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  1. #11
    aficionado

    Gast

    AW: Oxidativer Stress durch MPH?

    Lysander schreibt:
    Ich will es gar nicht ins Lächerliche ziehen, aber die Angaben sind mir da zu dürftig. Die Ratten waren 60 Tage alt, aber über ihre Anzahl finde ich nichts.
    Ob Du - oder ich, oder noch jemand - die Probe subjektiv für groß genug hält spielt in der Wissenschaft keine Rolle.

    In (guten) Journals werden Ergebnisse veröffentlicht ausschließlich wenn sie "signifikant" sind. "Signifikant" hat in der Statistik eine sehr konkrete, objektive Bedeutung und wird aufgrund von bestimmten Werten (unter anderem der Größe der Probe) kalkuliert. Der Artikel wurde veröffentlicht, das heißt die Probe war groß genug, um statistisch signifikante Ergebnisse zu bekommen: Die Wahrscheinlichkeit, dass die Ergebnisse ein reiner Zufall war, ist äußerst gering. (Man sagt in diesen Rechnungen nie, dass ein Fehler "unmöglich" sei, sondern höchstens, dass er sehr unwahrscheinlich sei).

    Es sei denn, das Journal ist crap, aber es scheint nicht zu sein.



    Geändert von aficionado ( 1.08.2014 um 14:20 Uhr)

  2. #12
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 1.650

    AW: Oxidativer Stress durch MPH?

    Tolle Erklärung! Ich wünschte ich hätte damals in den Statistik-Vorlesungen nicht nur durch körperliche Anwesenheit geglänzt...

  3. #13
    Lysander

    Gast

    AW: Oxidativer Stress durch MPH?

    aficionado schreibt:
    Ob Du - oder ich, oder noch jemand - die Probe subjektiv für groß genug hält spielt in der Wissenschaft keine Rolle.

    In (guten) Journals werden Ergebnisse veröffentlicht ausschließlich wenn sie "signifikant" sind. "Signifikant" hat in der Statistik eine sehr konkrete, objektive Bedeutung und wird aufgrund von bestimmten Werten (unter anderem der Größe der Probe) kalkuliert. Der Artikel wurde veröffentlicht, das heißt die Probe war groß genug, um statistisch signifikante Ergebnisse zu bekommen: Die Wahrscheinlichkeit, dass die Ergebnisse ein reiner Zufall war, ist äußerst gering. (Man sagt in diesen Rechnungen nie, dass ein Fehler "unmöglich" sei, sondern höchstens, dass er sehr unwahrscheinlich sei).

    Es sei denn, das Journal ist crap, aber es scheint nicht zu sein.



    Das ist eher eine lustige Argumentation. Man kann also an einer Studie nicht rütteln, weil sie allein durch die Veröffentlichung signifikant ist? Es hat schon sehr oft fehlerhafte Studien gegeben, die veröffentlicht wurden und eklatante Fehler enthielten. Ferner habe ich geschrieben, dass mir die Angaben zu dürftig sind. Ergo kann ich mich sehr schlecht ob der Relevanz eine Meinung bilden.
    Empirische Sozialforschung hatte ich auch an der Uni. Signifikanz heißt weder, dass Ergebnisse richtig gewichtet wurden, noch lassen sie den zwingenden Schluss zu, dass sie verallgemeinbar sind. Es bedeutet diese Studie ebenfalls nicht zwingend, dass man diese Ergebnisse auf den Menschen übetragen kann.

  4. #14
    aficionado

    Gast

    AW: Oxidativer Stress durch MPH?

    Lysander schreibt:
    Es bedeutet diese Studie ebenfalls nicht zwingend, dass man diese Ergebnisse auf den Menschen übetragen kann.
    Dazu habe ich mich in meinem Kommentar nicht geäußert, sondern nur zu deiner Behauptung, dass die Probe vielleicht zu klein war.



    Lysander schreibt:
    Das ist eher eine lustige Argumentation. Man kann also an einer Studie nicht rütteln, weil sie allein durch die Veröffentlichung signifikant ist?
    Absolut nicht. Wenn Du meinen Kommentar noch mal liest, wirst Du sehen, das habe ich absolut nie behauptet.

    Ich habe geschrieben: In guten Journals veröffentlicht man nur Studien, die statistisch signifikant sind. "Signifikant" im statistischen Sinne, nicht "signifikant" wie man das Wort umgangssprachlich benutzt. "Signifikant" wie hier definiert: Statistische Signifikanz – Wikipedia. Signifikant bedeutet, dass die Probe groß genug war und dass man die Ergebnisse in der Tat verallgemeinern kann. Nicht auf den Menschen natürlich, sondern auf in diesem Fall Ratten und ihre Reaktion auf die Substanz, die ihnen gegeben wurde.

    Du kannst in Frage stellen, 1) ob die Substanz richtig war, 2) ab die Ergebnisse auf den Menschen übertragbar sind, 3) ob die Ratten noch irgendwie beeinflusst wurden und die Ergebnisse durch andere Faktoren produziert wurden, nicht durch die Substanz, die sie bekommen haben, usw. usw. Aber Du kannst nicht behaupten, die Probe war zu klein, es sei denn, Du wiederholst die Rechnungen der Autoren (und das kannst Du nicht tun, weil Du keinen Zugang zu allen Daten hast) und einen Rechnungsfehler entdeckst... Aber solche Fehler sind unwahrscheinlich.

    Mathe lügt nicht. Wenn die Rechnungen stimmen, sind die Ergebnisse zuverlässig.

    Eot, ich habe leider keine Zeit für eine Diskussion über die Grundlagen der Statistik.

  5. #15
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 750

    AW: Oxidativer Stress durch MPH?

    wegen oxidativem stress habe ich mich erst neulich entgiftet und entsäuert.

    mir gehts bombastisch!!!

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