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Diskutiere im Thema kassenzulassung im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #11
    ellipirelli

    Gast

    AW: kassenzulassung

    ah, ok--- ich wusste nicht, das noch zwischen Kassen- und Privat BTM unterschieden wird.
    Dann hab ich also "BTM auf Kasse"..
    Aber- ist "auf Kasse" nicht "normal"bzw "erlaubt", wenn vorher Versuche mit MedAdult und Strattera gescheitert sind??
    Ich meine, sowas gelesen zu haben.

  2. #12
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: kassenzulassung

    Erlaubt ist es, nur um eine Übernahme der Kasse zu bekommen, muss ein Antrag gestellt werden, mit ausreichender Begründung vom behandelnden Arzt.

  3. #13
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 750

    AW: kassenzulassung

    ich werde euch auf dem laufenden halten, in ca 25-30 tagen wissen wir bescheid, vermutlich.
    mitte märz habe ich auch wieder einen termin bei meinem arzt.
    sodass ich explizit fragen kann. aber ich könnte mir auch vorstellen, dass er es bereits als notwendigkeit beschrieben hat.

    liebe grüße
    zeta


    medikinet adult ist gleich im preis zu medikinet. beides 44,52 Euro.
    Geändert von zeta (27.02.2014 um 11:04 Uhr)

  4. #14
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.410

    AW: kassenzulassung

    ellipirelli schreibt:
    ah, ok--- ich wusste nicht, das noch zwischen Kassen- und Privat BTM unterschieden wird.
    Dann hab ich also "BTM auf Kasse"..
    Aber- ist "auf Kasse" nicht "normal"bzw "erlaubt", wenn vorher Versuche mit MedAdult und Strattera gescheitert sind??
    ...
    Theoretisch ja, praktisch sieht es so aus, dass der Arzt es bei der Überprüfung durch die Krankenkasse ca. 3 Jahre nach Ausstellung des Rezepts (solange brauchen die in der Verwaltung) es begründen können muss. Erkennt die Kasse die Begründung an, ist alles ok, erkennt sie die Begründung nicht an, hat der Arzt den Regressfall. Im Moment weiss halt noch keiner, wie die Krankenkassen das handhaben werden, denn Medikinet adult ist ja erst seit August 2012 auf dem Markt, da liegen noch keine Erfahrungen vor. Es gibt Ärzte, die aus Angst vor dem Regress dann auf Privatrezept verordnen und es gibt welche, die das Risiko des Regresses auf sich nehmen.

    Für die Krankenkassen sind grundsätzlich die Kosten der Übernahme des unretardierten MPH nicht teurer als von Medikinet adult. Auch die Folgebehandlungen für den Fall, dass kein Medikament genommen werden kann, sind mit der Kostenübernahme anderer MPH-Produkte deutlich günstiger. Es spricht also viel dafür, dass es keine Regresse geben wird, aber das weiss man eben erst ab Mitte/Ende 2015. Und bis dahin kann ich jeden Arzt verstehen, dem das Risiko des Regresses zu hoch ist und der deshalb auf Privatrezept verordnet.

    Als Patient kann man mit dem Privatrezept vor Einlösung zur Krankenkasse gehen und die Kostenübernahme beantragen. Ob die allerdings so schnell entscheiden, dass man dann das Rezept noch einlösen kann, bezweifle ich, zumal sie gerne den schwarzen Peter an die Ärzte zurückgeben.

    Rechtlich ist es so, dass durch die Zulassung von Medikinet adult die Stellung eines Off-label-Antrags nicht mehr möglich ist, weil der Wirkstoff ja im Medikinet adult zur Behandlung von Erwachsenen zugelassen ist. Dadurch fällt die Off-label-Verordnung aller anderen MPH-Präparate weg. Es liegt daher in der Verantwortung des Arztes, ob und welches MPH-Produkt er verordnet. Er muss es nur stichhaltig begründen können, wenn es denn überprüft wird. Und hält die Begründung den Ansprüchen der Krankenkasse nicht stand, flattert dem Arzt der Regressbescheid ins Haus, gegen den er dann Widerspruch einlegen muss und eventuell klagen muss. Das zieht sich dann wieder um mindestens drei Jahre und zermürbt.

    MPH ist ja noch vergleichsweise günstig. Aber bei anderen Medikamenten kann das dann richtig, richtig teuer werden. Zum Beispiel beim Venlafaxin: da hat der gemeinsame Bundesausschuss lapidar festgestellt, dass es bei den Generika in der "Bioverfügbarkeit beim Gesunden keine Unterschiede zum Original Trevilor retard" gibt. Und darum dürfen nur noch die Generika verordnet werden, die es mit 12 unterschiedlichen Arten der Retardierung gibt. Dazu kommen noch die Rabattverträge der einzelnen Kassen, die sich auch immer mal ändern, so dass der Arzt eigentlich nie weiss, welches Präparat der Patient denn letzendlich ausgehändigt bekommt. Er könnte zwar "aut idem" ankreuzen, dann darf die Apotheke nur das Verordnete herausgeben, muss aber bei der Überprüfung drei Jahre später begründen, warum er "aut idem" angekreuzt hat. Für mich hätte das bedeutet, dass ich zunächst die 12 verschiedenen Varianten hätte ausprobieren müssen, und ich auf jedes hätte reagieren müssen, bevor mir mein Doc das Original auf Kassenrezept hätte verschreiben können, ohne in Regress genommen zu werden. Eine andere Möglichkeit gab es nicht, da nicht bekannt ist, auf welchen Bestandteil oder welche Bestandteile der Retardierung ich durch meine Histaminintoleranz reagiere und auch die führenden Forscher dazu keine Aussagen machen konnten. Also gab es dann das Trevilor nur auf Privatrezept, weil ich nicht bereit war, 12 verschiedene Produkte auszuprobieren, die alle die von mir verdächtigten Bestandteile in unterschiedlichen Mengen enthielten.

  5. #15
    ellipirelli

    Gast

    AW: kassenzulassung

    Evtl ist meine Ärztin weniger ängstlich, weil Institutsambulanz (?).
    Nur noch kurz zum Preis und wie widersinnig das alles ist:
    die Kasse zahlt anstandslos Strattera (ich glaube es waren) 20 Kapseln für > 120,€

    soweit zum Gebot von "Wirtschaftlichkeit und Wirksamkeit"

  6. #16
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.209

    AW: kassenzulassung

    Als Patient kann man mit dem Privatrezept vor Einlösung zur Krankenkasse gehen und die Kostenübernahme beantragen. Ob die allerdings so schnell entscheiden, dass man dann das Rezept noch einlösen kann, bezweifle ich, zumal sie gerne den schwarzen Peter an die Ärzte zurückgeben.
    Ich hab ja grad erst bei der Krankenversicherung Antrag auf Kostenübernahme gestellt. Dort hat man mir gesagt, wenn explizit Antrag gestellt wird, geht dieser direkt zum MDK. Der MDK MUSS dann innerhalb von 5 Wochen von sich hören lassen. Natürlich kann es sein, dass der MDK noch weitere Unterlagen anfordert oder den Betroffenen zumVerhör einbestellt. Um die Zeit verlängert sich dann die Frist. Wenn die Krankenversicherung letztendlich den Antrag ablehnt, man Widerspruch einlegt oder sogar vor dem Sozialgericht klagt, dann wirds richtig langwierig.
    Ansonten aber gilt bei expliziten Anträgen die Bearbeitungsfrist von 5 Wochen. So wurds mir bei meiner KK gesagt.

  7. #17
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.410

    AW: kassenzulassung

    BTM-Rezepte müssen innerhalb von 7 Tagen eingelöst werden ;-) Darum die Anmerkungen zu den Fristen...

    Strattera hat mitlerweile eine Kassenzulassung für Erwachsene und darum ist das kein Problem mehr.

  8. #18
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.209

    AW: kassenzulassung

    BTM-Rezepte müssen innerhalb von 7 Tagen eingelöst werden
    Ist schon klar. Die 5 Wochen haben sich auch nicht auf den Zeitraum bis zum Ablauf des BTM-Rezeptes bezogen, sondern ganz allgemein auf die Antragstellung. Sorry, hätt ich genauer schreiben können.

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