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Diskutiere im Thema Wer hat ein Problem mit MPH und Co. wegen BTM im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #51
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.212

    AW: Wer hat ein Problem mit MPH und Co. wegen BTM

    Ich kann höchstens den Kopf drüber schütteln, wie wenig Ahnung z. B. Hausärzte haben und den Menschen ungeeignete
    Mittel in die Hand drücken, wenn jemand kommt, der über viel Stress klagt. Und die Apotheker sind vielleicht
    enttäuscht, sind manche Antidepressiva nicht viel teuer als Medikinet adult?

  2. #52
    ADD


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 352

    AW: Wer hat ein Problem mit MPH und Co. wegen BTM

    Ein Arzt sagte mal zu mir: Sie haben kein ADS, denn sie können doch dem gespräch folgen das wir führen?! (das lasse ich mal so stehen)

    Es wird auch behauptet das zu schnell MPH verschrieben wird seitens der Ärzte! das kann ich nicht besätigen, das gegenteil ist der fall, Menschen die es benötigen müssen einiges ertragen / leiden bevor der Befund ADS da ist. Und selbst dann ist es sehr schwer MPH zu bekommen, denn es wird weiterhin an der Diagnose gezweifelt (man kann dem gespräch ja folgen)!!!

    Und wenn man dann das Medi nimmt, ist man ein Junki der seine sucht befriedigt.
    Jemand der Dumm ist, und nicht Erwachsen werden will etc....

  3. #53


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 9.020

    AW: Wer hat ein Problem mit MPH und Co. wegen BTM

    Ich habe keine Problem damit dass es ein BTM-Rezept ist.
    Mir ist es immer ein wenig unangenehm gewesen, weil es
    ein von den Medien so zerrissenes Medikament ist und ich
    ja weiß, wie sehr viele Menschen darüber denken. Das war
    keine Scham, aber ein Gefühl wie, wenn man etwas macht,
    was nicht verboten, aber verpönt ist. Aber weil ich das
    gewohnt bin , habe ich mich schnell daran gewöhnt.
    Der Apotheker meines Vertrauens quatscht inzwischen
    gerne mit mir und lässt auch mal andere Kunden dafür
    warten.
    Bei Freunden ist das das gleiche Gefühl gewesen. Einige
    können es auch nicht verstehen, dass ich so was nehme.
    Aber das hat auch nichts mit BTM zu tun, sondern wie gesagt
    mit der schlechten Presse.
    Außerdem kenne ich den Unterschied zwischen Drogen und Medikinet.
    Es gibt keinerlei Ähnlichkeit in der Wirkung. Welcher Abhängige vergisst
    schon seine Droge. Ich vergesse dauernd meine Medis. Ich kann besser
    schlafen, bin aber nicht betäubt. Ich bin wacher, aber nicht überdreht.
    Ich kann meine Arbeit vernünftig erledigen und wirke auf meine Umwelt nicht
    wie ein Junkie. Das alles zeigt mir doch, dass Medikinet alles ist, nur keine
    Droge.
    Also keine Sorge. Es ist nur eine Vorsichtsmaßnahme oder ein Zufall, dass
    es als BTM eingestuft wurde.

  4. #54
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.209

    AW: Wer hat ein Problem mit MPH und Co. wegen BTM

    Mich würde Interessieren ob einige Probleme damit haben, das MPH ein BTM ist?
    Bezüglich dieser Frage war ich mir lange nicht sicher. Ich hab mich oft gefragt ob es nicht besser wäre, wenn Stimulanzien für Betroffene leichter zugänglich wären.

    Mittlerweile bin ich zu dem Schluss gekommen, dass Stimulanzien zurecht unter das BTMG fallen und trotzdem für Betroffene leichter zugänglich gemacht werden sollten.

    Es fehlt schlichtweg an eindeutigen gesetzlichen Vorgaben bzgl. der Behandlung mit Stimulanzien. Viel zu viele Fragen sind ungeklärt.

    Da fängt es schon mit den Höchstgrenzen für die Verschreibung an. Nehmen wir beispielsweise Attentin mit dem Wirkstoff Dexamfetamin. In der Packungsbeilage steht, dass in einigen Fällen eine Tagesdosis von 40mg nötig sein kann. Das wären im Monat (30 Tg.) ja dann1200mg. Die Höchstgrenze für die Verschreibung laut BTMG Anlage III beträgt aber nur 600mg pro Monat. Das ist doch paradox.

    Die nächste Paradoxie bezieht sich auf die Höchstgrenze der Verschreibung von DL-Amfetamin. Diese liegt nämlich wie bei Dexamfetamin ebenfalls bei 600mg pro Monat. Und das obwohl DL-Amfetamin nur zu 50% aus Dexamfetamin besteht. Bin ich jetzt gezwungen von o.g. 40mg Attentin / Dexamfetamin auf DL-Amfetamin umzustellen, dann bräuchte ich (rein theoretisch) um die selbe zentrale Wirkung zu erzielen 80mg DL-Amfetamin pro Tag. Das wären dann im Monat 2400mg, das 4-fache der Höchstgrenze. Für mich nicht nachvollziehbar.

    Auch dringend nachgebessert müssten die Gesetze zur Teilnahme am Strassenverkehr. Es kann ja nicht so schwierig sein eine Regelung zu finden, welche Auflagen ein ADHS-Betroffener unter Stimulanzien erfüllen muss um rechtskonform am Strassenverkehr teilnehmen zu dürfen.

    Gleiches gilt für die Empfehlungen zur Behandlung. Es dürfte mittlerweile unumstritten sein, dass Methylphenidat, Amfetamine und Atomoxetin die Mittel der 1. Wahl zur Behandlung der ADHS (auch bei Erwachsenen) sind. Eine verbindliche Leitlinie auf die sich niedergelassene Psychiater im Zweifelsfall berufen können gibt es aber nicht. Die Empfehlungen der Deutschen Ärztekammer und DGPPN sind eben nur Empfehlungen und damit rein juristisch nutzlos.

    Ich könnt grad so weiter machen, hab aber um die Uhrzeit nicht mehr soviel Kopf übrig.

    Es dürfte aber klar sein was ich meine. Die Behandlung der ADHS bei Erwachsenen und die Anwendung von Stimulanzien gehört in vielen Bereichen dringend gesetzlich geregelt und bei ausreichend sicherer Diagnostik auch legitimiert. Das würde auch endlich die Krankenversicherungen in die Verpflichtung nehmen, die sich aufgrund der ( oft auf Kinder bezogenen) Zulassung vieler Präparate zur Zeit noch oft vor der Übernahme der Behandlungskosten drücken.

  5. #55
    ellipirelli

    Gast

    AW: Wer hat ein Problem mit MPH und Co. wegen BTM

    ADD schreibt:

    ..und draußen vor der Tür sprach mich jemand an (den kannte ich nicht) und sagte: Immer diese BTM Rezepte. Fühlte mich aufeinmal wie ein Junki der seine Dosis abholt, als antwort von mir: Wieso was ist damit? und er: nein nichts (er war verunsichert da er nur ein gespräch anfangen wollte!
    Tat mir hinterher auch leid aber in dem moment fühlte ich mich ertappt, warum auch immer!!
    guck- das hätte ich, naiv wie ich nunmal bin, spontan als "solidarischen Schulterschluss" begriffen und gedacht, das der wahrscheinlich auch.... usw......
    und darum mit mir ins GEspräch kommen will

  6. #56
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 25
    Forum-Beiträge: 118

    AW: Wer hat ein Problem mit MPH und Co. wegen BTM

    Nietzsche schreibt:
    Da fängt es schon mit den Höchstgrenzen für die Verschreibung an. Nehmen wir beispielsweise Attentin mit dem Wirkstoff Dexamfetamin. In der Packungsbeilage steht, dass in einigen Fällen eine Tagesdosis von 40mg nötig sein kann. Das wären im Monat (30 Tg.) ja dann1200mg. Die Höchstgrenze für die Verschreibung laut BTMG Anlage III beträgt aber nur 600mg pro Monat. Das ist doch paradox.

    Die nächste Paradoxie bezieht sich auf die Höchstgrenze der Verschreibung von DL-Amfetamin. Diese liegt nämlich wie bei Dexamfetamin ebenfalls bei 600mg pro Monat. Und das obwohl DL-Amfetamin nur zu 50% aus Dexamfetamin besteht. Bin ich jetzt gezwungen von o.g. 40mg Attentin / Dexamfetamin auf DL-Amfetamin umzustellen, dann bräuchte ich (rein theoretisch) um die selbe zentrale Wirkung zu erzielen 80mg DL-Amfetamin pro Tag. Das wären dann im Monat 2400mg, das 4-fache der Höchstgrenze. Für mich nicht nachvollziehbar.
    Da hast du recht, aber es steht auch:
    (2) In begründeten Einzelfällen und unter Wahrung der erforderlichen Sicherheit des Betäubungsmittelverkehrs darf der Arzt für einen Patienten, der in seiner Dauerbehandlung steht, von den Vorschriften des Absatzes 1 hinsichtlich
    1.
    der Zahl der verschriebenen Betäubungsmittel und
    2.
    der festgesetzten Höchstmengen
    abweichen. Eine solche Verschreibung ist mit dem Buchstaben "A" zu kennzeichnen.
    Ausserdem werden von der FDA Mengen bis zu 60mg/Tag an Dexamphetamin erlaubt, und es gibt auch einige die so eine hohe Dosis benötigen.

  7. #57
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 38

    AW: Wer hat ein Problem mit MPH und Co. wegen BTM

    Nö, hab absolut kein Problem damit! Auch in der Apotheke. War immer alles sehr nett und ich hab jetzt sogar eine "Stammapotheke" mit Kundenkarte; brauchte ich ja vorher nicht.
    Weil's mir nämlich hilft, und da ist es mir echt egal, was andere denken, die nicht in meiner Haut stecken, wenn ich kein Medikinet nehme!

  8. #58
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.209

    AW: Wer hat ein Problem mit MPH und Co. wegen BTM

    Da hast du recht, aber es steht auch:

    (2) In begründeten Einzelfällen und unter Wahrung der erforderlichen Sicherheit des Betäubungsmittelverkehrs darf der Arzt für einen Patienten, der in seiner Dauerbehandlung steht, von den Vorschriften des Absatzes 1 hinsichtlich
    1.
    der Zahl der verschriebenen Betäubungsmittel und
    2.
    der festgesetzten Höchstmengen
    abweichen. Eine solche Verschreibung ist mit dem Buchstaben "A" zu kennzeichnen.


    Ausserdem werden von der FDA Mengen bis zu 60mg/Tag an Dexamphetamin erlaubt, und es gibt auch einige die so eine hohe Dosis benötigen.
    Stimmt natürlich. Da bin ich nun, nach 16 Monaten Behandlung auch im Netz schon drauf gestoßen. Aber das ist doch alles viel zu kompliziert. Da muss sich ein Psychiater ja vor der Behandlung bei einem Fachanwalt für Medizin- und Sozialrecht informieren.

    Das gehört alles vereinfacht und zusammengefasst.

    Das ist genauso wie die Strassenverkehrsordnung. Natürlich existieren rechtliche Grundlagen, absolut schwammig formuliert. Und im Zweifelsfall reißt Dir dann der Dienststellenleiter der zuständigen Führerscheinbehörde doch nach eigenem Ermessen den Arsch auf.

  9. #59
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: Wer hat ein Problem mit MPH und Co. wegen BTM

    HP_September schreibt:
    Ich denk mir immer,Medikinet hört sich auch besser an als Ritalin.Falls bei mir mal Fragen im Bekanntenkreis auftauchen sollten.
    ist ein ganz klein wenig auch so bei mir, aber doch eigentlich blöd, nur weil über Ritalin so viel Scheiß geschrieben wurde

  10. #60
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 3.178

    AW: Wer hat ein Problem mit MPH und Co. wegen BTM

    Mit Focallin hab ichs gut, das kennt man weniger. Am Anfang holte ich es auch etwas verschämt in der Apotheke.

    Kürzlich holte ich es in einer auf pflanzliche Medis spezialisierten Apotheke und fragte mich, ob die mich wohl gleich zu Kügelchen bekehren wollen .

    Ich war sehr überrascht, keine fragenden Blicke, kein Stirnrunzeln... "Wir werden ihnen das F. gerne gleich bestellen, leider haben wir es nicht auf Lager,..."

    Wenn wieder irgendwo die Diskussion losgeht über das böse Ritalin, benutze ich konsequent den Namen des Wirkstoffs, also MPH, dann gucken die Moralapostel, die gar nicht wissen, um was es eigentlich geht, schon mal blöd. Ich frag dann, weshalb sie immer nur von Ritalin sprechen, es gäbe doch so viele andere MPH-Medis...

    Meistens lassen sie das Thema dann fallen.

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