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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #1
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 750

    Ritalin Dosisfindung, Erfahrungen, Austausch...

    Hallo, ich suche immernoch nach der 'richtigen' Dosis. Im Moment bekomme ich 60mg Ritalin Adult am Morgen.

    Ich versuche hier mal ein Tagebuch zu führen und hoffe auf Rat, nicht im Sinne einer angegebenen Dosis,
    sondern was sich nach evt. Überdosierung, Unterdosierung anhört, was gut ist, was nicht erwünscht ist,
    und vielleicht, wenn ihr mich eben mitbekommt, habe ich jemanden, der mich im Auge hat,
    versteht mich bitte nicht falsch, aber sich selbst zu reflektieren erscheint mir unmöglich.
    und ich möchte verantwortungsbewusst handeln.

    Es ist mir ein graus, dass ich so viel nehmen muss. negativ daran finde ich vor allem auch, dass ich körperliche Nebenwirkungen merke, wie trockener und schneller älter werdende Haut, oder Muskelabbau. Zur Zeit nehme ich neutrales Eiweiß in Fruchtsaft, es scheint den Muskelabbau vorerst einzuschränken.

    Ich bekomme nun seit etwa Februar 2014 mph.

    Warum ich von 10mg nun wieder auf 60 gesteigert habe, liegt vor allem daran, dass ich nicht das Gefühl hatte irgendetwas hätte sich geändert. Ich habe zu viel eingekauft, war positiv gestresst, aber gestresst, die Konzentrationsfähigkeit, würde ich als in Ordnung einschätzen, deswegen habe ich diese Dosis auch noch nicht ausgeschlossen. Jedoch ist mir aufgefallen, ich war nicht konsequent und habe auch den Überblick verloren.
    Gut war aber die soziale kompetenz. und ich war aber immernoch aufgedreht, wie gesagt, als wenn eigentlich nichts anders wäre.
    Dennoch wurde ich zunehmend müder und träger, also morgens.

    Mit 20mg war ich jedoch zu nichts mehr zu gebrauchen, eher gematscht, und gedrückt, irgendwie müde und seltsam, weder das Eine noch das Andere.
    und gestresst.

    hatte darmals gedacht ich sei überdosiert, versuchte immer alles Mögliche, um eher weniger zu nehmen.
    Dann riet mir mein Arzt mal etwas mehr zu versuchen. lange Geschichte, bei 60mg geht es sehr gut.
    auch meine Optischenstörungen, die ich jeden Vormittag, Morgen habe, gehen davon weg.
    Manchmal glaube ich aber auch, dass es mein Sehen auch schlechter macht, was die Schärfe angeht, aber ich habe zur Zeit auch kein Geld für eine neue Brille..
    zu meinem Leidwesen!
    Ich sehe eher klarer, was Ecken und Kanten angeht, ich bin nicht erschöpft, ich glaube mich besser konzentrieren zu können, habe aber das aktive lernen noch nicht versucht.
    Manchmal ist alles etwas langsamer, aber es gibt mir das Gefühl mehr Zeit am Tage zu haben.
    Ich erledige Eins nach dem Andern, und fühle mich erwachsener, ruhiger, entspannter, aber ich habe nicht den Eindruck, dass es zu viel ist.
    Bezüglich des Schlafs ist es mit 2x 10mg am Tag besser. Denn zur Zeit schlafe ich zwar und mit Strategien auch gut ein,
    aber ich wache häufiger auf und bin auch vor dem Wecker wach.
    Dies kann aber auch am Muskelkater liegen.

    Ok, ich versuche ab hier mal meinen Tag fest zu halten. In Kurzform versteht sich.

    Ich bitte euch, auch zusätzlich Erfahrungen auszutauschen, zur Orientierung. Wie und über welchen Weg seid ihr zu eurer richtigen Dosis gelangt?
    Worauf kann und sollte man achten?

    Mit besten Grüßen
    Zeta

  2. #2
    pero

    Gast

    AW: Ritalin Dosisfindung, Erfahrungen, Austausch...

    Tja, würde dir gerne helfen, aber selbst habe ich nicht die richtige Dosis gefunden.
    Mein Problem ist das die Unruhe durch MPH eher gesteigert wurde. Mit 20/20 hat sich meine Konzentration deutlich gebessert, aber ich wurde aggressiv wenn ich gestört wurde oder wenn ich nix zu tun hatte. Auch keine Chance meinen Tag selbst zu strukturieren.
    Daher versuche ich jetzt meine Probleme einzeln zu beachten und habe übermorgen einen Termin für einen neuen Versuch der Einstellung bei einem anderen Arzt.

    Ich finde es auch extrem schwer weil ich keine echte Tagesstruktur von aussen bekomme und das in Verbindung mit der ständigen Unruhe… Seufz


    lg
    pero

  3. #3
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 750

    AW: Ritalin Dosisfindung, Erfahrungen, Austausch...

    geht mit genauso! es war ein paar tage mit 60mg sehr gut, jedoch dann wurde es immer schlimmer mit symptomen der überdosierung.
    schwitzen vor allem hitzewallungen, trockenheit.
    ich habe nun auch meine periode. ich schlafe viel und lang und komme nicht mehr aus dem quark, denn heute morgen versuchte ich es wieder mit 10mg.
    mir ging es schlecht mit grippeähnlichen symptomen, langsam wird es besser. aber ich bin so richtig müde! so richtig!

    ich weiß nicht mehr weiter, so gehts nicht. und ich kann gerade einfach nicht sagen, ob ich erkältet bin, oder nicht.

    letzendlich habe ich nun kopfschmerzen und überhaupt keine motivation.

    langsam glaube ich, dieses medikament hilft gar nicht. vielleicht ist es einfach nichts für mich. so geht es nicht weiter. zur zeit habe ich auch probleme beim sehen, wegen den alten kontaktlinsen.

    jedoch hat mir meine therapeutin auch gesagt, es gibt neue studien zu ritalin, die besagen es hat doch auch eine anflutende wirklung hat,
    dementsprechend steigert sich die dosis wohl stetig im körper bei gleicher einnahme.

    meine konzentration leidet im moment auch eher unter dem medikament, glaube ich.

  4. #4
    Celestis

    Gast

    AW: Ritalin Dosisfindung, Erfahrungen, Austausch...

    Hallo alle zusammen

    Beschreibung von meiner Erfahrung mit Ritalin LA

    Ich bekomme 20mg Ritalin LA am Morgen und 10mg Ritalin LA zu Mittag. Mein
    Zappeln wird weniger und meine Konzentration hat sich verbessert. Seit meiner
    Medikamentösen Einstellung von Medikinet aldult 2x20mg auf Ritalin LA 30mg hat
    sich mein Konzentrationslevel erhöt und hat sich auf ein gewissen Niveau eingependelt.
    Wichtig war mir nur , das mein Beindibbeln weg ging wie auch meine Dreiste Art zu reden.

    Dank Minzi , die mich mal darauf hingewisen hat , das ich endweder zu viel
    oder zu wenig an Methylphenidat bekommen hatte , hatte ich dieses mit meinem
    Neurodoc besprochen und er gab mir ein Rezept für Ritalin LA 10mg mit. Da ich
    jetzt 10mg mehr bekomme , ist auch meine Stumpfe Redensart gesunken Danke
    nochmal dafür , dass ich diese Information von Dir bekahm minzi

    Seiddem ich Ritalin nehme habe ich endlich mehr Konzentration für meine Hobbys
    Endlich kann ich mehr Zeit für meine Elekronik verbringen , was ohne Ritalin kaum
    zu schafen war. Ab und zu habe ich voll den Hyperfokus und bastle solange daran ,
    bis es endlich fertig ist

    Nachteil der Einnahme von Ritalin

    Ich habe zwischendurch Fressatacken und dann wieder mal keinen Hunger. Meine
    Sportlich Aktivitäten habe sich leider auch verändert. Das Ritalin bremmst meine
    Ausdauer , wenn ich Betmitton spiele. Das ist schlecht , dass ich mich nicht mehr
    so AUSPOWERN kann Das sind bei mir die Erkenntnisse , die ich durch Ritalin
    gesammelt habe.

    LG
    Celestis

  5. #5
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Ritalin Dosisfindung, Erfahrungen, Austausch...

    zeta schreibt:
    geht mit genauso! es war ein paar tage mit 60mg sehr gut, jedoch dann wurde es immer schlimmer mit symptomen der überdosierung.
    schwitzen vor allem hitzewallungen, trockenheit.
    ich habe nun auch meine periode. ich schlafe viel und lang und komme nicht mehr aus dem quark, denn heute morgen versuchte ich es wieder mit 10mg.
    mir ging es schlecht mit grippeähnlichen symptomen, langsam wird es besser. aber ich bin so richtig müde! so richtig!
    Liebe Zeta,

    was mir immer wieder bei dir so auffällt ist, dass du permanent innerhalb kürzester Zeit deine Dosis drastisch änderst. Von 60 mg auf 10 mg runter, dann wieder rauf auf 60 mg, einen Tag später wieder 10 mg oder 20 mg.....(hast du in anderen Posts geschrieben)....so geht das nicht liebe Zeta.

    Du brauchst Stabilität.....in deinem Leben und mit deiner Dosierung. So machst du alles nur noch schlimmer. Diese ganzen Auf's und Ab's.Das ist ja ne Katastrophe.

    Du sagst, dass du postraumatische Störungen hast. Im Prinzip ist es doch so, dass die so gut wie jeder Mensch hat oder? Jeder Mensch hat Erlebnisse in seinem Leben, die ihn prägen. Gute sowie auch schlechte Erlebnisse, aus dessen Erfahrung wir lernen (sollen). Uns erinnern, was uns damals passierte und wie es uns dabei ging, wenn wir wieder ähnliche Erfahrungen im Leben machen.

    Nur damit es uns im wiederholten Falle dann auch gut geht - oder zumindest besser als damals - sollten wir bis dahin gelernt haben Strategien zu entwickeln, damit wir mit diesen Situationen, die zwangsweise immer wieder auf uns zu kommen, auch umgehen können. Und da hilft uns ADHS-lern die Medikation mit MPH o.ä., da uns diverse Botenstoffe im Gehirn fehlen, um sachlich darauf eingehen zu können. Ohne Dopamin/Noradrenalin können wir nur emotional damit umgehen und das schmeisst uns aus der Bahn.
    Und natürlich können Therapien helfen, das wir genau da hin schauen, was uns da passiert...warum wir so reagieren wie wir reagieren....warum wir nicht anders reagieren können so wie "Normalos" (oh wie ich das Wort hasse).

    Wir können kein Fussball spielen so wie Müller, Klose und Co.....weil die 2 Beine haben.....und wir nur eins....also müssen wir Strategien entwickeln, wie wir unser eigenes Fussball spielen können....halt nur anders als die Müllers und Co's dieser Erde. Verstehst du worauf ich hinaus will???

    Hör auf die Schuld auf dich zu schieben, warum alles so ist wie es ist. Bring Stabilität in dein Leben und vor allem in deine Dosis vom MPH. Und versuche zu verstehen, dass kein MPH dir deine Sorgen abnehmen wird. Im Gegenteil, sie werden u.U. erst so richtig erkennbar. Du reagierst dann schon fast panisch darauf und änderst die Dosis. Das ist das Falsche.

    Du bist in einem doofen Teufelskreis und ich möchte auch nicht in deiner Haut stecken. Aber wenn du erkennst, richtig hin schaust und akzeptierst, dass jeder Mensch eigentlich exakt das Gleiche mit macht und du erkennst,dass es nur darauf ankommt, wie man dann mit der Situation umgeht, dann wirst du merken, dass alles gar nicht soooo schlimm ist.

    MPH soll dir als Hilfswerkzeug zur Verfügung stehen, die Dinge richtig zu erkennen, zu analysieren und dann anders reagieren zu können, wenn wieder etwas passiert, was einen damals aus der Bahn geworfen hat. Du musst erkennen Zeta....dann verstehen.....und dann reagieren - dank MPH nicht nur emotional, sondern auch mal kognitiv und sachlich. Und wenn du dann noch erkennst, dass wir trotz MPH niemals so ganz 100% kognitiv und sachlich sein können wie viele andere (was ich auch gar nicht will ehrlich gesagt, denn ich liebe meine Emotionen), dann lernst du dich selber lieben und zu akzeptieren.

    Jeder Mensch hat posttraumatische Erlebnisse.....jeder leidet.....der eine trinkt sich dann alles schön oder weg, nur die Lösung ist das nicht, denn beim nächsten mal leidet dieser Mensch noch mehr. Das gleiche bei dir....mal MPH, mal kein MPH, dann mal 10 mg (1 Gläschen Schnapps), dann wieder 60 mg (ne ganze Flasche)...

    Nur du hast die Wahl dich für eine dauerhafte Lösung zu entscheiden (mit MPH und guter Einstellung)....der Mensch, der Alk als Lösung nimmt wird immer mehr Probleme entwickeln.

    Alles Liebe

    Heike

    PS: ich habe es jetzt schon mehrfach in diversen Threads erwähnt.
    Vitamin D ist so ein Thema. Kennst du deinen Wert? Und wie siehts mit deiner Schilddrüse aus? Manchmal ist die Lösung so einfach...
    Geändert von Heike ( 4.10.2014 um 13:56 Uhr)

  6. #6
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Ritalin Dosisfindung, Erfahrungen, Austausch...

    zeta schreibt:
    geht mit genauso! es war ein paar tage mit 60mg sehr gut, jedoch dann wurde es immer schlimmer mit symptomen der überdosierung.
    schwitzen vor allem hitzewallungen, trockenheit.
    ich habe nun auch meine periode. ich schlafe viel und lang und komme nicht mehr aus dem quark, denn heute morgen versuchte ich es wieder mit 10mg.
    mir ging es schlecht mit grippeähnlichen symptomen, langsam wird es besser. aber ich bin so richtig müde! so richtig!
    Was mir hier spontan zu deiner Periode einfällt.....

    Du hast vor kurzem die Pille abgesetzt, hast du geschrieben (in einem anderen Posting). Hat dein Gyn eigentlich mal einen Hormonstatus gemacht bei dir?
    Du hast ja mit dem Absetzen weniger Hormone plötzlich und dein Körper versucht nun wieder in Eigenproduktion diese herzustellen. Du bist zwar erst 27 und da sollte das alles noch gut funktionieren, anders als bei schon älteren Frauen, aber sicher ist man da nie.

    Vielleicht hast du inzwischen viel zu wenig vom Östrogen etc.....oder auch zu viel....wer weiss. Wichtig ist, dass nach ein paar Wochen des Absetzens (ich meine es sind mind. 2-3 Monate) ein Hormonstatus gemacht wird.

    Auch das kann ein Grund sein für dein schlechtes Befinden. Du hast zwar in einem anderen Thread geschrieben, dass deine Emotionen stabiler sind seitdem, aber wenn das jetzt vielleicht deine erste Periode nach dem Absetzen der Pille ist, kann die einen umhauen. War bei mir auch so vor 20 Jahren. Da hab ich die Pille ganz schnell wieder genommen.
    Glaub mir Zeta, es muss nicht immer alles nur am MPH liegen. Es gibt tausend Gründe u.U. (siehe mein langes Antwortschreiben an dich)

  7. #7
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 750

    AW: Ritalin Dosisfindung, Erfahrungen, Austausch...

    Hallo erstmal lieben dank!

    ich poste mal schnell, was ich meinem arzt geschireben habe, wenn es euch interessiert..
    und zur PTBS, es ist ein riesen Unterschied, ob man ein Trauma hatte, oder eine PTBS, klar Traumen hat jeder, aber bei einer PTBS steckt man in der Situation fest und dein Großhirn ist ausgeschaltet. Vielleicht hilft dir die Analogie, Kriegsveteranen sind viele aber manche bekommen Anfälle in denen sie glauben, der Krieg sei nicht vorbei und wieder mitten drin stecken.
    Wiedererleben, als sei alles aktuell und keine kontrolle darüber zu haben.

    so hier die mail:

    Sehr geehrter Herr Dr. xy,


    hiermit möchte ich ihnen kurz Bericht erstatten.


    Jedoch muss ich mich zunächst ein weiteres Mal bezüglich der Empfehlung zum Umzug erkundigen, denn dieses Dokument ist wichtig für eine Umzugserlaubnis durch das Jobcenter.
    .

    Ich würde, wenn ich nicht einen erneuten PTBS-Anfall befürchten müsse, eher eine WG beziehen wollen, aber auf Grund meiner Erkrankung ist dies einfach nicht mehr möglich.



    Zu meinem aktuellen Befinden:


    Ich versuchte die Ritalindosis zu reduzieren, aus mehrern Gründen, unter anderem mein nicht so überagendes Zahlengedächnis. und weitere Befürchtungen, die ich ihnen bereits mitteilte, welche unter Anderem die allgemeine Kontroverse über die ADHS-Erkrankung beinhalten.

    Außerdem stellte ich zunehmend auch eine gesteigerte 'Gematschtheit' fest.


    Bei 20mg stellte ich Schwitzen fest, trockene Lippen und allgemeine Abgeschlagenheit, und interpretierte diese Symptome als entweder Überdosierung, oder Erkältungbeschwerden.

    Ich setzte das Medikament ab.


    Nach etwa 7 Tagen ohne Einnahme von Medikamenten, waren folgende Symptome festzustellen, die sich stetig verschlechterten, also stärker wurden, statt sich zu bessern.


    -Kopfschmerzen

    -Muskelschmerzen, besonders Beine und Nacken

    -Schwitzen

    -Gematschtheit

    -Wechsel zwischen Unruhe und Müdigkeit

    -Appetitlosigkeit

    -Sehr trockene Lippen auch bei ca. 3-4 Litern Wassereinnahme

    -Extremer Gewichtsverlust trotz Zwang zur Nahrungsaufnahme (gehaltvolle)

    -Schwindel!

    -Haarausfall

    -Zwischenzeitlich kurz starke Besserung und Hochgefühl, Sprunghaftigkeit, gesteigertes Selbstbewusstsein

    -die Nase war immer wieder kurz verstopft

    -Positiv jedoch ist die Wiederkehrende Fähigkeit zur kreativen Analyse



    Ich war mir sicher, unter einem Infekt zu leiden, jedoch überwies mich mein Hausarzt, nach detailierter Blutuntersuchung wieder zu ihnen, da er nichts feststellen konnte.


    Konsequenz meinerseits, da ich von ihrem Empfangspersonal auf meinen anstehenden Termin verwiesen wurde, und ich nun nicht mehr sicher war, bin, was richtig ist,

    nahm ich heute wieder 40mg ca. 12h.


    Auswirkung:


    -Heißhungerattacke

    -Fühle mich bisher besser, irgendwie normaler

    -Lippen scheinen auch nicht mehr so trocken zu sein

    -Glaube auch wieder klarer denken zu können, werde das jedoch überprüfen

    -Etwas schnellerer Puls

    -Komme mir jedoch weniger kreativ und kaum leistungsfähiger vor,

    besonders zur Zeit, es sind nun 1,5 Stunden nach der Einnahme, wirkt es beszüglich der Lese und Leistungsfähigkeit kaum verändert. Werde versuchen nun dennoch etwas zu lernen.

    -Freie Nase

    -Sonst merke ich kaum eine Änderung





    Konsequenz, ich bin verwirrt und weiß noch weniger, wie ich nun vorgehen soll!



    Der Schwindel kann auch am fehlen einer Sehhilfe liegen, habe mit der Optik allgemeine Schwierigkeiten.


    Irgendwie sind die Auswirkungen paradox. Ich würde wirklich gern eine stetige und dauerhafte Lösung für mich finden. Ich weiß nicht weiter und werde nicht jünger.



    Mit freundlichen Grüßen

    zeta

  8. #8
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 206

    AW: Ritalin Dosisfindung, Erfahrungen, Austausch...

    Zu der Nase fällt mir nur ein.
    ich bin Nasenpraysüchtig. Aber solange das MPH wirkt, brauch ich keine, weil beides Amphetamine sind.
    Deine Nase wird wohl einen kurzen Entzug durch machen.

    Kontaktlinsen kann ich seit MPH nicht mehr tragen, genauso wie ganz früher bei illegalen Amphetaminen.
    Das hat glaub was mit der Pupille zu tun, muss ich noch raus finden.

    Da das MPH entwässert, können Haut und Lippen auch trocken werden. Labello hilft

    Der schnelle Puls gibt sich. bei mir nach ca. 2 Wochen.

  9. #9
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.858

    AW: Ritalin Dosisfindung, Erfahrungen, Austausch...

    Die Nasenspraysucht habe ich nie verstanden, obwohl ich Co-Süchtiger war (stets in eine Apotheke gehen, um den Fragen der Apotheker zu entgehen). Für mich hing das mit der Angst zu ersticken zusammen. Wenn die Nasenschleimhäute geschwollen sind bekommt man weniger Luft. Das kann m.E. zur Panik führen.

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  10. #10
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 206

    AW: Ritalin Dosisfindung, Erfahrungen, Austausch...

    Sorry für OT, aber ich find das grad so interessant


    Ich frag mich langsam, ob das auch was mit der ADHS zu tun hat.
    Es ist ja auch ein Stimulant.
    Hatte schon immer Einschlafprobleme wegen einem Nasenloch, dass immer zu war. Immer das, auf dessen Seite ich lag.
    Auf MPH hab ich auch keine Lust mehre auf Kaffee oder Cola. Erst, wenn die Wirkung abschwächt.
    Meine Schokoladenlust ist auch Geschichte.

    Anscheinend fügt man sich ja unterbewusst Stoffe zu, die einem helfen? Der Körper weiß, was er benötigt?

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