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Diskutiere im Thema Dexamphetamin - Böse Nebenwirkungen, Arzt keine Hilfe im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 76

    Unglücklich Dexamphetamin - Böse Nebenwirkungen, Arzt keine Hilfe

    Hallo zusammen
    Ich weiss der Text ist lang, aber bitte lest ihn Euch kurz durch, zumindest das Problem. Ich bin wirklich verzweifelt.

    Meine Geschichte
    Ich habe im Jahr 2012 die Diagnose ADS erhalten, nachdem ich lange unter Schlafstörungen und starken Depresssionen litt und 3 Autounfälle (wegen Tagträumereien) hatte. Mein erstes Medikament war Focalin XR, 20-30 mg je nachdem, wie mein Tag war. An stressigen Tagen liess die Wirkung recht schnell nach, als würde der "MPH Speicher" schneller geleert. Das Problem war, dass ich von MPH Abends immer total ausgelutscht und ausgemergelt war, trotz normalem Essverhalten und genug Wasserzufuhr. Herzrasen, Gefässverengung und auch extremer Haarausfall waren auch mit dabei.

    Irgendwann wurde es so schlimm, dass ich mich trotz oder gerade wegen MPH nicht mehr konzentrieren konnte. Ich bin eher ein Hypo und die Kurve war bei mir extrem steil. Heisst: Trotz retardierdem Medikament ein steiler Anstieg und irgendwann ein Fall ins Bodenlose.

    Mein Psychiater hat mich dann im Herbst 2013 auf Dexamphetamin (Dexamphetamini Sulfas) umgestellt. Es ist auch heute noch im Vergleich viel verträglicher und ich war froh um die Umstellung, auch wenn es meine KK nicht bezahlt. Ich wurde auf 20 mg eingestellt, 2-2-0.

    Zusätzlich nehme ich seit 5 Jahren schon jeden Abend 10-20 mg Surmontil, trizyklisches Antidepressivum für den Schlaf. Ich bin kein ADHSler.
    Ich habe seither keine Depressionen mehr, kann besser mit Menschen umgehen und bin überhaupt stärker geworden.

    Mein Problem
    Das sind ganz viele, leider.

    1. Normalerweise ist die Dosierung in mg im Verhältnis zu MPH ja kleiner. Ich entwickelte allerdings relativ schnell sowas wie eine Toleranz. Normalerweise hätte ich morgens (07:00) 2 nehmen sollen und mittags 2, aber nach etwa einem Monat war ich ab 10:00 Uhr total unkonzentriert. Inzwischen bin ich bei 3-3-0 (30 mg) angelangt, merke aber, dass ich morgens schon wieder gegen 10:00 Uhr unkonzentriert werde. Das kann doch nicht sein?? Ich will das meinem Doc nicht erzählen, er wird falsche Schlüsse ziehen. Ich gehe damit sehr verantwortungsbewusst um, auch wegen den nächsten Punkten...

    2. Wo ich am Anfang überhaupt keine Nebenwirkungen spürte beim Dexamph., auch nicht bei 3-3-0 (seit März 2014), werden sie in letzter Zeit schlimmer. Ich kriege es langsam mit der Angst zu tun.

      1. Meine Extremitäten werden fast täglich so ab 15:00 Uhr rot und schwellen an
      2. Ich lagere enorm viel Wasser ein
      3. Ich friere ab 17:00 Uhr unkontrolliert, meine Adern ziehen sich stark zusammen und alles wird blau an mir
      4. Es gibt hingegen Tage da ist mir auf einmal wahnsinnig heiss und es hört nicht mehr auf
      5. Abends (unter der Woche) passiert es manchmal, dass mein Puls extrem schwach aber schnell ist. Wenn ich mich dann nicht hinlege, kriege ich kaum Luft. Ich atme in solchen Momenten enorm schwer, muss mich konzentrieren, überhaupt zu atmen.
      6. mindestens 1-2 Mal wöchentlich plötzliches Stechen in der Brust und unter dem rechten Rippenbogen
      7. Meine Haare fallen wieder aus und sind extrem dünn
      8. Ich habe plötzlich allerlei Beschwerden, obwohl ich früher eigentlich ziemlich fit war

        1. Alle 3-4 Wochen Blasenentzündung & Nierenschmerzen
        2. Kniearthrose
        3. Verspannungen und Kopfschmerzen



    3. Ich bin abhängig, das rede ich nicht schön, es ist Fakt. Ich habe immer mal wieder die Medikation ausgelassen für ein, zwei Wochen (die ersten Tage etwas weniger, dann keine mehr für eine Woche). Bei MPH lief das super, ich hatte keine Probleme. Aber der letzte Versuch mit Dexamphetamin war schlimm. Die ersten Tage mit niedrigerer Dosis gingen ganz gut, ich wurde gegen Ende hin aber ziemlich müde (das ist normal, und das wusste ich). Aber die zweite Woche war kaum zu ertragen, ich konnte kaum einen Satz zusammenhängend reden und war ständig abgelenkt. Das sind alles Erscheinungen beim Absetzen, ich weiss. Aber ich wollte einfach die Medis nehmen, ich dachte an nichts anderes mehr.


    Das grösste Problem bei der Sache ist, dass mein Psychiater, Dr. W., seines Zeichens Fachspezialist der Pharmakologie (nicht selbst ernannt, er ist sehr angesehen), nichts davon hält, das Medikament auszuschleichen/abzusetzen. Er kennt mich, meine Vergangenheit (Selbstmordgedanken weil ich weder schlafen noch klar denken konnte) und denkt, dass ich da erstmal einige Monate nicht mehr gesellschaftsfähig wäre und man mich danach überwachen müsste. Ich muss sagen, psychisch geht es mir mit den Medis SO VIEL besser, aber mein Körper macht mir viel mehr Angst. Vor allem mein Herz, ich habe das Gefühl, ich habe es mit dem Stimulans extrem malträtiert. Ich habe ihn testweise gefragt, ob Angina Pectoris eine Nebenwirkung sein könnte (ich weiss es, aber wollte wissen, was er mir antwortet). Meine Mutter hat Angina Pectoris. Er antwortete mir knallhart NEIN ins Gesicht, obwohl das nicht stimmt. Ich fragte ihn, ob die gleichzeitige Einnahme von trizyklischen AD und Dexamphetamin problematisch sein. Auch hier sagte er NEIN, obwohl die Einnahme sehr wohl problematisch für das Herz-Kreislaufsystem sein kann. Und normalerweise müsste man ja seine Leberwerte regelmässig prüfen lassen...das hat er mir nie gesagt!
    Seither ist mein Vertrauen dahin und meine Ängste sind gewachsen.

    Ich hab Angst, ja, aber ich kann mir nicht vorstellen, das Medikament in nächster Zeit abzusetzen. Ich habe jetzt eigenständig die Dosis ein bisschen auf 2-1-2-0 (Morgens, 10:00, Mittags) reduziert und will wieder auf 2-2-0 runter. Aber ich habe Angst, dass auch das nichts bringt und ich meinen Körper zerstört habe. Ich bin abhängig davon, wenn ich mir vorstelle, es abzusetzen, kriege ich Angst, dass ich nicht mehr aus dem Bett komme am Morgen und wieder so schlimme Depressionen kriege.

    Meine Frage
    Was würdet ihr tun? Mit dem Arzt reden will ich bei meiner nächsten Konsultation, aber ich habe Angst, dass er meine Anliegen nicht ernst nimmt. Ich wollte ins toxikologische Zentrum des Universitätsspitals ZH gehen, aber ist das der richtige Ansatz? Einen anderen Psychiater suchen? Er ist spezialisiert auf ADD...ich weiss nicht, obs einen besseren gibt. Mein Hausarzt hat gar keine Ahnung davon...

    Seid lieb bitte, ich bin gerade total am Ende und weiss nicht mehr weiter. Ich fühl mich allein gelassen, darum frage ich die, die wissen, wie es ist, an meiner Stelle zu sein.

    Liebe Grüsse
    lunaris


  2. #2
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 91

    AW: Dexamphetamin - Böse Nebenwirkungen, Arzt keine Hilfe

    hallo lunaris,
    ich würde ganz schnell einen anderen psychiater aufsuchen. diese nebenwirkungen sind ja wahnsinn.
    außerdem würde ich mal vom allgemeinarzt herz und lungen durchchecken lassen.

    auch wenn dein psychiater eine koryphäe ist, scheint er deine probleme nicht ganz ernst zu nehmen.
    auf keinen fall würde ich mich auf ihn alleine verlassen.

  3. #3
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Dexamphetamin - Böse Nebenwirkungen, Arzt keine Hilfe

    Leider kenne ich den Arzt nicht, aber vllt hilft es dir wirklich, wenn du eine 2. Meinung einholst. Wenn das Vertrauen hin ist, ist es ja eigentlich egal, ob der Arzt gut ist oder nicht. Ein Spital würde ich in deinem Fall aber auch empfehlen, gerade da es anscheinend fachübergreifende Thematiken gibt (Herz).

    Ich würde aber trotzdem genau das alles auch dem Arzt erzählen, manchmal macht man sich auch durch "Antestungen" wie deine Fragen mit Angina Pectoris nicht ganz verständlich, was man eigentlich sagen will. Hast du ihm gesagt das das deine Mutter hat? Hast du ihm genau deine Symptome und Ängste beschrieben?

  4. #4
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 47

    AW: Dexamphetamin - Böse Nebenwirkungen, Arzt keine Hilfe

    Steht zwar schon meine Meinung, aber um das zu bekräftigen und dir Mut zu machen: Geh unbedingt zu einem anderen Arzt. Ich meine wenn du deinem Arzt nicht vertrauen kannst, dann ist er nicht der richtige für dich. Punkt. Ob er nun Pharmapapst ist oder nicht. (Und wenn man, wie Medipäpste, vor allem Stutz mit Pharma-Produkten macht, dann ist ausschleichen nicht lukrativ...)

    Es gibt viele Spezialisten in der Schweiz. Schau Mal hier: Schweizerische Fachgesellschaft ADHS - Einzelmitglieder nach Kantonen/Länder

    Ich wünsche dir alles Gute

  5. #5
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.742

    AW: Dexamphetamin - Böse Nebenwirkungen, Arzt keine Hilfe

    Hallo,
    einmal hast du irgendwo geschrieben du bist kein ADSler, da hast du dich bestimmt vertan.

    Also ich selber nehme seit über einem Jahr Attentin, das ist auch Dexamphetamin. Ich vertrage nur 10 mg am Tag.

    Mein Sohn ist Hypo-Adsler und er bekommt Ritalin (ich glaube Kapseln) und zusätzlich nimmt er abends Cipralex.

    Gestern endlich war er bei meinem neuen ADS-Arzt, der hat wirklich Ahnung, er hat gesagt, die Ritalindosis langsam erhöhen und das Cipralex runtersetzen.

    Es gibt wenige Ärzte die Erfahrung haben und wie sollten sie auch, dann müßten sie das ja selber nehmen.

    Vielleicht bist du auch ein bißchen wie eine Freundin von mir, die ist allerdings schon 60, aber sie verträgt alles nicht und nicht auch nichts und wenn sie was
    nimmt, bildet sie sich immer vieles ein, was die dann bekommt oder z.B. alles was im Beipackzettel steht, hat sie dann plötzlich.

    Das ist ein bißchen Hypochponder, doch das ist ja nicht schlimm. Ein guter Arzt könnte damit umgehen. Es gibt wenige gute Ärzte. Ich habe Glück den richtigen
    gefunden zu haben und ich brauche auch das Medikament nicht zu zahlen.

    Wenn du in der Schweiz wohnst, weiß ich auch nicht weiter, auf jeden Fall, höre auf dein Gefühl, immer weiter suchen. Alles Gute noch, vielleicht erstmal
    die Dosis reduzieren, ich weiß nicht genau und viele Vitamine nehmen.

    Gruß Paula


    P.S Mir fällt noch ein, ich kann mal eine Freundin fragen, deren Tochter lebte zwei Jahre in der Schweiz und hatte dort einen Supertherapeuten, die Tochter hat auch ADS, also einen ADS-Therapeuten. Doch ich weiß nicht ob der in deiner Nähe ist, das wäre ja auch schonmal eine Hilfe.

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 76

    AW: Dexamphetamin - Böse Nebenwirkungen, Arzt keine Hilfe

    Danke für die Antworten!

    Dann mache ich mich doch nicht umsonst verrückt. Ich gehe schnell mal zum Arzt wegen was, und hab mir jetzt lange eingeredet, dass ich mir das einbilde und mein Arzt schon weiss, was er mir erzählt. Zumal es halt immer noch Dexamphetamin ist, es fällt nicht umsonst unter das BetMg. Aber diese Nebenwirkungen belasten mich zusehends, es macht mir Angst und jetzt bin ich bestärkt in meiner Vermutung, dass das weder normal noch ok ist.

    Ja, er hat eine umfangreiche Anamnese gemacht. Er weiss, dass sie auch depressiv war früher, eben Angina Pectoris hat und dass auch mein Vater Probleme mit dem Herz und dem Blutdruck hatten, Meiner war bisher immer eher tief. Bei der letzten Messung lag er sogar bei 110/70, das ist ja zu tief. Aber manchmal fühlt es sich an, als wäre er auf 180.

    Ich vergass noch zu erwähnen, dass ich zu den Herzproblemen einen richtigen Druck auf der Brust habe. UND: Jetzt gerade habe ich auch wieder ein Brennen in der Brust, wie früher, als ich zu viel geraucht hatte. Das habe ich auch fast täglich. Ich muss das echt checken lassen.

    nudibranch, wo lebst Du in der CH? Bzw. wo ist Dein Arzt? Ich weiss, dass Patienten aus der ganzen Schweiz zu meinem reisen, und ich habe so die Vermutung, dass es auch hier andere gibt, die er behandelt. Ich will ihn nicht bei anderen schlecht machen , ich meine er hat mir mit meinen Depressionen sehr geholfen. Wenn es aber andere Patienten hier gibt, die durch ihn behandelt werden, wäre ein Austausch natürlich ganz gut.

    Aber ich schau mir die Liste gern mal an, das ist wirklich eine gute Idee. Mein Freund meinte auch schon, ich soll mir einen anderen suchen. Das andere Problem ist, dass er ziemlich launisch sein kann. Zu spät kommen muss man sich nicht erlauben (hat auch was mit Anstand zu tun), und wenn er Stress hat und man nicht pünktlich zur Vereinbarten Zeit (+/- 5 min) anruft, ist er total grantig. Er hat mich auch schon einige Tage sitzen gelassen weil er gestresst war.
    Er ist gut auf seinem Fachgebiet aber eben...es gibt viel, was gegen ihn spricht.

    Ich schau, dass mein Hausarzt mich an das Unispital überweist und dann lass ich mich von A bis Z durchchecken.




    - - - - - - - - - - Beiträge zusammengeführt (< 3 Minuten Zeitunterschied) - - - - - - - - - -

    Paula schreibt:
    Hallo,
    einmal hast du irgendwo geschrieben du bist kein ADSler, da hast du dich bestimmt vertan.
    Kein ADHS im Sinne von nicht hyperaktiv. ADS, eher Hypo. Ich hab mich länger nicht mehr so gross mit allen möglichen Varianten befasst, sorry.

  7. #7
    Neues Forum-Mitglied

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    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 47

    AW: Dexamphetamin - Böse Nebenwirkungen, Arzt keine Hilfe

    lunaris;548623[SIZE=2 schreibt:

    nudibranch, wo lebst Du in der CH? Bzw. wo ist Dein Arzt? Ich weiss, dass Patienten aus der ganzen Schweiz zu meinem reisen, und ich habe so die Vermutung, dass es auch hier andere gibt, die er behandelt. Ich will ihn nicht bei anderen schlecht machen , ich meine er hat mir mit meinen Depressionen sehr geholfen. Wenn es aber andere Patienten hier gibt, die durch ihn behandelt werden, wäre ein Austausch natürlich ganz gut.
    [/SIZE]
    Ich gehe nicht zu einem Dr. W. Mein Arzt ist im Aargau, aber ich will hier nicht alles ausplappern. Ich kann dir leider keine private Nachricht schicken, weil du noch nicht vorgestellt bist...

    Kannst ja wirklich nur gewinnen, wenn du Mal zu einem anderen Arzt gehst. Allenfalls kannst du dich immer noch für deinen alten Arzt entscheiden...

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

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    Forum-Beiträge: 76

    AW: Dexamphetamin - Böse Nebenwirkungen, Arzt keine Hilfe

    Ja wenn Du sie mal fragen könntest, wäre ich dir unheimlich dankbar. Ich will lieber nicht von Arzt zu Arzt gehen...

    Hypochonder bin ich nicht, denke ich. Ich finde, die schmerzende Brust, mein Herz, das brennt und die Atmung, die schwer fällt, und das regelmässig, sind schon recht eindeutige Anzeichen. Mein Freund hat auch schon gesagt, dass er mein Herz kaum hört :-(

    - - - - - - - - - - Beiträge zusammengeführt (< 3 Minuten Zeitunterschied) - - - - - - - - - -

    Muss ich mich neu vorstellen wenn ich länger nicht mehr online war?

    Du musst nichts ausplappern, das ist schon gut. Es ist nicht unbedingt in meiner Region (ok AG / LU ist jetzt nicht die Welt . Ich werde die Liste heute Abend mal anschauen. Ab 2015 habe ich bei meiner KK auf freie Arztwahl gewechselt. Ist zwar 50.- teurer aber ich glaube, das war die richtige Entscheidung. Und dann suche ich mir einen, der besser zu mir passt.

  9. #9
    Neues Forum-Mitglied

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    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 47

    AW: Dexamphetamin - Böse Nebenwirkungen, Arzt keine Hilfe

    lunaris schreibt:
    Muss ich mich neu vorstellen wenn ich länger nicht mehr online war?

    Du musst nichts ausplappern, das ist schon gut. Es ist nicht unbedingt in meiner Region (ok AG / LU ist jetzt nicht die Welt . Ich werde die Liste heute Abend mal anschauen. Ab 2015 habe ich bei meiner KK auf freie Arztwahl gewechselt. Ist zwar 50.- teurer aber ich glaube, das war die richtige Entscheidung. Und dann suche ich mir einen, der besser zu mir passt.
    Ja, ich habe mich vor einigen Wochen auch zum zweiten Mal vorgestellt

    Finde ich gut, dass du dich nach einem anderen Arzt umschaust.

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

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    Forum-Beiträge: 76

    AW: Dexamphetamin - Böse Nebenwirkungen, Arzt keine Hilfe

    Hallo ihr lieben

    Kleines Update an dieser Stelle...ich habe mich nun durchchecken lassen und musste an 3 Tagen diverse Ärzte besuchen. Vorher durfte ich eine geschlagene Woche keine Medikamente nehmen, ich bin fast durchgedreht. Nur am heulen, konnte nicht schlafen obwohl ich die ganze Zeit so MÜDE war. Ich konnte keinen Satz mehr aneinanderhängend stammeln...halt typische Symptome, wenn man abrupt aufhört.

    Das ist die Diagnose:

    - Angina Pectoris
    - Histaminintoleranz
    - Schilddrüsenunterfunktion

    Ich wurde ausserdem am Rande in Bezug auf Suchtverhalten untersucht. Sie haben meine Hirnströme angeschaut während sie mir Bilder zeigten. Unter anderem natürlich von den Medikamenten. Und ja. Das Ergebnis war "Tendenz zur Sucht" - das hätte ich mir echt sparen können, weiss ich ja selber.

    Das Problem: Ich muss aufhören mit dem Medis, mein Herz macht das nicht mehr lange mit haben sie mir gesagt. Und nun bin ich am Boden, ich hab solche Angst, das könnt ihr euch kaum vorstellen. Ich weiss nicht, ob ich das schaffe, den Alltag zu meistern. Mein ADS ist ziemlich heftig, und ich habe seit ich die Medis nehme nicht einmal daran gedacht, dass es schöner wäre, tot zu sein. Ich war noch nie so voller Antrieb, noch nie so ausgeglichen. Ich habe sooooo lange jegliche ADs geschluckt, immer wieder was neues ausprobiert, was dann wieder nichts gebracht hat ausser Nebenwirkungen...und nichts davon hat je auch nur ein bisschen geholfen. Und jetzt muss ich mit dem Medikament aufhören, das mir mein Leben zurückgegeben hat.

    Tut mir leid, ich weiss ich heule rum wie so ein Tropf, aber ich hab einfach solche Angst, wieder ganz unten zu landen
    Natürlich weiss ich, dass ich das tun muss, um zu überleben und dass es unumgänglich ist. Ich bin froh, noch rechtzeitig Bescheid gekriegt zu haben. Aber ja...irgendwie kann ich mich trotzdem nicht darüber freuen.

    Ich habe heute nun einen Termin mit meinem Psychiater. Er wird schon wissen, wovon ich rede. Ich denke, wir werden das alles langsam ausschleichen, vielleicht fällt es mir dann so leichter als gedacht. Aber verdammt...irgendwie will ich das gar nicht.

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