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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 18

    AW: Medikinet adult und Nebenwirkungen

    Ahh das ist ja sehr interessant, dann scheint das Medikament bei dir ja ähnlich wie bei mir zu wirken.
    Mir hat halt diese Wirkung mehr oder weniger Angst gemacht und deshalb habe ich es nicht mehr genommen.
    Nimmst du es weiter trotz dieser Wirkung? Wenn ja kannst du ja berichten ob die Müdigkeit und Lustlosigkeit nach einer gewissen Zeit verschwinden oder auch nicht.

  2. #12
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 183

    AW: Medikinet adult und Nebenwirkungen

    Ich glaube es liegt eine Medikamenten - Verwechslung vor. Aber sorry, das ist meine Schuld, ich bin noch neu. Also: Ich nehme Methylphenditat Hexal. Das ist das unretardierte. Ich nehms erstmal weiter. man muss ja angeblich erstmal ziemlich rumprobieren...

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 18

    AW: Medikinet adult und Nebenwirkungen

    Mich würde aber trotzdem interessieren ob diese Nebenwirkungen bei dir weiterhin bestehen bleiben oder ob sie mit der Zeit verschwinden. Wäre toll wenn du trotzdem dann weiterhin berichten würdest.

  4. #14
    Stefanus

    Gast

    AW: Medikinet adult und Nebenwirkungen

    Alles was für den Menschen neu ist macht erst mal Angst, das ist völlig normal. Das was du als Nebenwirkung bezeichnest ist nicht wirklich eine Nebenwirkung sondern die Realität die für dich allerdings nicht deiner Realität enstpricht. Stell dir vor du würdest mit dieser MPH Wirkung geboren sein, für dich gäbe es keine andere Wahrnehmung, nur diese. So ungefähr fühlt sich ein Normalo. Jetzt lässt aber auf einmal die Wirkung des MPH nach, nach Jahrzenten. Auf einmal denkst du: Wow,das bin nicht ich, das ist nicht meine Persönlichkeit.

    Was du erlebst ist ein Kontraksteffekt, du siehst zum ersten mal wie ein Normal sieht. Das kann manchen Angst machen und im ersten Moment als Entfremdung angesehen werden, deswegen wird es als Nebenwirkung hingeschrieben.

  5. #15
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 183

    AW: Medikinet adult und Nebenwirkungen

    Ja. So ungefähr nehm ich das auch war. Seit sehr sehr langer Zeit fühle ich mich erstmals ruhig und nicht mehr so angespannt und kann mal längere Zeit bei etwas bleiben. Jetzt erst merke ich wie stark mein Hirn zu allem assoziert hat und wie belastend das war. Das die Wirkung allerdings so schnell eintritt ist schon beängstigend. Ich glaube auch das ich erstmal lernen muß damit umzugehen.

  6. #16
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 18

    AW: Medikinet adult und Nebenwirkungen

    Stefanus schreibt:
    Alles was für den Menschen neu ist macht erst mal Angst, das ist völlig normal. Das was du als Nebenwirkung bezeichnest ist nicht wirklich eine Nebenwirkung sondern die Realität die für dich allerdings nicht deiner Realität enstpricht. Stell dir vor du würdest mit dieser MPH Wirkung geboren sein, für dich gäbe es keine andere Wahrnehmung, nur diese. So ungefähr fühlt sich ein Normalo. Jetzt lässt aber auf einmal die Wirkung des MPH nach, nach Jahrzenten. Auf einmal denkst du: Wow,das bin nicht ich, das ist nicht meine Persönlichkeit.

    Was du erlebst ist ein Kontraksteffekt, du siehst zum ersten mal wie ein Normal sieht. Das kann manchen Angst machen und im ersten Moment als Entfremdung angesehen werden, deswegen wird es als Nebenwirkung hingeschrieben.
    Das ist natürlich auch eine sehr interessante Sichtweise und als ich es das erste mal genommen habe, ist mir auch der Gedanke in den Kopf gekommen: "Jetzt weiß ich ungefähr wie ein nicht ADHS'ler tickt".
    Aber wenn das jetzt wirklich so ist wie du es sagst, dann stellt sich natürlich die Frage: Gewöhnt man sich auch daran? Denn meine hohe Motivation für die Dinge die mir gefallen und ich tue möchte ich nicht verlieren.
    Natürlich würde ich durch dieses Medikament Vorteile haben wie z.B. erhöhte Konzentration, aber dann ist natürlich die Frage ob es sich lohnt eine gewisse Lebensfreude die man hat aufzugeben nur um besser zu funktionieren. Schließlich will man ja leben und nicht nur funktionieren. Aber das ist natürlich eine Frage die man für sich selbst beantworten muss. Was meint Ihr?

  7. #17
    Stefanus

    Gast

    AW: Medikinet adult und Nebenwirkungen

    Eigentlich dürfte deine Lebensfreude durch mehr Dopamin (was schlussendlich durch MPH verstärkt vorhanden ist) nicht gesunken sein sondern steigen. Dopamin wird immer dann ausgestoßen wenn wir belohnt werden, also sozusagen ein "positiver" Neurotransmitter.
    Gewohntheit kann nur über die Zeit entstehen und du hast ja noch nicht mal einen Monat das Medikament genommen. Ich denke es kommt dir im Moment nur so vor als ob du weniger Motivation hast auf die Dinge die dir Spaß machen. Auf der anderen Seite kann es auch sein, dass du bestimmte Dinge nicht mehr ausüben brauchst weil nun eben deine "Neurobiologie" einigermaßen passt.

    Ein Beispiel von mir:
    Ich habe früher sehr oft Texte über die Persönlichkeitsentwicklung geschrieben weil ich immer so viele Gedanken hatte und nur so irgendwie meinem Gedankenkarusell freien lauf lassen konnte. Jetzt mit MPH könnte ich sagen, dass ich die Motivation für diese Texte verloren habe, das stimmt auch zugar. Aber ich finde das nicht schlimm, denn ich brauch die Texte nicht mehr schreiben um micht gut zu fühlen, ich kann anstelle dessen nun vllt. ein Buch fertig lesen usw.

    Auf lange Sicht wirst du auch noch sehen, dass dir MPH hilft Ziele strukturierter und langfristiger zu Verfolgen, so auch deine Leidenschaften und Hobbys.

    Wie gesagt du musst MPH etwas Zeit geben bis du dich an diese neue Situation gewöhnt hast, das ist kein Prozess von Wochen sondern von Monaten und Jahren. Es ist wie eine neue Reise die du beginnst


    Ich kann dich nur ermutigen diese Medikamente zu nehmen, nach nun ca.2 Jahren haben sie ein Großteil meines Lebens ins positive gedreht.

  8. #18
    ellipirelli

    Gast

    AW: Medikinet adult und Nebenwirkungen

    hallo

    ich kann verstehen, das du unsicher bist, aber nach 2 (ZWEI!!)maliger Einnahme kannst du ganz sicher noch kein abschließendes Urteil fällen (und es würde mich sehr wundern, wenn dein Arzt sich daraufhin auf eine Medikamentenumstellung einlässt)
    Gib deinem Körper doch mal Zeit, sich umzustellen.
    Bei 5mg -1x täglich!!- kann es zudem gut sein, das du (noch) unterdosiert bist.

    Ansonsten ist es so, wie Stefanus schreibt und wie es viele hier beobachtet haben: durch die Medikamente kommt oft viel hoch, was in Wirklichkeit schon immer da war, aber nie "gesehen" wurde. In deinem Fall klingt es so, als ob dir der "gute alte Hyperfokus" nun fehlt.
    Das ist in einigen Teilen "komisch", "erschreckend" oder "ätzend", es braucht aber wirklich Zeit, um zu merken, ob und was sich verändert und ob man damit zurechtkommt(kommen möchte).

    Ich zb habe MedAdult wegen heftigster Rebounds, die mich komplett zu Boden gerissen haben und auch nach zwei Monaten nicht besser wurden, abgesetzt und meine Reise durch den Medikamentendschungel weitergemacht. Jetzt, mit dem 3. Medikament und einer monatelangen Eindosierungsodyssee fühle ich mich ganz gut eingestellt und merk vor allem deutlich, wobei mir das MPH hilft..

  9. #19
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

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    Forum-Beiträge: 18

    AW: Medikinet adult und Nebenwirkungen

    ellipirelli schreibt:
    Ansonsten ist es so, wie Stefanus schreibt und wie es viele hier beobachtet haben: durch die Medikamente kommt oft viel hoch, was in Wirklichkeit schon immer da war, aber nie "gesehen" wurde. In deinem Fall klingt es so, als ob dir der "gute alte Hyperfokus" nun fehlt.
    Das ist in einigen Teilen "komisch", "erschreckend" oder "ätzend", es braucht aber wirklich Zeit, um zu merken, ob und was sich verändert und ob man damit zurechtkommt(kommen möchte).
    Aber wenn dieser Hyperfokus mir dann fehlt, dann fehlt auch etwas von mir. Ich meine dieser Hyperfokus bzw. meine Hyperaktivität ist mehr oder weniger ein Teil von mir, was mich als Person doch ausmacht oder nicht?
    Wenn das jetzt auf einmal weg sein sollte, dann frage ich mich teilweise: "Wer bin ich?". Denn ich habe ja damit ja mein ganzes Leben lang gelebt und ich glaube auch das mich viele Leute auch gerade deswegen ja auch mehr oder weniger geschätzt haben.
    Meiner Meinung nach sollte das Ziel sein nicht zu sagen der Hyperfokus ist jetzt komplett weg, sondern viel mehr der Hyperfokus ist geringer oder von mir kontrollierbarer.
    Klar schadet mir der Hyperfokus mehr oder weniger, aber er kann mir auch mehr oder weniger gut tun. Ich möchte nicht die Fähigkeit verlieren mich auf etwas richtig tief reinsteigern zu können. Viel mehr möchte ich das im Griff haben und selbst bestimmen können wann ich das möchte und wann nicht. Und das kann ich sehr oft auch gar nicht und erhoffe mir durch ein Medikament es besser kontrollieren zu können.

  10. #20
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 183

    AW: Medikinet adult und Nebenwirkungen

    hmh. hört sich so an als ob du ganz gut klarkommst ohne medies. ich hab heute, (2. Tag der Einnahme) schon ein viel besseres gefühl wie gestern.
    die sache mit dem hyperfokus bei mir ist das ich den nur ab und zu habe und viel zu selten und nur wenn ich was wirklich gerne mache. und den rest bin ich komplett verpeilt. und damit komme ich gar nicht mehr klar. das schlimme daran ist das ich gar nicht unterscheiden kann was wichtig ist im leben und was nicht. ich kann mich zwar motivieren was zu machen, aber sobalds langweilig ist, lass ich's wieder bleiben und mach was neues. alles zerrinnt somit in' s nichts. jetzt mit mph habe ich das gefühl ich bin viel fokusierter und ausgeglichene und ich glaube die medikamente helfen mir dabei vielleicht ein wenig mehr struktur zu finden. ich hab nicht das gefühl das sie mir was wegnehmen.

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