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Diskutiere im Thema Ritalin und Kinderwunsch im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #11
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.731

    AW: Ritalin und Kinderwunsch

    Loki2014 schreibt:
    Meine Gedanken gingen aber eher in die Richtung: "Wenn ich jetzt 1-3 Jahre Ritalin nehme - ohne Schwangerschaft - kann dieses Medikament zukünftige Schäden bei meinem Kind anrichten - auch wenn ich Ritalin IN der Schwangerschaft absetze?".

    Ich würde mal vorsichtig sagen: Nein. Denn das hieße ja, MPH verändert die Eizellen in deinem Körper, und das wäre bekannt, selbst wenn der leiseste Verdacht bestünde.

  2. #12
    cam


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 255

    AW: Ritalin und Kinderwunsch

    Du musst dir keine Gedanken machen, das eine jetzt stattfindende Einnahme von mph für eine spätere Schwangerschaft ist. Auch wenn man die ersten Tage/Wochen der Schwangerschaft noch nimmt, ist das laut meinem Arzt kein Problem. Nur bis zur Geburt darf man nicht nehmen, dann kann das Kind Anpassungsstörungen kriegen.

    Die Wahrscheinlichkeit, dass Kind mit einem Betroffenen Elternteil auch betroffen ist, ist etwa 70%. Ich muss zugeben, für mich war das kein Problem und bei uns war klar, ein Kind wird betroffen sein, mein Mann ist es auch. Aber ich finde ADHS mit den vorhandenen Möglichkeiten von medis etc Nicht so furchtbar schlimm.

  3. #13
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 39

    AW: Ritalin und Kinderwunsch

    Das würde ich mir ganz genau überlegen. Mit dem Wissen was ich heute habe und den persönlichen Erfahrungen würde ich heute keine Kinder mehr bekommen. Als ich schwanger war wusste ich noch nichts von meinem ADHS.
    Vor allen Dingen die Schwierigkeiten die ich in meinem Leben hatte und teilweise noch habe würde ich jedem Kind ersparen wollen.
    Ritalin in der Schwangerschaft finde ich äußerst bedenklich!
    Aber nicht nur das!
    Stelle dir die Fragen:
    Überforderung durch eigenes Adhs mit Kind evtl. doppelt?
    Wie gehst du damit um?
    Was tust du deinem Kind an, wenn es auch ADHS hat?
    SOLL ES DEN GLEICHEN LEIDENSWEG GEHEN?
    Warum willst du unbedingt ein Kind?
    Hast du Leute die dir helfen können?
    Mann Oma usw.
    Was machst du wenn dein Kind verhaltensauffällig wird?
    Schaffst du das dann mit dem Jugendamt was du dann ständig am Wickel hast?
    Du musst dich evtl. damit abfinden, das das Jugendamt dein Kind in eine Pflegefamilie gibt falls du überfordert bist oder dein Kind verhaltensauffällig ist. KEIN Hahn kräht danach wie du dich als Mutter fühlst.
    Für die steht nur das Kindeswohl im Vordergrund.

    Mache dir konkrete Gedanken.

    Alles Gute wünscht dir keineinfall



    Gruß keineinfall

  4. #14
    cam


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 255

    AW: Ritalin und Kinderwunsch

    Ganz ehrlich, nur weil ein Kind adhs haben könnte gleich bis Kindes Entzug durch Jugendamt zu denken, finde ich jetzt ziemlich krass! Auch ohne Wissenüber die Problematik ist das wohl eher die Ausnahme, aber die ts weiß ja, was adhs ist und könnte ein Kind da bestimmt gut begleiten.

  5. #15
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 793

    AW: Ritalin und Kinderwunsch

    Ich denke hier wurde von eigener Erfahrung berichtet was ich dann sehr traurig finde und natürlich malt man dann eher schwarz als rosa. :-(

    Ich selber war letztes Jahr selber an einem Punkt wo ich maßlos überfordert war und nicht mehr für meine Kinder sorgen konnte da ich auf der Psychatrie gelandet bin.
    Wir hatten mit dem Jugendamt keinerlei Ärger, im Gegenteil, wir hatten ganz schnell die Genehmigung, das die Kinder erstmal ganztags im Kindergarten bleiben können.
    Es gibt genug staatliche Hilfen wenn man es doch nicht zu 100% packt mit seinem Kind, da braucht man keine Angst haben das einem sofort das Kind entzogen wird.

  6. #16
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Ritalin und Kinderwunsch

    Es kommt halt auf die Schwere der Symptome und vor allem auf die psychiatrische Vorgeschichte an. Ist man beim SPD seit längerem bekannt und in Hilfe, dann kann es schon passieren, das (zu Recht) eine andere Unterbringung für das Kind erwirkt wird. Das sind aber die wenigsten, und auch da kommt es auf den Schweregrad und die Beurteilung der Betreuer an.

    Ansonsten ist es halt "nur" eine Überlegung von sich selbst, ob man das schafft und/oder die Möglichkeit der Erkrankung einem weiteren Lebewesen zumuten möchte.

  7. #17
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: Ritalin und Kinderwunsch

    keineinfall schreibt:
    Das würde ich mir ganz genau überlegen. Mit dem Wissen was ich heute habe und den persönlichen Erfahrungen würde ich heute keine Kinder mehr bekommen.
    .
    .
    .

    Was tust du deinem Kind an, wenn es auch ADHS hat?
    SOLL ES DEN GLEICHEN LEIDENSWEG GEHEN?
    .
    .
    .
    Schaffst du das dann mit dem Jugendamt was du dann ständig am Wickel hast?
    Du musst dich evtl. damit abfinden, das das Jugendamt dein Kind in eine Pflegefamilie gibt falls du überfordert bist oder dein Kind verhaltensauffällig ist. KEIN Hahn kräht danach wie du dich als Mutter fühlst.
    Für die steht nur das Kindeswohl im Vordergrund.
    Was sind das das für Horrorgeschichten ? Glaubst du wirklich jemandem damit zu helfen ?. Mag ja sein, dass das bei der keinenfall so war, aber typisch ist das ja nun nicht für alle ADS Betroffenen. Im Gegenteil - viele von uns stammen aus Familien wo es ADS Eltern gab ( ist ja vererblich) und haben keinerlei Berührung mit dem Jugendamt gehabt oder sogar mit aus der Familie rausgenommen zu werden und zu einer Pflegefamilie gekommen zu sein.

    Na klar können und sollten wir uns genauso frei für Kinder entscheiden wie andere Leute auch und weil wir ja von unserem ADS wissen und was tun diesbezüglich werden wir auch gute Eltern werden und wenn ein Kind von uns auch ADS hat, so gibt es in der heutigen Zeit Gott sei Dank viel medizinische Hilfe für dieses Kind und Hilfe für uns, damit sich das Kind gut entwickelt. .

  8. #18
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Ritalin und Kinderwunsch

    Naja aber es gibt eben auch andere Fälle. Es sagte ja keiner wer was machen muss, sondern jeder bringt seine Erfahrungen und Meinungen ein.

    Wer viel Leid und eher schwerere Fälle in der Familie hat, der überlegt sich das schon mit Kindern... Und das finde ich auch richtig so. Es gibt eben auch ADHSler die extremes Leiden in allen Bereichen durch ihre Erkrankung haben, darauf kann man doch hinweisen. Und das man auch erst in der Situation selbst überfordert sein kann, ist bei einer Erkrankung die mit hohem Überforderungsdruck zu tun hat ja nun auch nicht so abwegig.
    Frag doch mal alle die, die unter ihren impulsiven, depressiven, suchtkranken oder oder... Eltern gelitten haben. Ich finde es gut, das man nicht ganz so blauäugig auch an fremdes/neues Leben rangeht und vorher alle Eventualitäten anspricht.
    Geändert von creatrice ( 3.01.2015 um 23:07 Uhr)

  9. #19
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: Ritalin und Kinderwunsch

    nur das Thema des Thread bzw. der Fragestellerin war, ob Ritalin für eine Schwangerschaft bedenklich sein könnte und jetzt bekommst sie "Belehrungen" nach dem Motto "überleg dir das gut, ob du ein Kind bekommen willst, es kann für dich und das Kind das Grauen sein " ... nein liebe creatrice, dass finde ich nicht gut und bin der Meinung, dass man sich mit seinen eigenen schlimmen Erfahrungen nicht derart ungefragt aufdrängen sollte anderen , mit jeder darf doch seine Meinung sagen, hat das nichts zu tun, sondern mit Unachtsamkeit gegenüber der Fragestellern gegenüber und Angstmacherrei

  10. #20
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Ritalin und Kinderwunsch

    Was hat Aufklärung oder eine eigene Position zum Thema mit Angstmacherei zu tun?

    Das sind real erlebte Fakten, die gerade bei potentiell vererblichen Krankheiten doch auch ihre Berechtigung zum Ansprechen haben. So wie du deine positiven Erfahrungen schreibst, machen andere das halt mit ihren negativen.

    Nur weil es vllt. nicht gerade ein angenehmes Thema ist, ist es doch nicht verwerflich. Belehrungen sind es von mir nicht, es sind Hinweise wie ich es selbst mehrfach in der Verwandtschaft und bei mir erlebe und teils auch bei anderen ADHSlern und ihren Kindern. Natürlich gibt es genauso viele, die selbst mit Medikation sehr gut fahren, und/oder die gar nicht die stärkeren Ausprägungen kennen. Deswegen kann man doch aber beide Ausprägungen ansprechen.

    Sind Hinweise zu Nebenwirkungen in den Beipackzetteln bei dir auch Angstmacherei und Unachtsamkeit gegenüber dem Patienten, der sich ja eigentlich Linderung verspricht?

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