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Diskutiere im Thema Methylphenidat - ein Leben lang ? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #31
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Methylphenidat - ein Leben lang ?

    Hat mir meine Gyn so gesagt, und hier steht es auch irgendwo:

    http://www.stern.de/gesundheit/sexua...n-1528622.html



    Hab auch geguckt wie ein Auto als sie sagte sie darf nicht...

    - - - - - - - - - - Beiträge zusammengeführt (< 3 Minuten Zeitunterschied) - - - - - - - - - -

    Savas schreibt:
    Heißt das die meisten bekommen MPH wirklich ein Leben lang?
    Das müsste ich beim nächsten Termin meinem Arzt mal sagen.
    Sie bekommen es so lange, wie sie es benötigen, das heisst nicht immer ein Leben lang oder wenn dann täglich.

  2. #32
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.212

    AW: Methylphenidat - ein Leben lang ?

    Hallo Savas,

    diese Frage wird dir auch dein Arzt nicht beantworten können.

    Die m. M. nach wichtigste Säule beim ADHS ist die Beratung und Aufklärungsarbeit
    (Psychoedukation"). Dazu kommt Coaching für das alltägliche Leben und evtl. spezifische
    Psychotherapie. Die Medikation unterstützt dies, so dass man seinem Leben eine andere
    Richtung geben kann. Was sicherlich schlecht wäre, was aber immer wieder passiert, ist
    dass man aufhört, Medikamente zu nehmen, weil man meint, man sei "geheilt" (es geht
    einem doch gut) oder weil man vielleicht einfach der Tabletten etwas überdrüssig ist.

    Deinen Arzt kannst du in jedem Fall fragen, was er momentan für dich zusätzlich zur
    Medikation passend findet. Mein "ADHS-Berater" sind die "50 Tipps von Hallowell/Ratey
    aus "Zwanghaft zerstreut.

    Ich habe jahrelang Eltern von "ADHS-betroffenen Kindern begleitet und meine Erfahrung
    ist, "je früher man damit anfängt, desto eher kann man wieder aufhören". Ich habe leider
    erst mit über 50 damit angefangen.

  3. #33
    OMMM-Beauftragte

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 5.742

    AW: Methylphenidat - ein Leben lang ?

    creatrice schreibt:
    Naja die gibt es schon.....
    hm, ich meinte eher diese Grundsatzdisskussion "Medi/ganzes-Leben ja oder nein" ... abgesehen von plausiblen Argumenten - dass Rauchen plus Pille die Thrombosegefahr erhöht ist ja schon ein alter Hut, dass darauf jetzt offiziell reagiert wird, wurde dann ja auch mal Zeit ;-)

    Aber mir geht es um die Tatsache, dass bei MPH ruckzuck diese Grundsatzfrage gestellt wird ... dass sich daran halt mehr Glaubenskriege dran aufreißen und in die Disskussion allgemein immer noch zu wenig logische Argumente greifen bzw. bodenständige und fachlich fundierte Arbeiten als Orientierung geboten werden.

    Zig Interessengruppen reißen das Wort an sich und schieben ihre ideelle Idee in den Vordergrund ... Medis sind generell böse blabla Die Medis sind blos zum Ruhigstellen blabla Die Medis sind dafür da, dass man im Job/Schule/Uni funktioniert blabla An Wochenden und in der Freizeit haben ADHS-Medis nix zu suchen, da muss man gefälligst alleine klar kommen blabla

    So, und wann bitteschön wird zuerst mal überlegt, welches Interesse die Betroffenen selber haben???

    Puhhh - ich denke mich gerade etwas in Rage ...

    Wenn jemand für sich entscheidet, dass er sich am WE ohne Medis gut fühlt, dann ist es doch in Ordnung. Wenn jemand freie Zeit überhaupt erst genießen kann, wenn mit Medis aus dem Kopfsalat endlich ein fast ordentlich geharktes Hirnbeet wird, warum muss der sich dann rechtfertigen?
    Und wenn jemand mit Nebenwirkungen zu kämpfen hat, warum soll der sich das Medi trotzdem reinzwängen - blos um im Job zu funktiieren?

    Himmel noch eins ...

    es macht mich jetzt gerade mal wieder so hilflos und wütend wenn ich von den Leutchen lese, die so verzweifelt doch blos endlich in Ruhe ihr Leben auf die Reihe bekommen wollen und dann erst vor dieser Beton-Fragewand bez der Medis ausgebremst werden ... sich quasi dafür rechtfertigen müssen, dass sie sich gesund fühlen wollen ... wenigstens im Rahmen des Machbaren ...

    mannnnn eyyyyyyyyy

  4. #34
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.933

    AW: Methylphenidat - ein Leben lang ?

    Danke! Ich habe aufgrund das ich (wieder mal) rauche und ein paar anderer Faktoren jetzt eine andere Pille bekommen, aber das wars auch schon und die 35 hab ich doch recht deutlich überschritten.



    Zumindest solltest du - wenn du mit ihm darüber reden willst - sagen, dass die Medis zumeist verschrieben werden, so lange Bedarf da ist und dieser sich deutlich über das Studium hinaus erstrecken kann. Selbst wenn du weitere Therapien wie Psychotherapie oder Coaching im Studium machst, sind die Anforderungen im Berufsleben dann doch andere und bedürfen weiterer Therapie u. U. kann das halt auch die medikamentöse Therapie sein.

    Das Leben ändert sich ja immer wieder (Schule, Studium, Auszug aus der elterlichen Wohnung, Ausbildung, Beruf, Berufswechsel, Partnerschaft, Zusammenziehen, Kinder ....) und damit auch die Anforderungen und leider merkt man die Defizite oft erst, wenn die Anforderungen anfallen. - Ich denke der Satz: So viel wie nötig und so wenig wie möglich, ist da wirklich ein guter Leitfaden.

    Gretchen schreibt:
    Ich habe jahrelang Eltern von "ADHS-betroffenen Kindern begleitet und meine Erfahrung
    ist, "je früher man damit anfängt, desto eher kann man wieder aufhören".
    Danke, Gretchen! Du machst mir Mut und Hoffnung!
    Geändert von ChaosQueeny (16.11.2014 um 23:10 Uhr)

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