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Diskutiere im Thema Wie bekomme ich Ritalin in den USA? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 10

    Wie bekomme ich Ritalin in den USA?

    hallo leute!

    ich bin au pair in den usa bereits seit 5 monaten und hatte leider auch einen gastfamilien wechsel.
    die erste gastfamilie wollte nicht das ich ritalin nehme solange ich bei ihnen bin was ich auch nicht gemacht habe...

    meine neue gastfamilie ist damit einverstanden weil der aelteste sohn auch adhd hat und sie wissen das es eine hilfe ist.

    hier meine frage: weiß jemand von euch wie der weg aussieht in den USA um an das rezept zu kommen fuer das medikament?

    danke im voraus

  2. #2
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 15

    AW: Wie bekomme ich Ritalin in den USA?

    Man geht zu einem Psychiater und erklärt die Situation. Wenn du Glück hast und in der Nähe einer Universitätsklinik wohnst, solltest du vielleicht mal gucken, ob vielleicht sogar deutschsprachige Ärzte dort arbeiten, sodass dieser die Unterlagen von deinem vorherigen Arzt sichten kann.
    An sich sollte ein Arzttermin vereinbart werden. Du kannst dich doch sogar an den Arzt deinen Au-Pair-Kindes wenden.

  3. #3
    Stefanus

    Gast

    AW: Wie bekomme ich Ritalin in den USA?

    Dvdasa hat im Prinzip schon deine Möglichkeiten beschrieben. Was mich etwas verwundert: warum frägst du deine Gastfamilie ob es okay ist ein Medikament zu nehmen, dass dir hilft? Ich meine, ein Diabetes erkrankter würde ja auch nicht fragen ob es okay ist sein Insulin zu nehmen^^

  4. #4
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 5.009

    AW: Wie bekomme ich Ritalin in den USA?

    Ich fragte mich das auch schon...

  5. #5
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 24
    Forum-Beiträge: 217

    AW: Wie bekomme ich Ritalin in den USA?

    Hi,


    entgegen dessen, was meine Vorposter*innen hier geschrieben haben, ist das Erlangen von Ritalin in den USA natürlich, aus Sicherheitsgründen, nicht ganz so einfach wie in den meisten europäischen Staaten.
    Die deutschen Diagnostiken werden nicht angenommen, stattdessen musst du dich in speziellen Diagnose-Zentren melden, den sogenannten "ritalin centres".
    Der Name kommt noch aus der Zeit, als es nichts anderes gab, und wurde meistens mit "ritc" (inzwischen heißen sie aber "the Ritz", um auch Dyslexiker anzusprechen )abgekürzt.
    Inzwischen handelt es sich dabei um sehr große Institutionen, die vor allem in Großstädten sind, und in denen du stationär mit Übernachtung getestet wirst.
    Die Übernachtungen musst du aber selbst bezahlen und sind meistens recht teuer, dafür aber so komforabel, dass es inzwischen auch einige ganz Gewitzte auch als Hotel benutzen.

    Um den "ritalin satisfaction test" zu bestehen, musst du während deines Aufenthaltes drei Eichhörnchen fangen und dabei laut schreihen "Oh, guck mal, ein Eichhörnchen!" (in Deutsch ist erlaubt).
    Am zweiten Tag wird dann - heimlich und in deiner Abwesenheit - getestet, ob du deinen Haustürschlüssel so gut "versteckt" (bzw. verloren) hast, dass selbst das Hauspersonal ihn nicht mehr findet.

    Solltest du das bestanden haben, bekommst du einen speziellen Stempel in den Reisepass, der dich zum Einkauf von Ritalin und Überraschungseiern berechtigt, sowie zum vergünstigten Seeverkehr.
    (Das hat man gemacht, nachdem man festgestellt hat dass "Reisepass" eigentlich eine Abkürzung für "R(italin)-Ei-Seepass" ist.)



    Liebe Grüße,

    Schneekind.


    PS:
    Solltest du eher gesprächig sein, kannst du auch zu einem Psychiater gehen, dem du ein Schreiben von deinem deutschen Arzt gibst, dass du ADHS hast und mit MPH behandelt werden sollst. (Tipp: Optimalerweise ist das schreiben nicht deutschsprachig.)
    Wahrscheinlich sind dazu bedeutend mehr Leute bereit als in Deutschland, da "adult ADHD" dort drüben etwas verbreiteter ist.
    Du kannst aber sicherlich auch bei einer örtlichen Selbsthilfegruppe nachfragen, wo du am besten hingehst.

    Bezahlen musst du das aber alles selbst.
    Du hast zwar wahrscheinlich eine Reiseversicherung, aber die übernimmt keine chronischen bzw. vorher bestehenden Krankheiten.
    (Das heißt, solltest du dich zufällig über eine Tamiflu-Impfung in den USA an Narkolepsie erkrankt sein, muss sie es bezahlen, sonst nicht.)
    Ein Tipp mit den Medikamenten:
    Auf Prices, Coupons and Information - GoodRx bekommst du Coupons, durch die deine Medis bedeutend günstiger sind.
    Außerdem könntest du in der englischsprachigen ADHS-Welt versuchen dich zu informieren, welches Generikum am besten ist (die Standards für Generika scheinen dort niedriger zu sein als hier und selbst hier haben wir ja Probleme damit).

  6. #6
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Wie bekomme ich Ritalin in den USA?

    Schneekind schreibt:
    Um den "ritalin satisfaction test" zu bestehen, musst du während deines Aufenthaltes drei Eichhörnchen fangen und dabei laut schreihen "Oh, guck mal, ein Eichhörnchen!" (in Deutsch ist erlaubt).
    Am zweiten Tag wird dann - heimlich und in deiner Abwesenheit - getestet, ob du deinen Haustürschlüssel so gut "versteckt" (bzw. verloren) hast, dass selbst das Hauspersonal ihn nicht mehr findet.
    ähem Schneekind.....das ist ein Scherz oder?

  7. #7
    ellipirelli

    Gast

    AW: Wie bekomme ich Ritalin in den USA?

    Schneekind- ich glaube, dem Fragesteller würde es mehr helfen, sachliche Tips zu kriegen..

    @Steve: ich schließe mich der Frage an, warum du um Erlaubnis zu (verordneter??) Medikamenteneinnahme fragst und frage gleichzeitig: warum fragst du nicht die Eltern des ADHS Kindes, ob sie dir weiterhelfen?? Die haben doch Erfahrung und müssten Einblick in die ADHS Arztszene vor Ort haben...

    Finde ich ehrlich gesagt etwas "strange", in einem deutschen Forum Info zu suchen, wo du direkt vor Ort "Wissende" hast

  8. #8
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 24
    Forum-Beiträge: 217

    AW: Wie bekomme ich Ritalin in den USA?

    ellipirelli schreibt:
    Schneekind- ich glaube, dem Fragesteller würde es mehr helfen, sachliche Tips zu kriegen..
    Lies mal das Postscriptum (PS-Bereich), ellipirelli.

  9. #9
    ellipirelli

    Gast

    AW: Wie bekomme ich Ritalin in den USA?

    habbich....
    der gesamte erste Teil dient aber nur der Verwirrung

  10. #10
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 61

    AW: Wie bekomme ich Ritalin in den USA?

    Wie oben schon beschrieben wurde:
    Wenn jemand aus deiner Gastfamilie bereits ne ADHD diagnose hat, würde ich das einfach mal bei seinem Artzt probieren, das Rezepte ausstellen ist dort eigentlich weniger kompliziert/reguliert als in Deutschland. Kann relativ teuer werden, da wahrscheinlich deine Auslandskrankenversicherung Vorerkrankungen nicht übernimmt... Die Medis wirst du höchst wahrscheinlich selber zahlen müssen, das Verschreiben eventuell nicht, je nach dem was der Artzt in seine Rechnung schreibt, wenn ADHD erwähnt wird sieht schlecht aus, wenn er einfach nur Psychologische Behandlung/Konsultation reinschreibt, übernimmt es deine versicherung eventuell.

    In den USA wird MPH weniger oft verschrieben, derzeit wohl am meisten Adderal, das ist auf Amphetamin-Basis. Methylphenidat präperate gibt es aber auch genug, immer die Generika nehmen, die sind halbwegs bezahlbar.

    Wichtig ist noch: Die USA hat bekannterweise nicht das beste Gesundheitssystem der Welt, eher ein sehr Teures.
    In den USA waren und sind viele Menschen nicht Krankenversichert (Besonders die Untere Schicht),
    dies hat zur folge, das wenn man mal richtig Krank wird, das Richtig Richtig Teuer wird, oftmals können die Patieten ohne Versicherung die Preise nicht bezahlen, und die Ärzte bekommen kein Geld, bei manchen Patienten kann man versuchen was einzuklagen (Haus Zwangsversteigern etc) aber meistens kommt da nicht viel Geld rüber, weswegen die Ärzte auf den Kosten Sitzenbleiben, um das Auszugleichen erhöhen sie die Preise, was dazu führt das noch weniger ihre Rechnung bezahlen können (62 Prozent aller Privatinsolvenzen in den USA gehen auf einen Krankenhausaufenthalt zurück) , aber die die Ihre Rechnung bezahlen können, zahlen halt die Patienten mit die Ihre Rechnungen nicht bezahlen konnten, das führt auf dem Papier zu Astronomisch hohen Rechnungen.
    Die Versicherungen verhandeln mit den Ärzten und Kliniken sondertarife aus, sodass sie von diesen extrem hohen Rechnungen meist nur ein Bruchteil bezahlen müssen (pi mal daumen 20-50 Prozent), da versicherte Kunden für die Ärzte sichere Kunden sind.
    Als Privatperson kannst du auch verhandeln, die Ärzte kennen die Problematik, und bei den meisten kannst du die Preise runterhandeln wenn du das Geld direkt bezahlst, nach dem motto lieber nehme ich sichere 50 % als 100 % mit dem Risiko gar nichts zu bekommen, da du auch wenig Fändbares Eigentum in den USA besitzen wirst, ist das ein gutes Argument für die Barzahlung

    Kontakt mit dem Artzt aufnehmen, fragen ob er die Diagnose aus Deutschland übernimmt + Kosten für Verschreibung abklären, Diagnose von deinem Deutschen Artzt besorgen, zum Artzt gehen Verschreiben lassen, gut ist.

    Falls deine Krankenversicherung Chronisches Leiden bezahlt ist alles gut, und du sparst dir eine Menge Arbeit...
    Geändert von juphi (30.07.2014 um 17:22 Uhr)

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