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Diskutiere im Thema ADHS - Belohnungs- und Endorphindefizit? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 16

    ADHS - Belohnungs- und Endorphindefizit?

    Wollte mal fragen ob ihr diese Situationen auch kenn:
    Bei mir wurde vor ca. einem halben Jahr ADS diagnostiziert und bekomme seitdem MPH, welches mit verschiedenen Medikamenten kombiniert wird.
    Zurzeit nehme ich das MPH kombiniert mit Tianeptin, Anafranil und Zink. Vor ein paar Tagen las ich hier einen Text, bei dem ein User erwähnt hatte, welche Stoffe er zusätzlich neu ausprobieren möchte und sprach den Satz, dass wir ADHSler ja oft nach dem richtigen Stoff bzw. nach der richtigen Kombination aus Wirkstoffen suchen um uns gut zu fühlen. Genau das trifft auch bei mir zu und mir fiel auf, dass ich mich meistens ca. 2 Wochen nach Neuerung meiner Medikamentenkombination besser fühle. Nach diesen zwei Wochen habe ich mich wahrscheinlich an das neue Medikament so sehr gewöhnt, dass sich das Empfinden der neuen Medikamentenwirkung so sehr abgeschwächt hat, dass keine Endorphine mehr ausgeschüttet werden und das Belohnungssystem nicht mehr ausreichend aktiviert wird.
    Es fühlt sich dann so an als ob man immer wieder das "Neue" suchen muss durch die Hoffnung selbst sein eigenes Belohnungssystem aktivieren muss.
    Kennt ihr das Gefühl? Wie kann man sich selbst so weit beruhigen um nicht immer wieder das "Neue" suchen zu müssen?

  2. #2
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: ADHS - Belohnungs- und Endorphindefizit?

    Du solltest dir klar machen, das jegliche Medikation keine "Glückspillen" sind. Sie ermöglichen dir, Strategien zu entwickeln, das schwerere ADHS-Leben zu meistern, sie auszuüben und dran zu bleiben, aber sie verschaffen in richtiger Dosierung keine Ausschüttung von Endorphinen. Dafür ist eine Lebensumstellung und Therapie zuständig.

    Wenn du das Gefühl von Euphorie mit der Medikation hast, würde ich mit dem Arzt darüber sprechen, auch über das von dir Geschriebene würde ich mit dem Arzt sprechen, irgendetwas scheint noch oder nicht mehr zu stimmen.


    Eigentlich sollte man mit dem Medikament ja eben nicht mehr "auf der Suche" sein.

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