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Diskutiere im Thema Wie finde ich das richtige Medikament für mich? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #11
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 41

    AW: Wie finde ich das richtige Medikament für mich?

    @ Nietzsche

    Darf ich fragen wie viel dich das Attentin im Monat kostet? Habe schon einiges über dieses Medikament gelesen.


  2. #12
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: Wie finde ich das richtige Medikament für mich?

    Ich hab's ja schon ein paarmal beschrieben. Auf mich (!) wirkt MPH vor allem Beruhigend und nicht (subjektiv) Konzentrations- oder Antriebssteigernd. Ich bin auch etwas kontrollierter, mehr "ich" und weniger getrieben - aber ohne gedämpft zu sein. Dieses herstellen der Möglichkeit einer inneren Ruhe ist die Hauptwirkung. Es hat noch mehr Effekte aber das ist was ich vor allem spüre. Ich schreib das weil ich denke das ist die Wirkung die gewünscht und angestrebt ist.

    Nebenwirkung: 0 (bei mir).

    Überdosierung: Fies aufgekratzt Müde, wie nach einer Nachtfahrt mit der Eisenbahn ohne Schlaf. Auch Palpitationen. Unangenehm. Dauert - wenn es vorkommt (versehentliche Doppeldosierung) - zum Glück nicht lange.



    ---
    Gesendet von meinem Telefon ... was die heute können ...

  3. #13
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.209

    AW: Wie finde ich das richtige Medikament für mich?

    Darf ich fragen wie viel dich das Attentin im Monat kostet?
    Viel Geld. Aber ich benötige auch eine relativ hohe Dosis.

    Entscheidend ist die Dosierung.

    1 Packung mit 50 Tbl. a 5mg kostet 70,40 Euro, also ca. 1,40 Euro pro Tbl.

    Die Einstiegsdosis liegt bei 1 Tbl. (5mg) täglich. Das wären in 30 Tagen dann 42,00 Euro.

    Die absolute Tageshöchstdosis laut Beipackzettel liegt bei höchstens 8 Tbl. (40mg) täglich. Das wären in 30 Tagen dann 336,00 Euro.

    Der Rest ist kleines 1x1.

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 9

    AW: Wie finde ich das richtige Medikament für mich?

    Hallo zusammen,

    ich bin noch in der "Versuchskaninchen-Phase" meines Psychiaters und habe das Gefühl, dass er ein wenig zu schnell vorprescht. Nach meinem ersten Besuch bei ihm hatte er mir Methylpheni TAD empfohlen mit dem Hinweis, dass MPH am häufigsten für ADHS empfohlen werden. Bei den Dosierungen sollte ich ruhig "rumprobieren". Eine Woche lang hatte ich dafür Zeit, meine maximale Dosierung war 15mg an einem Tag, wobei mir davon so schwummrig wurde, dass ich gleich wieder runter auf 10 ging. Kurzum: Ich spürte keine positiven Effekte, wobei ich es schwierig finde, dabei ganz sicher zu sein.

    Eine Woche später empfahl mir der Psychiater, ich solle Attentin ausprobieren, bis maximal 15mg und in 5er-Schritten. Gestern und heute hatte ich 10mg. am Morgen eingenommen und jeweils ca. 10 Stunden später ziemliche Kopfschmerzen, konkreter: Einen Innendruck auf den Augen, dazu ein allgemeines Unwohlsein und Nervosität. Tagsüber fühlte ich mich "normal", was bei mir heißt: Relativ ausgeglichene Stimmung, aber anhaltende Konzentrationsprobleme, die ich natürlich hoffte, mit Attentin zumindest eindämmen zu können.

    Nun scheint es ja so, dass Attentin auch nicht hilft. Aber kann man das so schnell sagen? Mittwoch ist mein nächster Termin, gut möglich, dass mir der Psychiater dann (hatte er schon angekündigt) zu Strattera rät. Mich macht dieser Galopp etwas stutzig. War das bei euch auch so? Kann man so schnell feststellen, ob ein Medikament für die eigenen Bedürfnisse nichts taugt? Falls ja, wäre es natürlich wenig sinnvoll, es über Wochen weiterzunehmen. Aber hierzu wüsste ich gern eure Erfahrungen.

    Ich bin gerade vor allem nervös, da ich geistig im Monat Juli extrem gefordert bin und mich im Zwiespalt sehe. Einerseits habe ich Sorge, mit meinen erheblichen Gedächtnis- und Konzentrationsproblemen diese neuen Herausforderungen nicht meistern zu können. Das richtige Medikament mit der richtigen Dosis könnte hier vielleicht helfen.

    Andererseits ist die Sorge vor Experimenten mit ihren unerwünschten Nebenwirkungen, wie sie hier schon geschildert wurden, z.B. das Lallen oder Wortverdreher. Da ich als Autor und Schauspieler arbeite, wäre dies absolut katastrophal. Allein schon aus dem Grund würde ich mich nicht mal um 1/2mg von dem wegbewegen, was mir der Psychiater maximal empfiehlt. Eher im Gegenteil: Wenn ich hier lese, dass manche 1.25mg Attentin nehmen, erscheint mir der empfohlene Einstieg mit 5mg im Nachhinein überraschend hoch zu sein. Immerhin kann man diese Tabletten ja vierteln, im Gegensatz zu den MPHs davor.

    Ich merke gerade, ich beginne zu faseln. Was waren eure Erfahrungen, bis ihr das richtige Medikament gefunden habt und wie habt ihr die möglichen Nebenwirkungen als Risiko im Berufsleben gesehen?

    Vielen Dank für euer Interesse!

    Herzliche Grüße

    *******chen

  5. #15
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Wie finde ich das richtige Medikament für mich?

    Hui! Ich empfinde das schon nicht mal mehr als Galopp, sondern als Tornado....

    Viele hier haben mehrere Monate gebraucht um die richtige Dosis zu finden. Ich selbst habe 2 verschiedene MPH Präparate ausprobiert und Strattera, und es hat bei mir bis zur Wohlfühldosis und Wohlfühlmedikation 11 Monate gedauert.

    Ich würde mit dem Doc reden, und ihm vorschlagen erst mal mit einem Präparat in sehr niedrigen Dosen anzufangen. z.B. MPH so 5 oder 10 mg über eine Woche morgens, dann um 5 oder 10 mg mittags steigern und gucken was passiert. Der Körper muss sich auch erst dran gewöhnen, und wenn man niedrig und langsam dosiert anfängt minimiert das die Nebenwirkungen. Das kannst du ja auch mit Attentin in der niedrigsten verfügbaren Dosis oder eben vierteln machen. Aber eben niedrig und langsam. Manche sind auch mit 10 mg MPH am Tag vollends zufrieden.

  6. #16
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 9

    AW: Wie finde ich das richtige Medikament für mich?

    Hallo Creatrice,

    vielen Dank für deine Antwort! Damit bestätigst du meine dumpfe Ahnung. Ich denke wirklich, dass ich Mittwoch den Psychiater etwas einbremsen sollte, falls er gleich mit Nummer 3 loslegen will. Denn ich finde es sehr schwer, in mich reinzuhorchen und herauszufinden, ob ich eine positive Wirkung spüre. Schließlich fühle ich mich an einigen Tagen auch ohne Medikament mehr ausgeglichen als an anderen, an denen ich mich extrem getrieben fühle. Nur die mangelnde Konzentration ist (fast) immer gleich und die Ablenkung enorm.
    Ich habe bei MPH und Amphetamin jedenfalls keine Wirkung gespürt, würde aber eben zumindest eins davon auch gern über einen gewissen Zeitraum ausprobieren, um da ganz sicher zu sein - und auch meine Frau für wertvolle Feedbacks haben. Sie kann vermutlich eher nach ein paar Wochen sagen, ob ich, was sie immer einfordert, endlich mal "mehr Sachen NORMAL erledige."

    Mir gefällt dein Peymann-Zitat! Wenn alles klappt, werde ich bald in seinen heiligen Hallen sein. Große Freude, große Nervosität.

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