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Diskutiere im Thema Doch nicht ADS sondern chron.Depression? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 184

    Doch nicht ADS sondern chron.Depression?

    Liebe Mitchaoten, ich nehme inzwischen 40mg Medikinet adult ohne nennenswerten Effekt. Heute war ich bei meinem Arzt v.a. auch weil mein Antrieb extrem schlecht ist, ich mich wie aus Blei und kraftlos fühle und alles so schwer fällt. Er meinte, es hätte keinen Sinn mit dem Medikinet und die Symptome wie Konzentrations- ,Aufmerksamkeits- und starke Gedächtnisprobleme träten bei chron. Depressionen genauso auf. Was stimmt ist, dass bei mir Überforderungsängste und Angst vorm Versagen eine große Rolle spielt. Je schlechter es mir geht (auch PMS-bedingt), desto weniger begreife ich was mein Gegenüber mir sagt oder von mir will.Ich breche dann beim kleinsten Anforderungen in Panik aus und fühle mich außerstande 5+5 zusammenzuzählen. Ok, aber was ist mit der "Dinner for one"- Tollpatschigkeit, dem Problem alles kaputtzukriegen oder fallenzulassen oder den gedanklichen Blackouts, bei denen ich noch nicht mal weiß ob ich im All oder sonstwo bin? Das ist unabhängig vom depr.Erleben.Fazit ist, dass ich das Medikinet ausschleichen und Elontril nehmen soll. Und wenn das nicht hilft einen MAO- Hemmer.(Hat einer Erfahrung damit?) er meinte Lithium sei wirksamer als das Lamotrigen. Hm. Ich bin etwas irritiert, weil ich echt vom ADS ausgegangen bin. Sorry, dass das jetzt so viel war LG! Verpeilerin

  2. #2
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Doch nicht ADS sondern chron.Depression?

    Lithium und Lamotrigen sind doch aber keine MAO-Hemmer....... Oder meintest du das auls andere Alternative?


    Wieso schliesst er die ADHS aus, du kannst doch auch beides haben?

    Kognitive Einschränkungen durch chron. Depressionen können auch nach den depressiven Erleben, oder abgesondert von der /Stimmung von den Depressionen kommen. Deswegen ist es ja auch so schwierig beides zu unterscheiden/ abzugrenzen. Hast du denn in der Kindheit auffällige Merkmale gehabt? Fühlst du deine Probleme in einer Depressionsdiagnose vollständig untergebracht? Nimmst du noch ein AD zum MPH? Bei einigen wird es ja dann erst besser....

  3. #3
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 184

    AW: Doch nicht ADS sondern chron.Depression?

    Nein, Lithium zusätzlich

  4. #4
    Simply me

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 2.266

    AW: Doch nicht ADS sondern chron.Depression?

    Hallo Verpeilerin,
    dein Arzt hat Recht, die Symptome die du genannt hast, können auch von einer Depression kommen - und von vielen anderen Ursachen auch. Alleine ein Eisenmangel kann einen schon ordentlich aus der Bahn werfen.

    Was die Dinner-for-One Tollpatschigkeit etc angeht, kann es sein, das sie nur das ist: Tollpatschigkeit. Vergiss nicht, das Menschen die kein AD(H)S haben, auch tollpatschig, vergesslich usw sein können. Der schmale Grat, der sie von AD(H)Slern trennt, ist die Heftigkeit dieser Eigenschaften und der Leidensdruck, den sie verursachen.

    Nehmen wir einmal an, du hast kein AD(H)S, sondern bist "einfach" nur eine Frau, die wie viele andere auch dazu neigt, etwas fallen zu lassen oder auch mal über die eigenen Füße zu stolpern. Und deren Antriebslosigkeit, depressive Verstimmungen und Ängste von einer Depression und/oder Mangelerscheinungen im Körper stammen (und glaub mir, da gibt es viele Faktoren die dich in so einen Zustand versetzen können. Ein genauerer Blick auf deine Blutwerte kann da Aufschlußreich sein). Wenn zum Beispiel die Ursache für deine Konzentrationsprobleme, Müdigkeit usw gefunden und behandelt würden, könntest du dich dann so wie du bist, mit deiner Schusseligkeit annehmen und weiterleben?

    Liebe Grüße,
    Seraphim
    Geändert von Seraphim ( 4.12.2014 um 17:38 Uhr) Grund: Verrat ich nicht. :P

  5. #5
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 44

    AW: Doch nicht ADS sondern chron.Depression?

    Hallo,

    bei mir war es genau andersherum. Habe mich mit mittelschweren bis schweren Depressionen in Behandlung gegeben. Die AD's halfen meist nur die erste Zeit wirklich (kaum Nebenwirkungen dafür fast bis wneig Kopfschmerzen). Doch nach und nach kamen sie wieder und auch meine Konzentartion war nach 3 Jahrne Behandlung immer noch sehr schlecht. Meiner Neurologin musste schon läner der Verdacht ADHS im Kopf herumgegeistert sein da sie das wohl hauptsächlich an unseren Gepsrächen festgemacht hat.

    Ich muss sagen das Elontril nehme ich seit einem halben Jahr die ersten Tage waren so als ob ich nie Depressionen gehabt hatte. Hoffe das es wieder so ist wenn ich jetzt mit dem Medikenet richtig eingestellt bin. Meine Neurologin meinte das sei eine ganz gute Kombi und man hört ja auch hier öfter das einige diese Kombi ganz gut Vertragen. Von dem Medikenet merke ich noch nicht viel bin aber auch ,,erst" auf 20mg und nehme noch 2 mal Mittwochs 5 mg mehr bis ich auf 30 mg bin. Das soll ich ein paar Wochen machen und dann rede ich nochmal mit ihr wie es mir geht(wobei ich merke gerade das das Tippen ohne auf die Tasten zu gucken leichter fällt XD vllt macht sich ja doch was bemerktbar .

    Ich würde an deiner Stelle mich nicht so schnell auf Lithium und Mao-Hemmer drängen lassen. Lithium musst du dir regelmäßig Blut abnehmen lassen und da ist der Grad zwischen wirksam und Tödlich relativ klein. Die habe zwar sehr viel Erfahrung und sterben wirst du nicht das soll nur ausdrücken das es kein Medikament ist was man ohne überlegung nehmen soll. Mao-Hemmer können dein leben nachhaltig beeinflussen. Wenn du irreversible bekommst dann wirst du dein Leben lang auf deine Ernährung achten müssen. Bei den reversibelen nur solnage du sie nimmst aber ist auch schon ganz schön hesftiges [ ... ] Begriff gelöscht (siehe Community-Regeln) Hast du schon mal eine Pyschotherapie gemacht?

    Wundert mich auch das dein Arzt jetzt schon davon spricht. Es gibt noch genug AD's die du auch erstmal in Verbindung mit MHP ausprobieren solltest(habe schon einige male hier gehört das die Wirkung der AD's dadurch beeinflusst werden kann). Und soweit ich das Abblicken kann ist es auch nichts ungewöhliches mit AD(H)S depressive Verstimmungen zu haben. Depressionen führen zwar nicht zu ADHS aber bei AHDS sind Depressionen eine Begleiterkrankung. Ach ja und wenn du MHP ohne Effekt nimmst zeigt das doch das etwas mit dir nicht stimmt. Normale Menschen reagieren so sehr daruf das Leute die unter Leistungsdruck neigen das nehmen würden nur um fitter zu sein . Keine Wirkung ist manchmal auch eine.

    Ih hoffe das du den richtigen Weg findet.
    Geändert von Alex ( 5.12.2014 um 18:49 Uhr) Grund: s. Edit

  6. #6
    Zappelphillipp!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 459

    AW: Doch nicht ADS sondern chron.Depression?

    Hallo liebe Verpeilerin
    Soweit ich weis ist es noch lange kein Ausschlusskreiterium für AD(H)S wenn Medikinet nicht wirkt. Außerdem glaube ich das Medikinet eine bestehende Depression verschlechtern kann. Kennt sich dein Arzt denn mit AD(H)S aus?

  7. #7
    Simply me

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 2.266

    AW: Doch nicht ADS sondern chron.Depression?

    Mir wurde damals vom Arzt gesagt, das Medikinet eine bestehende Depression eher positiv beeinflusst.

  8. #8
    Ist hier zuhause

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    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Doch nicht ADS sondern chron.Depression?

    MPH verbessert Stimmungsschwankungen die vom ADHS ausgehen, eine Depression verschlechtert es fast immer. Das gibt auch der Beipackzettel so an.

  9. #9
    Simply me

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 2.266

    AW: Doch nicht ADS sondern chron.Depression?

    Ich kann nur wiedergeben, was mein Arzt gesagt hat, der ein anerkannter ADHS-Arzt und inzwischen Chefarzt der Klinik ist, in der ich damals die Testung machen ließ.

  10. #10


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.805
    Blog-Einträge: 40

    AW: Doch nicht ADS sondern chron.Depression?

    Hallo,

    Tnuffy schreibt:
    Ich würde an deiner Stelle mich nicht so schnell auf Lithium und Mao-Hemmer drängen lassen. Lithium musst du dir regelmäßig Blut abnehmen lassen und da ist der Grad zwischen wirksam und Tödlich relativ klein. Die habe zwar sehr viel Erfahrung und sterben wirst du nicht das soll nur ausdrücken das es kein Medikament ist was man ohne überlegung nehmen soll. Mao-Hemmer können dein leben nachhaltig beeinflussen. Wenn du irreversible bekommst dann wirst du dein Leben lang auf deine Ernährung achten müssen. Bei den reversibelen nur solnage du sie nimmst aber ist auch schon ganz schön hesftiges [ ... ] Begriff gelöscht (siehe Community-Regeln).
    Würdest du die Auswahl der Medikamente mal bitte dem Arzt überlassen und dir pauschalisierte und unfundierte Kommentare sowohl dazu ersparen, was bestimmte Wirkstoffe deiner Ansicht nach bewirken wie auch dazu, was deiner Ansicht nach (Zitat) "hesftiges" Medikamente sind?

    Dies ist keine Plattform für Hobby-Ärzte.

    Solltest du dich in der Richtung austoben wollen, so bietet das Internet (leider) auch dafür Möglichkeiten.

    Hier gibt es diese nicht.

    @ verpeilerin:


    Ich kann dir nur den Rat geben, dich zumindest derzeit nicht zu sehr an bestimmten Diagnosen oder bestimmten Medikamenten zu orientieren.

    Von dieser Schubladentherapie kommt man zum Glück auch in der Praxis immer mehr ab und orientiert sich an der tatsächlichen Problematik, wobei sich diese zudem auch im Verlauf ändern kann.

    Das ist in jedem Fall auch der sinnvolle und letztlich nützlichere Weg.




    VG,
    Alex

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