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  1. #11
    ADD


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 359

    AW: Was Nun? welches AD noch?

    Danke Nietzsche,

    Werde das mal ansprechen.
    Stimmt es ist bei mir etwas komplexer (leider), ich reagiere sehr sensiebel auf Medikamente, bei mir ist schon in geringen Dosierungen eine starke Wirkung da.
    Besonders bei MPH ist es sehr schwer da die richtige Dosierung zu finden, es schwank auch ab und an, mal brauche mehr mal weniger.

    Bei ADs ist es am schlimmsten, ich komme überhaupt nicht mit den nebenwirkungen klar in den ersten Wochen. Duloxetin und Sertralin scheinen auch nicht wirklich harmlos.
    Dennoch möchte ich was ändern und werde alles versuchen.

    Elontril fand ich wirklich gut was die körperlichen nebenwirkungen angeht davon hatte ich keine, aber in wie weit mir das Medikament in meinem fall helfen könnte?

    Alle Infos die ich hier bekomme, werde ich zusammentragen und mit meinem Arzt besprechen, Vielen Dank an euch
    Geändert von ADD (19.03.2014 um 13:37 Uhr)

  2. #12
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.209

    AW: Was Nun? welches AD noch?

    Duloxetin und Sertralin scheinen auch nicht wirklich harmlos.
    Meiner Meinung nach gibt es keine "harmlosen" Medikamente. Allerdings wäre mir nicht bekannt, dass Duloxetin oder Sertralin bedenklicher wären als andere Antidepressiva. Ich will ja auch auf keinen Fall eine Empfehlung aussprechen. Aber die beiden haben eben angeblich neben dem antidepressiven Effekt auch noch einen positiven Effekt auf Soziale Phobie und generalisierte Angst.

    Frag Deinen Psychiater. Ob Du ein Medikament individuell verträgst oder nicht wird er Dir zwar auch nicht sagen können, aber er wird Daten und Fakten zur allgemeinen Verträglichkeit kennen.

  3. #13
    ADD


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 359

    AW: Was Nun? welches AD noch?

    Mich würde noch Interessieren ob Elontril nur bei Depressionen eingesetzt wird oder auch bei Soziel Phobie / Ängsten?
    Habe bald einen Termin beim Doc. und würde dann auch nach dem Elontril fragen als alternative.

  4. #14
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 59

    AW: Was Nun? welches AD noch?

    Also wenn ich mir das allles so durchlese, wird mir schwindelig.
    Meine Diagnose ist ja noch nichtmal eine Woche alt was das ADHS angeht, aber meine anderen psychischen Probleme dauern schon recht lange an.

    Trotzdem habe ich mich immer gegen die Einnahme von Medis gewehrt, da ich einfach kein gutes Gefühl habe und mir oft denke, dass man zu schnell zu viel verschreibt.

    Ich habe allerdings 2 Jahre lang wegen meiner Angst und Panikstörung Fluoxetin genommen, was mir allerdings kaum etwas gebracht hat.

    Daher habe ich es dann wieder abgesetzt und meinen Kopf machen lassen, was er denkt was gut ist.

    Und ich denke es ist weitestgehend gut so, zumindest für mich.
    Was mi fehlt ist Gesellschaft und Freundschaft und ich denke, dass ich auch so meine soziale Phobie werde überwinden können.

    Meine Ängste sind zwar sehr lästig, aber ich sehe sie inzwischen mehr als eine Kontrollinstanz gegen meine Persöhnlichkeitsstörungen.
    Es kann gut sein, dass ich ohne Ängste ein ziemlicher Arsch wäre ;-) und das sie sozusagen meine PS etwas im Zaum halten.

    Ich will auch gegen die ADHS keine Medis. Ich möchte lernen mit den negatives Aspekten der ADHS umzugehen und die positiven Aspekte für mich nutzbar zu machen.
    Vielleicht mal ein Meditonsin bei einem gripalen Effekt, aber z.b. kaum Schmerzmittel bei Kopfschmerzen oder sowas.

    In meinen Körper kommen nur Medis rein, wenn es garnicht mehr anders geht ;-)

    Und ich bin echt froh und dankbar, dass es sehr oft ohne geht.
    Ich nehme aber auch so grundsätzlich sehr sehr wenig Medis.

  5. #15
    ADD


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 359

    AW: Was Nun? welches AD noch?

    @Teech,

    Was Medis angeht bin ich eigentlich sehr negativ eingestellt..mag es nicht meinen Körper mit Chemie voll zu pumpen (deshalb auch so ein hin und her bei mir).

    Doch mit MPH und ADs hatte ich gemerkt das ich dinge schaffen / Erlernen konnte im alltag z.B. Lernen, Soziale Kontakte, Arbeit etc. die ich sonst erst Jahre später geschafft / verstanden hätte, es ist mit den Medis wie ein Aha effekt.

    Ich denke jeder mit ADS oder anderen problemen geht seinen Weg wie er es für sich am Besten hin bekommt. Der eine mit Medikamenten (MPH etc.) der andere mit Meditation, Sport, Therapie u.s.w. zur Zeit brauche ich unterstützung mit Medikamenten, warscheinlich in ein paar Jahren habe ich so viel Aha effekte gehapt das ich keine Medis mehr brauche und werde in gewissen situationen entspannter sein.

    Ich persönlich halte den weg zu gehen ohne Medikamente für Gesünder, besser...doch es ist auch eine Frage der Psychischen stärke den weg ohne Medikamente gehen zu können. Deshalb Respekt das du für dich entschieden hast, dich deinen Ängsten zu stellen (nüchtern ).
    Geändert von ADD (22.03.2014 um 03:20 Uhr)

  6. #16
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.209

    AW: Was Nun? welches AD noch?

    Ich persönlich halte den weg zu gehen ohne Medikamente für Gesünder, besser...doch es ist auch eine Frage der Psychischen stärke den weg ohne Medikamente gehen zu können. Deshalb Respekt das du für dich entschieden hast, dich deinen Ängsten zu stellen (nüchtern ).
    Respekt für jeden der den "Weg ohne Medikation" geht, ja. Allerdings widersprech ich doch entschieden, dass dies Ausdruck "psychischer Stärke" ist. Denn das würde ja implizieren, dass Betroffene, welche auf Medikamente angewiesen sind, aus "psychischer Schwäche" auf diese angewiesen sind. Und dem ist nicht so.

    Es gibt einfach verschiedene Ausprägungen, Symptomgewichtungen und Auswirkungen der ADHS. Einige sind auch ohne Medikamente kompensierbar. Andere eben nicht.

    Hätte mir vor 10 Jahren jemand gesagt, dass ich im Jahr 2014 mal Betäubungsmittel einnehmen werde, weil mein Gehirn ohne in (existenzieller Weise) nicht funktioniert, hätte ich demjenigen den Vogel gezeigt. Heute, nach 18 Monaten (seit Sicherung der Diagnose) der Psychoedukation und der Selbstreflektion, kann ich mich damit abfinden.

    Hat aber nichts mit irgendeiner "Schwäche" zu tun, sondern eben mit meinem Neurotransmitterstoffwechesel. Wäre ich in irgendeiner Weise "schwach", dann hätt ich das Leben mit ADHS gar nicht bewältigt. Ich hab im Leben nämlich schon Situationen erlebt in denen jeder "Normal-Hirnstoffwechsler" vielleicht verzweifelt wäre.

    Ich will kein Haarespalter sein, aber ich wollts erwähnt haben.

  7. #17
    mit Nebenwirkung

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    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 4.672

    AW: Was Nun? welches AD noch?

    Moin,
    sag mal ADD, warst Du das, der auch Säureblocker genommen hat? Bzw. nimmt? Pantozol ,Pantoprazol???

    Oder war das ein anderer Chaot? ....

  8. #18
    ADD


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 359

    AW: Was Nun? welches AD noch?

    @Nietzsche,
    Da gebe ich dir recht, meinte allerding das Menschen mit ADS so viel stärke aufbringen zu Medikamenten nein zu sagen obwohl sie wissen das sie damit erleichterung, unterstützung bekommen könnten... und dann zu sagen Nö, ich bin so geboren ich lebe damit so wie ich bin und wenn andere damit nicht klar kommen ist es nicht mein problem.

    Und das sie ihr lieben so organisieren das sie ohne Medis auskommen, deswegen respekt. Hast aber recht, das mit "psychischer Stärke" hätte ich anders formulieren müssen.

    @happypill,

    Ja ich bin der Chaot mit Pantozol, warum fragst du?

  9. #19
    Neues Forum-Mitglied

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    Forum-Beiträge: 59

    AW: Was Nun? welches AD noch?

    @ Nietzsche

    Sehe ich genauso.
    Ich habe ja " nur " ADS, also ohne Hyperaktivität.
    Wäre ich Hyperaktiv, würde z.b. ständig unter RLS leiden oder hätte eine andere she rstark ausgeprägte Komponente von ADHS, wäre sicherlich auch über eine Medikation nachzudenken.

    Aber ich bin zudem ein Sturkopf. Ich habe vor 11 Jahren von einem auf den anderen Tag mit dem rauchen aufgehört. Bei zuvor 12 Jahren rauchen, wobei ich am Ende auf 2 Schachteln am Tag war
    Für meine Konzentration und meine Figur wäre es besser gewesen ich hätte es nicht gemacht. Für meinen Geldbeutel und meine Gesundheit war es gut dass ich es gemacht habe

  10. #20
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.209

    AW: Was Nun? welches AD noch?

    Ich habe ja " nur " ADS, also ohne Hyperaktivität.
    "Nur" ist gut. Ich wollt auf keinen Fall irgendjemandes Symptomatik oder auch jemandes persönliche Leistung kleinreden. Hab ein bißchen Sorge diesbezüglich mißverstanden zu werden oder jemanden ungewollt zu kränken.

    Die unaufmerksamen Symptome stehen den hyperaktiven in nichts nach. Ich beispielsweise habe "Leidensdruck" erst mit dem Symptomwandel, d.h. dem Nachlassen der Hyperaktivität bzw. deren Verlagerung nach innen entwickelt. Davor war ich schlichtweg immer so unter Strom und so busy, dass ich mich (wahrscheinlich) selber gar nicht so reflektiert wahrnehmen konnte um drunter zu leiden. (Nur 1 von vielen persönlichen Theorien).

    Um bei mir zu bleiben. Ich kann mir gut vorstellen, dass ich Defizite bezüglich Selbstorganisation, Tagesstruktur, Konfliktlösung, etc. hätte vielleicht auch ohne Medikamente durch VT lösen bzw. kompensieren können. Andere Symptome wie Reizoffenheit, Ablenkbarkeit, kurze Aufnerksamkeitsspanne, Gedankenchaos, etc aber eben nicht.

    Diese Unterschiede habe ich gemeint. Und dabei sind eben Ausprägung und Gewichtung bei jedem inividuell anders.

    Ich habe vor 11 Jahren von einem auf den anderen Tag mit dem rauchen aufgehört.
    Da zieh ich meinen Hut. Ich bin zwar auch ein sturer Bock, die sch.... Raucherei kann ich aber trotzdem nicht sein lassen.

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