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Diskutiere im Thema Abhängigkeit / Sucht bei Methylphenidat? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 359

    Abhängigkeit / Sucht bei Methylphenidat?

    Ich habe nun einige Seiten hier gelesen - nur eins habe ich nicht gefunden:
    Diese Einstellung "probieren ginge über studieren" - man müsste das Medikament "eben nur einmal probieren, um zu wissen ob es einem hilft" - diese Einstellung verurteile ich. Ich entschuldige mich auch hierfür sogleich.

    Ich habe das Medikament getestet. Und das erste Mal hat es bereits so gut gewirkt, dass ich danach wusste, dass ich mein Leben nicht mehr ohne dieses Medikament verbringen möchte.
    Das ist die tatsächliche Übersetzung dessen, was es bedeutet, zu sagen ein Medikament mache leicht und schnell psychisch abhängig.

    Einmal probiert und schon abhängig.

    Ich weiß, dass das nicht alle hier so sehen. Viele bestreiten gar, es gäbe eine psychische Abhängigkeit. Sogar mein Arzt bestreitet es! Das bilden Sie sich nur ein!

    Ich kann nur von meinen Gefühlen sprechen - und um die geht es ja auch bei der Art und Weise, wie es jedem hilft.

    Ich bin mit Medikament einfach so, wie ich sein möchte.

    Um Missverständnisse aus dem Weg zu räumen: eine körperliche Abhängigkeit gibt es sicherlich nicht. Aber das ist ja auch nicht die schlimmste..


    Sorry für den harten Beitrag - ich bin froh, dass es Medikinet gibt aber wir sollten trotzdem kritisch bleiben. Und wenn ein kleiner Junge leiden muss, ist das nicht in Ordnung. Natürlich hilft Medikinet. Dieses moralische Argument "und dann bin ich in Ordnung" ist Quatsch - denn die eigentliche Frage ist immer: warum dürfte ich es nicht früher nehmen? Daran (!) knabbere ich gerade - trotz psychischer Abhängigkeit denn so gut wie es bei mir wirkt, ist es ein Jammer, dass ich es nicht vorher bekommen habe.

    Beste Grüsse..

  2. #2
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: Erleben der Medikamentenwirkung

    Das ist doch hanebüchener Blödsinn.

    Du kannst doch nicht daraus dass ein Medikament bei einem kranken Menschen eine überzeugende positive Wirkung hat folgern dass es sofort Abhängig macht. Dann macht jede Hilfe sofort Abhänging. Das ist doch Bescheuert.

    Wenn du das so siehst dann halt dich in Zukunft an garantiert unwirksame Zuckerkügelchen. Da kann das nicht passieren.

    So ne gequirlte Sch... hab ich noch selten gehört.


    ---
    Gesendet von meinem Telefon ... was die heute können ...

  3. #3
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.211

    AW: Erleben der Medikamentenwirkung

    @amelia - Da die Anzahl deiner Beiträge noch überschaubar ist, habe ich mal nachgeguckt, du wurdest vor drei Wochen diagnostiziert und
    hast dann Medikinet bekommen. Erfreulich für dich, dass du ein Responder bist!

    Ich traue mich zu wetten, dass die Zeit kommen wird, wo du keine Lust hast, das Medikinet zu nehmen, weil Pillenschlucken einfach doof ist und weil
    du meinst es nicht mehr zu brauchen. Ich muss mehrere Medikamente täglich nehmen und ab und zu habe ich da gar keinen Bock drauf.


    Also, mach dir mal keine Sorgen um die "Abhängigkeit" und andere Leute nicht närrisch!

  4. #4
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 309

    AW: Erleben der Medikamentenwirkung

    Achso, das vielleicht noch:

    Ich hatte mal vor Jahren Panikattacken und wurde mit Paroxetin behandelt. Als ich es dann abgesetzt habe (mit Arzt) hat es sehr lange gedauert, bis die "Absetzerscheinungen" weg waren. Vielleicht, liebe Hermine, ist es ja davon. Das solltest Du vielleicht bedenken.

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 122

    AW: Erleben der Medikamentenwirkung

    Ich bin ein bisschen süchtig nach diesen Gelee-Bananen mit dunkler Schokolade drumherum. Aber ich kann mich meistens ganz gut beherrschen und dem Drang welche zu kaufen widerstehen und wenn ich doch mal zugreife, dann habe ich letztlich eine Pro-Entscheidung getroffen.

    Und nein- völlig Banane bin ich auch nicht geworden, aber ich bin der Meinung, dass JEDE Sucht durch Entscheidungen entsteht und durch Entscheidungen beinflusst werden kann. Oft verdrängt ein Süchtiger nur den Entscheidungsprozess, weil der Verzicht auf einen angenehmen Effekt natürlich zunächst mit Anstrengung und anderen Unannehmlichkeiten verbunden ist.

    According to Motivational Interviewing

  6. #6
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 309

    AW: Erleben der Medikamentenwirkung

    ist nicht alles ne SUCHT?
    ibt es nicht ein eigenes Thema zu "Sucht"?
    Hier jedenfalls geht es doch um "Erleben der Wirkung"
    und ich glaube, dass diese Diskussion keine Antwort für Hermine bietet - und mich bringt sie auch nicht weiter...

    Sorry

  7. #7
    salamander

    Gast

    AW: Erleben der Medikamentenwirkung

    slippyamelia schreibt:
    Ich habe das Medikament getestet. Und das erste Mal hat es bereits so gut gewirkt, dass ich danach wusste, dass ich mein Leben nicht mehr ohne dieses Medikament verbringen möchte.
    Das ist die tatsächliche Übersetzung dessen, was es bedeutet, zu sagen ein Medikament mache leicht und schnell psychisch abhängig.

    Einmal probiert und schon abhängig.

    Ich weiß, dass das nicht alle hier so sehen. Viele bestreiten gar, es gäbe eine psychische Abhängigkeit. Sogar mein Arzt bestreitet es! Das bilden Sie sich nur ein!

    ich finde deinen post ziemlich neben der spur.

    mach dich mal schlau wie sich abhängigkeit definiert und was abhängigkeit ausmacht, bevor du sowas postet.
    gibt ja hier genug posts zu dem thema.

    einmal probiert und schön abhängig... mensch, mensch... von dem zeug wird man nicht abhängig.
    man merkt nur den unterschied zu wie es ohne ist. mal ganz krass gesagt, wie herzkranke die herztabl. nehmen
    müssen, oder zuckerkranken mit insolin. nur dass bei uns keine todesgefahr damit verbunden ist, wenn wir das
    medi vergessen..., alleine schon, dass einen haufen von uns gibt, die es tatsächlich vergessen, führt deine
    behauptung ad-absurdum!

    ich darf da jetzt nicht mehr schreiben, sonst geh ich senkrecht durch die decke, und das ist die ganze sache nicht wert.

    aber ich empfehle erst denken, dann reflektieren, dann schreiben...

    lg
    salamander etwas arg erzürnt!

  8. #8
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.856

    AW: Erleben der Medikamentenwirkung

    salamander schreibt:
    mach dich mal schlau wie sich abhängigkeit definiert und was abhängigkeit ausmacht, bevor du sowas postet.
    gibt ja hier genug posts zu dem thema.
    Wer meint, abhängig zu sein, möchte nicht unabhängig sein. Unabhängige Menschen müssten Verantwortung für sich selbst übernehmen.

  9. #9
    salamander

    Gast

    AW: Erleben der Medikamentenwirkung

    hey, der spruch ist geil! der kommt in mein goldes buch! super!

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 122

    AW: Erleben der Medikamentenwirkung

    Ich hatte nach dem berechtigten Hinweis von DonRob nicht vor, den Thread weiter zu schreddern, aber jetzt muss ich doch nochmal ganz kurz und vielleicht können wir ja tatsächlich ein eigenes Thema zu der "Suchtfrage" erstellen- fände ich spannend!

    Slippyamelia hat eigene Gedanken und Befürchtungen geschildert und ich finde, dass es prinzipiell gut ist, das zu hinterfragen und reflektieren. Daher würde ich mich freuen, wenn wir das ohne latent abwertende Kommentare diskutieren könnten.

    Vielleicht sollte man sich von dem Begriff "Abhängigkeit" lösen und stattdessen überlegen, ob man ein Hilfsmittel verwenden sollte, auf das man hinterher nicht mehr oder nur ungern verzichten möchte- vor allem wenn man bisher auch so relativ gut klar gekommen ist.
    Blöde Beispiele aus meinem Alltag: Smartphone und Auto- bevor ich diese Dinge hatte, habe ich sie nicht vermisst und einige Dinge haben sich durch den Gebrauch derselben tatsächlich nachteilig verändert. Ich habe z.B. weniger Bewegung und vergeude viel Lebenszeit damit, durch virtuelle Städte zu surfen. Einen Verzicht darauf würde ich mittlerweile dennoch als Verlust erleben.

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