Natalia schreibt:
Das Rebound kenne ich auch. Das Medikinet hat bei mir am Anfang auch gut gewirkt. Ich war endlich wacher, konzentrierter, besser drauf, weil sich das Chaos in meinem Kopf gelichtet hat. Die Arbeit hat mich nicht so viel Energie gekostet und es ging mir alles leichter von der Hand.

Aber am Abend hat mich das dann wieder eingeholt.

Dazu muss ich sagen, dass das
Medikinet bei mir zwischenzeitlich nicht mehr so gut wirkt. Ich teilweise auch Angstzustände von dem Medikinet bekomme und innerlich sehr unruhig bin.

Da ich generell etwas depressiv durch das alles bin und ich auch Ängste habe, nehme ich Abends Lyrica. Was auch stimmungsaufhellend ist.

Wenn du aber so gar nicht mehr damit klar kommst, würde ich einfach mal mit deinem Arzt darüber reden und vielleicht das Medikament wechseln.
Also ich nehme am Abend unretardiertes Methylphenidat von TAD. Das Original Ritalin ist mir zu teuer. Meine Dosis ist so 5 bis 10 mg. Wenn ich am Abend plötzlich so mega hibbelig und unruhig bin, dann kann das die gute Wirkung über den Tag schnell kaputt machen. Bekomme mich dann nicht für den nächste Tag organisiert und schlafe schlecht ein.

Unretardiertes Methylphenidat auf Privatrezept war bisher noch nie ein Problem. Wenn der Arzt da rumzickt, da würde ich ganz sachlich ruhig nach dem Grund fragen. Finde es gibt keine harten Gründe das zu verweigern. Wenn er mit dem Missbrauchspotential argumentiert, also das (Medikinet / Ritalin Adult, das hat meiner Meinung nach sogar noch größeres Missbrauchspotential) ist ein Argument, was man nicht so ganz ernst nehmen kann. Wenn er schon so Mittel verschreibt, dann sollte auch das unretardierte kein Problem sein. Einfach sachlich ansprechen und seinen Bedarf dafür sorgfältig begründen.