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Diskutiere im Thema Hat MPH wirklich etwas für euch geändert? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 35

    AW: Hat MPH wirklich etwas für euch geändert?

    Unter Aspies ist es üblich die "Anderen" so zu bezeichnen.
    Könnte man auch sonst einführen.

    @Trago
    Durch die Asperger Anteile habe ich Schwierigkeiten Kontakt zu den Emotionen anderer zu finden. Der Arzt meinte MPH könnte dies tendenziell verstärken und er würde es deshalb lieber erstmal mit Amphetamin versuchen.

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 29

    AW: Hat MPH wirklich etwas für euch geändert?

    mit dem Saft kenne ich mich nicht aus. viel Erfolg! hoffe es hilft Dir!

    mein medikinet adult hat mir insofern geholfen
    - ich meinen messiHaushalt halbwegs in den Griff bekommen habe
    - mir bewusster bin was schief läuft und nicht mehr vor einem Berg stehe
    - meine Konzentration bei einem Thema bleibt und ich sogar seit neustem
    Gesellschaftsspiele spiele

    leider hat es mir bei der Konzentration auf Texte, meine Arbeit und
    mein Studium im besonderen nicht geholfen-
    und dafür hatte ich eigendlich mit der medikation begonnen!

    ich hoffe Du findest für Dich den richtigen Weg und die richtige Dosierung...

    erwarte einfach nicht zuviel- dann kannst du auch positiv überrascht werden
    Geändert von medimädel ( 7.02.2014 um 10:45 Uhr)

  3. #13
    Neues vorgestelltes Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 42
    Forum-Beiträge: 54

    AW: Hat MPH wirklich etwas für euch geändert?

    Hallo EInBerliner,


    Ich bin ein Wirrkopf musst mal wider korriegieren!

    Bitte folgenden Beitrag beachten!!!

    LG,


    Saturnus
    Geändert von Saturnus ( 8.02.2014 um 15:19 Uhr) Grund: Wirrkopf musst mal wider korriegieren!

  4. #14
    Neues vorgestelltes Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 42
    Forum-Beiträge: 54

    AW: Hat MPH wirklich etwas für euch geändert?

    Hallo EInBerliner,

    zunächst fande ich den Zutreffensten Beitrag auf Deine Frage von
    Elwirrwarr besonders aussagekräftig. - Und kann mich diesen nur anschließen.

    Dein Aspi- Syndrom im Hintergrund finde ich sehr spannend. Ich glaubte auch mal lange Zeit, bez. immer mal wider das ich "etwas Aspi" habe. - Der Ausschluß war für mich bisher das sereotypische Handlungen vorhanden sein müssen. Dies trifft bei mir eher nicht zu! Und obwohl ich, von Kindheit an, ein äusserst introvertierter Mensch bin, hatte ich ansich nie schwierigkeiten in Kontakt zu kommen mit anderen Menschen, sowie von jeher eine ausgeprägte Emphatiefähigkeit. - Vorausgesetzt, ich gehe bewusst in Kontakt mit meinen Mitmenschen und bin nicht wieder gerade "introvertiert"! - Auch meine Therapeutenausbildung (Wo sehr viel Selbsterfahrung "Therapie" Voraussetzung ist) hat mir sehr, sehr geholfen. Ich lernte mit anderen Menschen in bewussten Kontakt zu gehen; Aktiv zuhören und jemanden ausreden lassen (muss mich jedoch auch heute noch darauf konzetrieren damit das klappt); die Gefühle anderer Menschen, wie meiner eigenen bennennen zu können u.s.w.

    Also meine Meinung zu: Hat MPH wirklich etwas für euch geändert;

    Meine frühere Erfahrung vor ca. 12 Jahren:
    Anfangs, JA, ganz klar. Ich weiss noch wie ich bei der ersten Tablette (0,5mg) auf einmal Kopfrechen konnte. - Mit meiner Diskalkulie ein wahres Wunder. - Damals hatte ich jedoch noch eine starke Angststörung im Hintergrund und obwohl diese anfangs abnahm, wurde diese später doch unter MPH wider stärker. Auch hatte ich Schwierigkeiten die richtige Dosierung zu finden. Und die Ärzte (obwohl durchaus Profis) waren damals auch noch nicht so gut informiert. An meisten störte mich jedoch das ich glaubte, meine Kreativität verloren zu haben. Das "Flippige ADS" hat ja auch Vorteile und vor allem kennt man es ja auch nicht anders. - Dies machte mich durcheinander!

    Ich weiss heute, das mein Fehler daran lag, das ich keine spezifsche ADS - Begleitung (ADS -Coaching) in anspruch nahm. Zu sehr war ich von meinem eigenen Psychotherapieverfahren überzeugt. - Dieses jedoch damals in sachen ADHS auch noch mehr als nur "in den Kinderschuhen stand".



    Erneute MPH einnahme vor einem ca. halben Jahr:

    Vor allem strukturiertes lernen viel mir wesentlich leichter. Auch einen Tagesablauf zu finden und einzuhalten. Wohnung aufräumen mich aufs wesentliche zu Konzentrieren viel mir leichter. Und vor allem wurde meine Affekt- Labilität stark reduziert. Jedoch hatte ich Probleme - ohne es zu wissen - mit dem Kurzwirksammen klassischen MPH. Die Wirkungsschwankungen verunsicherten mich. Ich traute mich auch nicht unter MPH Soziale Kontakte nachzugehen, so das sich meine Einnahmen auf Hausarbeiten und Lernen beschränkte.

    Und wieder derselbe Fehler: Ich habe keine ADS - Coaching Begleitung in Anspruch genommen. Bez. Auch keinen Therapeuten, nach meinen Ansprüchen gefunden.


    Aktuell, seit einigen Tagen MPH- Umstellung auf Retard: Medikinet - Adult:

    Diese ging einher mit einer Wiederholungsdiagnostik (incl. Test; EEG, EKG und Interview). Ich nahm einen radikal positiven Unterschied wahr. Zum ersten mal lerne ich gerade langsam mit dem Medikament zu leben, mich damit Selbst zu erfahren, damit umgehen zu lernen. Mir wurde bewusst, das ich diesmal nicht wider denselben Fehler begehen möchte und habe mir einen ADS- Coach (Ergotherapeutin mit entsprechenden Zusatzausbildungen und Anerkennungen) gesucht. Der Ersttermin erfolgt erstmals am kommenden Dienstag und bin sehr gespannt darauf.

    Auch werde ich jetzt, regelmäßiger zu meinen Psychiater gehen, sowie meinen Hausarzt einbinden. Sowie besonders meinen Hausarzt auf den neuesten Stand bringen in Sachen ADHS, so das er mir besser helfen kann. Aufgrund meines beruflichen Hintergrundes und meiner positiven Beziehung zu ihn, geht das auch. Und obwohl ich einer der exzentrischsten, hartneckigsten- und nervigsten, aber auch humorvollsten Patienten in der Praxis bin, so haben sich doch, die Praxishelferinnen, weitestgehend an mich gewöhnt. - Naja, die meisten jedenfalls!

    Lernen und Studium ist für mich auch ein Hauptthema. Da ich versuche das Abitur - im Fehrnstudium nachzuholen. Und irre viel Lernzeit benötige. Auch unter MPH kann ich zwar sehr pedantisch und irre aufwendig lernen, doch keinesfalls einfach und das Nötigste erkennen. Besonders habe ich auch Angst vor Mathematik, so das ich das bis jetzt immer vor mich hergeschoben habe und hoffe sehr das meine Therapeutin (die auch Lerntherapeutin ist) mir da weiterhelfen kann.


    Also Hilft MPH?

    JA, definitiv!
    Es ist jedoch nicht die Lösung, sondern nur EINE - VORAUSSETZUNG im Umgang mit ADS.





    LG,


    Saturnus
    Geändert von Saturnus ( 8.02.2014 um 19:02 Uhr) Grund: Eine Frage passte Nicht zum Thema! - gelöscht

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