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Diskutiere im Thema Eure Kosten für Methylphenidat-Medikamente ? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 26

    Lächeln Eure Kosten für Methylphenidat-Medikamente ?



    Hallo , jetz habe ich meine Diagnose AD(H)S !

    Psychotherapie ( Impulskontrolle ),
    so und jetz noch zum Augenarzt ( Kontrolle , Augendruck ) fur MPH Therapie

    Da man alles (MPH) selbst zahlen muß ,möchte wissen wieviel Kostet MPH Therapie bei Euch

    Klar das jeder Mensch für sich andre Dosis braucht , es geht nur um Durchschnitt
    , dass man weißt auf was man sich einstellen soll ( )






    DANKE LG: MIRO

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 232

    AW: Eure Kosten für MPH Medis ?

    Eine 100er Packung (N3) mit 10mg Tabletten Methylphenidat von Hexal kostet *glaub* €34,-. Somit liege ich bei im Schnitt 4 x 10mg taeglich ueber den Tag verteilt bei Kosten von monatlich ca. €40,-

  3. #3
    Ehem. Mitglied 14

    Gast

    AW: Eure Kosten für MPH Medis ?

    Hallo Miro

    schau´ doch auch mal hier, wenn Du magst:

    http://adhs-chaoten.net/ads-adhs-erw...t-ritalin.html

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 5

    AW: Eure Kosten für MPH Medis ?

    Miro schreibt:
    Da man alles (MPH) selbst zahlen muß ,möchte wissen wieviel Kostet MPH Therapie bei Euch

    Selbst zahlen???? Muss man die Medikamente wirklich selber zahlen, wenn man eine richtige Diagnose etc.. hat?

    Also ich geh ja nun im februar nächsten Jahres nach Bad Bramstedt und wollte mich da, auf der ADHS Station einstellen lassen. Während des Klinikaufenthaltes bekommt man das glaube ich als "Off Label" und muss nicts dafür bezahlen.

    Kann dass nach dem Klinikaufenthalt nicht auch so weiter laufen? Also "Off Label" Medikament, oder so?

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 5

    AW: Eure Kosten für MPH Medis ?

    Ich bin ja auch arbeitslos und bekomme, aufgrund meiner Zwänge, eine sogenannte "Erwerbsminderungsrente" (also Harz 4 Leistungen nach dem SGB XII).

    Wie soll ich denn vom Harz 4 Satz, dann noch 40,- € für Medikamente, jeden Monat zahlen?

    Geht das wirklich nicht über Krankenkasse? --ich bin DAK versichert--


    viele Grüße

    Hawk

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 232

    AW: Eure Kosten für MPH Medis ?

    Ausnahmen soll es geben, aber in der Regel werden die Kosten fuer MPH fuer Erwachsene von Krankenkassen nicht uebernommen, da es fuer Erwachsene nicht zugelassen ist. Keine Ahnung wie es bei der DAK aussieht.

    Nach Diagnosestellung "ADS" hat aber der diagnostizierende Arzt bzw. auch dein Hausarzt die Moeglichkeit, dir MPH zu verschreiben. Allerdings als Privatrezept = selbst zahlen.

  7. #7

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 9

    AW: Eure Kosten für MPH Medis ?

    Hi Leute,

    Kenne das Problem von Hawk sehr genau. Auch ich bin Hartz-IV-Empfängerin und bei mir wurde ja erst Juni 08 die Diagnose ADHS gestellt und ich auf Medikamente eingestellt.

    Mir fiel es bis jetzt auch immer schwer von der knappen RL (bin alleinerz., 2 Kids im Alter v. jetzt 8 und knapp 11 Jahren, der Kleine ebenfalls ADHSler und div. andere "Problemchen") monatlich dieses Medikament zu zahlen.

    Daher habe ich dieses auch jedesmal bei einem Weiterbewilligungsantrag bei der ARGE mitbeantragt. Klar, die haben dies immer abgelehnt. Daher folgten Widersprüche und letztendlich eine Klageeinreichung gegen die ARGE zur Anerkennung eines MB für dieses Medikamentes. Da ich noch diverse andere Sachen gegen die ARGE laufen hatte und noch habe, werde ich durch einen Anwalt vertreten. Und dies mit einigen Erfolgen seither.

    Gut. Am Heiligabend bekam ich Post von meinem Anwalt. In diesem Schreiben ging es um die Klage bzw. EA beim Sozialgericht wegen meines Medikamentes Methylphenidat Hexal 10 mg (100 er Pck.). Und es war für mich ein sehr erfreuliches Schreiben.

    Am 16.12. war vor dem Sozialgericht diese Sache verhandelt worden. Beigeladen waren neben meinem Anwalt, die hiesige ARGE und der hiesige Landkreis als Sozialhilfeträger. Meine Anwesenheit war anscheinend nicht nötig, denn ich bekam keine Einladung dazu.

    Und in dieser Verhandlung wurde der Sozialhilfeträger dazu verpflichtet mir monatlich eine Beihilfe für das Medikament in Höhe von 35,35 Euro zu zahlen im Rahmes des § 73 SGB XII.

    Werde mich aber diesbezüglich nochmals mit meinem Anwalt darüber unterhalten ob dies nun nur eine einstweilige Anordnung ist (da wir eine EA und gleichzeitig eine Klage eingereicht haben diesbezüglich) oder ob dies das endgültige Urteil in diesem Fall sei. So genau wurde ich aus diesem Schreiben nämlich nicht ganz schlau. Und auch ob dies auch rückwirkend ab Juni 08 gelten würde, da ich seither jedesmal diese einmalige monatliche Beihilfe/MB bei der ARGE beantragt habe. Mal sehen was er dazu meint. Denke das dies erst in der ersten o. zweiten Januarwochen geklärt werden kann mit dem Anwalt, der hat bestimmt auch Weihnachtsferien jetzt.

    Jedenfalls hat ein paar Wochen zuvor die ARGE ein Schreiben an das Sozialgericht geschickt und darin Dinge geschrieben die überhaupt nicht gestimmt haben. Diesbezüglich wurde ich dann aber auch aktiv und konnte einiges meinem Anwalt weitergeben.

    Zum einem hat die ARGE darin behauptet das die Zulassung für mein Medikament Methylphenidat für Erwachsene in Kürze erfolgen sollte und dann auch von der KK übernommen werden würde. Das konnte ich mit einer E-Mail der Fa. Medice aber widerlegen, die ich um eine Stellungsnahme dazu gebeten habe. Darin schreibt Medice mir folgendes:

    "Wir haben fürMedikinet® retard im März 2007 die Erweiterung der Zulassung auch für Erwachsene beantragt. Dazu wurde in enger Abstimmung mit der Zulassungsbehörde eine klinische Studie Phase III durchgeführt (EMMA-Studie). Es ergab sich ein signifikanter Unterschied zu Gunsten von Verum im Vergleich zu Placebo.

    Am 8.11.2007 hat ein persönliches Gespräch zwischen MEDICE und der Zulassungsbehörde stattgefunden. Fazit dieses Gesprächs ist, dass auf Grundlage der Studienergebnisse noch einige zusätzliche Daten zu erheben sind. Dabei geht es um Fragen der Dosierung und geschlechtsspezifischer Unterschiede beim Ansprechen auf Methylphenidat.

    Diese wird Medice mit einer Folgestudie erarbeiten, die 2010 abgeschlossen wird. Anschließend wird 2010 ein Antrag auf Erweiterung der Zulassung gestellt.
    MEDICE arbeitet weiterhin mit Hochdruck an diesem Thema."

    Also keine Rede davon das Metyhlphendiat in Kürze zugelassen werden würde für Erwachsene.

    Dann hat die ARGE darin noch behauptet das Strattera (Lilly) bereits für Erwachsene zulässig sei und dieses auch von den KK bei Erwachsenen übernommen werden würde.
    Somit könnte ich ja dieses Medikament bis zur Zulassung des jetzigen einnehmen.

    Auch die Fa. Lilly bat ich um eine Stellungsnahme diesbezüglich und bekam von denen folgende E-Mail:

    "Hinsichtlich Strattera® gilt in Deutschland derzeit, dass Strattera® zur Behandlung der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bei Kindern ab 6 Jahren und Jugendlichen zugelassen ist. Bei Jugendlichen, bei denen die Symptomatik ins Erwachsenenalter fortbesteht und die eindeutig von der Behandlung profitieren, kann es angemessen sein, die Behandlung ins Erwachsenenalter hinein fortzuführen.

    Der Text der Zulassung eines Arzneimittels wird von den zuständigen Behörden genehmigt. Strattera® ist weltweit in verschiedenen Ländern zugelassen, dabei in einigen Ländern auch zur Therapie der ADHS bei Erwachsenen.

    In Deutschland besteht jedoch für die Therapie der ADHS bei Erwachsenen keine Zulassung.

    Bei Kindern- und Jugendlichen werden die Therapiekosten von den gesetzlichen Krankenversicherungen in der Regel übernommen. Bei Erwachsenen kann eine Übernahme der Therapiekosten im Rahmen der Kulanz erfolgen, dies steht jedoch im Ermessen der jeweiligen Krankenversicherung. Ein Anspruch besteht nicht.

    Darüber hinaus streben wir eine Zulassung von Strattera® zum Einsatz bei Erwachsenen mit ADHS an. Für eine solche Zulassung müssen wir allerdings die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit belegen, was nur mit Hilfe von großen klinischen Studien möglich ist, deren Durchführung zum Teil mehrere Jahre benötigt. Die erforderlichen klinischen Studien sind schon begonnen worden, einige der Studien befinden sich dabei bereits in einem fortgeschrittenen Stadium. Zum jetzigen Zeitpunkt können wir jedoch noch nicht sagen, ob oder wann wir eine entsprechende Zulassung erhalten werden.

    Wir hoffen, Ihnen behilflich gewesen zu sein, und stehen bei Rückfragen gerne zur Verfügung."

    Außerdem konnte ich auch eine Einnahme von Strattera in meinem Fall denen plausibel erklären da ich noch einige andere gesundheitliche Probleme haben die eine Einnahme von Stattera von vorneherein ausschließen, nämlich Kreislaufschwankungen bis hin zur Ohnmachts- u. Schwindelanfällen, mal hoher und mal niedriger Blutdruck, innerliche Unruhe und den Verdacht bei mir auf Glaukom (eine Augenarztuntersuchung diesbezüglich steht jetzt in zwei Wochen an).

    Aber Hauptsache die ARGE hat dem Richter irgendwelche falsche oder schlecht recherchierte Tatsachen unterbreiten können. Mein Anwalt hat diese Dinge aber bereits dem Sozialgericht übersandt.

    So, wenn die Kanzlei wieder geöffnet hat, werde ich mir dort einen Termin geben lassen und diese Angelegenheit mit dem Anwalt nochmals erötern. Vorallem muß ich ja wissen ob dies nun das endgültige Urteil ist oder ob dies nur eine einstweilige Anordnung bis zur Hauptsachenverhandlung sei. Denke das er mir das beantworten kann.

    Aber alleine an diesem bereits ausgesprochenen Urteil sieht man es doch das es sich lohnt auch gegen die ARGE oder anderen Sozialämter, um seine Ansprüche zu kämpfen und man sich auch nicht davor scheuen sollte eine Klage beim Sozialgericht einzureichen.

    Wenn ich mehr dazu weiß werde ich mich gerne weiter hier dazu äußern.

    lg
    Pimpf

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 19

    AW: Eure Kosten für MPH Medis ?

    alos bei mir halten sich die Kosten in Grenzen, eben eine PAckung von Hexal im Monat für 34 Euro, ab und an, stellt die Sprechstundenhilfe aus Versehen ein Kassenrezept aus, dann kostet es nur 5 Euro. Bisher ist das noch nicht aufgeflogen.

    Wer vor hat sich mal selbständig zu machen und privat zu versichern, der sollte unbedingt vor der Diagnose für ca. 7 Euro/Monat ne Anwartschaftsversicherung abschließen, dann kann man später noch in die PKV und die zahlen die Medis dann. So hab ich es gemacht und bin ab Mitte Januar, wenn mein Studium fertig ist dann privat versichert.

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 380

    AW: Eure Kosten für MPH Medis ?

    222 Euronen

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