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  1. #61
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 91

    AW: Elontril bei ADHS

    danke björn, bei antidepressiva ist mir das klar. elontril nehme ich aber nicht gegen depression, sondern gegen adhs-symptome. deshalb frage ich mich, wei das auf dauer ist.

  2. #62
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Elontril bei ADHS

    Das mit den Langzeitschäden kann kaum einer 100%ig sagen. Gerade bei neueren Medikamenten wie z.B. Elontril ist es aufgrund der Zeit einfach (noch) nicht möglich. Wenn aber regelmäßig bestimmte Parameter untersucht werden, wie z.B. Blutdruck, und Leber-oder Nierenwerte (weiss jetzt nicht wie Elontril verstoffwechselt wird), dann beugt man ja Langzeitschäden schonmal in gewissem Rahmen vor.


    Ich finde auch immer ganz hilfreich die Frage an sich selbst, ob man lieber ohne eventuelles Risiko leben möchte/kann, oder ob ohne Medikamente die Lebensqualität so eingeschränkt ist, das man das Risiko in Kauf nimmt.


    Antidepressiva werden übrigens teilweise auch lebenslänglich gegeben/empfohlen.

  3. #63
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 91

    AW: Elontril bei ADHS

    das ist wirklich die frage! no risk no fun.
    im moment entscheide ich mich daher für medikamente.

  4. #64
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 133

    AW: Elontril bei ADHS

    Hm, da Elontril gegen ADHS Off-Label erfolgt, wird es auch kaum Daten zur sinnvollen Therapiedauer geben. Da hilft dann nur irgendwann mal absetzen und beobachten. Ich glaube Langzeitschäden (außer vllt psychische?) muss man nicht fürchten. Weniger als bei SSRIs noch glaube ich.

    Lebenslange Antidepressivagabe mag für chronisch schwerst depressive eine Option sein, aber Antidepressiva noch Jahre länger zu nehmen, obwohl es einem wieder gutgeht, finde ich gefährlich wegen Nebenwirkungen und defakto-Abhängigkeit. Klar setzt man die auch zu "Rezidivprophylaxe" ein, aber nicht unbegrenzt.

  5. #65
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Elontril bei ADHS

    Björn123 schreibt:
    Lebenslange Antidepressivagabe mag für chronisch schwerst depressive eine Option sein, aber Antidepressiva noch Jahre länger zu nehmen, obwohl es einem wieder gutgeht, finde ich gefährlich wegen Nebenwirkungen und defakto-Abhängigkeit. Klar setzt man die auch zu "Rezidivprophylaxe" ein, aber nicht unbegrenzt.

    Auch die mit rezidivierenden Depressionen profitieren davon. Es geht vielen ja gut weil man eben die Medis nimmt. Nicht nur die Schwere, sondern auch die Häufigkeit ist ausschlaggebend, wie lange man Antidepressiva nehmen sollte. Und je mehr Rezidive man hat, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit einer lebenslangen rezidiv. Depression/Chronifizierung. Und gefährlich ist relativ....... ich sage nur Suizidrate bei Depressionen.

    Allg. Empfehlung ist übrigens (auf Daten basierend), bei bisher 3 Major-Episoden eine Gabe von AD´s von mind. 3-6 Jahren.

    Bisher gibt es bei soweit körperlich Gesunden und ordnungsgemäßem Gebrauch keine besorgniserregenden Langzeitschäden in signifikant hohen Zahlen.

  6. #66
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 109

    AW: Elontril bei ADHS

    Ich denke das die neue Generation der AD's mittlerweile sehr verträglich ist, natürlich gibt es immer Ausnahmen. Aber da die SSRI, soweit es die Gängigen sind (Citalopram, Sertralin, Fluoxetin und vielleicht noch Escitalopram) mittlerweile seit Anfang der 90er bis Anfang 2000 auf dem Markt sind und es außer die Herzprobleme in hoher Dosierung (QT Intervall Verlängerung) bei Citalopram und Escitalopram (Höchstdosis wurde herabgesetzt) gibt, gab es bisher nichts über eine negative Langzeitfolge. Nur Spekulationen

    Und um auf Elontril zurückzukommen, zwar ist Elontril für Depressionen erst seit 2007 zugelassen, dennoch findet der Wirkstoff Bupropion schon lange Anwendung in der Rauchentwöhnung und in der USA Erstzulassung als AD Mitte der 80er. Insofern wurde hier ja auch ein erhöhtes Risiko für Krampfanfälle entdeckt, allerdings auch nur in Dosen ab 450mg. Deswegen die max. Gabe von 300mg hier erlaubt.

    Natürlich muss Nutzen-Risiko Faktor abgewägt werden, aber das kann nur jeder für sich selbst und eventuell noch der behandelnde Arzt tun.

    Ich muss sagen ich fühle mich momentan echt gut. Elontril 300mg (Tag 26) und Citalopram 20mg. Hoffe Anfang nächstes Jahres ohne SSRI auszukommen. Mal sehen

  7. #67
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 91

    AW: Elontril bei ADHS

    creatrice schreibt:
    Auch die mit rezidivierenden Depressionen profitieren davon. Es geht vielen ja gut weil man eben die Medis nimmt. Nicht nur die Schwere, sondern auch die Häufigkeit ist ausschlaggebend, wie lange man Antidepressiva nehmen sollte.
    das ist auch die meinung meiner psychiaterin zu antidepressiva. sorgen macht mir eher das elontril...
    aber ihr habt recht, erstmal schauen, ob das elontril überhaupt wirkt. heute ist der erste tag mit 300mg. und außer sauguter laune spüre ich nichts!

    - - - - - - - - - - Beiträge zusammengeführt (< 3 Minuten Zeitunterschied) - - - - - - - - - -

    oh moju, deinen beitrag habe ich erst später gelesen als meine antwort. danke!

  8. #68
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 133

    AW: Elontril bei ADHS

    Man sollte den Nutzen von Antidepressiva aber auch nicht überschätzen. Im Schnitt profitiert nur jeder 7. behandelte depressive Patient von einem SSRI im Vergleich zu Placebo. Das ist im Vergleich zu vielen anderen Medikamenten generell schon eine gute Zahl, bedeutet aber auch, dass man es nicht länger nehmen sollte als es einen Nutzen erbringt. Klar, wenn es einem damit gut geht und man wenig Nebenwirkungen hat und so, keine Frage, auch gerne paar Jährchen länger nehmen. Aber wenn halt doch Nebenwirkungen da sind, sollte man sich jetzt auch nicht gezwungen fühlen a la "mir kann es nur mit dem AD gut gehen, ich muss das für immer nehmen".

    Wobei ich mich jetzt sagen wir mal auf Personen beziehe, deren Depression nicht so schlimm ist, dass sie stationär behandelt werden muss mit Suizidversuchen etc. Ich persönlich finde Elontril auch viel besser als SSRIs. Vor allem das Absetzen der SSRIs war also doch arg komisch (Brain Zaps, Schwindel viele Tage lang - was hat das Zeug mit meinem Hirn gemacht?!) und danach ging es mir sogar besser, da ich endlich wieder positive Emotionen auch wahrnehmen konnte. Von den Nebenwirkungen währenddessen ganz zu schweigen. Also bei mir ist Elontril um Welten besser als SSRIs. Aber natürlich ist auch jeder Mensch anders. Deshalb will ich keinesfalls das irgendjemandem schlechtreden, der mit dem anderen auch super zurechtkommt. Nur etwas sensibilisieren, dass Antidepressiva nicht alles sind. ;-)

    Das Krampfanfallrisiko von Elontril bis 300 mg in der 1x-täglich Retardierung scheint mit 0,1 % oder so übrigens gleich mit dem von anderen Antidepressiva zu sein. Also keine Sorgen machen! ;-)

  9. #69
    Ist öfter hier

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    Forum-Beiträge: 109

    AW: Elontril bei ADHS

    @ chiki

    Mach dir bloß nicht zu viele Sorgen wegen den Medikamenten, natürlich ist eine gesunde Selbstbeobachtung wichtig. Aber wenn du nur Angst vor den Tabletten hast, kann es leicht sein, dass du den positiven Effekt der medikamente nicht mehr wahrnimmst. Also ist meine eigene Erfahrung, kann bei dir natürlich anders sein

  10. #70
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 109

    AW: Elontril bei ADHS

    Also ich bin jetzt bei Tag 13 mit dem Elontril:
    Wirkung : gefühltkeine!
    Nebenwirkung: Depris, leichte Angst, Schlafe länger und fühl mich müder, brauche bisschen länger beim Einschlafen aber gleich beim Durchschlafen, meine Arme/Beine sind extrem kalt, Nachmittags ist mir leicht übel,
    Koffein kann ich nur noch 1 Tasse trinken sonst fühle ich mich wie auf Drogen (Implodiergefühl), meine Hände zittern und mein Kurzzeitgedächtnis ist schlechter.

    :S :S :S :S Was tun? Ist das normal?

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