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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #21
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 202

    AW: Medikinet Folgeschäden

    Ich war in den USA mal in einer schockenden Ausstellung über Ritalin.
    Hatte den Aufbau intuitiv mit *********** in Verbindung gebracht.

    Ich mag auch noch ein Paar Worte an dich richten:

    Ich kann deine Sorge verstehen, aber seit 1944 sind keine nachweisbaren Schädigungen bekannt.
    Das ist schon ein echt langer Zeitraum, wie ich finde.
    Die Gewissheit hat man nie, aber wenn es dir hilft, dann ist das doch eine tolle Sache.
    Ich glaube schon, dass man seinen Blutdruck im Auge halten sollte, aber ich würde auch versuchen mich nicht verrückt zu machen.
    Zudem habe ich einen sehr kompetenten und aktiven Psychiater der auf ADHS spezialisiert ist und habe von ihm noch keine neue Warnung bekommen.
    Hatte auch mal deine Bedenken und er hat versucht mich zu beruhigen.

  2. #22
    asdf23

    Gast

    AW: Medikinet Folgeschäden

    Solltest du mit dem Kardiologen abklären.

    Ansonsten ratsam:

    - Verzicht auf gleichzeitigen Kaffee-Konsum.
    - Hör auf dir soviel Sorgen zu machen - weil das kann die Angst steigern und dann zu psychosomatischen Problemen führen, die sich in Herzklopfen, Extrastyolen oder Herzstechen äußern können.
    - Sprech mit deinem behandelten Arzt darüber.

  3. #23
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 82

    AW: Medikinet Folgeschäden

    Natürlich ist es nicht gut fürs Herz.
    Ich denke aber kaum, dass es jemand sein ganzes Leben über nimmt.

  4. #24
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 11

    AW: Medikinet Folgeschäden

    Nora12 schreibt:
    Lieber Philipp,

    Vorab möchte ich Dir sagen, dass Du Dir zunächst einmal keine Sorgen machen solltest. Vergiss jetzt erst mal das Wort "Sorge", auch wenn dies im Moment das vorherrschende Gefühl ist.

    Methylphenidat kann laut Packungsbeilage auf das Herz-Kreislauf-System einwirken und zur Blutdrucksteigerung und einer Erhöhung der Herzfrequenz führen, was wohl besonders bei Kindern der Fall ist. Deswegen sind engmaschigere Kontrollen von Blutdruck und - aus meiner Sicht auch des Herzens - erforderlich. Bei Menschen mit Vorerkrankungen an Herz, Lunge und Kreislaufsystem ist es noch etwas riskanter.

    Du solltest vernünftig und ruhig und mit klarem Kopf einen Termin bei einem Kardiologen ausmachen. Denn nur das bringt Gewissheit und kann Sorgen nachhaltig beseitigen.

    Ergänzen möchte ich noch, dass dieser Termin auf "dringlich" ausgemacht werden sollte, denn es muss abgeklärt werden, ob Dein Herz physiologisch einwandfrei funktioniert. D.h. rufe am besten Montag - morgens - an und sage dort, welches Medikament Du nimmst (und wie lange) und dass nun Herzschlagunregelmäßigkeiten aufgetreten sind. Nehme am besten das Wort "Extrasystolen" nicht von Dir aus in den Mund, um nicht der Dringlichkeit den Wind aus den Segeln zu nehmen.

    Warst Du denn schon einmal bei einem Kardiologen (zB vor erstmaliger Einnahme des Methylphenidats) und ist Dein Herz durchgecheckt worden (EKG, ECHO, ggf. BelastungsEKG)?

    Denn ich frage mich die ganze Zeit woher Du bzw. auch die anderen wissen, dass es sich bei den Unregelmäßigkeiten im Herzschlag um Extrasystolen - und nicht um eine andere Art der Herzrythmusstörung - handelt? In den aller meisten Fällen sind es unproblematische Extrasystolen, die z.B. oft atemabhängig, oder kurz nach dem Hinlegen auftreten (kenne ich auch - auch noch aus Zeiten ohne MPH). Aber dem muss so nicht sein, weswegen Du nicht um einen zeitnahen kardiologischen CheckUp umhin kommst.

    BItte nimm die Sache ernst, aber ohne Dich emotional zu sehr reinzuhängen - denn wenn es wirklich Extrasystolen sind, können die auch durch psychische Erregungszustände ausgelöst werden.

    Ansonsten solltest Du vielleicht generell darauf achten keinen
    Alkohol, Nikotin oder Koffein zu Dir zu nehmen, denn diese Substanzen beeinflussen die Herzfrequenz ebenfalls.

    Entspanne Dich, wirklich, ist bestimmt harmlos.

    LG NOra
    EKG und Bluttest habe ich schon mehrmals machen lassen. Die Ergebnisse waren immer mehr als zufriedenstellend.

    Philipp

  5. #25
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 11

    AW: Medikinet Folgeschäden

    svalbard schreibt:
    EKG und Bluttest habe ich schon mehrmals machen lassen. Die Ergebnisse waren immer mehr als zufriedenstellend.

    Philipp
    Ich denke, dass es Extrasystolen sind, weil die allermeisten Herzrythmusstörungen Symptome verursachen, wie Atemnot oder Schwindel, die ich nicht habe. Wenn ich dieses Gefühl habe, als stolpere mein Herz, empfinde ich lediglich Angst und Infolge dessen atme ich für einen kurzen Aufmgenblick länger …

    Außerdem treten Herzrythmusstörungen über einen längeren Zeitraum von einigen Sekunden auf, wo hingegen mein(e) Beschwerde(n) nur einen Augenblick anhält/auftritt.

  6. #26
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 8.089

    AW: Medikinet Folgeschäden

    Du hast dich also von einem Fitzelchen Papier oder einen einen Eintrag im Internet verrückt machen lassen.

    Übe die tiefe Bauchatmung, und du wirst nicht so schnell Panik spüren und dein Herz wird dir noch lange dienen!

  7. #27
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.194

    AW: Medikinet Folgeschäden

    Bei Amphetamin hat man einen Zusammenhang zu Parkinson feststellen können, an Menschen.
    Da MPH auch ein Amphetamin ist, könnte das evtl. auch für MPH gelten.

    Hier die Quelle: Erhöhtes Parkinson-Risiko durch Amphetamine?

  8. #28


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.743
    Blog-Einträge: 40

    AW: Medikinet Folgeschäden

    Halllo.

    gisbert schreibt:
    Bei Amphetamin hat man einen Zusammenhang zu Parkinson feststellen können, an Menschen.
    Da MPH auch ein Amphetamin ist, könnte das evtl. auch für MPH gelten.

    Hier die Quelle: Erhöhtes Parkinson-Risiko durch Amphetamine?
    Abgesehen davon, dass Methylphenidat kein Amphetamin ist:

    Das hat jetzt was genau mit den subjektiv empfundenen Herzrhythmusstörungen zu tun, von denen der Threadersteller berichtet?

    Zur Linderung seiner Beschwerden trägt es jedenfalls m. E eher nicht bei (milde ausgedrückt).

    @ swalbard:

    Solltest du aufrgund deiner Beschwerden etwas Nützliches zu Lesen suchen, so würde ich dir stark vorrangig diese Seite empfehlen:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Cardiophobie

    (Ja, ich weiß. Wikipedia ist nicht gerade eine Referenz, aber wenigstens ein verständlich geschriebener Anfang.)

    Derartige Erkrankungen sind zum einen bei AD(H)S-Betroffenen deines Alters sehr häufig und zum anderen passt auch die Auslösesituation der Abiturprüfungen sehr gut ins Bild.

    Dass eine rein körperliche Ursache relativ ausgeschlossen ist, ist anhand deiner Berichte von erfolgten Untersuchungen recht offensichtlich.

    Ich würde also dringend zu einer Abklärung anderer Ursachen (bzw. vorrangig der oben verlinkten) raten, zumal derartige Hintergründe entsprechender Beschwerden/Symptome effektiv behandelt werden können.

    Allerdings wird die Behandlung umso schwieriger und langwieriger, je länger man sie aufschiebt und schon daher sehe ich einen gewissen Bedarf nach zügigem Vorgehen.



    LG,
    Alex

  9. #29
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Fachperson
    Forum-Beiträge: 665

    AW: Medikinet Folgeschäden / Herzbeschwerden

    Nochmal zur Ursprungsfrage :

    Methylphenidat hat in den Verlaufsuntersuchungen KEIN erhöhtes kardiologisches Risiko gehabt. Das bezieht sich zumindest auf Ereignisse wie Plötzlichen Herztod durch Rhythmusstörungen, Herzinfarkte etc. Das ist zwischenzeitlich gut untersucht bzw. in mehreren voneinander unabhängigen Studien belegt.

    Nur : Das sagt nichts über den Einzelfall bei Dir aus.

    Grundsätzlich können eben Rhythmusstörungen auch völlig "normal" bei jungen Menschen auftreten. Sie können aber auch beispielsweise bei Schlafstörungen, Stress oder eben auch als Folge eines Sportler-Herzens auftreten. Auch Drogen oder sonstige Einflüsse können eine Rolle spielen.

    Will sagen : Was da alles mit reinspielt, können wir nicht sagen.

    Sicher könnte man dann auch Methylphenidat mit ins Spiel bringen. Immerhin erhöht es in der Anfangsphase den Herzschlag, so dass theoretisch Rhythmusstörungen ein Rolle spielen. könnten. Besonders eine sog. RE-Entry-Tachykardie wäre dann relevant. Dabei ist aber dann meistens (immer) schon eine vorbestehende Herzproblematik im Spiel, die aber eben nicht zwingend vorher entdeckt werden muss.

    Die Untersuchungen unter der ADHS-Medikation führen dann aber eben manchmal dazu, dass Auffälligkeiten auffallen.

    Ich habe mehrfach mit Kardiologen diskutiert, wie man sich dann verhalten soll. Die überwiegende Mehrheit sieht keinen Grund auf Stimulanzien zu verzichten. Aber wie gesagt : Es kommt immer auf den Einzelfall drauf an und den sollte und muss man mit dem behandelnden Arzt vor Ort diskutieren.

    Grund zur Panik gibt es aber nicht. Und die Weltverschwörungstheoretiker aus der Anti-Psychiatrie-Fraktion sind da auch nicht gerade gute Ratgeber, oder ?

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