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Diskutiere im Thema Trevilor Effexor Venlafaxin im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #21
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 40

    AW: Trevilor Effexor Venlafaxin

    Ach ja, ganz wichtig. Habe bezüglich Venlafaxin auch noch mal mit einer befreundeten Fachkraft aus dem psychiatrischen Bereich gesprochen. In ihrer Einrichtung verabreichen die Venlafaxin nur in Fällen wo die Leute ihren Arsch fast überhaupt nicht mehr hochbekommen. Eine kritische Hinterfragung bei Verordnung im Zusammenhang mit AD(H)S wäre durchaus angebracht, es ist diesbezüglich keinesfalls so erprobt wie Ritalin, Medikinet u.s.w.
    Ist halt besonders teuflisch wenn man über Ausbruch einer anderen psychischen Erkrankung zur endgültigen Diagnos von AD(H)S kommt. Da braucht man Zeit, Geduld und Leidensfähigkeit bis das Puzzle vollständig ist.

  2. #22
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 40

    AW: Trevilor Effexor Venlafaxin

    und hier die links:

    http://www.arznei-telegramm.de/zeit/0311_a.php3

    http://www.stern.de/gesundheit/gesundheitsnews/antidepressiva-der-koerper-spielt-verrueckt-569101.htm

    http://www.krankheiten.de/Psychiatrie/venlafaxin.php

    http://medikamente.onmeda.de/Wirkstoffe/Venlafaxin/nebenwirkungen-medikament-10.html

    "Whittington CJ et al. Lancet 2004; 363: 1341-5 [Medline]

    Das britische «Committee on Safety of Medicines» hat die Daten zu Venlafaxin neu beurteilt und daraus die folgende Empfehlung abgeleitet: Personen mit Herzinsuffizienz, koronarer Herzkrankheit und andere Herzkranke, Personen mit Elektrolytstörungen und solche mit einer Hypertonie sollten kein Venlafaxin erhalten.1

    Die amerikanischen Arzneimittelbehörden haben diese Kontraindikationen bisher nicht übernommen und wollen die entsprechenden Daten zunächst nochmals umfassend analysieren.

    Dass es nach dem Absetzen von Venlafaxin zu Entzugssymptomen kommen kann, wird heute nicht mehr bestritten. Wie die Beispiele zeigen, kommen Symptome auch nach relativ niedrigen Dosen vor. Ähnlich wie bei den Serotonin- Wiederaufnahmehemmern wird dagegen das Suizid-Risiko unter Venlafaxin kontrovers diskutiert. Wichtig ist jedenfalls, dass es bei Kindern und Jugendlichen klar keine Indikation für Venlafaxin gibt.

    Wir beachten wohl die Verwandtschaft von Venlafaxin und Tramadol zu wenig. Diese beiden Substanzen gleichen sich in ihrer chemischen Struktur, in ihrer Kinetik und in ihrem Wirkungsmechanismus ausserordentlich stark. So wundert es keineswegs, dass es bei der gleichzeitigen Verabreichung relativ hoher Dosen beider Medikamente zu einem Serotoninsyndrom kommen kann. Noch ungenügend geklärt ist im übrigen die Rolle des polymorph vererbten CYP2D6, das (bei Venlafaxin und Tramadol) für die Bildung des wichtigen aktiven Metaboliten von Bedeu"

  3. #23
    Ehem. Mitglied 14

    Gast

    AW: Trevilor Effexor Venlafaxin

    Denke ich ebenso - danke Dir für diesen Beitrag, Lars!

    Dabei sollten wir aber auch nicht vergessen, dass - obwohl immer noch niemand die genauen Wirkungen von ADs wirklich kennt und versteht - das oft die einzige Möglichkeit zu sein scheint, die grundlegende Berichtigung der versch. Hormon- und Neurotransmitterachsen im Organismus irgendwie zu bewirken... Ist nix halbes und nix ganzes, keine Frage - ebenso können wir mehr beeinflussen, als irgendwelche Medis, ebenso keine Frage.

    Gerade bei Depressionen ist es allerdings sehr schwer, sich überhaupt für irgendetwas zu motivieren oder aufzuraffen - von der motivationalen Schwierigkeit zusätzlich bei AD(H)S mal ganz abgesehen...

    Es freut mich sehr, eine solche Meinung hier zu lesen

    Liebe Grüße!

  4. #24
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 49
    Forum-Beiträge: 332

    AW: Trevilor Effexor Venlafaxin

    31 Tag mit Venlafaxin
    - habe Gestern zum ersten mal ein Tag erlebt wo ich alles geschaft habe was ich mir
    vorgenommen habe
    - komme mit der Aufteilung Venlafaxin Morgens und Lithium Abends besser zu recht.
    - am Tage nicht mehr so Müde und Antriebsam
    - weiterhin starke Muskelspannung in Oberschenkel, Gesäß und Rücken
    - gehe im Hohlkreuz, was bei meinen devekten Bandscheiben nicht so angenehm ist

  5. #25
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 40

    AW: Trevilor Effexor Venlafaxin

    Hier mal en Leserbrief den ich der Focus geschickt habe, wurde leider nicht abgedruckt, aber immerhin haben se sehr nett und freundlich geantwortet. Ich setz den mal hier rein, weil ich mich da auch zu dem Bereich Medikation und Venlafaxin geäußert hab.

    Solidarischen linksrheinischen Gruß,

    Lars

    > Liebes Focusteam,
    >
    > der am 05.10.2009 veröffentlichte Artikel über ADHS interessierte mich
    > gleich in mehrfacherweise. Zum einen aus beruflichem Interesse, (ich arbeite
    > als Heilpädagoge im Ambulant Betreuten Wohnen der Kaiserswerther
    > Diakonie), zum anderen weil ich auch "zum Klub" gehöre. Ich habe ADHS und musste
    > wie viele spätdiagnostizierte ADHS`ler den leidvollen Umweg über eine
    > andere psychische Erkrankung gehen, in meinem Fall eine schwere Depression,
    > verbunden mit immer wiederkehrenden Zwangsgedanken. In meinem Zivildienst
    > betreute ich einen siebenjährigen Jungen. Er rannte ständig durch den Raum,
    > räumte sämtliche Regale aus, sobald man ihn nur eine Minute allein lies.
    > Ein anderes mal stürzte er sich mit einem Kopfkissen auf einen anderen in
    > der Snoezelecke liegenden schwerstmehrfachbehinderten Jungen, mit den
    > Worten:"So, jetzt erstick ich Dich.", um dann zwei Minuten später mit seinem
    > Vorhaben konfrontiert in bitterste Tränen auszubrechen. Oft lachte er
    > während er irgendwelchen "Blödsinn" machte, dadurch versetzte er sein Umfeld in
    > noch größeres Unverständnis, zwangsläufig kommt es dann zu Sätzen
    > wie:"Das macht der doch extra, dem müssen nur mal Grenzen gesetzt werden,"
    > (Was ja auch stimmt, wenn die gesetzten Grenzen von Liebe und Respekt
    > begleitet werden.) Umgekehrt konnte er ohne vermeintlichen äußeren Anlaß in
    > tiefste Traurigkeit verfallen. Angesichts solcher Knder zu behaupten, ADHS
    > wäre eine Modekrankheit, ist schlicht und einfach verantwortungslos. Wo es
    > Extreme gibt wie den beschriebenen Fall, gibt es auch viel grau.Bei nicht
    > jedem Betroffenen müssen die sichtbaren Symptome derart signifikant auftreten
    > Darum gilt, die Mittel der Diagnostik auf professionelle Art und Weise zu
    > nutzen und auszubauen. Zum einen um den wirklich Betroffenen zu helfen,
    > aber auch um die Diskussion zu versachlichen. Es kann nicht sein, dass im
    > Rahmen einer allgemeinen ADHS Hysterie der Pharmaindustrie Umsatzrekorde
    > beschert und Menschen unter Umständen mit einer Fehlmedikation versorgt werden
    > und irgendwann als nicht therapierbar gelten. Der Focus der Diskussion muss
    > sich ändern. Es kann und darf nicht heißen, wie mache ich Menschen mit
    > ADHS gesellschaftsfähig? Nein, es muss heißen, wie nehme ich Betroffenen
    > diesen unvorstellbaren Leidensdruck, der durch den ständigen Kampf mit
    > Impulsen, quälender Unruhe und Gedankenkreisläufen besteht. Das was sich in
    > der sichtbaren Symptomatik oftmals ausdrückt, ist nur die Spitze vom
    > Eisberg. Außenstehende können überhaupt nicht nachvollziehen, wie viel
    > "blödsinnige" Impulse und Vorhaben von ADHS`lern tatsächlich niedergekämpft
    > werden. Deshalb kommt es bei Nichtbehandlung häufig zu
    > Erschöpfungsdepressionen, parallelen Zwangs- und Angsterkrankungen, deshalb besteht ein
    > überdurchschnittlich hohes Suchtrisiko, weil vor allem Tabak, Alkohol und
    > Marihuana höchst wirksam sind, bis dieser Versuch der Eigenmedikation zum Bumerang
    > wird.
    > Es ist weiterhin überhaupt nicht nachvollziehbar, warum Medikamente wie
    > Medikinet, Ritalin oder Concerta nicht endlich auch für die Therapie bei
    > erwachsenen Menschen mit ADHS zugelassen werden. Stattdessen können und
    > dürfen im Zusammenhang mit ADHS im Erwachsenenalter nur Antidepressiva wie
    > beispielsweise Venlafaxin eingesetzt werden. Nicht nur, dass sie oftmals nicht
    > die erwünschte Verbesserung bringen, insbesondere Venlafaxin ist wegen
    > seiner starken Nebenwirkungen vor allem bei Absetzung (auch schleichend)
    > höchst umstritten. Bis heute weigert sich der Vertreiber in Deutschland alle
    > möglichen Nebenwirkungen wie z.B. stromschlägähnliche Absetzsymptomatik
    > auf dem Beipackzettel zu nennen. (In den USA ist das beim beschriebenen
    > Produkt schon längst der Fall). Der nichts ahnende ADHS`ler darf sich also
    > nicht nur mit den Nebenwirkungen herumschlagen, er bekommt auch irgendwann den
    > alles andere als tröstlichen Stempel "Nicht therapierbar".
    > Klingt grausam? Ist leider in unserem fortschrittlichen Land trauriger
    > Alltag.

  6. #26
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 53

    Frage AW: Trevilor ..Venlafaxin mit MHP - bei mir Effekt konträr wie bei Euch???

    Hallo, Deine Beobachtung finde ich sehr interessant -

    Eiselein schreibt:
    ....
    Aber jetzt mal ernstikoff: So was an Antriebssteigerung hab ich meiner Lebtag auf einem AD noch nie erlebt.

    Elontril geht annähernd in die Richtung.

    Aber nicht mit dem Trevilor-Alpakatanz vergleichbar.

    [B]Ich hab wohlweislich aus diesem Grund heut morgen NICHT mit Mph kombiniert, sonst wär jetzt HALLIGALLIRAMBAZAMBA angesagt.....
    Wirkung immer noch sehr stark antriebssteigernd.

    Nebenwirkung (bei mir) serontonintypisches Schädelweh und leichte Übelkeit, sowie a bissele arg neben der Kapp sein. :c77:

    (Ich werd auf jeden Fall mal weiter berichten, wie sich des entwickelt. Wenn da natürlich in zwei drei Wochen eine antidepressive und/oder angstlösende Wirkung auftauchen würde, ich darf da nach zehn Jahr Vergeblichkeit mit AD gar nich dran denken... )

    denn bei mir geht es gerade in die andere Richtung.

    Nur mit Venlaflaxin hat mir die Antriebssteigernde Wirkung völlig gefehlt, ich bin immer wieder ins grübeln abgeglitten - oder hatte ein Gefühl von einem Leeren Kopf - dass heisst das Grübeln ist ohne konkrete Gedanken in mir weiter gegangen, ich konnte mir aber trotzdem nicht so richtig auf die Dinge einlassen und fühlte eine Matschbirne.: Dazwischen bekam ich auch ganz krasse Wutanfälle und war richtig agressiv
    Erst jetzt in Verbindung mit MHP - ist dieses Matschbirnengefühl weggegangen, und ich habe auch eine bessere Stimmung - zwar nicht gleich - weil erst so richtig gemein die Realität so richtig hochgekommen ist und ich so richtig - " realitätsdepressiv wurde" -depri:
    und ich gleite nicht so richtig ins Grübeln ab.
    Das das bei mir so anders liegt, liegt vielleicht daran, dass bei mir die Ursache für die Depression auch ganz stark die Reizoffenheit ist und die Schwieirgkeit der Abgrenzung, und genau diese Dinge - laufen - zumindest gerade - besser ( Versuch ist erst 4 Wochen alt). Mal schauen wies weiter gibt.

    Was glaubt Ihr - warum die Kombination von Venlaflaxion und mhP so unterschiedlich, so konträr wirkt.
    Gibt es noch mehr Leute die diese Kombination verwenden?
    Welche Erfahrungen habt ihr, geht es bei Euch da stetig besser - oder hattet ihr auch erst so ein krasses Depri- tief ?

  7. #27
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 34

    AW: Trevilor Effexor Venlafaxin

    @morgenstern: Wäre interessant zu wissen welche Dosis du von den beiden Mitteln regelmäßig nimmst.
    So ganz ohne Dosisangaben kann niemand sagen welches Medikament wie wirken kann oder wirkt.
    Diese wichtige Angabe wird immer vergessen oder nicht erwähnt.

  8. #28
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 53

    AW: Trevilor Effexor Venlafaxin

    @deprigenerat
    Hallo, ich kann zwar verstehen, dass Du interesse an konkreten Dosierempfehlungen hast, ich bin mir aber diesbezüglich nicht so ganz bezüglich der Forenregeln sicher, in dem Dosierempfehlungen nicht zu geben sind siehe der Beirag von Alex Notfälle und Dosierempfehlungen.

    Denn als in einem anderen Kontext konkrete Dosisangaben gemacht habe - ohne die Absicht zu haben, diese als eine Empfehlung zu sehen - wurde ich - (zurecht ?) auf diese Aussage von Alex hingewiesen. Denn die Medikamente und die Dosis sollte der Arzt entscheiden.
    Deshalb soviel - die Dosis von Ritalin ist sehr gering, die von Venlaflaxin vergleichsweise hoch.
    Bei mir gab es aber nach der Ergänzung durch Ritalin zu dem Venlaflaxin dass ich nun fast 1/2 Jahr nehme eine starke Verbesserung.

    Mein Psychiater hat mich zur ergänzenden Behandlung mit Ritalin an einen Fachkollegen weiterempfohlen, weil seiner Meinung nach dieses Thema nur von einem wirklichen ADS Spezialisten behandelt werden kann.
    Hierfür kann man jedoch überhaupt keine Patenrezepte geben, denn die Fachautorin Krause nennt bei der Kombination von ADS und Depression duzende von Antidepressiva die mit Stimulanzien kombiniert werden könnte.
    Insofern kann ich dir nur aus meiner Erfahrung raten, wenn Du dass Gefühl hast, neben der Depression auch eine ADS zu haben, mit dem Psychiater, falls er darauf nicht spezialisiert ist, offen zu reden, so dass dieser dich dann weiter überweisen kann, und echt ein Fachmann dies gut einstellt.

  9. #29
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 34

    AW: Trevilor Effexor Venlafaxin

    morgenstern schreibt:
    @deprigenerat
    Hallo, ich kann zwar verstehen, dass Du interesse an konkreten Dosierempfehlungen hast, ich bin mir aber diesbezüglich nicht so ganz bezüglich der Forenregeln sicher, in dem Dosierempfehlungen nicht zu geben sind siehe der Beirag von Alex Notfälle und Dosierempfehlungen.

    Denn als in einem anderen Kontext konkrete Dosisangaben gemacht habe - ohne die Absicht zu haben, diese als eine Empfehlung zu sehen - wurde ich - (zurecht ?) auf diese Aussage von Alex hingewiesen. Denn die Medikamente und die Dosis sollte der Arzt entscheiden.
    Deshalb soviel - die Dosis von Ritalin ist sehr gering, die von Venlaflaxin vergleichsweise hoch.
    Bei mir gab es aber nach der Ergänzung durch Ritalin zu dem Venlaflaxin dass ich nun fast 1/2 Jahr nehme eine starke Verbesserung.

    Mein Psychiater hat mich zur ergänzenden Behandlung mit Ritalin an einen Fachkollegen weiterempfohlen, weil seiner Meinung nach dieses Thema nur von einem wirklichen ADS Spezialisten behandelt werden kann.
    Hierfür kann man jedoch überhaupt keine Patenrezepte geben, denn die Fachautorin Krause nennt bei der Kombination von ADS und Depression duzende von Antidepressiva die mit Stimulanzien kombiniert werden könnte.
    Insofern kann ich dir nur aus meiner Erfahrung raten, wenn Du dass Gefühl hast, neben der Depression auch eine ADS zu haben, mit dem Psychiater, falls er darauf nicht spezialisiert ist, offen zu reden, so dass dieser dich dann weiter überweisen kann, und echt ein Fachmann dies gut einstellt.
    Da wird von Dosierempfehlungen gesprochen und nicht von der einfachen Preisgabe der Dosierung, die vom Arzt angestrebt wird.
    Ich habe kein Interesse dir irgendwelche Dosierungsempfehlungen zu geben, sondern wollte nur wissen welche Dosis du einnimmst.

    Danke aber für die Informationen.

  10. #30
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 1.031

    AW: Trevilor ..Venlafaxin mit MHP - bei mir Effekt konträr wie bei Euch???

    Also ich hatte Trevilor/Venlafaxin auf 300 und MPH/Medikinet 40mg. MPH wurde in der Reha gleich weggelassen und Trevilor auf 225mg runtergesetzt. Das ging ganz gut, ohne "schwerwiegende" Nebenwirkungen.

    Zu Hause dann aber meinte ich, selbst meine Medis zu reduzieren, und habe Trevilor abgesetzt, innerhalb von 2 oder 3 Wochen reduziert und dann weggelassen. Da hatte ich heftige Stimmungsschwankungen und konnte mich auf keine Tätigkeit länger konzentrieren. Selbst Abwaschen hat mich in den Wahnsinn getrieben

    Dann habe ich es mit MPH 20mg und einem Hauch von Trevilorkügelchen versucht abzudecken. Ein Witz schlecht hin, aber ich dachte, wenn ich doch nur die Absetzerscheinungen überstanden habe, dann sehe ich erst, ob ich wirklich so krank bin, oder vielleicht auch ohne Medis, oder nur mit MPH klar komme. Ein Trugschluss. Trevilor ist sehr tückisch, und prompt hatte ich 2 fette Panikattacken mit denen ich dann leidend in der Notaufnahme und später beim Neuro doc saß.

    Jetzt nehme ich eine für mich lächerliche Dosis von 75mg Trevilor ein, mehr nicht.
    Ich werde es jetzt gaaanz langsam ausschleichen (mit Doc erlaubnis), und mich dann mit MPH zufrieden geben.

    Die Birne fährt Karussell, wenn man so leichtsinnig wie ich mit seinen Medis umgeht, und ich habe gemerkt, das ich noch gar nicht so weit war. Also wenns denn noch nicht ohne Trevilor geht bei mir, dann nehme ich es halt weiter. Schlecht gehts mir ja im Prinzip nicht damit.

    lg

Seite 3 von 4 Erste 1234 Letzte

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Thema: Trevilor Effexor Venlafaxin im Forum ADHS Erwachsene Medikamente bei ADHS bei Erwachsenen Forum
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