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Diskutiere im Thema Krankenkassen-Zahlung für Medikinet - verschärfte Bedingungen? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #81
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Krankenkassen-Zahlung für Medikinet - verschärfte Bedingungen?

    Dein Arzt wollte dir wohl einen Gefallen tun und dir das Medikament verschreiben, was eventuell dem Concerta am ähnlichsten ist, und von deiner Kasse eventuell übernommen wird (eigentlich auch nicht zugelassen) oder für dich später günstiger wäre.

    Concerta wird generell bei Erwachsenen (ohne Vorbehandlung in der Kindheit damit) NICHT von den Kassen übernommen. Einzelne wenige Ausnahmen gibt es mit Sonderanträgen, anderes Budget in Kliniken oder Glück durch Unwissenheit der Ärzte. Wenn du also bereit bist Concerta selbst zu zahlen, sollte es kein Problem geben, das dir dies der Arzt verschreibt.

  2. #82
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 124

    AW: Krankenkassen-Zahlung für Medikinet - verschärfte Bedingungen?

    Meine Tochter und ich haben Concerta bisher immer selbst bezahlt.
    Nur seit wir hier in Baden Württemberg sind, sieht alles ganz anders aus.
    Vielleicht rede ich chinesisch oder die Ärzte/Neurologen wollen nicht verstehen. Wir habens immer wieder erklärt. O.o

    Klar ist es toll, wenn man wenig, oder gar nix dazubezahlen muss, wenn man eh zuwenig Geld bekommt, aber wenn das Günstige nicht hilft, nehm ich lieber das was mir auch was bringt.
    In Berlin hatte ich einen Mehrbedarf bewilligt bekommen, weil die Kassen das ja nicht bezahlen.

  3. #83
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.859

    AW: Krankenkassen-Zahlung für Medikinet - verschärfte Bedingungen?

    Ach so, jetzt begreife auch ich es. Du hast es in Berlin selbst bezahlen und in Baden-Württemberg sollst du es nicht selbst bezahlen. Ich dachte, dass du in Berlin Concerta von der Kasse bezahlt bekommen hast. Wie Creatrice bereits schrieb, bei Betroffenen, die kein Medikinet Adult oder Ritalin Adult vertragen oder einnehmen dürfen, könnte sich die Krankenkasse bereit erklären, die Kosten zu übernehmen.

    Selbst bezahlen kannst du immer. Das durfte kein.Problem sein. Dann stellt dein Arzt eben ein Privatrezept aus.

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  4. #84
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 124

    AW: Krankenkassen-Zahlung für Medikinet - verschärfte Bedingungen?

    Ich muss halt wieder einen Antrag stellen auf Mehrkosten beim Jobcenter, oder was auch immer.
    Aber es wäre natürlich auch gut, wenn die Krankenkasse es übernimmt,
    wenn ich schon Versuchskaninchen spielen muss
    und diese üblen Nebenwirkungen über mich ergehen lassen muss.

    Wäre ich reich, wäre das Thema ja kein großes Problem, aber ich bekomme nur eine EU-Rente.

    Jetzt erst mal hoffen, dass es mir morgen wieder besser geht und was der Doc dazu meint.

  5. #85
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.859

    AW: Krankenkassen-Zahlung für Medikinet - verschärfte Bedingungen?

    Wieso Versuchskaninchen? Concerta und Methylphenidat-Neuraxpharm werden definitiv nicht von der Krankenkasse bezahlt. Es gibt aber gesetzlich geregelte Ausnahmen. Ich würde daher eher versuchen, Concerta von der Krankenkasse bezahlt zu bekommen. Der Arzt muss bestätigen, dass du Medikinet Adult und Ritalin Adult nicht verträgst. In der Regel werden eher retardierte Medikamente bezahlt als nicht retardierte. Aber der Arzt hat eben mehr Aufwand.

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  6. #86
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.410

    AW: Krankenkassen-Zahlung für Medikinet - verschärfte Bedingungen?

    Hier geht gerade rechtlich etwas durcheinander. Ich hoffe, ich mache es jetzt nicht noch komplizierter. Der niedergelassenenArzt (also in einer Arztpraxis) darf grundsätzliche alles verschreiben, was nötig ist. EIne andere Frage ist, wer das zahlen muss. Kassenzugelassene Medikamente muss die gesetzliche Krankenkasse bei der richtigen Indikation übernehmen. Kassenzugelassen sind für Erwachsene Medikinet adult und Ritalin adult. Wenn es einen Grund dafür gibt, dass beide Medikamente nicht in Betracht kommen, kann der Arzt auch auf Kassenrezept etwas anderes verordnen und muss dann aber aut idem ankreuzen. Die Krankenversicherungen überprüfen diese Verordnungen innerhalb der nächsten drei Jahre. Hat der Arzt dann gut dokumentiert, dass ein anerkannter Grund für die aut idem Verordnung vorliegt, ist alles für ihn ok. Kann er das nicht nachweisen, muss er der Krankenkasse den von dieser bereits gezahlten Betrag für das Medikament zurückzahlen. Gibt es von einem Medikament eine günstigere Variante, weil ein Patent abgelaufen ist, ist er verpflichtet, dieses zu wählen. Das sind dann die Generika. Manchmal sind Generika aber nicht komplett identisch, weil Hilfsstoffe ausgetauscht wurden. Dann kann das zu Problemen bei Patienten führen.

    Ist der Arzt sich unsicher, ob es einen medizinischen Grund für die Verordnung eines nicht kassenzugelassenen Präparats gibt, wird er das Risiko für die Rückerstattung der Medikamenten kosten - den sogenannten Regress - nicht tragen wollen und auch nicht tragen können. Daher wird er in diesem Fall das Medikament auf Privatrezept verordnen, vorausgesetzt ist immer, der Patient benötigt es aus gesundheitlichen Gründen.

    Seit dem Medikinet adult zugelassen ist, gibt es gesetzlich nicht mehr die Möglichkeit, bei der Krankenkasse Sonderübernahmen als off-label-Use zu bekommen. Manche Krankenkassen machen dass aus Kulanz weiterhin. Rechtlich geht das eigentlich nicht und der Arzt kann sich auch nicht darauf verlassen, dass die Krankenkasse bei einer späteren Prüfung sich daran noch erinnert.

    Wenn dir der Doc Concerta auf Privatrezept verordnet, kannst du versuchen den Betrag auf Kulanz von der Krankenkasse zu bekommen. Zahlt die Krankenkasse nicht, kannst du den Bedarf beim Jobcenter als krankheitsbedingten Mehrbedarf beantragen. Das Blöde ist nur, du musst den Antrag beim Jobcenter eigentlich schon gestellt haben, bevor du das Medikament kaufst, denn wenn du es bereits gekauft hast, besteht der Bedarf ja nicht mehr...Am besten nimmst du deine Unterlagen aus Berlin mit zum neuen Jobcenter, damit die nachvollziehen können, was du möchtest. Sie werden dann vom Doc ein aktuelles Attest haben wollen, dass du das Medikament brauchst. Und da wird es dann wieder kompliziert, wenn der Doc das nicht kapiert, warum es Concerta sein muss...

    Wenn dein Kind minderjährig ist, sollte es eigentlich kein Problem sein, Concerta auf Kassenrezept für das Kind zu erhalten...

  7. #87
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Krankenkassen-Zahlung für Medikinet - verschärfte Bedingungen?

    Bei EU-Rente müsste das Sozialamt zuständig sein, oder die RV wenn die Rente zum Lebensunterhalt ausreicht.


    Ich meine mich zu erinnern das der "Mehrbedarf" für medizinische Hilfen beim Jobcenter nicht mehr zuständig ist. Ich glaube es heisst jetzt "Sonderbedarf". Der Unterschied ist (leider) sehr wichtig, weil die sich sonst auf diese Korinthen berufen und ablehnen.

    Wenn es noch so ist wie früher, dann fällt dieser Bedarf beim Sozialamt in den Bedarf für Schwerbehinderte, sprich wenn man dort diesen Zuschuss schon erhält, kann man keinen weiteren auf medizinische Hilfen stellen, da der damit abgegolten ist. (Kann aber sein, das die das auch geändert haben)

  8. #88
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.956

    AW: Krankenkassen-Zahlung für Medikinet - verschärfte Bedingungen?

    Blöde Frage, aber wenn man den Antrag stellt - wie er nun auch immer heisst - dann darf das Medi ja noch nicht gekauft (also bezahlt - auch nicht durch Darlehen o.ä.) sein. Aber das ist doch trotzdem ein BtM-Rezept, wenn auch privat, oder? Und dann doch bloss 7 Tage gültig ... Oder seh ich das verkehrt?

  9. #89
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.871

    AW: Krankenkassen-Zahlung für Medikinet - verschärfte Bedingungen?

    xonk schreibt:
    @ fliegenpilz

    Also heißt das generell ist es besser wenn man sich große Packungen verschreiben lässt wenn man maximal 10 Euro zuzahlen muss?
    Also angenommen bei ner kleinen Packung zahlt man 7 Euro dazu und bei der großen Packung die 2 mal soviel enthält würde man dann nur 10 Euro zahlen müssen dann
    wäre es ja immer besser groß zu nehmen.
    Wenn man tatsächlich eine große Packung braucht, dann ist es besser, ja.
    Bei Stimulanzien muss man aber auch die maximal mögliche Verordnungsmenge beachten, die der Arzt verschreiben darf. Der Arzt kann in Ausnahmefällen auch mehr verschreiben.
    Welche Packungsgröße verschrieben wird, bestimmt immer der Arzt.

  10. #90
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.859

    AW: Krankenkassen-Zahlung für Medikinet - verschärfte Bedingungen?

    Fliegenpilz schreibt:
    Wenn man tatsächlich eine große Packung braucht, dann ist es besser, ja.
    Bei Stimulanzien muss man aber auch die maximal mögliche Verordnungsmenge beachten, die der Arzt verschreiben darf. Der Arzt kann in Ausnahmefällen auch mehr verschreiben.
    Welche Packungsgröße verschrieben wird, bestimmt immer der Arzt.
    Das ist aber schon eine ganze Menge. Der Arzt darf innerhalb von 30 Tagen 2400 mg Methylphenidat verschreiben. Das sind am Tag 80 mg. Oder anders ausgedrückt: im Monat darf er 4 - 5 10er-Packungen verschreiben.

    Habe ich richtig gerechnet? Ich glaube, ja.

    Quelle:
    http://www.gesetze-im-internet.de/btmvv_1998/__2.html

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    Geändert von Steintor ( 8.06.2015 um 17:49 Uhr)

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