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Diskutiere im Thema MPH - Was für Dokumente mitführen? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #11
    pi pa po

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 525

    AW: MPH - Was für Dokumente mitführen?

    in der Apotheke kannst du es direkt kopieren lassen.

  2. #12
    Stefanus

    Gast

    AW: MPH - Was für Dokumente mitführen?

    Habe auch keine Kopie und werde mir keine holen. Für mich ist MPH ein in Deutschland zugelassenes Medikament, wenn dieses verordnet wird dann hat das einen Grund. Wenn jemand Insulin mit sich rumschleppt hat der ja auch nicht immer einen Zettel dabei auf dem steht, dass er Insulin nehmen darf. Wenn mir ein Polizist ernsthat unterstellt dass ich Ampetamine nehme, dann werde ich einfach meinen Arzt anrufen der dann mit dem Polizisten reden kann oder B: lasse ich einen Bluttest machen. Selbst wenn ich Ampetamine nehmen würde und mir der Arzt die verschrieben hat, dann könnte ich auch Auto fahren. Im Prinzip bedeutet das nichts anderes wie: Ich darf Auto fahren mit besagten BTMs, so lange ich sie legal besitze (vom Arzt verschrieben) / defakto jeder hier im Forum.
    Wenn ich ins Ausland gehe würde ich mir eher einen Kopf machen aber hier in Deutschland lass ich es drauf ankommen.

  3. #13
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 1.388

    AW: MPH - Was für Dokumente mitführen?

    hitori schreibt:
    Kopie des Rezeptes? ich bekomme nie eine Kopie davon. Das ist ja so ein 3fach-ding. eine durchschrift reißt der arzt direkt ab und anderen zwei behält die apotheke, also das gelbe vorne und ganz hinten die durchschrift. ich selber habe aber vom arzt eine Medikamentenverordnungsübersi cht ausgedruckt, gestempelt und unterschrieben vom arzt bekommen. darauf sind die medikamente aufgeführt, die bei einer polizeikontrolle probleme machen mit dosierung und einnahmezeitpunkt z.b 1-0-1-0
    Stefanus schreibt:
    Habe auch keine Kopie und werde mir keine holen. Für mich ist MPH ein in Deutschland zugelassenes Medikament, wenn dieses verordnet wird dann hat das einen Grund. Wenn jemand Insulin mit sich rumschleppt hat der ja auch nicht immer einen Zettel dabei auf dem steht, dass er Insulin nehmen darf. Wenn mir ein Polizist ernsthat unterstellt dass ich Ampetamine nehme, dann werde ich einfach meinen Arzt anrufen der dann mit dem Polizisten reden kann oder B: lasse ich einen Bluttest machen. Selbst wenn ich Ampetamine nehmen würde und mir der Arzt die verschrieben hat, dann könnte ich auch Auto fahren. Im Prinzip bedeutet das nichts anderes wie: Ich darf Auto fahren mit besagten BTMs, so lange ich sie legal besitze (vom Arzt verschrieben) / defakto jeder hier im Forum.
    Wenn ich ins Ausland gehe würde ich mir eher einen Kopf machen aber hier in Deutschland lass ich es drauf ankommen.
    Sehe ich auch so. Ich mache mich da auch nicht verrückt. In Deutschland ist man so lange unschuldig bis eine Schuld bewiesen ist. Und wenn ich nichts Illegales mache, habe ich auch keine Angst diesbezüglich.

  4. #14
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: MPH - Was für Dokumente mitführen?

    Steintor schreibt:
    Solltest Du also nach MPH-Medikation in eine Verkehrskontrolle kommen und diesen Schmiertest machen müssen, kann es sein, dass Du deinen Führerschein verlierst. Aus diesem Grund solltest Du nachweisen können (um Deinen Führerschein zu behalten), dass Du a) kein Amphetamin, sondern MPH genommen hast und dass Du b) dieses als Medikament benutzt.
    naja verlieren tut man die Fahrerlaubnis dadurch nicht, sondern es kann sein, dass sie erst mal einbehalten wird, dass kann sein, aber entzogen wird sie einem ja dann nicht, wenn man erst im Nachgang einer solchen Kontrolle, weil man das Rezept nicht mit hat, die Berechtigung zur Einnahme des Medikaments nachweist.

  5. #15


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.808
    Blog-Einträge: 40

    AW: MPH - Was für Dokumente mitführen?

    Hallo.

    Stefanus schreibt:
    Im Prinzip bedeutet das nichts anderes wie: Ich darf Auto fahren mit besagten BTMs, so lange ich sie legal besitze (vom Arzt verschrieben) / defakto jeder hier im Forum.
    Das ist de facto erst einmal so, ja.

    Solltest du allerdings im Straßenverkehr auffällig werden (rote Ampel überfahren, Randstein "mitgenommen", ...) oder in einen Unfall verwickelt sein, kann es trotzdem problematisch werden.

    Hier greift dann ggf. der §316 StGB:

    § 316 StGB

    Trunkenheit im Verkehr
    (1) Wer im Verkehr (§§ 315 bis 315d) ein Fahrzeug führt, obwohl er infolge des Genusses alkoholischer Getränke oder anderer berauschender Mittel nicht in der Lage ist, das Fahrzeug sicher zu führen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht in § 315a oder § 315c mit Strafe bedroht ist.
    (2) Nach Absatz 1 wird auch bestraft, wer die Tat fahrlässig begeht.
    Dieser Paragraph greift genau dann, wenn die Polizei Anzeichen dafür sieht, dass eine Beeinträchtigung der Fahrtauglichkeit durch Substanzen (gleich, welcher Art) vorliegen könnte und die anschließende und sofort durchgeführte ärztliche Untersuchung das bestätigt.

    Wenn dann Substanzen im Blut gefunden werden, die dazu geeignet sind, die Fahrtauglichkeit zu beeinflussen (was bei sehr vielen Medikamenten der Fall ist), so erfüllt das insgesamt den Tatbestand des § 316 (in aller Regel beide Absätze 1 und 2).

    Ein Rezept oder eine sonstige Bescheinigung über eine Medikamenteneinnahme ist also nie ein Dokument, das einen vollständig aus der Verantwortung nimmt, sondern das Gesetz sieht nach wie vor vor jedem Fahrtantritt die sog. "kritische Selbstprüfung" vor, ob man nun wirklich fahrtauglich ist oder nicht.

    Das gilt auch immer unabhängig davon, ob es sich um ein apothekenpflichtiges, verschreibungspflichtiges oder BTM-pflichtiges Medikament handelt, denn hierbei zählen alleine die Auswirkungen auf die Fahrtauglichkeit.




    LG,
    Alex

  6. #16
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: MPH - Was für Dokumente mitführen?

    Alex schreibt:
    Hallo.



    Das ist de facto erst einmal so, ja.

    Solltest du allerdings im Straßenverkehr auffällig werden (rote Ampel überfahren, Randstein "mitgenommen", ...) oder in einen Unfall verwickelt sein, kann es trotzdem problematisch werden.

    Hier greift dann ggf. der §316 StGB:



    Dieser Paragraph greift genau dann, wenn die Polizei Anzeichen dafür sieht, dass eine Beeinträchtigung der Fahrtauglichkeit durch Substanzen (gleich, welcher Art) vorliegen könnte und die anschließende und sofort durchgeführte ärztliche Untersuchung das bestätigt.

    Wenn dann Substanzen im Blut gefunden werden, die dazu geeignet sind, die Fahrtauglichkeit zu beeinflussen (was bei sehr vielen Medikamenten der Fall ist), so erfüllt das insgesamt den Tatbestand des § 316 (in aller Regel beide Absätze 1 und 2).

    Ein Rezept oder eine sonstige Bescheinigung über eine Medikamenteneinnahme ist also nie ein Dokument, das einen vollständig aus der Verantwortung nimmt, sondern das Gesetz sieht nach wie vor vor jedem Fahrtantritt die sog. "kritische Selbstprüfung" vor, ob man nun wirklich fahrtauglich ist oder nicht.

    Das gilt auch immer unabhängig davon, ob es sich um ein apothekenpflichtiges, verschreibungspflichtiges oder BTM-pflichtiges Medikament handelt, denn hierbei zählen alleine die Auswirkungen auf die Fahrtauglichkeit.




    LG,
    Alex
    das ist ja alles richtig, aber hier ging es doch um die Frage, ob das Rezept mit geführt werden muss oder nicht

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