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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 18

    Erste Erfahrungen mit Medikinet und Venlafaxin

    Hallo, ich möchte hier mal von meinen ersten Erfahrungen mit Medikinet und Venlafaxin berichten.

    Vorgeschichte:
    Nachdem ich mein Lehramtsreferendariat abgebrochen habe, wurde mit bewusst, das mit mir manches "nicht stimmt". Ich habe als Lehrer und auch schon vorher immer alles extrem aufgeschoben und kam mit alltäglichen Dingen nicht so gut zurecht. Ich habe auch immer depressive (antriebslose) Phasen im Leben gehabt. Die negativen Erfahrungen während der Lehrertätigkeit und dem damit verbundenen Scheiten brachten mich dazu, einen Psychiater aufzusuchen, der es für sehr wahrscheinlich hält, dass ich ADHS habe.

    Erfahrung mit Medikinet:
    Der Arzt verschrieb mir zuerst Medikinet in geringer Dosis (zum Testen). Ich habe dies ein paar Tage eingenommen, aber merkte nicht wirklich was von der versprochenen Wirkung. Wenn ich ganz genau darauf geachtet habe, habe ich gemerkt, dass ich beim Lesen oder Zuhören weniger abgelenkt war - aber die negativen Effekte übertrafen die positiven. Ich war die ganze Zeit extrem müde und noch antriebsloser als sonst. In den Tagen habe ich vieles nicht geschafft, was ich mir vorgenommen habe. Ich habe deshalb Medikinet nicht mehr genommen, weil ich beruflich negative Konsequenzen befürchtete, wenn ich weiterhin so wenig schaffe.
    Ich kann aber nicht genau sagen, ob es am Medikinet lag oder ob es Zufall war, dass ich in den Tagen der Einnahme viel zu tun hatte und mich überfordert fühlte.

    Mein Arzt war von der beschriebenen Wirkung von Medikinet auf mich überrascht. Wir dachten beide, es würde mir helfen. Ich habe dann das Thema Antriebslosigkeit durch depressive Verstimmungen angesprochen. Das war ja eigentlich mein Problem, weshalb ich zu ihm gekommen bin, habe es aber anscheinend nicht klar genug geäußert.
    Er verschrieb mir dann Venlafaxin.

    Erfahrung mit Venlafaxin:
    Heute morgen um ca. 8.30 Uhr habe ich zum ersten mal Venlafaxin (retadiert, 75 mg) eingenommen.
    Ich fühle mich ein wenig benebelt, etwa so als wäre ich leicht betrunken oder hätte am Vortag zu viel Alkohol getrunken (leichte Kopfschmerzen, Kribbeln in den Knochen) - aber nicht wirklich unangenehm (besser als niedergeschlagen zu sein).
    Es ist ein Gefühl, bei dem ich sonst denken würde: "Ich fühle mich heute nicht so gut. Ich glaube, ich schaff nichts." Dies ist nun aber nicht so. Konkret habe ich heute zwar noch wenig geschafft, weil ich gestern spät ins Bett gegangen bin und mich nach der Einnahme wieder schlafen gelegt habe, aber ich merke eine positive Wirkung im Sinne von "Negative Gefühle sind jetzt scheiß-egal. Ich gehe einfach an, was ich zu tun habe."
    Nach dem Aufstehen habe ich einen Spaziergang gemacht. Ich fühlte mich wie von einem Motor angetrieben, was ich als angenehm empfunden habe. Normalerweise fühle ich mich vormittags (bzw. direkt nach dem Aufstehen) viel schwächer und antriebsloser.

    Auch wenn es sich gerade noch komisch anfühlt, habe ich ein gutes Gefühl, dass das Medikament mir hilft.

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 82

    AW: Erste Erfahrungen mit Medikinet und Venlafaxin

    Hi,

    die Antriebslosigkeit kenne ich (ohne Medikinet).
    Vielleicht fühlst du dich von einem Motor angetrieben, weil du den Unterschied bemerkt hast.
    Wenn ich Tabletten nehme und sie wieder nicht nehmen würde, würde ich mich auch so fühlen.
    Warum testet er die, hat er überhaupt Tests zum ADHS mit dir durchgeführt (Fragebögen etc.) ?
    Also ich hatte zwar noch nie Tabletten gegen Depressionen, doch wenn es sich nicht gut anfühlt und du dich wie betrunken fühlst, würde ich sie nicht mehr nehmen.
    Ich würde mir an deiner Stelle eine zweite Meinung von einem anderen Facharzt anhören wollen.
    Kann ja nicht sein, dass du dich nicht gut fühlst und er dir einfach Tabletten gibt und wieder absetzt.
    Das soll ja kein Dauerzustand werden.

    LG

  3. #3
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 18

    AW: Erste Erfahrungen mit Medikinet und Venlafaxin

    Hallo Yuhu,
    dass ich trotz gestriger Zu-Bett-Geh-Zeit von 1.30 Uhr heute schon um 5.30 Uhr wach geworden bin, ist wohl auch eine Art Nebenwirkung vom Venlafaxin. Normalerweise stehe ich nicht so früh auf. Man wacht damit wohl nach wenigen Stunden Schlaf früh morgens einfach auf. Mir ist es jetzt aber eigentlich ganz recht, weil ich heute eh nicht so lange schlafen wollte.

    Ja, der Arzt hat von meiner Mutter (wegen Verhaltens in der KIndheit) und mir Fragebögen ausfüllen lassen. Außerdem hat er sich meine Grundschulzeugnisse anguckt, wo immer irgendwas mit "leicht ablenkbar", "verträumt" usw. drin steht. Er sagte, er gehe zu 95% davon aus, dass ich ADHS habe. Ich habe mich auch bei dem, was ich so über ADHS gelesen habe, oftmals wiederentdeckt.

    Andererseits habe ich gemerkt, dass ADHS eigentlich nicht das Problem ist, was behandelt werden muss und weshalb ich den Arzt (Neutrologe, Psychiater, Psychotherapeut) ursprünglich aufgesucht habe. Ich habe einfach so eine Antriebslosigkeit, die mich alles aufschieben lässt. Ich merke, dass ich immer mit negativen Gedanken an anspruchsvolle Aufgaben rangehe, weil ich Gedanken habe wie "Vielleicht schaffe ich das nicht" oder "Jetzt im Moment bin ich nicht in der Stimmung". Ich schiebe deshalb fast alles (auch das, was ich eigentlich kann) bis auf den letzten Tag auf. Das war schon immer ein großes Problem in meinem Leben, weshalb ich schon oft an Aufgaben gescheitert bin.

    Weil Medikinet da kontraproduktiv war, hat er mir Venlafaxin (gegen Depressionen und Angststörungen) verschrieben. Das Medikament ist für heftige Nebenwirkungen bekannt, aber bei mir hält es sich im Rahmen. Wie ich schrieb, fühlte ich mich bei der ersten Einnahme leicht betrunken damit und ich habe davon auch mal komische Kopfschmerzen (die bekannten "Stromschläge" im Kopf, von denen viele berichten). Das ist wohl normal und empfinde es auch nicht als so schlimm. Vermutlich ist das nur am Anfang so und ich hoffe, dass mir Venlafaxin hilft.

    Das mit dem "wie ein Motor angetrieben" habe ich als positiv erlebt. Es war besser als meine Trägheit, die ich sonst immer in den Stunden nach dem Aufstehen habe.

    Leider habe ich in den letzten Tagen wieder vieles nicht geschafft, was ich mir vorgenommen habe. Aber Medizin allein hilft ja auch nicht, sein Leben besser zu strukturieren. Ich habe aber das Gefühl, dass mich Venlafaxin leichter an Dinge herangehen lässt, so dass es mich dabei unterstützt, zukünftig meine Arbeiten besser zu planen und anzugehen.
    Geändert von Sprotte ( 8.02.2014 um 07:18 Uhr)

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 62

    AW: Erste Erfahrungen mit Medikinet und Venlafaxin

    Hallo Sprotte, hier meine Erfahrung mit Venlaflaxin....

    bei mir wurden vor 6 Jahren nach einem kurzen Gespräch ( Ärzte haben ja immer wenig Zeit) Depressionen diagnostiziert.
    Ich bekam natürlich auch Medikamente verschrieben, leider mit starken Nebenwirkungen, so dass ich 3 x umgestellt wurde.
    Das 4. Medikament war und ist bis heute Venlaflaxin.

    Ich vertrage es etwas besser, aber so ganz zufrieden bin ich nicht.
    Ja, man hat die l.m.A.- Meinung und die negativen Gedanken sind verdrängt, aber leider auch die positiven Gedanken.
    Ich gehe auch sehr spät ins Bett, zwischen 00 - 2 : 00 Uhr. Trotzdem bin ich früh wach und stehe auch auf.
    Geistig bin ich voll da, aber trotzdem fehlt die Antriebslosigkeit und ich brauche so einige Zeit, um mich aufzuraffen.
    Das stört mich sehr.

    Auch kann ich mich nicht lange konzentrieren, bekomme dann Kopfschmerzen
    Und ich schiebe nach wie vor wichtige Dinge vor mir her bis auf den letzten Drücker und/ oder verpasse/vergesse Termine.
    Es kostet mich viel Kraft und Energie pünktlich zu sein, nichts zu vergessen, aber oft schaffe ich es einfach nicht.

    Das ist zwar nicht befriedigend , aber man hat ja die l. m. A. - Meinung und daher nimmt man es nicht ganz so tragisch.
    Ich werde mir einen Arzttermin besorgen und über die Situation sprechen.

    Das sind so meine Erfahrungen, nicht das Gelbe vom Ei, wie man so schön sagt.
    Doch es muß ja nicht bei dir genauso sein, hört sich aber ähnlich an.

    Sei lieb gegrüßt

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 29

    AW: Erste Erfahrungen mit Medikinet und Venlafaxin

    ich nehme seit ca zwei Wochen venlaflaxin mit medikinet adult.
    davor hatte ich die gleiche medikinet kombi aber mit citalopram
    nachdem ich die letzten Monate eigendlich nur noch schlafen wollte, garnichts mehr hinbekommen
    habe und der Antrieb völlig weg war habe ich nun zu venlaflaxin gewechselt, da mein neuer Neurologe
    meint es wäre auch Antriebssteigernt...
    merke das bisher noch nicht so wirklich... mal sehen was die Zeit so bringt.
    beim medikinet habe ich zu anfang gespürt wenn es einsetzt und wann die Wirkung nachlässt.
    das merke ich selber heute nicht mehr- mein Mann schon... er fragt dann immer ob ich meine Tablette genommen habe ;-)

    im Studium, lernen, Arbeiten schreiben... hilft es mir Konzentrationsmäßig nur bedingt
    aber im Haushalt (messiWohnung auf normales Maß an Unordnung) klappt das Aufräumen
    und das "bei einer Sache bleiben " so gut wie noch nie...

    hoffe bald auch mich in anderen Bereichen strukturieren zu können.
    hoffe die Richtige dosierung wird für dich bald gefunden-
    da bin ich mir auch nie so sicher- obs mit ein bischen mehr auch mehr helfen würde?

    von den nebenwirkungen habe ich bisher keine probleme- außer der morgendlichen Übelkeit wenn man nicht
    ordentlich bei der einnahme was isst- und trockener Mund- wenn man nicht genug trinkt
    Geändert von medimädel ( 8.02.2014 um 17:04 Uhr) Grund: nebenwirkungen vergessen

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 4

    AW: Erste Erfahrungen mit Medikinet und Venlafaxin

    Hallo zusammen,

    meine bisherigen Erfahrung mit Venlafaxin und Medikenet adult sind positiv.
    Ende vergangenen Jahres war ich wegen schwerer Depression in einer Klinik, bis dahin wurde ich mich Sertralin behandelt.

    In der Klinik wurde dann ADHS diagnostiziert und ich wurde auf Venlafaxin umgestellt, weil dieses AD sich auch positiv auf
    die ADHS Symptome auswirken kann.
    Mein größtes Problem war erstmal die innere Unruhe (obwohl ich die Antriebslosigkeit auch zur genüge kenne) und mit der ersten
    Einnahme von Venlafaxin wurde meine innere Unruhe tatsächlich besser (aber nicht die Antriebslosigkeit).
    Dieses leicht duselige Gefühl hatte ich am ersten Tag und bei den folgenden zwei Erhöhungen auch, sonst keinerlei Nebenwirkungen.

    Mir wurde gesagt dass Venlafaxin normalerweise puschend wirkt, bei ADHS aber häufig gegenteilig. So war es bei mir auch.

    Mittlerweile bin ich bei einer relativ hohen Dosis Venlafaxin und nehme seit fast einem Monat auch Medikenet adult und ich muss
    sagen, es geht mir gut damit :-) .
    Ich kann gut schlafen, bin morgens wach (kannte ich von mir noch nicht :-D ) und ich kann vieles anpacken
    und vor allem fertig machen und viele andere Dinge, aber das wäre mir zu viel alles aufzuzählen :-D .

    Viele Grüße

  7. #7
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 149

    AW: Erste Erfahrungen mit Medikinet und Venlafaxin

    Ich nehme eine Kombi von venlafaxin und Medikinet abdult
    Anfänglichst hatte ich auch Probleme mit dem venafaxin und mit jeder Erhöhung. Nach der ersten Einnahme war ich einkaufen und stand total neben mir im laden.
    Der Dusel ließ aber mit der Zeit nach. Ich bin auch besser aufgestanden morgens, konnte nachmittags nicht mehr schlafen. Leider habe ich wie verrückt geschwitzt, das war echt peinlich. Also Dosis von venlafaxin runter und Medikinet dazu.

    Was für mich schlimm war, der Versuch, ganz mit venlafaxin aufzuhören. Stromschläge im Kopf, krank. Es geht nicht und dabei bin ich jemand, der, wenn er nach einer rauchphase keine Lust mehr hat zu qualmen, ohne Probleme dann von heute auf Morgen mit dem rauchen aufhört... Aber mit venlafaxin kämpfe ich, bzw., habe gekämpft, jetzt akzeptiere ich die Kombi. Und es geht mir recht gut damit.

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6

    AW: Erste Erfahrungen mit Medikinet und Venlafaxin

    Hallo,

    ich habe seit 3 Jahren die Diagnose ADHS. Ich habe mich nie depressiv o.ä gefühlt. Ich wusste aber immer das etwas nicht stimmt.
    Erst als mein Sohn auch die Diagnose bekam, bin ich auf anraten des kinderp. zu dr franz in Berlin gegangen. Ich nehme velafaxin 75mg retadiert. So entspannt war ich noch nie.
    Auf eigenen Wunsch wollte ich auf Medikenet umsteigen. Ich habe dann versucht das venlafaxin auszuschleppen. Das war echt mit gefühltem Entzug verbunden. Ich bin dann heute zum Arzt gegangen weil meine Emotionen total verrückt gespielt haben. Als Chef von 10 Leuten schlecht.

    Fazit: Verhaltenstherapie und Venlafaxin + Sport + vernünftiger Ernährung sind ein Segen.

    Negativ: man muss erst einmal verstehen, dass man für den Rest des Lebens Medikamente nehmen muß

  9. #9
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 18

    AW: Erste Erfahrungen mit Medikinet und Venlafaxin

    Hallo,
    vielen Dank für die vielen Antworten!
    Leider habe ich den Thread etwas aus den Augen verloren und ihn erst jetzt mal wieder gelesen.

    Ich nehme Venlafaxin jetzt seit 19 Tagen. Bei den ersten Einnahmen fühlte ich mich noch etwas komisch und war zwischenzeitlich sehr müde, aber seit vorgestern merke ich eine richtig positive Wirkung, was "Ängste" oder "Schüchtenheit" angeht. Meine Antriebslosigkeit ist aber immer noch da, z.B. habe ich heute Nacht wieder Sachen auf den letzten Drücker geschrieben (trotz dem festen Vorsatz es schon früher zu machen).

    Interessant ist, dass ich das Medikament ja wegen Depressivität und ADHS verschrieben bekomme habe, aber nun ein anderes Problem dadurch gelöst sehe: Schwächen im Umgang mit Menschen. Ich bin zwar generell ein sehr geselliger Mensch und habe auch kein Problem damit, mit Menschen Gespräche zu führen. Aber ich habe doch immer so eine innerliche Barriere vor dem Ansprechen von Menschen (z.B. bei Respektspersonen oder wenn mir die Situation unangenehm erscheint), die ich überwinden muss. Ich neige dann auch zum Stottern, was mir dann peinlich ist. Mit Venlafaxin merke ich, dass ich viel lockerer auf Menschen zugehen kann und damit auch einen besseren Eindruck hinterlasse, als wenn ich am Anfang immer so verschüchtert herüberkomme.

    Auch wenn es nun noch nicht eingetreten ist, hoffe ich, dass mir das Medikament hilft, auch meine Antriebsstörung zu überwinden. Was ich schon als positiv erlebe ist, dass die Morgendepression nicht mehr da ist bzw. nach Einnahme schnell vergeht. Früher war es immer so, dass ich nach dem Aufstehen zu nichts zu gebrauchen war und erstmal ein bis zwei Stunden brauchte, um "auf den Tag klar zu kommen". Ich bin nun einfach besser drauf.

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 14

    AW: Erste Erfahrungen mit Medikinet und Venlafaxin

    Hallo, ich nehme seit 18.02. Medikinet 10mg Tabletten, für erste drei Tage eine Dose morgens, seit dem vierten Tag zusätzlich eine Dose 5 Stunden später. Die ersten Tage waren super. Ich war vor allem bei sozialen Kontakten entspannter und auch zugänglicher. Und ich habe diese innere Unruhe nicht mehr. Ich war zufrieden damit, wenn mein Gehirn nicht gearbeitet hat. Normalerweise habe ich davor mir immer was gesucht, was mein Gehirn stimuliert hat. Das Medikament hielt etwa 5 Stunden. Nebenwirkung war, dass ich in der Nacht jede 90 Minuten wach war, konnte aber schnell und ohne Probleme wieder einschlafen. Seitdem ich die zweite Dose nehme, geht es mir wieder schlechter. Ich weiß nicht, ob das situationsbedingt ist (viel Stress) oder am Medikament liegt. Ich habe gehört, es kann daran liegen, dass es mit 20mg am Tag für mich zu viel ist, oder dass die Wirkung dann nach paar Tagen schwächer wird und man muss die Dose erhöhen. Den Termin beim Arzt soll ich am 03.03. haben, der Arzt ist aber im Urlaub und ich habe den Termin erst am 10.03. Ich überlege mir jetzt, ob ich am nächsten Morgen mit 20mg anfange, und dann 10mg 5 Stunden später. Das hat mir der Arzt zugelassen, falls keine Wirkung.

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