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  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 63

    Medikinet adult: Rebound oder mentale Trainingssache?

    hallo kameraden,

    ich möchte hier mehr über rebound erfahren.
    was ist das und warum bekommen das manche?

    ich habe eventuell eine kleine theorie die aber natürlich nicht stimmen muss ( nur vermutung ) :

    ich habe überhaupt keine rebound und kenne das nicht... kann dass sein das ich vielleicht früher drogen wie pep genommen habe und das rebound anders wahr nehme ( wenn überhaupt ) ?

    ich bin abends entspannter und gechillter wenn die wirkung von medikinet adult nachlässt... deswegen wundert es mich warum viele schreiben das sie rebound haben... ich bin garnicht aggressiv oder depressiv....
    mir geht es wunderbar, an was kann das liegen das manche rebound haben? was steckt dahinter?
    oder haben manche adhsler problem wenn der wirkung nachlässt und sie mit der normalität konfrontiert werden?
    oder hat Rebound etwas mit der dosis der medikament zutun? hat das was mit der toleranz zutun?
    trifft es sensiblere adhsler? oder hat das was damit zutun das menschen mit depression noch mehr darunter zu leiden haben?

    könnte rebound trainiert werden?

    vielleicht gibt es ja antworten die die betroffenen sehr helfen können

    Vielen Dank

  2. #2
    Stefanus

    Gast

    AW: Rebound oder mentale Trainingssache?

    Der Rebound ist im Prinzip ein Kontrasteffekt, je stärker der Unterschied zwischen ADSler Normalniveau und MPH-Niveau, desto wahrscheinlich stärker der Rebound.
    Gerade wenn du über einen längeren Zeitraum MPH nimmst, dann hast du den Großteil deines Tages dein MPH-Niveau was annähernd eines menschlichen Normalniveaus entsprechen sollte. Das fühlt sich natürlich angenehm an und du bist, wie du sicherlich auch selbst schon gemerkt hast, ruhiger und gelassener. Wenn jetzt allerdings die Wirkung nachlässt, dann fällst du unter das Niveau, welches du den ganzen Tag hattest, das kann sich logischwerweise nicht so gut anfühlen, schließlich war zuvor ja alles so ausgeglichen und klar. Der Rebound ist der Effekt der genau dabei zustande kommt. Stell dir vor ein Normalo würde jeden Abend nach ca. 12h ADS bekommen. Er würde sich immer ärgern wenn diese Zeit kommt und er würde sich fragen warum er so unruhig ist und sich nicht konzentrieren kann, er würde wohl über die Zeit depressiv werden weil es für ihn eine ungewohnte mentale Belastung ist, sein Gehirn würde auf einmal anders ticken als sonst, ich glaube nicht dass er da ruhig und gechillt bleibt. Ein paar können das vllt. mit Kompensationsstrategien aber bei weitem nicht jeder. Bei uns ist es halt mit MPH das selbe, wir haben Tagsüber das MPH und Abends unser ADS, gleiches Prinzip: Der Abfall des MPH-Niveaus kommt relativ zügig und wir werden mit unserem alten Stresslvl konfrontiert, ich habe zwar mittlerweile Kompensationsstrategien für diesen Fall, dennoch finde ich das Zurückkehren in die Chaoswelt unangenehm, ist ja aber auch logisch

    Hoffe konnte ein paar Fragen beantworten Grüße und schönen Sonntag dir!

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 57

    AW: Rebound oder mentale Trainingssache?

    Bei mir wirkt sich auf psychischer Ebene der Rebound immer stark aus da ich unter einer schweren Depression und schweren Angststörungen leide.

    Mit ADHS-Medikamenten bin ich einfach in der Lage meine depressiven und ängstlchen Gedanken besser zu sortieren was natürlich auch dazu führt dass ich besser gegen sie ankämpfen kann.
    Sobald die Wirkung nachlässt rotieren alle negativen Gedanken wieder ununterbrochen in meinem Kopf ohne dass ich sie wirklich "greifen"oder "stoppen" könnte.

    Dieses ewige Auf und Ab ist natürlich sehr sehr belastend. Fast schlimmer als wenn ich nur negativ drauf bin weil ich dann nicht von einer besseren Phase zurückfalle.

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