie zur arbeit ist. und habe da 16 mg hydromorphon genommen.
    habe mich dann wieder hingelegt und bis 10.30 geschlafen.

    habe dann 10 mg mph genommen.
    und hatte 30 minuten später entzugserscheinungen.

    habe nochmals 30 minuten gewartet und nochmals 10 mg mph genommen.
    immer noch entzugserscheinungen.

    habe dann 8 mg hydromorphon ( SCHREIBE ICH NICHT WIRD EH ZENSIERT ) genommen.
    dann ging es mir etwa bis 14 gut.

    dann hatte ich wieder entzugserscheinungen.
    um 16 uhr habe ich nochmals 20 mgh mph genommen.
    keinerlei wirkung, aber immer noch entzugserscheinungen.

    das is doch zum kotzen..

    thorsten (der sich grade 40 mg mph reingetan hat)
    Schreib mir mal bitte ausführlich per PN was du genau gemacht hast, was genau die Indikation für Hydromorphon ist und wie lange eine Dosis Hydromorphon bei dir normalerweise wirkt.

    Du beschreibt im Grunde, dass du durch die Einahme von Methylphenidat Entzugserscheinungen der Opioidwirkung auslöst. Das ist ungewöhnlich. Auch ist deine genannte Hydromorphon-Dosis mit 48 mg ungewöhnlich hoch. Hydromorphon ist 7,5 mal so potent als Morphin. 48 mg Hydromorphon würden dann 360 mg Morphin entsprechen. Es wäre interessant zu wissen, wie diese doch höhere Dosis entstanden ist.

    Ich hätte mehrere Ideen, wie es zu Entzugssymptomen durch Methylphenidat kommen könnte, möchte das aber nicht öffentlich darlegen.

    Nachdem meine Schmerzerkrankung ausgebrochen war hat sich mein dopaminerges System komplett verändert. Zeitweise habe ich völlig verrückt auf Stimulanzien reagiert, insbesondere auf Methylphenidat. Ich habe dann etwa 1 1/2 Jahre komplett auf Stimulanzien verzichtet und gewartet, bis sich die Situation eingependelt hat. Da hat sich dann gezeigt, dass Methylphenidat so überhaupt gar nicht mehr funktioniert.

    Vielleicht ist Methylphenidat keine gute Option für dich, wenn es so stark mit den Opioiden interagiert und der Einsatz von schnell frei setzendem Hydromorphon zur Stabilisierung notwendig wurde. Für Amfetamin dagegen ist belegt, dass es eine die analgetische Wirkung von Opioiden verstärkende Wirkung hat. Schon für sich alleine hat es das. So wie sich dein Fall bisher darstellt, wäre ein Versuch mit Dexamfetamin eine Option, die ich verfolgen würde.

    Ich hoffe, dass du dich deinem Arzt gegenüber genau so offen wie hier im Forum äußern kannst.

    Wird das Methylphenidat und das Hydromorphon vom selben Arzt verordnet oder wenn nicht, wissen beide Ärzte voneinander was der jeweils andere verordnet?

    Die von dir eingenommene Gesamtmenge von Methylphenidat für einen Patienten, der erst neu darauf eingestellt wird ist sehr hoch. Ich zähle 80 mg. Ich finde das nicht gut. Du manipulierst damit auf eine unvorhersehbare Weise dein schon durch die Schmerzerkrankung massiv verändertertes dopaminerge System. Deine Verzweiflung und dein Wunsch nach Hilfe kann ich erkennen aber durch das zuschütten mit Methylphenidat erreichst du nichts. Im Ergebnis hast du eine Tachyphylaxie und womöglich massive depressive Verstimmungen und eine Zunahme der Schmerzen, die den Bedarf an Opioiden schnell mal verdoppeln und verdreifachen kann. So funktioniert das leider nicht.

    Wie wäre es mit folgendem: erstmal wieder die Schmerzen und die Opioidwirkung stabilisieren sowie die Gesamtsituation erfassen?

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